Neuvorstellung: Hyundai will's mit dem i40 wissen
Mit dem i40 will Hyundai die Mittelklasse erobern. Zumindest die Dieselversion könnte das schaffen, wie eine Testfahrt von Offenbach nach Barcelona zeigt.
© press-inform

Hyundai i40 als Kombi
Hyundai hat gewaltig aufgeholt. Im April zog der koreanische Autohersteller bei den Zulassungen in Deutschland zum ersten Mal an Toyota vorbei und wurde zum Spitzenreiter der Importeure aus Asien. Nur Renault/Dacia und Škoda führen mehr Autos nach Deutschland ein. Insgesamt stiegen die Zulassungen von Hyundai-Autos zum Vorjahr um 29 Prozent. Den meisten Anteil daran hatte der Golf-Konkurrent Hyundai i30. Für den in Europa gebauten SUV ix35 gibt es mittlerweile Lieferzeiten von bis zu neun Monaten, die Produktion kommt einfach nicht mehr der Nachfrage hinterher.
Jetzt wollen die Koreaner ihre Erfolgsgeschichte in der Mittelklasse fortsetzen – mit dem i40. In diesem Segment sah es bislang mau für Hyundai aus. Modelle wie der Sonata oder gar das Flaggschiff Grandeur taugten in der Zulassungsstatistik allenfalls zur Fußnote. Im ganzen Jahr 2006 zum Beispiel wurden gerade einmal 1379 Sonata zugelassen. Zum Vergleich: Ford verkaufte im gleichen Zeitraum vom Mondeo 28.108 Stück und Škoda vom Octavia gar 56.745.
Doch mit den gewöhnungsbedürftigen Hyundai-Limousinen der Vergangenheit hat der neue i40 so gut wie nichts mehr zu tun. Für die Entwicklung und das Design zeichnet das europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum der Koreaner in Rüsselsheim verantwortlich – entsprechend europäisch fällt der i40 aus, der im September als Kombi und im November als Limousine zu den Händlern kommt.
Mit 4,77 Meter Länge entspricht der Kombi exakt dem Passat Variant von VW, der Ford Mondeo hat als Kombi ein paar Zentimeter mehr aufzuweisen. Ähnlich ist es beim Ladevolumen: 553 bis 1719 Liter bietet der i40, der Ford Mondeo 554 bis 1745 Liter. Der VW Passat kommt als Benchmark auf 603 bis 1731 Liter. Der Platz im Heck ist für Hyundai nicht unwichtig, denn der i40 soll nicht nur für Erfolg in der Mittelklasse sorgen – er soll den Koreanern auch den Zugang zu den Dienstwagenflotten öffnen. Nicht umsonst kommt erst der Kombi auf den Markt, nicht die Limousine. Die kleinen Laster, möglichst mit Dieselmotor, sind die meistgeorderten Fahrzeuge als Dienstwagen.
Laderaum allein ist da nicht das einzige Kriterium. Er muss auch bequem zugänglich sein. Das ist beim Hyundai i40 Kombi der Fall: Auf Knopfdruck schwingt die große Heckklappe elektrisch weit nach oben und gibt eine üppige Ladeöffnung frei. Der Boden im Gepäckraum ist eben, keine Bordwand muss beim Einladen überwunden werden. Mit Zubehör lässt sich der Laderaum außerdem praktisch unterteilen, so dass die Fracht sich nicht bei jeder Kurve selbstständig macht. Nicht so optimal: Die Schräge der Heckklappe sieht zwar coupéhaft modern aus, schränkt die Ladehöhe am Fahrzeugende aber unnötig ein.
