Elektromobilität Parade der AlternativenSeite 2/2
Experten des Prognoseunternehmens IHS Automotive sehen indes eine Lösung in den neuartigen Assistenzsystemen, die auf dem Datenaustausch zwischen den Fahrzeugen beruhen. Autos, wie man sie heute in Europa, den USA oder Japan kennt, bringen sehr viel Masse auf die Waage, um ihren Insassen im Crashfall höchstmöglichen Schutz zu bieten. Wenn Assistenzsysteme aber solche Unfälle von vornherein verhinderten, bräuchten Autos ihren schweren Schutzpanzer nicht mehr, argumentiert Philip Gott von IHS Automotive. Sie könnten dann halb so schwer sein wie heute übliche Modelle und würden dann erheblich weniger verbrauchen. Voraussetzung sei aber, dass möglichst alle Fahrzeuge mit den intelligenten Technologien ausgestattet sind, räumt Gott ein.
Die IHS-Experten dämpfen zugleich die Erwartung, Elektromobilität könnte die Verkehrslandschaft in wenigen Jahrzehnten komplett revolutionieren. In Zukunft dürften zwar rund 20 verschiedene Antriebs- und Kraftstoffarten miteinander konkurrieren. Aber auch 2030 werden noch 69 Prozent aller Fahrzeuge weltweit mit Benzin- und 18 Prozent mit Dieselantrieb fahren, schätzt IHS Automotive. Der Anteil von Erdgasautos wird bei gerade einmal drei Prozent liegen, Ethanol werden knapp sechs Prozent der Autos weltweit tanken, und elektrisch angetriebene Fahrzeuge werden gerade einmal zweieinhalb Prozent zum globalen motorisierten Individualverkehr beitragen, so die Prognose.
Auf dem Tempelhofer Feld genießen die Hersteller der neuen Elektromobile derweil die Euphorie, die Pionierzeiten mit sich bringen. Am Wochenende haben Besucher die Gelegenheit, Elektroautos der großen Hersteller – etwa Mitsubishi iMiev, Peugeot iOn, Audi e-tron oder Nissan Leaf – zu testen, aber auch mit allerhand agilen Modellen neuer Anbieter eine Runde zu drehen. Zum Beispiel mit Mia, einem Dreisitzer-Mikrobus, der auf dem Genfer Autosalon Premiere feierte und demnächst in Serie geht. Oder mit Sam: drei Räder, zwei Tandemsitze, 80 Kilometer Reichweite. Erfinder Karsten Kley hat sich dafür ein Konzept ausgedacht, mit dem Gastronomen Ausflügler im Sam anlocken könnten: "Während Sie speisen, bekommt Ihr Fahrzeug eine Gratisportion aus der Steckdose."
- Datum 23.05.2011 - 12:12 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Normalerweise gibt es doch immer Skeptiker hier. EVs sind das Werk des Bösen, man kann sie nämlich auch mit 100% Atomstrom fahren und Lithium ist ja soo begrenzt. (Fast alle Tesla-Kunden fahren übrigens nur mit Ökostrom!) Dass es auch eine Zeit ohne Öl geben wird, scheint dabei egal. Drill baby, drill! 20% Wirkungsgrad zu 95% scheint auch egal zu sein.
Um das deutsche Tankstellennetz zu behalten, geht der Trend zu Wasserstoff, aber E-Mobilität für das obere und untere Spektrum wird bald erfolgen.
... auch den fünften und den vorletzten Abschnitt?
... auch den fünften und den vorletzten Abschnitt?
800.000 Autos - Es soll wohl 800 Millionen heißen.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Es sind tatsächlich 800 Millionen. Wir haben den Fehler korrigiert.
Beste Grüße
Matthias Breitinger
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Es sind tatsächlich 800 Millionen. Wir haben den Fehler korrigiert.
Beste Grüße
Matthias Breitinger
Rikschas vorgestellt?
... auch den fünften und den vorletzten Abschnitt?
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Es sind tatsächlich 800 Millionen. Wir haben den Fehler korrigiert.
Beste Grüße
Matthias Breitinger
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