Elektromobilität Zusatzspeicher auf Rädern

Elektroautos könnten nach dem Willen der Energiebranche künftig Teil der "intelligenten Stromnetze" werden. Die Akkuhersteller sehen die Idee mit Skepsis.

An der deutschen Nordseeküste weht eine steife Brise, Hunderte Windkrafträder produzieren Strom – der jetzt leider kaum Abnehmer findet. Denn es ist Nacht in Deutschland. Zu anderen Tageszeiten, wenn deutlich mehr Strom benötigt wird, herrscht dagegen womöglich Windstille. Diese Schwankungen der Strommengen aus Wind- oder Sonnenenergie beeinträchtigen die Netzstabilität und stellen die Betreiber der Netze vor erhebliche technische Herausforderungen.

Doch die Energiewirtschaft hat hierfür schon einen Lösungsvorschlag parat: In nicht allzu ferner Zukunft könnten sich Hunderttausende parkende Elektrofahrzeuge als Zwischenspeicher für die überschüssige Energie andienen. Später könnte die im Akku des E-Autos vorgehaltene Energie entweder zum Fahren genutzt werden oder aber zurück ins Stromnetz zurückfließen. Vehicle to grid (Fahrzeug zum Stromnetz), kurz V2G genannt, heißt diese Technologie, die derzeit noch ganz am Anfang steht, aber in Pilotprojekten bereits getestet wird.

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Die Idee stammt aus den USA: Wissenschaftler der Universität Delaware entdeckten das netzergänzende Potenzial von Batteriefahrzeugen bereits in den 1990er Jahren, als mit ersten Prototypen das Zeitalter der Stromautos schon mal aufdämmerte. Öffentlich geförderte Forschungsprojekte und jahrelange Tests bestärkten die Wissenschaftler in der Annahme, dass die Akkus der Stromer durchaus zuverlässige Energieträger sind.

Im Lauf der Zeit konnten sie auch zahlreiche Experten aus der Energiewirtschaft von ihrem V2G-Konzept überzeugen. Besitzer von Elektrofahrzeugen sollen finanziell davon profitieren, dass sie ihre Autos als Energiespeicher zur Verfügung stellen, überlegten die Pioniere in Delaware. Obwohl Elektroautos auch in den USA noch wenig verfüg- und sichtbar sind, hat die Regierung des US-Bundesstaates im vergangenen Jahr schon mal den Anspruch auf eine Vergütung, die sich an den Tarifen der Energieversorger orientiert, gesetzlich festgeschrieben.

Auch in Deutschland hat V2G inzwischen etliche Befürworter, an vorderster Front den Bundesverband Windenergie (BWE). Windenergie und Elektromobilität könnten sich hervorragend ergänzen, meint der BWE. Denn selbst wenn sich das Angebot an Windenergie für die folgenden Stunden und Tage immer präziser vorhersagt lasse, steige mit wachsender Turbinenkapazität auch der Bedarf an Regelleistung. Um kurzfristige Abweichungen von der Prognose auszugleichen, setzen die Erzeuger von Strom aus Windkraft heute Pumpspeicherwasserkraftwerke und Gasturbinen ein. Eine ausreichend große Flotte von Elektroautos könnte aber zu einem großen Speicher werden und so einen "wesentlichen Beitrag zur Integration steigender Mengen von Windenergie in das Versorgungssystem liefern", argumentiert der Windenergieverband.

Auch der alternative Energieversorger Lichtblick steht dem V2G-Konzept aufgeschlossen gegenüber. Das Potenzial der automobilen Speicher sei interessant, heißt es. Derzeit treibt das Unternehmen die Installation von kleinen Blockheizkraftwerken in den Kellern der Kunden voran. Nach dem "Schwarmstromkonzept" können die kleinen Kraftwerke zusammengeschaltet werden – sie bilden dann eine Art virtuelles Großkraftwerk, das Stromschwankungen ausgleicht, etwa wenn der Bedarf hoch ist, aber kaum Wind weht. In Zukunft ließe sich das Konzept auch auf Elektroautos übertragen – ganz grob zumindest, denn Strom stellen die Fahrzeuge selbst nicht her.

Leser-Kommentare
  1. ... solche Beiträge gebracht werden. Wir werden in Zukunft viel umweltfreundliche Technologie brauchen und so wird der Umstieg nähergebracht.

    Eine Leser-Empfehlung
  2. Es wäre da wohl besser, wenn man die überschüssige Energie nicht erst produzieren würde. Wenn die Produktion nicht vermeidbar ist, sollte die elektrische Energie in Wasserstoff umgewandelt werden. Es scheint, daß uns die Umweltschützer in ihrem Wahn ein ganz schönes Problem eingebrockt haben. Man kann auch sagen, mit riesen Aufwand nichts erreicht. Nach wie vor abhängig von fossilen Brennstoffen mit deren Umweltbelastung. Probleme, die wir sonst nicht hätten, sind jetzt hinzu gekommen.