Der Radstand von 2,77 Metern lässt ein beachtliches Platzangebot zu. Auch hinten sitzt man komfortabel und mit gutem Seitenhalt. Vorn geht es fast schon luxuriös zu, auch dank Optionen wie elektrisch verstellbaren und sogar belüftbaren Sitzen. Der Innenraum wirkt wie aus einem Guss – auch im Design haben die Koreaner riesige Fortschritte gemacht. Zudem überzeugt das Cockpit mit hochwertigen Materialien und einer sehr guten Verarbeitung. Das Armaturenbrett ist aufgeräumt und einfach zu bedienen. Der Fahrer kann zudem über ein beheizbares Lederlenkrad verfügen, dazu gibt es optional eine elektrische Parkbremse, serienmäßige Berganfahrhilfe, Spurhalteassistent, Einparkhilfe und mehr.







Der Wagen sieht echt spitze aus.
Das Disign wirft ein wirklich um, komplett neue Züge und Stromlinien.
Schade das man ihn nicht auch von hinten auf Fotos betrachten kann.
Son Auto mit wenigstenst Hybrit-Motor Variante, wäre schon für mich sone Art Traumauto, noch besser klar gleich nur den E-Motor, was soll ich das verschweigen.
Bei Kombis macht sich zum Beispiel eine FlexSolar Komplettabdekung, der gesammten Karosse auch gut um die Akkus an Sonnenreichen Tagen zumindest leicht wieder aufzuladen. Ich glaube in der Satelitentechnik und bei der ISS arbeiten doch auch schon Photovoltaiktechnologien der neuen Genearation, um den Energie bedarf im All unabhäniger zu gestallten.
Also aussehen Top, Motoresierung läst mir einfach zu viele Fragen offen.
... von Autos und deren Markt versteht, hatte Hyundai spätestens seit Mitte, Ende der 1990er Jahre auf der Rechnung. Das ist der Hersteller/Konzern (Kia!), den Ferdinand "Burli" Piëch auf seinem avisierten Marsch an die Weltspitze schlagen muß, nicht Toyota.
auch erst seid Fukushima ...
mein Geschmack trifft der Wagen nicht ... auch wenn er pures Öl produzieren würde, wäre ich nicht gewillt so etwas zu fahren, aber da er das ja nicht tut kann ich lockerlässig ein auto kaufen das weniger verbaucht UND besser aussieht ... ;)
... zeichnet sich schon seit Jahren ab und hat mit Fukujima/Erdbeben/Tsunami allenfalls insopweit zu tun, als sich der Prozess etwas beschleunigt.
... zeichnet sich schon seit Jahren ab und hat mit Fukujima/Erdbeben/Tsunami allenfalls insopweit zu tun, als sich der Prozess etwas beschleunigt.
Auto!
Der I30 gefällt mir schon sehr gut. Kein Vergleich mit den frühen Hyundais.
Eine echte Alternative zu VW und Co.
... nicht schlecht, Herr Specht. Aber trotzdem sollten sie den Preis noch mal ueberdenken. Die Ausstattung mag zwar besser sein (was ich persoenlich gut finde), aber der normale Deutsche schaut immer erst einmal auf den Basispreis, egal wie mager die Kiste (BMW, VW, huestel) auch in der Serienausstattung sein mag.
Weiter so.
Für überflüssigen Firlefanz würde ich keinen Cent extra ausgeben. Wie sieht's den mit den Unterhaltskosten aus und was kosten die Ersatzteile? Der Preis ist einfach zu hoch - Austattung hin oder her. In den USA gibt's das Teil fòr 30% weniger. Dann lieber doch was spartanisches, deutsches, so gut er auch aussehen mag.
Es ist ihr gutes Recht auf "Firlefanz" zu verzichten, aber sie liegen gewaltig daneben, wenn sie meinen, das anderes Autos in den USA nicht 30% weniger kosten wuerden. Merke, ALLE Autos, die sowohl in den USA als auch in DE angeboten werden, sind auf der anderen Seite des grossen Teiches billiger. Das dem Hyundai also spezifisch anzukreiden ist falsch.
Warum sie deswegen lieber ein spartanisches, deutsches Auto vorziehen wuerden erschliesst sich mir nicht. Immerhin bietet der Hyundai fuer ungefaehr das gleiche Geld einiges mehr an Ausstattung.
