Auf manche wirkt sie wie ein Bild von Hieronymus Bosch: Himmel und Hölle zugleich. Ein Ort der sündigen Massenbelustigung, aber auch Raum der Kreativen und Bühne der Kunst.

Seit der ersten Ausgabe des Reeperbahn Festivals werden neben den zahlreichen Clubs auch die besonderen Orte St. Paulis an den Festivaltagen bespielt: Theater, Plätze wie der Spielbudenplatz, Kirchen, ungenutzte Brachen und versteckte Ecken.

Eine dieser Brachen ist das Heiligengeistfeld. Bislang nur durch das mehrfach im Jahr steigende Volksfest, den Dom, zugedeckt, wird ein Teil der Fläche erstmals während des diesjährigen Reeperbahn Festivals in ein Festival Village verwandelt, das zum Verweilen, Entdecken und Musik erleben einlädt. Mit dem Ticket Desk und dem Artist Catering ist das Künstlerdorf zudem wichtigster Dreh- und Angelpunkt für Festivalgänger, Künstler, Journalisten und Musikwirtschaftende.

Das Herzstück des Festival Villages ist jedoch der Dome, der mit 20 Metern Durchmesser bis zu 280 Personen einen einzigartigen 360-Grad-Rundumblick verschafft. Hier gibt es unter der Kuppel neben weiteren Programmangeboten täglich "Currents" zu sehen: Ein Multimedia-Werk aus Piano-und Elektronikspiel und in 360-Grad projizierte Formwelten, das sich niemand geringeres als Martin Kohlstedt zusammen mit den Designschmieden Bloodbrothers und Elektropastete für das Reeperbahn Festival ausgedacht hat. Der Besucher taucht dabei vergleichbar einem Planetarium in ein anderes Universum ein, erlebt faszinierende, fremde visuelle und konzertante Welten.

Täglich werden im Dome zudem unter dem Motto "The Art of 360°" die besten Fulldome Kurzfilme aus den Genres Fiction, Art und Music aus aller Welt gezeigt. Und mit "ego/blurred" ist das erste Fulldome-Musikvideo des Duos Kiasmos aus Island, hinter dem sich die Klangtüftler Ólafur Arnalds und Janus Rasmussen verbergen, zu sehen. Für ihren Minimal-Techno hat Regisseur Ralph Heinsohn eine ganz eigene, wunderbare visuelle Reise geschaffen.

 

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