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    ... die überschüssige Energie wird heute schon gespeichert.

    Die Pumpspeicherkraftwerke dienen zwar auch als Regelkraftwerke, aber vor allem dazu, den nicht benötigten überschüssigen Strom nachts zu speichern und dann tagsüber zu Spitzenlastzeiten zum mehrfachen Strompreis wieder zu verkaufen.

    Und für die Erneuerbaren Energien fordern Sie etwas komplett anderes? Lächerlich!

    Überdies können Sie ja gerne mal vorrechnen, wie so der Wirkungsgrad der H2-Erzeugung und Wiederverstromung ist... im Vergleich zu den Akkus der E-Autos.

    Na, los!

    ... ist ja wohl auf der Seite der Fossilen zu suchen, die jahrzehntelang die Regenerativen bekämpft haben.

    Zu Wasserstoff: der Zykluswirkungsgrad ist äußerst bescheiden, m. W. um die 50 %, heutige Akkus haben um 90 %.

    Die Speicherungsprobleme sind längst noch nicht gelöst (ein Grund, warum es um Wasserstoff so still geworden ist), er diffundiert sehr leicht durch alle Materialien und hat so stärkere Speicherverluste als Bleibatterien.

    ... die überschüssige Energie wird heute schon gespeichert.

    Die Pumpspeicherkraftwerke dienen zwar auch als Regelkraftwerke, aber vor allem dazu, den nicht benötigten überschüssigen Strom nachts zu speichern und dann tagsüber zu Spitzenlastzeiten zum mehrfachen Strompreis wieder zu verkaufen.

    Und für die Erneuerbaren Energien fordern Sie etwas komplett anderes? Lächerlich!

    Überdies können Sie ja gerne mal vorrechnen, wie so der Wirkungsgrad der H2-Erzeugung und Wiederverstromung ist... im Vergleich zu den Akkus der E-Autos.

    Na, los!

    ... ist ja wohl auf der Seite der Fossilen zu suchen, die jahrzehntelang die Regenerativen bekämpft haben.

    Zu Wasserstoff: der Zykluswirkungsgrad ist äußerst bescheiden, m. W. um die 50 %, heutige Akkus haben um 90 %.

    Die Speicherungsprobleme sind längst noch nicht gelöst (ein Grund, warum es um Wasserstoff so still geworden ist), er diffundiert sehr leicht durch alle Materialien und hat so stärkere Speicherverluste als Bleibatterien.

  3. warum nicht auch Berlin als Modellprojekt für diese Technik dient, schliesslich, zitiere, findet hier der

    "größte(n) Feldversuch zur Elektromobilität in Deutschland" statt und die Rückspeisung von Energie sollte hier recht einfach möglich sein, während der Stromkonsum erheblich variieren dürfte.

    Leider habe ich auch noch wenig davon gehört, dass auf Elektroautos Sonnenkollektoren angebracht, das liegt doch schliesslich auf der Hand.

    Zitat aus:

    http://www.bundesregierun...

  4. ... die überschüssige Energie wird heute schon gespeichert.

    Die Pumpspeicherkraftwerke dienen zwar auch als Regelkraftwerke, aber vor allem dazu, den nicht benötigten überschüssigen Strom nachts zu speichern und dann tagsüber zu Spitzenlastzeiten zum mehrfachen Strompreis wieder zu verkaufen.

    Und für die Erneuerbaren Energien fordern Sie etwas komplett anderes? Lächerlich!

    Überdies können Sie ja gerne mal vorrechnen, wie so der Wirkungsgrad der H2-Erzeugung und Wiederverstromung ist... im Vergleich zu den Akkus der E-Autos.

    Na, los!

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    Vielleicht schliessen Sie sich mit einer Berechnung an, wieviel Energie und welchen Anteil der zu speichernden Energie die Pumpspeicherkraftwerke speichern können?

    Vielleicht schliessen Sie sich mit einer Berechnung an, wieviel Energie und welchen Anteil der zu speichernden Energie die Pumpspeicherkraftwerke speichern können?

  5. Wie lange kann man den Strombedarf von Deutschland mit den Akkus von Elektroautos versorgen ?

    Annahme - Idealerweise:
    Es gibt 10 Mio E-Autos und die befinden sich alle an der Steckdose. Kein Auto fährt.

    1 Elektro Auto = 20 kWh = 2*10^4 Wh Energiespeicherkapazität.

    Der Bruttostrombedarf in DE 2009 beträgt(nach den Daten vom stat. Bundesamt): 582 TWh

    -> 582TWh/365 Tage = 1,6 TWh/Tag = 1,6*10^12 Wh pro Tag

    10 Mio E-Autos = 10^7 E-Autos

    1*10^7 Autos x 2*10^4 Wh (Speicherkapazität) = 2*10^11 Wh (Gesamtspeicherkapazität)

    Energiespeicher E-Autos/Tagesbedarf DE
    = 2*10^11/1,6*10^12 = 12,5%

    12,5 % von 24h - > reicht für 3h Stromversorgung.