Ich selbst fahre uebrigens BMW, aber den Hyundai finde ich durchaus interessant. Man sollte ab und zu ueber den deutschen Tellerrand schau'n. :)
Es ist ihr gutes Recht auf "Firlefanz" zu verzichten, aber sie liegen gewaltig daneben, wenn sie meinen, das anderes Autos in den USA nicht 30% weniger kosten wuerden. Merke, ALLE Autos, die sowohl in den USA als auch in DE angeboten werden, sind auf der anderen Seite des grossen Teiches billiger. Das dem Hyundai also spezifisch anzukreiden ist falsch.
Warum sie deswegen lieber ein spartanisches, deutsches Auto vorziehen wuerden erschliesst sich mir nicht. Immerhin bietet der Hyundai fuer ungefaehr das gleiche Geld einiges mehr an Ausstattung.
Ich selbst fahre uebrigens BMW, aber den Hyundai finde ich durchaus interessant. Man sollte ab und zu ueber den deutschen Tellerrand schau'n. :)
Es ist ihr gutes Recht auf "Firlefanz" zu verzichten, aber sie liegen gewaltig daneben, wenn sie meinen, das anderes Autos in den USA nicht 30% weniger kosten wuerden. Merke, ALLE Autos, die sowohl in den USA als auch in DE angeboten werden, sind auf der anderen Seite des grossen Teiches billiger. Das dem Hyundai also spezifisch anzukreiden ist falsch.
Warum sie deswegen lieber ein spartanisches, deutsches Auto vorziehen wuerden erschliesst sich mir nicht. Immerhin bietet der Hyundai fuer ungefaehr das gleiche Geld einiges mehr an Ausstattung.
Ich selbst fahre uebrigens BMW, aber den Hyundai finde ich durchaus interessant. Man sollte ab und zu ueber den deutschen Tellerrand schau'n. :)
Wir hatten Anfang der 1990er nach drei hervorragenden Mazdas einen Passat Variant, der in Qualität und Verarbeitung so unter aller Kanone war (1. Kupplung nach 50.000 km inexistent. ...), daß wir nach der Leasingzeit freiwillig wieder japanisierten: Ein Honda Accord gefolgt von einem baugleichen Rover 600 und einem Mitsubishi Galant aus dem Testwagenpool – und die Begriffe Qualität, Verarbeitung, Zuverlässigkeit bekamen wieder Inhalt. Seit Anfang 2009 sind wir mit einem gebraucht gekauften Citroën Picasso unterwegs, der alle Vorurteile über französische Autos ad absurdum führt. Und morgen bekommt der Sohn einen zwölf Jahre alten Mazda Demio. Hört mir bloß auf mit den ach so guten deutschen Autos (da brauche ich mich nur in der Verwandtschaft umzuschauen ... – shudder!).
Wir hatten Anfang der 1990er nach drei hervorragenden Mazdas einen Passat Variant, der in Qualität und Verarbeitung so unter aller Kanone war (1. Kupplung nach 50.000 km inexistent. ...), daß wir nach der Leasingzeit freiwillig wieder japanisierten: Ein Honda Accord gefolgt von einem baugleichen Rover 600 und einem Mitsubishi Galant aus dem Testwagenpool – und die Begriffe Qualität, Verarbeitung, Zuverlässigkeit bekamen wieder Inhalt. Seit Anfang 2009 sind wir mit einem gebraucht gekauften Citroën Picasso unterwegs, der alle Vorurteile über französische Autos ad absurdum führt. Und morgen bekommt der Sohn einen zwölf Jahre alten Mazda Demio. Hört mir bloß auf mit den ach so guten deutschen Autos (da brauche ich mich nur in der Verwandtschaft umzuschauen ... – shudder!).
... zeichnet sich schon seit Jahren ab und hat mit Fukujima/Erdbeben/Tsunami allenfalls insopweit zu tun, als sich der Prozess etwas beschleunigt.
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