Mega City Vehicle Kupferkabel statt Druckleitungen

Spätestens 2015 baut BMW das voll elektrische Mega City Vehicle. Mit seiner völlig neuen Fahrzeugarchitektur ist es eine Kulturrevolution für die Automobilbranche.

Das BMW Concept ActiveE basiert noch auf der alten, für Verbrennungsmotoren ausgelegten Fahrzeugarchitektur.

Das BMW Concept ActiveE basiert noch auf der alten, für Verbrennungsmotoren ausgelegten Fahrzeugarchitektur.

Der 2001 eingeführte Ausbildungsberuf des Kfz-Mechatronikers zeigt, wie die technische Entwicklung beim Auto verlaufen ist. Weg von Kolben, Pumpen und Zahnrädern hin zu Platinen und Bordcomputern. Die metallene Mechanik wird durch Elektronik gesteuert. Und viele Elektroautos, die auf den Messen in Detroit, Tokyo und Frankfurt stehen, sind immer noch mit einem Grundaufbau versehen, der ursprünglich für einen Verbrennungsmotor vorgesehen war. Ein typisches Beispiel dafür ist das BMW Concept ActiveE: In die Basis eines Coupes der 1er-Baureihe wurde ein elektrischer Antriebsstrang verbaut. Diese Konversion reicht nicht, sagt BMW selbst und verrät, dass ein zukunftsfähiges, elektrisches Metropolenauto eine komplett neue Fahrzeugarchitektur haben muss. Kupferkabel ersetzen Druckleitungen und Karbon den Stahl. Ein Ansatz, der nicht weniger als eine Kulturrevolution bedeutet.

Bisher hat kein etablierter Hersteller ein konsequent auf den Elektroantrieb ausgerichtetes Auto angekündigt. Ein zum Tesla Roadster umgebauter Lotus Elise etwa ist zwar leicht, aber die Stückzahlen sind homöopathisch, und seine Produktion wird 2011 eingestellt.

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BMW verspricht, das neue Denken in der ersten Hälfte dieses Jahrzehnts in ein frei verkäufliches Elektroauto umzusetzen. Das ist kein ökologisches Feigenblatt für die Automessen, sondern eine feste Zusage der Serienproduktion. Mega City Vehicle heißt das Fahrzeug intern. Ein Auto für die Superstadt mit mehr als fünf oder sogar zehn Millionen Einwohnern. Die bayrischen Konstrukteure zielen bei diesen Dimensionen zwar eher auf Mumbai und Peking als Markt, aber für deutsche Metropolregionen wie das Ruhrgebiet, Berlin oder Hamburg muss das Fahrzeug ebenfalls tauglich sein. 

Urbane Mobilität: Emissionsarm und elektrisch durch die Metropole

Seit 2007 lebt die Mehrheit der Menschen in Städten. Ihr natürliches Bedürfnis nach Mobilität befriedigen sie mit Autos und Motorrädern, mit Bussen und Bahnen. Die Quittung dafür ist die permanente Gesundheitsbelastung durch Abgase und Lärm. Ein möglicher Ausweg aus diesem Dilemma ist die Elektrifizierung der Verkehrsträger: Die nahe Zukunft fährt elektrisch. Auch, weil die Verknappung der fossilen Ressourcen den Umstieg irgendwann zum ökonomischen Zwang machen wird. ZEIT ONLINE stellt in einer Serie die neuesten Entwicklungen vor.

Dafür wurde Ende 2007 ein Thinktank gegründet, der unter dem Namen Project i firmierte. Völlig unabhängig von aktuellen Autos sollte hier quergedacht werden. Angefangen bei der Wertschöpfungskette, also der Frage, was und wo produziert, zusammengebaut und eingekauft wird, über den Vertrieb sowie zusätzliche Mobilitätsangebote wurde alles durchgespielt. Dazu gehört bei einem Elektroauto eine intensive Auseinandersetzung mit Recycling und Re-use, der Weiternutzung: Die Batterie zum Beispiel könnte als Zwischenspeicher für Strom aus erneuerbaren Energien eingesetzt werden, wenn sie nicht mehr genug Kapazität fürs Auto hat.

Weltweit wurde Marktforschung betrieben, um das Mobilitätsbedürfnis der potenziellen Kunden herauszufinden. Wie soll ein modernes Stadtauto konzipiert sein? Das Ergebnis ist erstaunlich banal: Offenbar sind die Menschen an futuristischen Gefährten nicht interessiert. Vier Räder, vier Sitze und ein nutzbarer Kofferraum, das war die Quintessenz der Umfragen. Das ist eine deutliche Absage an skurrile Konzepte, die dreirädrig oder mit zwei hintereinander montierten Sitzen gerne von den Designabteilungen vorgeschlagen werden. Das Gesamtkonzept soll trotzdem radikal sein. Es wird eine neue Submarke geben, die auf jeden Fall "premium" ist, was im Sprachgebrauch der Autohersteller hauptsächlich teuer bedeutet.

Leser-Kommentare
  1. "Ein Tausch der Bremsflüssigkeit jedenfalls könnte in einer revolutionierten Fahrzeugarchitektur obsolet sein, weil Kabel das Signal vom Pedal an die Bremsen leiten."

    -Quatsch-

    "ich komme in fünf Minuten“-Signal gibt, kann zum Beispiel das Fahrzeug auf die gewünschte Innentemperatur heizen oder kühlen lassen. "

    -Standheizung- ?

    Jau. Das man in ihrem Beruf pro Zeile bezahlt wird merkt man dem Artikel leider an. Wie bremsen die Bremsen der Zukunft denn ? Also so ganz ohne Bremsflüssigkeit? Per Induktion ? Mit Stellmotoren und Seilzügen?

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    Freier Autor

    Sehr geehrter User,

    den ersten Schritt zur Abkehr hat Mercedes mit den SBC-Bremsen der jüngst eingestellten E-Klasse unternommen. Und den zweiten Schritt in Form vollelektrischer Bremssysteme finden Sie regelmäßig auf den Messen, ich nenne hier zum Beispiel die Keilbremse von Siemens VDO.

    Auch bei der Standklimatisierung gilt der Vorteil einer neuen Fahrzeugarchitektur: Sie müssen keine Zusatzsysteme einbauen, sondern lediglich eine Software.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Christoph Schwarzer

    Freier Autor

    Sehr geehrter User,

    den ersten Schritt zur Abkehr hat Mercedes mit den SBC-Bremsen der jüngst eingestellten E-Klasse unternommen. Und den zweiten Schritt in Form vollelektrischer Bremssysteme finden Sie regelmäßig auf den Messen, ich nenne hier zum Beispiel die Keilbremse von Siemens VDO.

    Auch bei der Standklimatisierung gilt der Vorteil einer neuen Fahrzeugarchitektur: Sie müssen keine Zusatzsysteme einbauen, sondern lediglich eine Software.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Christoph Schwarzer

    • IllI
    • 08.04.2010 um 14:26 Uhr

    ;)
    oder vieleicht garnichtmehr, wer kann das schon sagen ...
    das autobauer, zumindest die die jetzt schon in den premiumklassen mitfahren "thinktanks" am laufen haben ist wohl weniger eine überraschung, als vielmehr merketingpropaganda.
    natürlich arbeiten sie daran, die frage die sich stellt ist nun, soll das von seiten der regierung beschleunigt werden um unserer natur noch ein zwei atemzüge länger zu gewähren, oder wird die entwicklung beobachtet um ja keinem öl/gasgiganten ans bein zu pinkeln ??
    die nächste frage, wird die elektrorevolution kommen bevor wir wissen wie der ganze strom erzeugt werden soll, oder wird wirklich die GESAMMTE wertschöpfungskette durchdacht ??
    ach und was mich auch interessiren würde ... wie gedenkt unsere regierung den schuldenberg abzutragen ohne von jedem liter bleifrei 50-100cent zu kassieren ??
    fragen über fragen, ich hoff, das war jetzt nicht zu sehr offtopic

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    • keox
    • 08.04.2010 um 14:49 Uhr

    kommt aus der Steckdose.

    Das sind Zuckungen eines überholten Verkehrskonzeptes.

    "die nächste frage, wird die elektrorevolution kommen bevor wir wissen wie der ganze strom erzeugt werden soll, oder wird wirklich die GESAMMTE wertschöpfungskette durchdacht ??"

    Der Strom für Elektroautos stellt eines der kleinsten Probleme dar. Die anvisierten 1 Mio Elektroautos ab 2020 würden gerade mal rund 1,6 Terawattstunden (TWh) Strom benötigen. Nach einer Studie des Bundesumweltministeriums
    werden erneuerbare Energien 2020 etwa 178 TWh Strom erzeugen – 2009 waren es 93 TWh. Nur knapp ein Prozent
    des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stromes wird in 2020
    also zum Betanken der Batterien der E-Fahrzeuge benötigt.

    Ein weiterer Vorteil, wenn wir schon mal bei der Werschöpfung sind, aktuell fließen zig Milliarden Euro in den nahen Osten zum Kauf von Rohöl, den Strom für E-Auto´s hingegen können wir heimisch erzeugen, sogar auf dem eigenen Hausdach.

