1.) Du kennst ja unser Budget.

2.) Spesen sind schwierig. Kennst du da nicht jemanden, bei dem du privat übernachten kannst?

3.) Wenn du dann schon da bist, könntest du schnell noch ein Foto machen?

4.) Nein, das können wir leider nicht extra bezahlen.

5.) Danke für den Text, aber kannst du den bitte um ein Drittel kürzen? Das Layout hat sich verändert, hatte ich ganz vergessen, dir zu sagen.

6.) Entschuldige, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe, aber könntest du die Änderungen spätestens in einer Stunde schicken? Das wäre total wichtig ...

7.) Die Praktikantin hat den Text jetzt auch mal gelesen und die hat nicht verstanden, warum …

8.) Vielen Dank für Ihre Interviewanfrage, leider wird das terminlich in der nächsten Zeit schwierig … ja, auch 2018.

9.) Stell' ich mir ja total spannend vor, als freier Journalist.

10.) Aber kannst du davon eigentlich leben?

Es gibt derzeit 30.000 freie Journalisten in Deutschland (freie Bildjournalisten eingeschlossen). Das Durchschnittseinkommen der Freien liegt gemäß der Freien-Umfrage des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV) von 2013 bei 2.100 Euro brutto. Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Journalisten und Redakteure ist rückläufig, 4.000 waren es im Juli 2017. Das könnte allerdings auch daran liegen, dass Journalisten lieber frei arbeiten als sich arbeitslos zu melden.
Freien Journalisten wird eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie bescheinigt. Mütter allerdings sind rar im Journalismus, mehr als zwei Drittel der Journalistinnen bleiben kinderlos, das zeigt eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung.