Geteiltes Leid ist halbes Leid - so lassen Sie gemeinsam die Pfunde purzeln

Eine gute Figur abgeben möchte wohl jeder. Doch derzeit sind es wohl noch ein paar mehr Menschen als sonst mit diesem Wunsch, denn: Die Saison von Bikini und kurzen Klamotten ist angebrochen - und löst bei dem einen oder der anderen eine leichte Panik aus. Jetzt lässt sich nichts mehr verbergen! Gehören Sie auch zu denjenigen, die in den Spiegel schauen und sich denken: "Weniger ist mehr?" Dann haben Sie gute Karten, wenn es Ihrem Partner da genauso geht.

Wie es passiert ist, kann im Nachhinein eigentlich niemand mehr so genau sagen, aber auf einmal kneift die Hose, der Knopf der Bluse springt ab und die Treppen lassen sich auch nicht mehr so leicht nehmen wie noch vor ein paar Wochen. Ganz klar: Es muss sich etwas ändern.
In so einem Fall sind die Singles unter Ihnen klar im Vorteil: Wer nur für sich selbst kocht und die Versuchungen mit dem Schließen der Wohnungstür hinter sich lässt, hat größere Chancen, eine Diät auch tatsächlich durchzuhalten, als jemand, der täglich die Verlockungen in der eigenen Küche ertragen muss. Gut also, wessen Partner da mitzieht, denn die Kraft der Gemeinsamkeit kann durchaus beflügelnd wirken: Geteiltes Leid ist auch halbes Gewicht - zumindest was die Bürde des Durchhaltens angeht.

Ohne Ziel kein Start
Um das Risiko von Frust und Rückfall zu minimieren, ist die Definition eines Ziels das Wichtigste. Setzen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Partner hin und schreiben Sie es auf. Dieser gemeinsame Prozess ist deshalb so wichtig, weil man so gleich die Möglichkeit hat, ein unrealistisches Vorhaben des jeweils anderen als solches zu entlarven. Jeder von uns hat schon die utopischen Versprechen dubioser Firmen gehört, die mit einem Verlust von mehreren zig Kilogramm pro Monat werben. Das kann einem schon mal den Blick verklären für das, was neben Job und Alltagsstress tatsächlich machbar ist. Seien Sie hier kritisch miteinander!

Alles wie bisher …
… dann bleiben auch die Kilos. Einfach nur weniger zu essen ist bei den meisten keine Lösung. Machen Sie gemeinsam eine Bestandsaufnahme der Produkte, die Sie im Haus haben. Je weniger industriell verarbeitete Produkte Sie zu sich nehmen, desto besser. Vergessen Sie nicht: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Zu Anfang wird ein einfacher Salat aus Obst oder Gemüse Sie vielleicht nicht zufriedenstellen. Und auch das tägliche Fleisch, Pasta und Schokolade werden Ihnen fehlen - aber die Belohnung für den Verzicht kommt bestimmt!

Mit Spaß an der Sache
Besonders wichtig ist aber, dass Sie und Ihr Partner auch Spaß an der Sache haben. Stellen Sie Regeln auf, was gegessen werden darf und was nicht. Vielleicht überlegen Sie sich eine Art Bonussystem, das Belohnungen für das Einhalten der Regeln und kleine Bestrafungen für das Brechen derselben bereithält. Hier kann es zum Beispiel um den Haushaltsdienst gehen oder das Massieren des jeweils anderen.

Das Ziel vor Augen
Auch Visualisierung hilft beim Durchhalten: Fotos von schönen Menschen, die man um ihre Figur beneidet, können einen des nächtens vor einer Kühlschranktür ganz kräftig ausbremsen. Und um es erst gar nicht zu solch nächtlichen Fress-Attacken kommen zu lassen, lenken Sie sich gegenseitig ab! Unternehmen Sie schöne Dinge wie Kino oder Spaziergänge oder machen Sie gemeinsam Sport: Denn so tun Sie nicht nur was für Ihre Figur, sondern gleich auch noch was für Ihre Beziehung!

Von Lea-Patricia Kurz