    Schon 20 Quadratmeter Photovoltaikmodule reichen um die Energie für die durchschnittliche Fahrleistung eines deutschen, von 12.000 km abzudecken.

    Alles hier nachzulesen:http://www.zsw-bw.de/fileadmin/editor/USER_UPLOAD/Infoportal/Presseinformationen/pi04-2010-ZSW-FlaechenbedarfRegKraftstoffe.pdf

    Und der Schuldenberg ?

    Da die Wertschöpfung der Energieerzeugung in D bleiben würde und die Umweltverschmutzungs- und Gesundheitskosten, durch die weit gerinderen Emissionen der Elektromobilität, auch sehr stark sinken, würde sich dieser definitiv langfristig abbauen.
    Man sollte immer die Ursachen bekämpfen, nicht die Symtome.

    • keox
    • 08.04.2010 um 14:49 Uhr

    kommt aus der Steckdose.

    Das sind Zuckungen eines überholten Verkehrskonzeptes.

    "die nächste frage, wird die elektrorevolution kommen bevor wir wissen wie der ganze strom erzeugt werden soll, oder wird wirklich die GESAMMTE wertschöpfungskette durchdacht ??"

    Der Strom für Elektroautos stellt eines der kleinsten Probleme dar. Die anvisierten 1 Mio Elektroautos ab 2020 würden gerade mal rund 1,6 Terawattstunden (TWh) Strom benötigen. Nach einer Studie des Bundesumweltministeriums
    werden erneuerbare Energien 2020 etwa 178 TWh Strom erzeugen – 2009 waren es 93 TWh. Nur knapp ein Prozent
    des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stromes wird in 2020
    also zum Betanken der Batterien der E-Fahrzeuge benötigt.

    Ein weiterer Vorteil, wenn wir schon mal bei der Werschöpfung sind, aktuell fließen zig Milliarden Euro in den nahen Osten zum Kauf von Rohöl, den Strom für E-Auto´s hingegen können wir heimisch erzeugen, sogar auf dem eigenen Hausdach.

    Schon 20 Quadratmeter Photovoltaikmodule reichen um die Energie für die durchschnittliche Fahrleistung eines deutschen, von 12.000 km abzudecken.

    Alles hier nachzulesen:http://www.zsw-bw.de/fileadmin/editor/USER_UPLOAD/Infoportal/Presseinformationen/pi04-2010-ZSW-FlaechenbedarfRegKraftstoffe.pdf

    Und der Schuldenberg ?

    Da die Wertschöpfung der Energieerzeugung in D bleiben würde und die Umweltverschmutzungs- und Gesundheitskosten, durch die weit gerinderen Emissionen der Elektromobilität, auch sehr stark sinken, würde sich dieser definitiv langfristig abbauen.
    Man sollte immer die Ursachen bekämpfen, nicht die Symtome.

    • keox
    • 08.04.2010 um 14:49 Uhr

    kommt aus der Steckdose.

    Das sind Zuckungen eines überholten Verkehrskonzeptes.

    Antwort auf "per Rücktritt ..."
  2. "Ein Auto für die Superstadt mit mehr als fünf oder sogar zehn Millionen Einwohnern. Die bayrischen Konstrukteure zielen bei diesen Dimensionen zwar eher auf Mumbai und Peking als Markt, aber für deutsche Metropolregionen wie das Ruhrgebiet, Berlin oder Hamburg muss das Fahrzeug ebenfalls tauglich sein."

    Da haben wir Dorfkinder uns endlich dazu durchgerungen die Bäume zu verlassen, und nun soll uns die Möglichkeit vorenthalten werden, uns umweltschonend von A nach B zu bewegen?
    Schade eigentlich, wo doch unsere Vierer-Gespanne immer so die Straßen versauen...

    Zugegeben, es wäre natürlich enorm kostenintensiv, jedes deutsche Dorf mit Strom zu versorgen, aber sollte unsere Umwelt uns das nicht wert sein?

    Ernsthaft, inwiefern unterscheiden sich denn die Bedürfnisse urbaner Autofahrer von denen der Kleinstädter und Dörfler?
    Brauchen wir den Platz, den die große Batterie einnehmen würde, um das Heu für unsere Kühe zu transportieren?

    Bleibt nur zu hoffen, dass man nicht nachweislich Eigentümer eines Lofts im Ruhgebiet, in Hamburg oder Berlin sein muss, und ich erweitere diese Gruppe in Anbetracht des Firmensitzes einfach noch freimütig um München, um eines dieser "Premium" Fahrzeuge erwerben zu dürfen...

