Besteuerung von Dienstwagen: Mit dem Klimakiller ins Büro
Die derzeitige Besteuerung von Dienstwagen ist ökologisch unsinnig. Wissenschaftler und Umweltschützer fordern eine Reform, von der am Ende auch der Staat profitieren würde.
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat die Steuervergünstigungen für Dienstwagen in Deutschland als klimafeindlich kritisiert. Die Organisation legte am Mittwoch eine Liste mit den zehn klimaschädlichsten Dienstwagen vor. Für die Analyse wertete die DUH Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes aus. Das Ergebnis: Je höher die Motorisierung – und damit Kraftstoffverbrauch und Kohlenstoffdioxidausstoß –, desto größer der Anteil gewerblich zugelassener Autos. Das sei eine "eklatante ökologische und soziale Fehlsteuerung", kritisiert die DUH. 2010 wurden 2,9 Millionen Autos neu zugelassen, mehr als 57 Prozent davon gewerblich. Und der Anteil steigt – anders als die der privaten Zulassungen, die seit 2001 um 25 Prozent gesunken ist.
"Der Bundesfinanzminister fördert den Kauf von Dienstwagen mit bis zu 59 Prozent der Anschaffungs- und Betriebskosten", sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Es sei deshalb kein Wunder, dass fast alle neu zugelassenen Limousinen gewerblich genutzt werden. Bei Fahrzeugen mit mehr als 200 PS werden laut DUH 70 bis 100 Prozent gewerblich zugelassen, die meisten davon sind Mittelklassewagen wie der 3er BMW . In der Version mit 105 kW (CO2-Ausstoß 149 Gramm pro Kilometer) betrug der Anteil gewerblicher Neuzulassungen gut 37 Prozent. Beim 3er BMW mit 309 kW (295 Gramm Kohlenstoffdioxid pro Kilometer) liegt die gewerbliche Quote bei 80 Prozent.
Der größte Klimakiller unter den Dienstwagen ist der Maybach 62 Zeppelin. "Davon wurde 2009 nur ein einziger privat zugelassen", sagte Resch von der DUH. Alle anderen 22 Stück der 640 PS-starken, fast 600.000 Euro teuren Wagen sind als Dienstwagen auf deutschen Straßen unterwegs. "Ohne die Förderung des Staates wäre der Wagen in Deutschland überhaupt nicht verkäuflich", sagte Resch. Das Auto verbraucht stolze 24,6 Liter Sprit pro 100 Kilometer und stößt 394 Gramm CO2 aus.
Dabei gilt: "Je klimaschädlicher die Autos, desto höher ist die steuerliche Entlastung", so Resch. Sowohl die Anschaffung als auch der Unterhalt werden steuerlich begünstigt – Unternehmen können beim Kauf von Dienstwagen zunächst die Umsatzsteuer voll absetzen. Die Netto-Anschaffungskosten werden über sechs Jahre abgeschrieben und sind ebenfalls vollständig absetzbar, genau wie Leasing- und Betriebskosten. Aber auch die Fahrer von großen Dienstwagen werden belohnt, denn der geldwerte Vorteil wird pauschal mit einem Prozent des Anschaffungs-Listenpreises berechnet – egal, wie viele Kilometer privat gefahren werden.
Die Steuerentlastung der Fahrer macht den steuerlichen Status quo bei Dienstwagen nicht nur ökologisch unsinnig, sondern auch ungerecht, urteilt das Finanzwissenschaftliche Forschungsinstitut ( FiFo ) an der Universität zu Köln. Im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit untersuchte das Institut die Wirkung der Steuern bei Firmen und bei Fahrern. Das Ergebnis: Zwei gleich hohe Einkommen werden unterschiedlich besteuert, wenn in einem ein Dienstwagen enthalten ist und im anderen nicht. Dabei kommen vor allem Menschen mit ohnehin schon hohem Verdienst in den Genuss des Dienstwagen- und damit Steuerprivilegs. Dass die private Nutzung pauschal berechnet wird, gibt einen zusätzlichen ökologischen Fehlanreiz, nämlich den, möglichst viel zu fahren, urteilen die Wissenschaftler.