    Wenn wir erstmal von 1 Mio. E-Autos im Jahr 2020 ausgehen á 30 kWh Speicherkapazität:

    1*10^6*3*10^4 Wh = 3*10^10 Wh.
    -> 3*10^10Wh(Speicher)/1,6*10^12 Wh(Tagesbedarf DE)
    = 0.01875 = 1,875%

    1,875 % von 24h = 0,45h -> 27 Minuten !

    Auschließlich auf Elektroautos als Zwischenspeicher sollten wir uns nicht verlassen. 27 Minuten im Jahr 2020 ist arg wenig.

    Wenn man im Jahr 2020 mit Strom sparsamer umgeht, dann reicht die Kapazität der E-Autos vielleicht noch ein paar Minuten länger.

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    • Folko
    • 05.01.2011 um 11:02 Uhr

    es ist vollkommen substanzlos.
    Niemand spricht davon, das Land (auch nur kurzfristig) komplett aus PKW-Akkus zu versorgen. Es geht um die Zeiten wenn nur 80-90% des gerade aktuellen Verbrauchs aus den regenerativen Anlagen gedeckt werden können. Die fehlenden ~15% sollen dann aus den PKW-Akkus (und anderen Zwischenspeichern)kommen, daher sind ihre Zahlen so nicht relevant.
    Größer werden die Probleme mit der Akku-Lebenszeit. Selbst wenn diese 10 Jahre halten. Nach 10 Jahren ist ein gepflegter Mittelklasse PKW im Moment ca. 6-10.000€ wert. Wenn dann jedoch der Akku für mehrere tausend € getauscht werden muss, ist der Wagen fast nichts mehr wert und das bei höheren Anschaffungskosten als ein normaler Benziner/Diesel. Da werden später einige Schlucken, die jetzt nicht soweit denken.

    ... es wird zwar im Artikel nicht wirklich gut herausgearbeitet, aber die Akkus der E-Autos sollen ja auch nicht die alleinige Versorgung übernehmen!

    Sie dienen in erster Linie als Spitzenlast"kraftwerke", was nur wenige Stunden oder gar nur wenige Minuten ("Minutenreserve") Einspeisezeit bedeutet um akute Schwankungen im Netz auszugleichen. Generell wird aber die Wirkung dieser Methode als generellen Speicher wohl etwas überschätzt.

    Allerdings nicht was die Bedeutung als Verbraucher im SmartGrid betrifft. Denn da muss das Auto ja nur passiv auf überschüssigen, billigen Strom warten und nichts einspeisen. Die E-Autos nach Möglichkeit bei überschüssigen Strom zu laden dürfte angesichts des Strombedarfs von ca. 70-100TWh p.a. bei 40 Mio. E-Autos erhebliche Bedeutung haben.

    ...sondern auch auf die Relevanz achten. Und bitte nicht schon wieder Strohmänner aufbauen:

    "Auschließlich auf Elektroautos als Zwischenspeicher sollten wir uns nicht verlassen. 27 Minuten im Jahr 2020 ist arg wenig."

    Hat das irgend jemand behauptet? Hat jemand behauptet, alle Schwankungen durch Pumpspeicherwerke abpuffern zu wollen? Wieviele Minuten wäre das? Hat jemand behauptet, alles über BHKW abpuffern zu wollen? Hat jemand behauptet, alles über Notstromaggregate abpuffern zu wollen? Hat jemand behauptet, alles über Wärmepumpen abpuffern zu wollen? Hat jemand behauptet, alles über intelligente Abschaltungen abpuffern zu wollen? Hat jemand behauptet, alles über Laufwasserkraftwerke abpuffern zu wollen? Hat jemand behauptet, alles über Redox-Flow-Zellen abpuffern zu wollen?

    Also bitte keine Strohmänner aufbauen! In der Modellregion Harz funktioniert es seit Jahren.

    Abgesehen davon, für 9 Jahre wären 27 min doch eine erhebliche Summe. Und 3 Stunden allein über E-Autos, das wäre eine ganze Menge, oder?

    • Folko
    • 05.01.2011 um 11:02 Uhr

    es ist vollkommen substanzlos.
    Niemand spricht davon, das Land (auch nur kurzfristig) komplett aus PKW-Akkus zu versorgen. Es geht um die Zeiten wenn nur 80-90% des gerade aktuellen Verbrauchs aus den regenerativen Anlagen gedeckt werden können. Die fehlenden ~15% sollen dann aus den PKW-Akkus (und anderen Zwischenspeichern)kommen, daher sind ihre Zahlen so nicht relevant.
    Größer werden die Probleme mit der Akku-Lebenszeit. Selbst wenn diese 10 Jahre halten. Nach 10 Jahren ist ein gepflegter Mittelklasse PKW im Moment ca. 6-10.000€ wert. Wenn dann jedoch der Akku für mehrere tausend € getauscht werden muss, ist der Wagen fast nichts mehr wert und das bei höheren Anschaffungskosten als ein normaler Benziner/Diesel. Da werden später einige Schlucken, die jetzt nicht soweit denken.

    ... es wird zwar im Artikel nicht wirklich gut herausgearbeitet, aber die Akkus der E-Autos sollen ja auch nicht die alleinige Versorgung übernehmen!

    Sie dienen in erster Linie als Spitzenlast"kraftwerke", was nur wenige Stunden oder gar nur wenige Minuten ("Minutenreserve") Einspeisezeit bedeutet um akute Schwankungen im Netz auszugleichen. Generell wird aber die Wirkung dieser Methode als generellen Speicher wohl etwas überschätzt.

    Allerdings nicht was die Bedeutung als Verbraucher im SmartGrid betrifft. Denn da muss das Auto ja nur passiv auf überschüssigen, billigen Strom warten und nichts einspeisen. Die E-Autos nach Möglichkeit bei überschüssigen Strom zu laden dürfte angesichts des Strombedarfs von ca. 70-100TWh p.a. bei 40 Mio. E-Autos erhebliche Bedeutung haben.

    ...sondern auch auf die Relevanz achten. Und bitte nicht schon wieder Strohmänner aufbauen:

    "Auschließlich auf Elektroautos als Zwischenspeicher sollten wir uns nicht verlassen. 27 Minuten im Jahr 2020 ist arg wenig."

    Hat das irgend jemand behauptet? Hat jemand behauptet, alle Schwankungen durch Pumpspeicherwerke abpuffern zu wollen? Wieviele Minuten wäre das? Hat jemand behauptet, alles über BHKW abpuffern zu wollen? Hat jemand behauptet, alles über Notstromaggregate abpuffern zu wollen? Hat jemand behauptet, alles über Wärmepumpen abpuffern zu wollen? Hat jemand behauptet, alles über intelligente Abschaltungen abpuffern zu wollen? Hat jemand behauptet, alles über Laufwasserkraftwerke abpuffern zu wollen? Hat jemand behauptet, alles über Redox-Flow-Zellen abpuffern zu wollen?

    Also bitte keine Strohmänner aufbauen! In der Modellregion Harz funktioniert es seit Jahren.

    Abgesehen davon, für 9 Jahre wären 27 min doch eine erhebliche Summe. Und 3 Stunden allein über E-Autos, das wäre eine ganze Menge, oder?

    • otto_B
    • 05.01.2011 um 9:30 Uhr

    Eins wird am Rande deutlich:
    Die schöne neue Welt der "Nachhaltigkeit" mag alles mögliche werden, aber vor allem eins nicht: billig.
    Richtig, für den Windspitzenstrom mag es egal sein, mit welchen Wirkungsgraden er eingelagert und wieder "verflüssigt" wird.
    Das Problem wird anhand der Erhitzung der Akkus gestreift. Dazu der Ladevorgang, dann Entladung und Wechselrichtung. Alles Vorgänge mit ohmscher Wärme. Wär mal interessant, wieviel "Primärstrom" für die wiedereingespeiste Kilowattstunde aufzuwenden ist. Selbst die Wind-Spitze, (die mit "gutem Gewissen" verheizt werden kann) muß durchs Netz.
    Was ist von der Differenz zwischen gekauften Ladestrom und Einspeisestrom das "Taschengeld"?
    Daß erst jemand mit erhobenen Zeigefinger austehen und auf den Akkuverschleiß hinweisen muß, das wirkt irgendwie lächerlich. Ich will eine Zahl hören: Akkuabschreibung in Cent pro entnommener Kilowattstunde. Das mit den "3000 Zyklen" glaub ich, wenn ich es anfassen kann.
    Wenn das Problem trivial wäre, dann dürfte es ja schon keine Tankstellen mehr geben. Seit 30 Jahren ist die Revolution schon öfters mal verkündet worden.
    Von der Machbarkeit abgesehen, wer bezahlt "10 bis 20 Cent" Differenz? Das dürften ja wir als die Stromkunden sein.
    Da die Möglichkeiten der Verbrauchsanpassung an die Lage in der Windstrombörse begrenzt sind (Frühstückskaffee? Mittagessen? Fernseher-Tagesschau?..), dürfte der "Spitzenpreis" wohl eher die Regel werden.
    Das sollten alle wissen, die gegen Gorleben demonstrieren.

