Defekte Servolenkung GM ruft 1,3 Millionen Autos zurück
Nach Toyota muss nun auch General Motors eine große Zahl an Wagen zurückrufen. Bei Chevrolets und Pontiacs kann die Servolenkung ausfallen. Bisher gab es 14 Unfälle.
© Jeff Kowalsky/dpa

Die General-Motors-Marken Chevrolet und Pontiac haben Probleme mit der Servolenkung. Der Konzern, hier die Zentrale in Detroit, muss 1,3 Millionen Wagen zurückrufen
Der US-Autobauer General Motors will in Nordamerika 1,3 Millionen Autos der Marken Chevrolet und Pontiac in die Werkstätten rufen. Grund für den Rückruf seien Probleme mit der Servolenkung in dem Chevrolet-Kompaktwagen Cobalt und mehreren Pontiac-Modellen in den USA, Kanada und Mexiko, teilte GM nach Angaben der Wirtschaftsagentur Bloomberg mit.
Eine entsprechende Mitteilung sei an die US-Behörden gegangen. An einer Behebung des Fehlers arbeite der Hersteller. In den Fahrzeugen müssten Werkstätten einen Elektromotor der Servolenkung austauschen. Bislang zählte das Unternehmen mehr als 1100 Fälle, in denen die Lenkunterstützung in den betroffenen Modellen ausfiel. Wie GM mitteilte, werden 14 Unfälle, bei denen ein Mensch verletzt wurde, mit dem Defekt in Zusammenhang gebracht. Durch den Ausfall der Servolenkung blieben die Autos zwar lenkbar, allerdings sei die Steuerung vor allem bei geringer Geschwindigkeit erheblich erschwert.
Die US-Behörde für Verkehrssicherheit (NHTSA) hatte bereits Anfang Februar mitgeteilt, die Fälle untersuchen zu wollen.
GM ist nicht der einzige von solchen Pannen betroffene Konzern: Seit Wochen steht in den USA der weltgrößte Autohersteller Toyota wegen einer Pannenserie am Pranger. Seit Ende vergangenen Jahres musste der japanische Autohersteller weltweit 8,5 Millionen Fahrzeuge zurückrufen, den überwiegenden Teil davon auf dem US-Markt.
- Datum 02.03.2010 - 09:35 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 3
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möchte man sagen. Aber hier geht es ja um GM. Die können beides:
Riesen Verluste generieren und schlechte Qualität. Respekt.
viereggtext - Wie bei Toyata, so bei GM. Ehrlich gesagt, wenn ich mir Autos so anhöre, gerade Toyotas und Fiats gestern, haben die einen Rappelklang, der nicht mehr feierlich ist, o b w o h l es neue Modelle waren. Was ist an der Fertigungsstraße los?
Das Problem ist einfach, dass die Entwicklungszeiten der Autos immer kürzer werden. Früher hat man von der Idee bis zur Fertigung mind. 4 Jahre Entwicklungszeit benötigt. Heute ist es gerade mal die Hälfte.
Daher wird der Käufer der ersten Modelle häufig zum Tester.
Das Ganze wird dadurch verschlimmert, dass heute Teile sogar konzernübergreifend in möglichst vielen Automodellen verbaut werden.
Ich bin schon gespannt auf die nächste Rückrufaktion aus dem Hause VW. Da dürfen dann mehrere 100.000 Fahrzeuge von VW, Audi, Soda und Seat in die Werkstatt.
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