In der Summe belasten die Steuervorteile den Bundesetat mit bis zu 5,5 Milliarden Euro jährlich, sagt die DUH. Und die Umwelt mit unnötig viel CO2. Das passe nicht zum Ziel der Bundesregierung, Vorreiter in Sachen Klimaschutz werden zu wollen. "Die Absetzbarkeit ist nach oben nicht begrenzt und die Notwendigkeit eines bestimmten Modells wird nicht geprüft", sagte Resch, "das ist weltweit einmalig".







werden daran rütteln? Die haben doch gerade mit den Porschefahrern ihren bisher klammheimlichen Frieden öffentlich besiegelt. Dieser prinzipienlose Haufen doch bestimmt nicht. Mit denen gibt es auch kein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen und keine Volksentscheide zu substantiellen Themen. Nicht nur bei Letzterem tut man allenfalls so als wolle man, wohlwissend, dass das von anderen Parteien zuverlässig verhindert wird.
die Grünen wollen schon länger an diese steuerrechtlichen Vergünstigungen für Dienstwagen.
Dass sie das in der Regierung nicht durchzögen, darf man unterstellen, ich traue ihnen genug Stehvermögen zu, gerade heute.
die Grünen wollen schon länger an diese steuerrechtlichen Vergünstigungen für Dienstwagen.
Dass sie das in der Regierung nicht durchzögen, darf man unterstellen, ich traue ihnen genug Stehvermögen zu, gerade heute.
von meinem "kleinen silbernen Wägelchen"!
Von Leuten die keine, oder fast keine, Steuern zahlen (müssen) ist Sermonartig zu höhren, dass der Staat anderen mal bitte noch tiefer in die Tasche greifen sollen. (Man lebt ja schließlich von der Umverteilung)
Leider sind das auch keine Gentlemen. Denn dann würden sie zugeben müssen, dass diese Forderungen auf gelben Neid und Gier basieren. Statt dessen wird sich feige hinter "der Umwelt" und der "Klimawandelkatastrophe" versteckt.
Spanende Meinung.
Können Sie die auch argumentativ untermauern?
Wenn sie mit dem "kleinen silbernen Wägelchen" einen dieser an Dinosaurier erinnernden Monster von "Luxuslimousinen" meinen, dann können Sie sich sicher sein, dass ich niemanden um den Besitz oder Gebrauch eines dieser Dinger beneide.
Die einzige Daseinsberechtigung für diese Dinger ist der Protzfaktor. Im täglichen Leben sind solche Autos schlicht und ergreifend nicht brauchbar, weil man so gut wie nirgends einen Parkplatz findet und Spritverbrauch jeder Beschreibung spottet.
Ich brauche sowas nict nur nicht, ich will sowas gar nicht erst haben, zumal ich so ein Ding noch nicht mal in meiner Garage unterbringen könnte.
liegts am Holg ? Das Sie hier nur unbewiesene Beschimpfungen und Unterstellungen raushauen oder haben Sie vielleicht einfach keinen Argumente dafür warum man notorische Spritschlucker auch noch drastisch steuerlich belohnt ?!
Stichhaltige Argumente mal dafür ? Statt dumpfe Phrasen.
Stimmt - alle sind nur neidisch. Ich war dagegen bei meinem jüngsten 2-Tage-Urlaub auf Sylt (mit Fahrrad und kleinem Hotel) ausgesprochen glücklich über die Parade der schwarzen Luxusschlitten. Da konnte ich doch sicher sein, an jedem großen Daimler oder BMW oder Audi mit meinen (sehr geringen) Steuern beteiligt zu sein. Das alles war ein Stück von mir.
Also mal ganz ehrlisch, Sie glauben, alle die hier etwas gegen PS-Monster von ueber 200 PS haben sind nur Neider?!
Da kann ich Sie beruhigen, ich habe mir kuerzlich nen Audi (ja, nen Audi) A1 gekauft mit alles Schick-Schnack, Kaffeemaschine, Fernseher etc.pp.. Ich haette mir auch nen A4 mit dem gleichen Schnick-Schnack kaufen koennen, gut das Ding ware vielleicht schon alleine gefahren, aber sei es drum. Ich habe mich bewusst gegen nen A4, A3 oder was anderes entschieden naemlich, weil ich Sprit sparen moechte beim Auto fahren und ein kleines Auto wie der A1 fuer zwei Personen plus Einkauf und 120PS mehr als reicht.
Vorher hatte ich nen Skoda mit 65PS, der mochte die Berge nicht so recht hoch, deshalb auch nur nen Auto mit 120PS.
Wuerde es nach mir gehen, wuerde ich alle Autos jenseits der 200PS verbieten, wenn man nicht belegen koennte, dass man es zwingend braucht.
Und noch etwas: Im Volksmund heisst es doch so schoen, wer so eine riesen Protzkarre faehrt muss anderorts etwas kompensieren ;)
beschäftigt (vermutlich) Leute gegen Bezahlung.
Und die Forderung des FiFo lautet, dass der Griff reicher Leute in die Taschen Ärmerer ein Ende haben soll. Zeit wär's.
Spanende Meinung.
Können Sie die auch argumentativ untermauern?
Wenn sie mit dem "kleinen silbernen Wägelchen" einen dieser an Dinosaurier erinnernden Monster von "Luxuslimousinen" meinen, dann können Sie sich sicher sein, dass ich niemanden um den Besitz oder Gebrauch eines dieser Dinger beneide.
Die einzige Daseinsberechtigung für diese Dinger ist der Protzfaktor. Im täglichen Leben sind solche Autos schlicht und ergreifend nicht brauchbar, weil man so gut wie nirgends einen Parkplatz findet und Spritverbrauch jeder Beschreibung spottet.
Ich brauche sowas nict nur nicht, ich will sowas gar nicht erst haben, zumal ich so ein Ding noch nicht mal in meiner Garage unterbringen könnte.
liegts am Holg ? Das Sie hier nur unbewiesene Beschimpfungen und Unterstellungen raushauen oder haben Sie vielleicht einfach keinen Argumente dafür warum man notorische Spritschlucker auch noch drastisch steuerlich belohnt ?!
Stichhaltige Argumente mal dafür ? Statt dumpfe Phrasen.
Stimmt - alle sind nur neidisch. Ich war dagegen bei meinem jüngsten 2-Tage-Urlaub auf Sylt (mit Fahrrad und kleinem Hotel) ausgesprochen glücklich über die Parade der schwarzen Luxusschlitten. Da konnte ich doch sicher sein, an jedem großen Daimler oder BMW oder Audi mit meinen (sehr geringen) Steuern beteiligt zu sein. Das alles war ein Stück von mir.
Also mal ganz ehrlisch, Sie glauben, alle die hier etwas gegen PS-Monster von ueber 200 PS haben sind nur Neider?!
Da kann ich Sie beruhigen, ich habe mir kuerzlich nen Audi (ja, nen Audi) A1 gekauft mit alles Schick-Schnack, Kaffeemaschine, Fernseher etc.pp.. Ich haette mir auch nen A4 mit dem gleichen Schnick-Schnack kaufen koennen, gut das Ding ware vielleicht schon alleine gefahren, aber sei es drum. Ich habe mich bewusst gegen nen A4, A3 oder was anderes entschieden naemlich, weil ich Sprit sparen moechte beim Auto fahren und ein kleines Auto wie der A1 fuer zwei Personen plus Einkauf und 120PS mehr als reicht.
Vorher hatte ich nen Skoda mit 65PS, der mochte die Berge nicht so recht hoch, deshalb auch nur nen Auto mit 120PS.
Wuerde es nach mir gehen, wuerde ich alle Autos jenseits der 200PS verbieten, wenn man nicht belegen koennte, dass man es zwingend braucht.
Und noch etwas: Im Volksmund heisst es doch so schoen, wer so eine riesen Protzkarre faehrt muss anderorts etwas kompensieren ;)
beschäftigt (vermutlich) Leute gegen Bezahlung.
Und die Forderung des FiFo lautet, dass der Griff reicher Leute in die Taschen Ärmerer ein Ende haben soll. Zeit wär's.
der Firmensportwagen drastisch kürzt und für die tatsächlichen Dienstwagen oder Dienstkübel der Handwerker eine Klimaanlage vorschreibt. Die schwitzen doch schon bei der Arbeit, die müssen doch nicht noch zusätzlich in ihren Arbeitskübeln schwitzen. Das wäre ein Beitrag zur Verkehrssicherheit.
Spanende Meinung.
Können Sie die auch argumentativ untermauern?
Wenn sie mit dem "kleinen silbernen Wägelchen" einen dieser an Dinosaurier erinnernden Monster von "Luxuslimousinen" meinen, dann können Sie sich sicher sein, dass ich niemanden um den Besitz oder Gebrauch eines dieser Dinger beneide.
Die einzige Daseinsberechtigung für diese Dinger ist der Protzfaktor. Im täglichen Leben sind solche Autos schlicht und ergreifend nicht brauchbar, weil man so gut wie nirgends einen Parkplatz findet und Spritverbrauch jeder Beschreibung spottet.
Ich brauche sowas nict nur nicht, ich will sowas gar nicht erst haben, zumal ich so ein Ding noch nicht mal in meiner Garage unterbringen könnte.
"Die einzige Daseinsberechtigung für diese Dinger ist der Protzfaktor."
Ja genau, wer angiebt hat mehr vom Leben! Andere verfügen dem gegenüber über eine eigene Garage in die so ein "Ding" nicht reinpassen würde.
Wenn wir schon vom "Protzen" sprechen. Es soll Leute geben, die bauen sich "eine Hütte", wohl als Statussymbol 30 km von der Arbeitsstelle entfernt, und dann reicht es nicht mal mehr für eine Garage, die ihre Funktion erfüllen kann.
"Die einzige Daseinsberechtigung für diese Dinger ist der Protzfaktor."
Ja genau, wer angiebt hat mehr vom Leben! Andere verfügen dem gegenüber über eine eigene Garage in die so ein "Ding" nicht reinpassen würde.
Wenn wir schon vom "Protzen" sprechen. Es soll Leute geben, die bauen sich "eine Hütte", wohl als Statussymbol 30 km von der Arbeitsstelle entfernt, und dann reicht es nicht mal mehr für eine Garage, die ihre Funktion erfüllen kann.
daß die Wähler der Grünen die mit Abstand meisten Flugkilometer
in ihrem Leben zurücklegen.
Da gönne ich mir ohne schlechtes Gewissen auch zukünftig meinen 8-Zylinder.
wurde hier gebohrt. Umsatzsteuer wird nicht abgesetzt, sondern erstattet. Bei den Kosten für den Staat bleibt im Artikel völlig außen vor, das durch den Kauf der Fahrzeuge auch Steuereinnahmen für den Staat entstehen: Besteuerung der Gewinne bei den den Automobilherstellern, die Einkommenssteuer der dort Beschäftigen, Kfz- und Mineralölsteuer. Dass Menschen mit höherem Einkommen stärker profitieren ist die Kehrseite eines progressiven Steuertarifs. Dass private Zulassungen zurückgehen, hängt auch damit zusammen, dass immer weitere Mitarbeiterkreise Zugang zu Dienstwagen haben, zum Teil werden sie allerdings an den Kosten über eine Gehaltsumwandlung beteiligt. Völlig schleierhaft ist mir, wieso ein Dienstwagenfahrer den Anreiz hat, möglichst viele Privatfahrten zu unternehmen - als würde sich jemand aus Langeweile ins Auto setzen.
"Völlig schleierhaft ist mir, wieso ein Dienstwagenfahrer den Anreiz hat, möglichst viele Privatfahrten zu unternehmen - als würde sich jemand aus Langeweile ins Auto setzen."
Mit einer Flatrate werden sicher eher mal Sonntags nachmittags 200 km Ausflugsfahrt unternommen als ohne. Insbesondere bei den derzeitigen Spritpreisen.
in die Arbeit mit der U-Bahn? Neinnein, die U-Bahnkarte muss ich ja selber zahlen! Den Sprit fürs Auto zahlt die Firma!
Die theoretische Fahrt zum Arbeitsplatz ist zusätzlich monatlich mit 0,03% des Anschaffungpreises pro Entfernungskilometer zu versteuern. Wer also 10km von der Arbeitsstätte entfernt wohnt, zahlt monatlich zusätzlich zu den pauschalen 1% noch 0,3%. In meinem Unternehmen gibt es für die Mitarbeiter unterhalb des Vorstandes gar keine "echten" Dienstwagen mehr. Der Mitarbeiter zahlt die Leasingrate und eine verbrauchsabhängige Benzinpauschale aus dem Brutto und muss zusätzlich die 1% versteuern. Die Benzinpauschale steigt progressiv zum Verbrauch des Fahrzeuges. Insoweit gibt es einen Anreiz, verbrauchsärmere Fahrzeuge zu kaufen. In Großstädten stehen für die meisten Mitarbeiter ohnehin nicht genügend Parkplätze am Unternehmensstandort oder der Umgebung zur Verfügung; die Mitarbeiter kommen öffentlich (viele Unternehmen bieten Jobtickets, auch zu versteuern) oder mit dem Fahrrad.