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    "Da die Möglichkeiten der Verbrauchsanpassung an die Lage in der Windstrombörse begrenzt sind (Frühstückskaffee? Mittagessen? Fernseher-Tagesschau?..),"

    Na, das sind ja nun die kleinsten Verbraucher. Wenn man genauer hinschauen würde, gäbe es viel größere:
    - Kühlschrank/-truhe (ja, auch die können takten),
    - Waschmaschine,
    - Spülmaschine,
    - Wärmepumpe,
    all das sind echte Energieverbraucher, nicht die Peanuts, die Du oben aufgeführt hast. Außer, Du hast einen Breitwandfernseher mit 500 W Leistung...

    • otto_B
    • 06.01.2011 um 8:38 Uhr

    Auf diese Einwände hab ich gewartet.
    Nachdem was ich gehört hab, scheint die Debatte über Anspruch und Realität mittlerweile auch bei den "grünen" Erneuerern zu laufen. Also was tatsächlich die Effekte sind, wenn der Endkunde nichtmehr mit Einheitstarif, sobdern mit Börsenpreis beliefert wird.
    Von Ihren Beispielen:
    Wärmepumpe hab ich keine, es wird mit Gas und Holz gefeuert (demnächst vielleicht noch ein bischen Sonne dazu).
    Der Fernseher steht für die ganze Info-und Unterhaltungselektronik. Was da so in einem durchschnittlichen Haushalt rumsteht - das ist im Verbrauchsprofil nun das exakte Gegenteil von "spitzentauglich" - und ob das in der Summe "Peanuts" sind, da wär ich vorsichtig.
    Waschmaschine, Spülmaschine: absoluter Konfliktproduzent. Da mag was zu holen sein, aber genau hiervon gingen die heftigsten Eingriffe in die Freiheit der Haushaltführung aus. Also ich sehe da Schwierigkeiten in der Akzeptanz. (.....gewerblicher Waschsalon?... die machen "Pause", wenn grad keine Brise?...)
    Nehmen wir den Trockner noch mit dazu? Ich hab zwar keinen, aber positive Efekte würd ich schon sehen, zumal in dieser Jahreszeit (..der Wäschestern in der Wohnung als Schimmelproduzent...).
    Das einzige was bestehenbleibt, ist die Kühltruhe. Da mag es wohl stimmen, daß man kaum was merkt, wenn man eine Uhr dazwischensteckt. Wieviele kWh wären das per annum?
    Beim Haushaltkühlschrank ist es schon wieder anders.
    Oder werden die demnächst gegen ***€ Aufpreis mit einem Kältespeicher ausgerüstet?

    "Da die Möglichkeiten der Verbrauchsanpassung an die Lage in der Windstrombörse begrenzt sind (Frühstückskaffee? Mittagessen? Fernseher-Tagesschau?..),"

    Na, das sind ja nun die kleinsten Verbraucher. Wenn man genauer hinschauen würde, gäbe es viel größere:
    - Kühlschrank/-truhe (ja, auch die können takten),
    - Waschmaschine,
    - Spülmaschine,
    - Wärmepumpe,
    all das sind echte Energieverbraucher, nicht die Peanuts, die Du oben aufgeführt hast. Außer, Du hast einen Breitwandfernseher mit 500 W Leistung...

    • otto_B
    • 06.01.2011 um 8:38 Uhr

    Auf diese Einwände hab ich gewartet.
    Nachdem was ich gehört hab, scheint die Debatte über Anspruch und Realität mittlerweile auch bei den "grünen" Erneuerern zu laufen. Also was tatsächlich die Effekte sind, wenn der Endkunde nichtmehr mit Einheitstarif, sobdern mit Börsenpreis beliefert wird.
    Von Ihren Beispielen:
    Wärmepumpe hab ich keine, es wird mit Gas und Holz gefeuert (demnächst vielleicht noch ein bischen Sonne dazu).
    Der Fernseher steht für die ganze Info-und Unterhaltungselektronik. Was da so in einem durchschnittlichen Haushalt rumsteht - das ist im Verbrauchsprofil nun das exakte Gegenteil von "spitzentauglich" - und ob das in der Summe "Peanuts" sind, da wär ich vorsichtig.
    Waschmaschine, Spülmaschine: absoluter Konfliktproduzent. Da mag was zu holen sein, aber genau hiervon gingen die heftigsten Eingriffe in die Freiheit der Haushaltführung aus. Also ich sehe da Schwierigkeiten in der Akzeptanz. (.....gewerblicher Waschsalon?... die machen "Pause", wenn grad keine Brise?...)
    Nehmen wir den Trockner noch mit dazu? Ich hab zwar keinen, aber positive Efekte würd ich schon sehen, zumal in dieser Jahreszeit (..der Wäschestern in der Wohnung als Schimmelproduzent...).
    Das einzige was bestehenbleibt, ist die Kühltruhe. Da mag es wohl stimmen, daß man kaum was merkt, wenn man eine Uhr dazwischensteckt. Wieviele kWh wären das per annum?
    Beim Haushaltkühlschrank ist es schon wieder anders.
    Oder werden die demnächst gegen ***€ Aufpreis mit einem Kältespeicher ausgerüstet?