  3. 5. ahja,

    fünf jahre nach renault-nissan (der nissan leaf startet ende des jahres in japan). die bayern sind ja von der ganz fixen sorte - so wie zeit-online...

  4. Das ist ja alles eine schöne journalistische Betrachtung, bei der man meinen könnte das vor kurzem hier auf ZEIT-Online veröffentliche Interview mit Herrn Resch hätte es nicht gegeben "Elektroauto als Chimäre, als Blender der Politik"...

    Also ganz ehrlich, ich würde für Zeit Online lieber monatlich 5 Euro zahlen und habe dann keine, Verzeihung, "Werbe-Artikel"...

    Es ist ja gut über Trends und Entwicklungen informiert zu werden und sicherlich kann man ja auch nur die Infos der Hersteller zu Ihren Plänen verwenden, die ZEIT sollte Sie aber, zumindest im Print, auch hinterfragen. Ich wünschte mir, dass ein Verantwortlicher bei BMW dann mal hinsichtlich des Konzepts zu den Ausführungen von Herrn Resch Stellung nimmt.

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    Freier Autor

    Sehr geehrter User,

    die Kritik von Herrn Resch richtet sich keineswegs gegen die Elektrizierung des Autos an sich. Im Gegenteil, er fährt mit einem Hybrid aus japanischer Produktion selbst ein Auto, was kurze Strecken vollelektrisch fahren kann.

    Vielmehr bemängelt Herr Resch die unsinnige Förderpolitik des Staates sowie die Instrumentalisierung des Elektroautos als Feigenblatt, also die Gefahr, dass durch die reine Vorstellung von elektrischen Prototypen lediglich ein Manöver eingeleitet wird, um von den Mängeln der Restflotte abzulenken.

    Ihre Idee, mit den Aussagen von Herrn Resch zu BMW zu gehen, finde ich spannend und prüfenswert. Der Weg sollte aber ebenso zum Staat führen, dessen Förderpolitik er kritisiert.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Christoph Schwarzer

    Freier Autor

    Sehr geehrter User,

    die Kritik von Herrn Resch richtet sich keineswegs gegen die Elektrizierung des Autos an sich. Im Gegenteil, er fährt mit einem Hybrid aus japanischer Produktion selbst ein Auto, was kurze Strecken vollelektrisch fahren kann.

    Vielmehr bemängelt Herr Resch die unsinnige Förderpolitik des Staates sowie die Instrumentalisierung des Elektroautos als Feigenblatt, also die Gefahr, dass durch die reine Vorstellung von elektrischen Prototypen lediglich ein Manöver eingeleitet wird, um von den Mängeln der Restflotte abzulenken.

    Ihre Idee, mit den Aussagen von Herrn Resch zu BMW zu gehen, finde ich spannend und prüfenswert. Der Weg sollte aber ebenso zum Staat führen, dessen Förderpolitik er kritisiert.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Christoph Schwarzer

  5. Freier Autor

    Sehr geehrter User,

    den ersten Schritt zur Abkehr hat Mercedes mit den SBC-Bremsen der jüngst eingestellten E-Klasse unternommen. Und den zweiten Schritt in Form vollelektrischer Bremssysteme finden Sie regelmäßig auf den Messen, ich nenne hier zum Beispiel die Keilbremse von Siemens VDO.

    Auch bei der Standklimatisierung gilt der Vorteil einer neuen Fahrzeugarchitektur: Sie müssen keine Zusatzsysteme einbauen, sondern lediglich eine Software.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Christoph Schwarzer

  6. Was ist los? Wach geworden bei den deutschen Autobauern?
    Keine Häme mehr für Hybridautos, die "wir Deustchen ja schon laaange kennen"
    Aber ich sehe keins? Aha.

    Pennt weiter und forscht und rennt wieder mal hinterher.
    Ich sah schon die chinesischen Solarzellen zur Montage stehen. Dürft ihr jammern "aber wir haben die doch damals gebaut". Ihr habt aber auc hden Verbraucher beschissen und die Preise hochgehalten und gedacht "die dummen Ökos kaufen alles" Die Rechnung kommt jetzt.
    Beim Auto wird das nicht anders laufen. Die Franzosen und Japaner nicht nur inden Ideen sondern auch im Konzept immer voran. Ob es Roadster waren oder Family Van. Erstmal belächelt, aber der Konsument weiß was er braucht. Jednefalls keine 300 PS Studien sondern auch Werkzeuge für A nach B mit viel Gepäck und Kind.
    Ich hoffe liebe Autohersteller ihr geht mal wieder baden mit eurer Arroganz, ihr habt es letztes Jahr ja schon mal vorgemacht.

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