Für Hinterbliebene ist der Tod eines nahen Angehörigen eine emotional belastende Zeit. Klare Gedanken fallen verständlicherweise schwer. Und doch muss man kühlen Kopf bewahren. Plötzlich sieht man sich einer Fülle von Fragen gegenüber, mit denen man sich oftmals noch nie befasst hat. Wie geht es weiter und wie wird die Bestattung des Angehörigen würdevoll organisiert? Wie finanziert man die Bestattung? 

Leider noch zu selten macht man sich zu Lebzeiten Gedanken über den Ablauf und die Finanzierung der eigenen Bestattung. Dabei stellt eine vorsorgliche Absicherung von Bestattungskosten und die Wahl der gewünschten Bestattungsart eine große Hilfe und Entlastung für die Angehörigen dar. Sie hilft auch, wenn keine Angehörigen mehr vorhanden sind. Schon zu Lebzeiten verleiht die richtige Vorsorge das sichere Gefühl, alles Erforderliche geregelt zu haben.

Bestattungsvorsorge und Sterbegeldversicherung  

Eine Bestattungsvorsorge lässt sich ohne eine vorherige finanzielle Absicherung abschließen. Im Trauerfall entstehen dann Kosten entsprechend aktueller Preislisten. Nicht ohne Risiko ist es jedoch, das Geld für das eigene Begräbnis auf ein Sparbuch zu legen. Im Falle einer Pflegebedürftigkeit wird das Vermögen nämlich bis auf einen Betrag von EUR 2.600 ,- aufgelöst, warnt das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST (Ausgabe 08/2012). Erst mit einer Kombination aus Bestattungsvorsorge und Sterbegeldversicherung regelt man die Finanzierung der Bestattung rechtssicher, denn: Sterbegeldversicherungen sind bis zu einer Höhe von EUR 3.579,- nicht pfändbar (§ 850b Abs. 4 der Zivilprozessordnung). Verschiedene Versicherer bieten Lösungen in unterschiedlichen Preislagen an. Bestattungs-Dienstleisterbieten eine Kombination aus Vorsorge und Sterbegeldversicherung an. Damit ist dann auch die Finanzierung der Bestattung geregelt.   

Bestattungsvorsorge bleibt flexibel

Dank einer Bestattungsvorsorge stellt man heute schon sicher, dass die eigene Beisetzung genau so umgesetzt wird, wie man es sich zu Lebzeiten gewünscht hat. Auch die Wahl einer Bestattungsvariante formuliert man für seine Angehörigen innerhalb der Vorsorge. Wünscht man sich eine Feuer-, Wald- oder Seebestattung, eine Beisetzung in der Nord- oder Ostsee, eine Urnenbeisetzung auf einem deutschen Friedhof oder gar die Aussetzung in einem Schweizer Bergbach? Mit der Bestattungsvorsorge formuliert man weit im Voraus seinen eindeutigen Willen, an den sich die Hinterbliebenen halten sollen. 

Der Abschluss einer Bestattungsvorsorge ist bei seriösen Bestattungsunternehmern übrigens absolut kostenlos. Von dem Vorsorgevertrag kann man sich zudem jederzeit kostenfrei lösen, oder die gewählte Bestattungsvariante ändern, wenn man es sich einmal anders überlegt hat.

Die meisten Menschen wünschen sich sicherlich, dass die eigene Bestattung würdevoll verläuft. Die Wunschbestattung kann, mit Rücksicht auf das jeweils finanziell Machbare, bestmöglich realisiert werden. Die richtige Vorsorge und Absicherung gibt ein sicheres Gefühl und erspart den späteren Hinterbliebenen viel Kopfzerbrechen.

Weitere Informationen vom Bestattungsunternehmen Anternia: Hier finden Sie eine Checkliste für den Todesfall.