  6. "Kraftwerk auf Rädern" ist irreführend. Denn es geht nicht um die Idee, dass die Fahrzeuge Strom erzeugen. Sie sollen ihn lediglich speichern, ggf. umverteilen.

    "Stromnetz auf Rädern" oder
    "Batterien auf Rädern" wären unter vielen Möglichkeiten bessere als die von Ihnen gewählte.

    Ich erwarte mehr von der Zeit. Es ist ärgerlich, derart unsinnige und irreführende Überschriften in einem solchen Format vorfinden zu müssen. Es klingt vielleicht ein wenig verschroben und entrückt, aber ich wünsche mir weiterhin, dass ich von der Überschrift auf den Inhalt des Artikels schließen kann und hier nicht nur zum Klickvieh verkomme.

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    In vernünftigem Maßstab bräuchte so ein Konzept einen hohen Prozentsatz an Elektroautos. Nur mal für den europäischen Bereich angenommen, müsste eine mindestens zweistellige Millionenmenge an großen Hochleistungsakkus ver- und auch erstmal gebaut werden. Mir scheint gruselig, was dafür an hochwertigen, teuren und dann sehr bald immer selteren Materialien gebraucht würde. Gibt unsere Erde das überhaupt her - und zu welchen Kosten, auch ökologischen Kosten, wenn exotischste Rohstoffquellen erschlossen werde müssen für die gigantische Produktion?
    Vernünftiger erscheint es mir da doch, momentan überschüssige Energie in Wasserstoff umzuspeichern, was zwar Energieverluste bringt, die frisst aber eh jede Energie(zwischen)speicherung. Und Anlagen, die mit Strom Wasserstoff aus Wasser herstellen, dürften technisch nicht mal allzu anspruchsvoll, also bezahlbar sein.
    Nein, Gigamengen von elektrischer Energie aufgeteilt in vergleichsweise winzigen, Abermillionen von Hightechbatterien abzulegen, dagegen will sich mein gesunder Menschenverstand irgendwie sträuben.

    In vernünftigem Maßstab bräuchte so ein Konzept einen hohen Prozentsatz an Elektroautos. Nur mal für den europäischen Bereich angenommen, müsste eine mindestens zweistellige Millionenmenge an großen Hochleistungsakkus ver- und auch erstmal gebaut werden. Mir scheint gruselig, was dafür an hochwertigen, teuren und dann sehr bald immer selteren Materialien gebraucht würde. Gibt unsere Erde das überhaupt her - und zu welchen Kosten, auch ökologischen Kosten, wenn exotischste Rohstoffquellen erschlossen werde müssen für die gigantische Produktion?
    Vernünftiger erscheint es mir da doch, momentan überschüssige Energie in Wasserstoff umzuspeichern, was zwar Energieverluste bringt, die frisst aber eh jede Energie(zwischen)speicherung. Und Anlagen, die mit Strom Wasserstoff aus Wasser herstellen, dürften technisch nicht mal allzu anspruchsvoll, also bezahlbar sein.
    Nein, Gigamengen von elektrischer Energie aufgeteilt in vergleichsweise winzigen, Abermillionen von Hightechbatterien abzulegen, dagegen will sich mein gesunder Menschenverstand irgendwie sträuben.

  7. Ich gebe folgendes gemaess der Zahlen aus dem Artikel zu bedenken:
    - der Wert einer vollen Akkuzwischenspeicherung betraegt 2-4 Euro bei einem 20 KWh; dafuer stell ich die Funktionsfaehigkeit des Autos fuer mehrere 10000 Euro zur Stromspeicherung zur Verfuegung: waehrend dieser Zeit kann ich das Auto nicht sicher nutzen, auch nicht in einem Notfall (der Akku kann ja gerade leer sein). Und sollte keine Stromspeicherung erfolgen geht der Eigentuemer trotz Nutzungsausfall leer aus ?
    - wuerde ich die Autoakkus nur zur Stromspeicherung nutzen (3000 volle Ladezyklen) bekaeme der Nutzer ca. 1 - 2 Drittel der Investitionskosten der Batterie (nur Akku ohne Restauto) ersetzt

    Da empfehle ich doch ueber sinnvollere Dinge nachzudenken als V2G, das lohnt sich auch noch nicht wenn die Akkupreise um den Faktor 10 billiger werden.

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    ... gut, Sie möchten rechnen, tun es aber nicht. Sie nennen nur ein paar zusammenhanglose Zahlen ohne die Parameter zu deren Ermittlung aufzuführen.

    Dabei wären doch vor allem der Akkupreis die entscheidende Größen für eine Betrachtung.

