VW-Forschungschef Leohold "Assistenzsysteme sind kein Autopilot"
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"Notbremsassistenten werden in den 2020er Jahren selbstverständlich sein"

ZEIT ONLINE: Ein Volkswagen-Testfahrzeug bei ZEIT ONLINE hatte auf der Autobahn eine Fehlfunktion eines Assistenzsystems: Wir überholten auf einer dreispurigen Autobahn zwei Lkws, die sich ein Elefantenrennen lieferten – da gab das Assistenzsystem einen lauten Warnton ab und bremste kurz ruckartig, obwohl unsere linke Fahrspur völlig frei war. Wie erklären Sie das?

Leohold: Was Sie erlebt haben, ist leider ein Fehlziel. So etwas passiert bei allen Systemen, die heute auf dem Markt sind, auch bei unseren Wettbewerbern. Das liegt an der Unvollkommenheit der heutigen Bilderkennung. Diese hat sich in der Vergangenheit deutlich verbessert, und wir arbeiten kontinuierlich weiter an der Optimierung. Die Systeme sind noch nicht perfekt, und genau darum sagen wir: Ein Tempomat mit automatischer Abstandsregelung ist kein Autopilot, sondern ein unterstützendes Komfortsystem. Der Fahrer bleibt heute und auch in Zukunft in der Verantwortung.

ZEIT ONLINE: Gibt es ein ESP nicht nur, um ein mieses Fahrwerk zu vertuschen, und Parksensoren, um eine schlechte Übersichtlichkeit zu überspielen?

Leohold: Nur ein gutes Fahrwerk als Fundament für Systeme wie ESP oder die Adaptive Fahrwerksregelung DCC entspricht der Sicherheitsphilosophie von Volkswagen. Dabei haben sich die Fahrwerke auch ohne ESP in den letzten zehn Jahren deutlich weiterentwickelt. Ich möchte sehr deutlich sein: Die Sicherheitselektronik hat einen wesentlichen Beitrag zur Senkung der Zahl der Verkehrstoten geleistet. Vor die Wahl gestellt, würde ich nicht darauf verzichten wollen.

ZEIT ONLINE: Das Ziel ist null Verkehrstote?

Leohold: Das ist das Ziel, auch wenn ich als Techniker glaube, dass es immer unvorhersehbare Fälle geben wird.

ZEIT ONLINE: Hält die Elektronik über das ganze Autoleben durch?

Leohold: Ein klares Ja. Und falls doch etwas defekt sein sollte, ein Airbag zum Beispiel, wird das über eine Warn- oder Kontrolllampe angezeigt.

ZEIT ONLINE: Wann funktionieren Notbremssysteme so perfekt und sind so preisgünstig, dass Golf- und Polofahrer davon profitieren?

Leohold: Ein genaues Jahr kann ich Ihnen nicht sagen. Doch denken Sie nur an die Entwicklung beim ESP, dem wichtigsten Sicherheitssystem. Es kostete Mitte der neunziger Jahre in der Luxusklasse sehr viel Geld – damals war es unvorstellbar, so etwas serienmäßig im Polo zu haben. Aber Volkswagen hat dieses System Ende der neunziger Jahre in die Großserie gebracht. Eine ähnliche Entwicklung wird es bei den Notbremsassistenten geben. Die Systeme werden sich in den nächsten Jahren schnell verbreiten, und die Sensoren werden immer besser werden. In den 2020er Jahren werden sie selbstverständlich sein.