"Völlig schleierhaft ist mir, wieso ein Dienstwagenfahrer den Anreiz hat, möglichst viele Privatfahrten zu unternehmen - als würde sich jemand aus Langeweile ins Auto setzen."
Mit einer Flatrate werden sicher eher mal Sonntags nachmittags 200 km Ausflugsfahrt unternommen als ohne. Insbesondere bei den derzeitigen Spritpreisen.
in die Arbeit mit der U-Bahn? Neinnein, die U-Bahnkarte muss ich ja selber zahlen! Den Sprit fürs Auto zahlt die Firma!
Die theoretische Fahrt zum Arbeitsplatz ist zusätzlich monatlich mit 0,03% des Anschaffungpreises pro Entfernungskilometer zu versteuern. Wer also 10km von der Arbeitsstätte entfernt wohnt, zahlt monatlich zusätzlich zu den pauschalen 1% noch 0,3%. In meinem Unternehmen gibt es für die Mitarbeiter unterhalb des Vorstandes gar keine "echten" Dienstwagen mehr. Der Mitarbeiter zahlt die Leasingrate und eine verbrauchsabhängige Benzinpauschale aus dem Brutto und muss zusätzlich die 1% versteuern. Die Benzinpauschale steigt progressiv zum Verbrauch des Fahrzeuges. Insoweit gibt es einen Anreiz, verbrauchsärmere Fahrzeuge zu kaufen. In Großstädten stehen für die meisten Mitarbeiter ohnehin nicht genügend Parkplätze am Unternehmensstandort oder der Umgebung zur Verfügung; die Mitarbeiter kommen öffentlich (viele Unternehmen bieten Jobtickets, auch zu versteuern) oder mit dem Fahrrad.
Die Dienstwagenbesteuerung habe ich noch nie verstanden. Viele Dienstwagen werden überwiegend privat genutzt, der Steuerzahler trägt den Steuerausfall. Die Fahrzeuge sollten für die Firmen einfach nicht mehr absetzbar sein, sobald Privatfahrten damit durchgeführt werden.
Für die Nutzer sollten die üblichen Kosten von ca. 50 ct./km für Privatfahrten gezahlt werden müssen, damit kein Anreiz zum sinnlosen Fahren mehr gegeben ist. Die Firma kann das ja als Gehaltsanteil auf das Gehalt aufschlagen, wenn sie meint, private Fahrten müssten kostenlos sein.
Die für die Besteuerung angesetzten 1% des Listenpreises liegen weit unter den tatsächlichen Kosten eines Kfz, zumindest besteuert werden sollten die tatsächlich eingesparten Kosten. Jedes "normale" Fahrzeug der Golf-Klasse kostet 30 ct./km, also sollte auch nicht nur 1% der 20.000 Euro Anschaffungskosten versteuert werden. Die Tankkarte alleine ist mehr wert.
...ohne Sachkenntnis und daher leider unzutreffend.
Steuerliche Aufwendungen, wie z. B. Pkw-Abschreibungen werden dem Unternehmer nicht vom Fiskus geschenkt, sondern lediglich in Höhe des Steuersatzes angerechnet. Bei einem Steuersatz von z. B. 35 % zahlt der Unternehmer 65 % aus seiner eigenen Tasche.
Und da glauben Sie, macht der Kleinunternehmer aus Langeweile Spazierfahrten, um sich selbst mehr als den Steuerfiskus finanziell zu schädigen?
...ohne Sachkenntnis und daher leider unzutreffend.
Steuerliche Aufwendungen, wie z. B. Pkw-Abschreibungen werden dem Unternehmer nicht vom Fiskus geschenkt, sondern lediglich in Höhe des Steuersatzes angerechnet. Bei einem Steuersatz von z. B. 35 % zahlt der Unternehmer 65 % aus seiner eigenen Tasche.
Und da glauben Sie, macht der Kleinunternehmer aus Langeweile Spazierfahrten, um sich selbst mehr als den Steuerfiskus finanziell zu schädigen?
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