    Also, wie kommen Sie auf Ihre "Ergebnisse"? Und haben diese für zukünftige Entwicklungen beim Strompreis und den Akkupreisen irgendeine Relevanz?

    ich habe zum Rechnen (einfaches Grundrechnen) aufgefordert, und keine Berechnung geliefert.
    NB: der Akkupreis duerfte bei ca. 800 Euro/KWh in einem Elektroauto liegen (selber recherchieren !), wenn der Preis fair ist.

    Das Ergebnis des Rechnens ist klar und eindeutig: es rentiert sich in den naechsten 10 Jahren nicht so Strom zu speichern.
    Auch hat ein weiterer Kommentator schon dargelegt, dass die maximale Speicherkapazitaet den riesigen Aufwand nicht wert ist (5: Kleines Zahlenspiel) .

    Allmächt, Du hast Bedenken! Bei den Bedenken dürftest Du überhaupt kein Geschäft abschließen mit niemandem. Geh mal davon aus, das die Geschäfte reell abgewickelt werden. Oder zumindestens nicht betrügerischer als heute die Stromlieferung...

    Fehler 1: der Akku ist nicht untrennbar mit dem Auto verbunden. Und sollte er durch zu häufiges Laden an Leistung verlieren, kannst Du ihn einfach austauschen lassen. Oder gleich beim Tanken austauschen lassen (Better Place von Agassi).

    Gerade wurde beim MIT ein Versuch mit handelsüblichen A123-Akkus gefahren. Nach 1.500 SCHNELLladungen 90 % Restkapazität. Umso besser sieht es für Normalladungen aus.

    Fehler 2: sollten die Zahlen stimmen (1/3 bis 2/3 Abzahlung der Akkus allein durch das Strompuffern), wäre beim Faktor 1/10 der Akkukosten der Akku rein über die Strompufferung 3- bis 7-fach bezahlt. Und das parallel zur eigentlichen Nutzung.

    Außerdem, wenn ich schon intelligente Netze habe, kann ich als Autonutzer selbst bestimmen, wann ich ein wie stark aufgeladenes Auto haben möchte. Reserven muss ich dann eben auf eigene Verantwortung einplanen. Das wird wohl für die Meisten das Schwierigste sein: Verantwortung übernehmen.

    Also: Mamaladaaamala hamma aa dahaam!

    • yato
    • 06.01.2011 um 10:15 Uhr

    Man kann die Stromentnahme so einstellen, dass nur 20 % der Akkuenergie zum Speicher/Entnahme bereitstehen. So dass jeder der sein Fahrzeug zur Verfügung stellt das individuell einstellen kann. Ihr Schreckenszenario dass der Autofahrer vor "leergetanktem" Auto steht ist Unsinn.

    Batterien halten nicht ewig und es gibt durchaus Besitzer von Elektroautos, die nur kurze Wege in der Stadt haben und ihre Batteriekapazität nicht optimal nutzen. Hier kann der Verdienst durch die Stromspeicherung das System auch ökonomisch optimieren.

    Ich halte es für sinnvoll auf die Technik der Elektroautos zu setzen weil wir neben dem Nutzen für die Umwelt unsere eigene Industrie unterstützen und keine antidemokratische Staaten wie Saudi Arabien.

    Um künftig zu 99% auf Öl/Gas/Kohle/AKW zu verzichten sollte allerdings alles einbezogen werden, sowohl endlich die grossflächige Wasserstofftechnik (Forschung an Tanks, die verlustfrei/arm speichern), Druckluftspeicher vielleicht sogar als Blockspeicher fürs Einfamilienhaus, Hitzespeicher (Umwandlung ungenutzter Energie in Wärme, warum sollten moderne Plusenergiehäuser nicht einen Wärmespeicher haben) , endlich die volle Nutzung von Erdwärme für uns alle zum heizen. Wieso Putin Geld für Gas und Öl geben wenn unter uns eine nie versiegende Wärmequelle ist und die Erschliessung Arbeitsplätze im Land schafft.

    • yato
    • 06.01.2011 um 10:20 Uhr

    Wenn ich höre dass Windkraftwerke abgeschaltet werden weil angeblich Leitungskapazitäten fehlen dann kann ich über all das absurde hier nur lachen. Wenn uns Lobby, Trägheit und Dummheit nicht bremsen würden, dann könnten wir schon längst von der Energie her autonom sein. Wenn ich mir ein Plusenergiehaus kaufen kann und hierzu einfach die Energiekosten für 20 Jahre als Investition für mich, die Autonomie und die Umwelt, statt als monatlichen Versklavungsbetrag zahle, dann könnten wir das prinzipiell alle so machen.

    Ein paar Herren in Bürotürmen von RWE und co würden sich die Augen reiben weil aus "Energiesklaven" kein Geld mehr zu pressen wäre. Die Moderne hätte begonnen.

    ... gut, Sie möchten rechnen, tun es aber nicht. Sie nennen nur ein paar zusammenhanglose Zahlen ohne die Parameter zu deren Ermittlung aufzuführen.

    Dabei wären doch vor allem der Akkupreis die entscheidende Größen für eine Betrachtung.