 
Leser-Kommentare
  1. Im Artikel wurden bereits einige kritische Punkte angesprochen - ich möchte noch einen anführen. Fahrigkeit bzw. Ablenkung kann wohl durch Assistenzsystem bisher schon ganz gut bekämpft werden. Eine unangemessene Geschwindigkeitswahl ist oft die Ursache von Unfällen, dies wird aber dzt. gar nicht angegangen. Ich denke es muss möglich sein aus dem Routenplaner den Kurvenradius zu nehmen und dann mit Hilfe der über das ABS ermittelten Reibungskoeffizienten oder über einen Regen/Eis-Sensor auszurechnen was die Kurve verträgt und das dann auch einzuhalten.
    Es besteht kein Zweifel dass Fahrer dzt. darin bestärkt werden in einem unzerstörbaren Fort zu sitzen- sonst würden sie nicht bedenkenlos mit 160 km/h durch Nebelseen rasen.
    Assistenzsystem müssten einen gesetzlichen Rahmen bekommen, der ihnen mäßigende Eigenschaften im Bezug auf das Tempo vorschreibt!
    Dzt. schaut es so aus als wären sie Beiwerk zum Rennfahren.

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    Wenn das Auto einem das Denken abnimmt wird man unaufmerksam und wer zahlt am Ende die Zeche, wenn man sich an die Empfehlung gehalten hat und dann doch abfliegt, weil das System vielleicht einen kleinen Faktor mit großer Auswirkung übersehen hat? Es gibt ja durchaus sehr interessante und nützliche Assistenzsysteme und ich würde abstreiten, dass einige Systeme wie z.B. das ABS einfach nicht mehr wegzudenken sind, aber selbst das ESP ist nicht unfehlbar bzw die Abstimmung eines solchen Systems ist nicht unbedingt immer förderlich für die Sicherheit. Wenn auf schneeglatter Fahrbahn das Fahrzeug ins Übersteuern kommt, dann kann ich damit leben, korrigiere und alles ist super, wenn das ESP dann allerdings der Meinung ist, dass das Übersteuern jetzt ach so gefährlich ist und auf einmal anfängt aus dem Über- ein Untersteuern zu machen und ich dann geradeaus fahre, dann finde ich das nicht wenig sinnvoll.

    Viele der neuen Assistenzsysteme sind reine Spielerei und vermitteln eine trügerische Sicherheit. Wozu noch in die Spiegel schauen, wenn ich doch einen Assistenten für den Toten Winkel hab? An meinen Abstand muss ich ja auch nicht mehr denken, das macht mein Auto schon. Und warum aufpassen auf der Spur zu bleibe, wenn mein Auto mich doch sogar schon wieder zurück auf die Spur zieht?

    Wenn ich gegen einen Baum fahre, dann ist das gefälligst meine eigene Schuld - dafür brauche ich keine Hilfe von einem falsch reagierenden aktiven Assistenzsystems.

    • Tammy
    • 06.01.2011 um 9:34 Uhr

    und sogar hochmoderne Verkehrsleitsysteme. Kümmert nur viele Fahrer überhaupt nicht.

    Wagen Sie es mal, in der Rushhour auf der rechten Spur auf der Autobahn tatsächlich die vorgeschriebenen 80 km/h einzuhalten oder vielleicht 100 km/h zu fahren. Wenn Sie Pech haben, werden Sie vielleicht einem eiligen LKW bedroht (Lichthupe, ganz dichtes Auffahren). Sie haben natürlich die Alternative, sich nicht beeindrucken zu lassen. Gerade ungeübte bekommen Angst, geben Gas, weichen unkontrolliert nach links aus, bremsen wiederum andere wütende Verkehrsteilnehmer aus und werden Ihrerseits von dem hupenden und pöbelnden LKW-Fahrer rechts überholt.

    Es gibt unzählige Beispiele dafür, dass die Vollzugsorgane damit überfordert sind, die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung effektiv durchzusetzen. Deshalb stimme ich @eeFried zu: Ein gesetzlicher Rahmen für die Assistenzsysteme muss her.

    Kurvenradius, Haftreibebeiwerte...... alles tolle Daten, und deann kommt dir so ein "Pilot mit Assistenz" mit 80 km/h in den Nacken weil er nicht um die Ecke sehen kann.
    .
    Wie war das mal (damals, als noch Kerzen prüfen und Zündzeitpunkt einstellen Teil der Fahrprüfung war?:-) )
    .
    Anhalteweg = Sichtweite besser 1/2 Sichtweite.
    .
    Es macht immer wieder Freude und ist auch gut für den Blutdruck, ortskundige Piloten in Flughöhe NULL auf der eigenen Spur als Gegenverkehr zu haben.
    .
    Die Kurve lässt 80 km/h zu und um diese Zeit kommt nur der "Fritz" und der ist schon vorbei.
    .
    Gruss Sikasuu
    der diesen Sommer mal wieder Landstrassen mit nen 36t Zug im Nacken und Tieffliegern als Gegenverkehr "genossen" hat.

    Wenn das Auto einem das Denken abnimmt wird man unaufmerksam und wer zahlt am Ende die Zeche, wenn man sich an die Empfehlung gehalten hat und dann doch abfliegt, weil das System vielleicht einen kleinen Faktor mit großer Auswirkung übersehen hat? Es gibt ja durchaus sehr interessante und nützliche Assistenzsysteme und ich würde abstreiten, dass einige Systeme wie z.B. das ABS einfach nicht mehr wegzudenken sind, aber selbst das ESP ist nicht unfehlbar bzw die Abstimmung eines solchen Systems ist nicht unbedingt immer förderlich für die Sicherheit. Wenn auf schneeglatter Fahrbahn das Fahrzeug ins Übersteuern kommt, dann kann ich damit leben, korrigiere und alles ist super, wenn das ESP dann allerdings der Meinung ist, dass das Übersteuern jetzt ach so gefährlich ist und auf einmal anfängt aus dem Über- ein Untersteuern zu machen und ich dann geradeaus fahre, dann finde ich das nicht wenig sinnvoll.

    Viele der neuen Assistenzsysteme sind reine Spielerei und vermitteln eine trügerische Sicherheit. Wozu noch in die Spiegel schauen, wenn ich doch einen Assistenten für den Toten Winkel hab? An meinen Abstand muss ich ja auch nicht mehr denken, das macht mein Auto schon. Und warum aufpassen auf der Spur zu bleibe, wenn mein Auto mich doch sogar schon wieder zurück auf die Spur zieht?

    Wenn ich gegen einen Baum fahre, dann ist das gefälligst meine eigene Schuld - dafür brauche ich keine Hilfe von einem falsch reagierenden aktiven Assistenzsystems.

    • Tammy
    • 06.01.2011 um 9:34 Uhr

    und sogar hochmoderne Verkehrsleitsysteme. Kümmert nur viele Fahrer überhaupt nicht.

    Wagen Sie es mal, in der Rushhour auf der rechten Spur auf der Autobahn tatsächlich die vorgeschriebenen 80 km/h einzuhalten oder vielleicht 100 km/h zu fahren. Wenn Sie Pech haben, werden Sie vielleicht einem eiligen LKW bedroht (Lichthupe, ganz dichtes Auffahren). Sie haben natürlich die Alternative, sich nicht beeindrucken zu lassen. Gerade ungeübte bekommen Angst, geben Gas, weichen unkontrolliert nach links aus, bremsen wiederum andere wütende Verkehrsteilnehmer aus und werden Ihrerseits von dem hupenden und pöbelnden LKW-Fahrer rechts überholt.

    Es gibt unzählige Beispiele dafür, dass die Vollzugsorgane damit überfordert sind, die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung effektiv durchzusetzen. Deshalb stimme ich @eeFried zu: Ein gesetzlicher Rahmen für die Assistenzsysteme muss her.

    Kurvenradius, Haftreibebeiwerte...... alles tolle Daten, und deann kommt dir so ein "Pilot mit Assistenz" mit 80 km/h in den Nacken weil er nicht um die Ecke sehen kann.
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    Wie war das mal (damals, als noch Kerzen prüfen und Zündzeitpunkt einstellen Teil der Fahrprüfung war?:-) )
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    Anhalteweg = Sichtweite besser 1/2 Sichtweite.
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    Es macht immer wieder Freude und ist auch gut für den Blutdruck, ortskundige Piloten in Flughöhe NULL auf der eigenen Spur als Gegenverkehr zu haben.
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    Die Kurve lässt 80 km/h zu und um diese Zeit kommt nur der "Fritz" und der ist schon vorbei.
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    Gruss Sikasuu
    der diesen Sommer mal wieder Landstrassen mit nen 36t Zug im Nacken und Tieffliegern als Gegenverkehr "genossen" hat.

