Autotest Zuwachs in der Ibiza-Familie
Seat vergrößert seine Ibiza-Palette: Zum Drei- und Fünftürer gesellt sich ein Kombi. Für einen Aufschlag von 1300 Euro hat der kleine Spanier so deutlich mehr Nutzwert.
Klein und günstig, aber trotzdem große Klappe – diese Kombination gibt es eher selten. Die Franzosen haben den Peugeot 207 SW und den Renault Clio Grandtour, Skoda den Fabia Combi. Nun stellt auch Seat dem 4,6 Meter langen Exeo ST einen kleinen Kombi-Bruder zur Seite. Der Ibiza ST ist 4,2 Meter lang und 1,7 Meter breit. Sein Heck fügt sich harmonisch in die dynamischen Linien des Spaniers ein, insgesamt wirkt der Ibiza ST weniger nüchtern als der auf dem alten Audi A4 basierende Exeo ST.
Im Vergleich zum normalen Ibiza hat der ST 138 Liter mehr Laderaum und ist 18 Zentimeter länger. Im Fond können es Erwachsene aushalten, auch wenn Kopf- und Kniefreiheit nicht üppig sind. Die Sitze sind bequem und bieten genügend Seitenhalt. Der Kofferraum fasst 430 Liter. Zum Vergleich: Der Peugeot 207 SW bietet hier 337 Liter, der Renault Clio Grandtour 403 Liter und der Skoda Fabia Combi 480 Liter. Wird die Rückbank umgelegt und der Seat dachhoch beladen, passen sogar 1164 Liter rein. Unter der Hutablage kommt beim Öffnen der Heckklappe eine Hängeablage zum Vorschein, in der sich Kleinigkeiten verstauen lassen. Peugeot zeigt beim 207 SW allerdings noch mehr Variabilität: Die Heckscheibe des Franzosen kann man zum Einladen kleinerer Gegenstände separat öffnen.
Das Cockpit des Ibiza ST wirkt mit seinen großen, farblich manchmal lieblos abgestimmten Hartplastik-Flächen nicht so hochwertig wie bei der Konzernschwester VW, ist aber klar gegliedert. Weniger praktisch ist die horizontale und hinter dem Ganghebel versteckte Schalttafel, auf der sich unter anderem der Knopf für den Warnblinker befindet.
Die Motorenpalette umfasst Benziner in vier Leistungsstufen, von 44 kW/60 PS bis 77 kW/105 PS, sowie Dieselaggregate von 55 kW/75 PS bis 77 kW/105 PS. Bei den Benzinern ist der 1,4-Liter Vierzylinder mit 85 PS ein guter Mittelweg. Er verbindet ordentliche Fahrleistungen mit moderatem Verbrauch (5,9 Liter pro 100 Kilometer), ist aber beim Überholspurt auf der Landstraße zu behäbig. Drehfreudiger ist der Turbobenziner 1.2 TSI (105 PS), den es optional mit automatischem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe gibt.
Für Sparfüchse ist der neue Dreizylinder-Diesel 1.2 TDI mit 75 PS interessant, denn er verbraucht laut Werksangabe im Schnitt nur 3,9 Liter pro 100 Kilometer (als Ecomotive-Version mit Start-Stopp-Automatik 3,6 Liter). Der Motor gibt sich allerdings etwas harzig, man muss häufig herunterschalten und sich an den lang übersetzten fünften Gang gewöhnen. 180 Newtonmeter Drehmoment tun sich mit dem 1,2 Tonnen leichten Ibiza ST ziemlich schwer. Deutlich flotter und elastischer ist der 1,6-Liter Diesel mit 105 PS, der mit 4,2 Litern Verbrauch ebenfalls sparsam unterwegs ist. Leider wird auch dieser Motor nur mit einem Fünfganggetriebe kombiniert.
- Datum 05.05.2010 - 11:41 Uhr
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Irgendwie kann ich mich mit dem neuen Ibiza immer noch nicht anfreunden.
Meiner Meinung nach erzeugen die gegenläufigen Seitenkonturen eine unharmonische Unruhe im Design. Dazu kommen die hohen und mittigen Frontscheinwerfer, die ein wenig schüchtern aussehen.
Naja aber immer noch besser als ein langweiliges Einheitsdesign.
Wir fahren jetzt seit einem halben Jahr einen Ibiza 5 Türer mit Sparaustattung (Klima, CD-Radio das wars) zum und kleinem Benzinmotor den wir sehr günstig erwerben konnten.
Vom Fahren her ist der Ibiza echt klasse, der kleine Motor ist schon fast als ausreichend zu bezeichnen, der Fahrkomfort ist eh die grosse Stärke des Ibiza, ich bin selten so ein angenehmes stressfreies Auto gefahren.
Das Aussendesign finde ich echt schön, über das Innendesign kann man auch nicht meckern auch wenn es nicht der Hammer ist aber wir fahren hier auch keine Luxuslimousine.
Ich bin sehr gespannt wie der Kombi in Natura rüberkommt auf den ersten Blick sieht er auf den Bildern echt gut aus.
5-Türer sollte es in der Überschrift heissen
5-Türer sollte es in der Überschrift heissen
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