    Also, wie kommen Sie auf Ihre "Ergebnisse"? Und haben diese für zukünftige Entwicklungen beim Strompreis und den Akkupreisen irgendeine Relevanz?

    ich habe zum Rechnen (einfaches Grundrechnen) aufgefordert, und keine Berechnung geliefert.
    NB: der Akkupreis duerfte bei ca. 800 Euro/KWh in einem Elektroauto liegen (selber recherchieren !), wenn der Preis fair ist.

    Das Ergebnis des Rechnens ist klar und eindeutig: es rentiert sich in den naechsten 10 Jahren nicht so Strom zu speichern.
    Auch hat ein weiterer Kommentator schon dargelegt, dass die maximale Speicherkapazitaet den riesigen Aufwand nicht wert ist (5: Kleines Zahlenspiel) .

    Allmächt, Du hast Bedenken! Bei den Bedenken dürftest Du überhaupt kein Geschäft abschließen mit niemandem. Geh mal davon aus, das die Geschäfte reell abgewickelt werden. Oder zumindestens nicht betrügerischer als heute die Stromlieferung...

    Fehler 1: der Akku ist nicht untrennbar mit dem Auto verbunden. Und sollte er durch zu häufiges Laden an Leistung verlieren, kannst Du ihn einfach austauschen lassen. Oder gleich beim Tanken austauschen lassen (Better Place von Agassi).

    Gerade wurde beim MIT ein Versuch mit handelsüblichen A123-Akkus gefahren. Nach 1.500 SCHNELLladungen 90 % Restkapazität. Umso besser sieht es für Normalladungen aus.

    Fehler 2: sollten die Zahlen stimmen (1/3 bis 2/3 Abzahlung der Akkus allein durch das Strompuffern), wäre beim Faktor 1/10 der Akkukosten der Akku rein über die Strompufferung 3- bis 7-fach bezahlt. Und das parallel zur eigentlichen Nutzung.

    Außerdem, wenn ich schon intelligente Netze habe, kann ich als Autonutzer selbst bestimmen, wann ich ein wie stark aufgeladenes Auto haben möchte. Reserven muss ich dann eben auf eigene Verantwortung einplanen. Das wird wohl für die Meisten das Schwierigste sein: Verantwortung übernehmen.

    Also: Mamaladaaamala hamma aa dahaam!

    • yato
    • 06.01.2011 um 10:15 Uhr

    Man kann die Stromentnahme so einstellen, dass nur 20 % der Akkuenergie zum Speicher/Entnahme bereitstehen. So dass jeder der sein Fahrzeug zur Verfügung stellt das individuell einstellen kann. Ihr Schreckenszenario dass der Autofahrer vor "leergetanktem" Auto steht ist Unsinn.

    Batterien halten nicht ewig und es gibt durchaus Besitzer von Elektroautos, die nur kurze Wege in der Stadt haben und ihre Batteriekapazität nicht optimal nutzen. Hier kann der Verdienst durch die Stromspeicherung das System auch ökonomisch optimieren.

    Ich halte es für sinnvoll auf die Technik der Elektroautos zu setzen weil wir neben dem Nutzen für die Umwelt unsere eigene Industrie unterstützen und keine antidemokratische Staaten wie Saudi Arabien.

    Um künftig zu 99% auf Öl/Gas/Kohle/AKW zu verzichten sollte allerdings alles einbezogen werden, sowohl endlich die grossflächige Wasserstofftechnik (Forschung an Tanks, die verlustfrei/arm speichern), Druckluftspeicher vielleicht sogar als Blockspeicher fürs Einfamilienhaus, Hitzespeicher (Umwandlung ungenutzter Energie in Wärme, warum sollten moderne Plusenergiehäuser nicht einen Wärmespeicher haben) , endlich die volle Nutzung von Erdwärme für uns alle zum heizen. Wieso Putin Geld für Gas und Öl geben wenn unter uns eine nie versiegende Wärmequelle ist und die Erschliessung Arbeitsplätze im Land schafft.

    • yato
    • 06.01.2011 um 10:20 Uhr

    Wenn ich höre dass Windkraftwerke abgeschaltet werden weil angeblich Leitungskapazitäten fehlen dann kann ich über all das absurde hier nur lachen. Wenn uns Lobby, Trägheit und Dummheit nicht bremsen würden, dann könnten wir schon längst von der Energie her autonom sein. Wenn ich mir ein Plusenergiehaus kaufen kann und hierzu einfach die Energiekosten für 20 Jahre als Investition für mich, die Autonomie und die Umwelt, statt als monatlichen Versklavungsbetrag zahle, dann könnten wir das prinzipiell alle so machen.

    Ein paar Herren in Bürotürmen von RWE und co würden sich die Augen reiben weil aus "Energiesklaven" kein Geld mehr zu pressen wäre. Die Moderne hätte begonnen.

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