    • Krakz
    • 06.01.2011 um 9:07 Uhr

    Richtig ist, dass an optionalen Assistenzsystemen gut verdient wird. Alle anderen Einwände sind eher theoretischer Natur.

    Wenn man am Schreibtisch spekuliert, kommt man auf diese Gedanken. Im tatsächlichen Unfallgeschehen finden diese Überlegungen nicht statt. Ebenfalls ist die Annahme nicht richtig, dass Papa in seiner neuen supersicheren E-Klasse besonders risikoreich fährt. Im Gegenteil, junge Fahranfänger - meist Männer - fahren am risikoreichsten und sind häufig in eher älteren Autos mit niedrigeren Sicherheitsnievau unterwegs.

  2. Wenn das Auto einem das Denken abnimmt wird man unaufmerksam und wer zahlt am Ende die Zeche, wenn man sich an die Empfehlung gehalten hat und dann doch abfliegt, weil das System vielleicht einen kleinen Faktor mit großer Auswirkung übersehen hat? Es gibt ja durchaus sehr interessante und nützliche Assistenzsysteme und ich würde abstreiten, dass einige Systeme wie z.B. das ABS einfach nicht mehr wegzudenken sind, aber selbst das ESP ist nicht unfehlbar bzw die Abstimmung eines solchen Systems ist nicht unbedingt immer förderlich für die Sicherheit. Wenn auf schneeglatter Fahrbahn das Fahrzeug ins Übersteuern kommt, dann kann ich damit leben, korrigiere und alles ist super, wenn das ESP dann allerdings der Meinung ist, dass das Übersteuern jetzt ach so gefährlich ist und auf einmal anfängt aus dem Über- ein Untersteuern zu machen und ich dann geradeaus fahre, dann finde ich das nicht wenig sinnvoll.

    Viele der neuen Assistenzsysteme sind reine Spielerei und vermitteln eine trügerische Sicherheit. Wozu noch in die Spiegel schauen, wenn ich doch einen Assistenten für den Toten Winkel hab? An meinen Abstand muss ich ja auch nicht mehr denken, das macht mein Auto schon. Und warum aufpassen auf der Spur zu bleibe, wenn mein Auto mich doch sogar schon wieder zurück auf die Spur zieht?

    Wenn ich gegen einen Baum fahre, dann ist das gefälligst meine eigene Schuld - dafür brauche ich keine Hilfe von einem falsch reagierenden aktiven Assistenzsystems.

    Antwort auf "Grundsätzliches"
  3. ... ist sicherlich nicht dafür verantwortlich, das gefährliche Fahren einzelner (!) Motorradfahrer zu reglementieren, in dem man den Herstellern Verbote vorsetzt. Was den Schutz junger Fahrer betrifft, hat man übrigens schon legislativ eingegriffen, deswegen darf man in den ersten zwei Jahren, in denen man Motorrad fährt (und jünger als 25 ist) nicht mehr als 25 kW und nicht mehr als 0,16 kW/kg Motorradmasse haben.

    Antwort auf
  4. Dann würde auch er deutlich eingestehen, dass Assistenzsysteme eben nie 100%ig sicher arbeiten können und dass gerade aktive Assistenzsysteme wie z.B. der Spurhalteassistent, der in bestimmten Situationen das Fahrzeug mittels Bremseinsatz wieder in die Spur zieht, oder der Notbremsassistent, wie er z.B. ja schon großartig von Mercedes vorgeführt wurde (mit einem Unfall und einer misslungenen Verdummungsaktion für die anwesenden Journalisten), oder der Ausweichassistent, der ja mittlerweile von diversen Entwicklern erprobt wird und der automatisch ein Ausweichmaneuver einleiten soll, wenn er ein Hindernis entdeckt. Der werte Herr Professor hat ja zum fehlerhaften Verhalten des adaptiven Tempomaten mit Abstandskontrolle bereits gesagt, dass die aktuelle Bilderkennungstechnik noch unzulänglich ist, aber wie kann man dann ernsthaft solche aktiven Systeme auf den Markt bringen wollen, wenn die Technik dahinter einfach nicht zuverlässig arbeitet?

    Ich bin eigentlich sehr technikaffin, aber gerade aus diesem Grund bin ich mir einfach auch über die Unzulänglichkeiten in der Entwicklung und der Technik bewusst und stehe solchen aktiven Assistenzsystemen, die aktiv ins Fahren und die Fahrzeugkontrolle eingreifen, äußerst skeptisch gegenüber, denn kein Entwickler kann für jede Eventualität vorsorgen, kann jedes noch so unwahrscheinliche Szenario vorausahnen und technische Fehler ausschließen.

    Wenn der Fahrer haftet, soll er auch die Kontrolle haben!

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    • Zack34
    • 06.01.2011 um 13:16 Uhr

    den redaktionellen Beitrag vor seinem Kommentar erst überhaupt gelesen hätte... dann hätte er sich - ganz ehrlich - manch einen Hinweis erspart.


    Ganz ehrlich...

    • Zack34
    • 06.01.2011 um 13:16 Uhr

    den redaktionellen Beitrag vor seinem Kommentar erst überhaupt gelesen hätte... dann hätte er sich - ganz ehrlich - manch einen Hinweis erspart.


    Ganz ehrlich...

    • Tammy
    • 06.01.2011 um 9:34 Uhr

    und sogar hochmoderne Verkehrsleitsysteme. Kümmert nur viele Fahrer überhaupt nicht.

    Wagen Sie es mal, in der Rushhour auf der rechten Spur auf der Autobahn tatsächlich die vorgeschriebenen 80 km/h einzuhalten oder vielleicht 100 km/h zu fahren. Wenn Sie Pech haben, werden Sie vielleicht einem eiligen LKW bedroht (Lichthupe, ganz dichtes Auffahren). Sie haben natürlich die Alternative, sich nicht beeindrucken zu lassen. Gerade ungeübte bekommen Angst, geben Gas, weichen unkontrolliert nach links aus, bremsen wiederum andere wütende Verkehrsteilnehmer aus und werden Ihrerseits von dem hupenden und pöbelnden LKW-Fahrer rechts überholt.

    Es gibt unzählige Beispiele dafür, dass die Vollzugsorgane damit überfordert sind, die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung effektiv durchzusetzen. Deshalb stimme ich @eeFried zu: Ein gesetzlicher Rahmen für die Assistenzsysteme muss her.

    Eine Leser-Empfehlung
    Antwort auf "Grundsätzliches"
    • M.M.
    • 06.01.2011 um 9:40 Uhr

    Alle Assistenzsysteme, die geeignet sind, den Fahrer zu schützen und zu warnen sind völlig in Ordnung.
    Die Abrufbarkeit des Spritverbrauchs/km bei dieser und jener Geschwindigkeit sowie anderer abrufbarer Schnickschnack ist z.Bsp. nicht mehr als Onanie und treibt die Kosten.

  5. Die gefahrenen Geschwindigkeiten sind oft zu hoch, das Fahrkönnen wird oft überschätzt. Im Resultat stehen pro Jahr etwa 4000 Tote und sehr viel mehr verstümmelte Menschen, die in keiner Statistik auftauchen. Das wird als Normalität hingenommen, ist aber in meinen Augen pervers. Wie wäre es mit einem Tempolimit, mit elektronischen Tempobremsen, die auf "Verkehrszeichen" reagieren und einer Fahrausbildung, die seinen Namen auch verdient? Schleudern, Auto abfangen, mit voller Beladung Gefahrensituationen meistern - davon haben viele keine Ahnung.

    Eine Leser-Empfehlung

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