Radverkehr Der mühsame Weg zur Fahrradstadt

Eine Großstadt fahrradfreundlich zu machen, ist eine kleinteilige Arbeit. Denn es fallen immer neue Baustellen an. Eine Radtour durch Frankfurt am Main.

Ingmar Bolle und Thomas Friede haben sich fahrradtauglich angezogen: schwarze Allwetterjacken, bequeme Hosen, die Bünde mit reflektierenden Schnappbändern zusammengebunden. "I love CPH" steht auf Bolles Umhängetasche, CPH steht für Kopenhagen, ein europäisches Vorbild  bei der Fahrradpolitik. Bolle, Verkehrsreferent der Stadt Frankfurt am Main, und Friede, Verkehrsplaner im neu geschaffenen Radfahrbüro, arbeiten daran, Frankfurt fahrradfreundlicher zu machen. Auf einer Tour durch die Stadt wollen sie mir zeigen, wo es schon gut funktioniert und wo es noch stockt.

Der Umbau zu einer radfreundlichen Stadt ist eine kleinteilige Arbeit. Ein Patentrezept gibt es nicht, denn jede Stadt ist anders gewachsen und bringt unterschiedliche Voraussetzungen mit. Frankfurt wurde als Autostadt gebaut – mit mehrspurigen Straßen, vielen Parkplätzen und schmalen Gehwegen. Die Infrastruktur der 690.000-Einwohner-Stadt ist ganz auf Auto fahrende Berufspendler ausgerichtet. Sie sollen morgens schnell in die Innenstadt, um zu arbeiten, und abends zügig wieder raus aus der City, nach Hause.

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An diesem Vormittag haben die Pendler ihr Ziel schon erreicht. Frankfurts Straßen sind leer. Am Mainufer radeln nur vereinzelt Studenten und Rentner, eine Touristengruppe läuft Richtung Eiserner Steg. Am Fluss entlang geht es nach Westen.

Sand in die Ritzen des Kopfsteinpflasters

Ein erstes Problem wird im schicken Neubauviertel Westhafen sichtbar, wo man in Lofts mit eigenem Bootsliegeplatz wohnt. Wir rattern über Kopfsteinpflaster. Nachdem sich hier Unfälle häuften, weil Radfahrer zwischen den Steinen hängen blieben und stürzten, hat die Stadt die Zwischenräume mit Sand aufgefüllt – doch nur auf einem Teil der öffentlich zugänglichen Fläche, der Rest ist in Privatbesitz. Die Stadt kann die Eigentümer nicht zum Auffüllen der Fugen zwingen. "Eine unbefriedigende Situation", findet Friede. Wer schlau ist, fährt hier so viel wie möglich auf den glatteren Ablaufgittern und wird weniger durchgeschüttelt.

Radfahren in Deutschland

2002 wurden neun Prozent aller Verkehrswege mit dem Fahrrad zurückgelegt, 2008 waren es zehn Prozent. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hält einen Radverkehranteil von 15 Prozent für 2015 und 20 Prozent im Jahr 2020 für realistisch.

Wie stark die Bundesländer und einzelne Kommunen den Radverkehr fördern, ist sehr unterschiedlich. Die Vorzeigestadt beim Thema Fahrrad ist Münster – hier liegt der Radverkehranteil bei 37 Prozent. Oldenburg kommt sogar auf über 42 Prozent. Auch in Bremen (knapp 25 Prozent) wird viel Fahrrad gefahren. Die Radverkehranteile der Großstädte sind im Vergleich dazu noch gering: Berlin kommt auf 13 Prozent, Hamburg und Düsseldorf auf 11, München auf 14, Stuttgart auf 5,3 Prozent.

Finanzierung der Rad-Infrastruktur

Grundsätzlich müssen die Kommunen den Ausbau der Radinfrastruktur finanzieren. Im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes erhalten die Länder Bundesmittel für den Straßen- und Radroutenbau in den Gemeinden. Doch dieser Fördertopf schrumpft zunehmend.

Die rot-grüne Bundesregierung verabschiedete 2002 den Nationalen Radverkehrsplan (NRVP), der bis 2012 läuft. Die Bundesmittel für den Ausbau von Radwegen an Bundesstraßen wurden gemäß NRVP auf 100 Millionen Euro pro Jahr verdoppelt. Zehn Millionen Euro waren jedes Jahr für den Ausbau von "touristischen Radwegen an Wasserstraßen" vorgesehen. Diese Mittel wurden aber wieder gekürzt (auf 90 beziehungsweise 3,5 Millionen Euro). Seit 2008 gehen zudem drei Millionen Euro jährlich in Projekte und Kampagnen zur Radförderung.

Wir lassen die Main-Neckar-Brücke links liegen und fahren Richtung Norden, am Messegelände und der Großbaustelle für den neuen Stadtteil Europaviertel vorbei. Am Ende der Camberger Straße halten wir an einer roten Ampel vor den wartenden Autos in einem weiß markierten Rechteck, einem sogenannten Auffangstreifen für Radfahrer. So sehen uns die Autofahrer besser. Beim Linksabbiegen können wir vor den Autos fahren und müssen nicht neben ihnen stehen bleiben.

Es sind solche vermeintlich kleinen Maßnahmen, die darüber entscheiden, ob sich Fahrradfahrer in einer Stadt sicher fühlen oder nicht. Und davon gibt es viele: Abgesenkte Bordsteine erleichtern das Überqueren von Straßen auf dem Rad. Extra hohe Bordsteine halten Autofahrer davon ab, auf Radwegen zu parken. Gut sichtbare Markierungen auf der Fahrbahn machen darauf aufmerksam, dass Fahrradfahrer unterwegs sind. Schilder zeigen Radfahrern an, wie sie am besten ihr Ziel erreichen. Eine kluge Verkehrsführung vermeidet Umwege und macht Radfahrer so schneller als Autos. In Frankfurt dürfen Radfahrer beispielsweise alle Einbahnstraßen, in denen Tempo 30 gilt, in beiden Richtungen befahren.

"Eine Stadt fahrradfreundlich zu machen, dauert Jahrzehnte", sagt Fritz Biel, der verkehrspolitische Sprecher des Frankfurter Kreisverbandes des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Frankfurt fing 1991 damit an: Die damalige rot-grüne Stadtregierung beschloss ein Radverkehrskonzept und baute erste Routen durch die Stadt. "Doch die Anfangseuphorie war schnell vorbei", sagt Biel, der seit 20 Jahren für den ADFC arbeitet. "Die damalige CDU stellte sich massiv dagegen. Für sie war Radverkehr nicht viel mehr als ein grünes Hobby." Was folgte, so Biel, war ein ständiger Kampf. Auch die Verwaltung weigerte sich: Ein Ausbau des Radverkehrs erschien den Beamten zu aufwendig, zu teuer, zu unwichtig. Die Entwicklung des Radverkehrs wurde jahrelang vernachlässigt.

Leser-Kommentare
    • Mint
    • 04.07.2011 um 8:45 Uhr

    "Die Stadt will die Fahrradfahrer auf der Straße haben, denn hier sehen Autofahrer sie besser."
    Vermutlich ist die Fahrbahn gemeint (als Teil der Straße). Richtig so! Fahrräder sind Fahrzeuge und gehören auf die Fahrbahn. Da kommen sie zügig und sicher voran und Fußgänger werden nicht belästigt.

    "Das Ergebnis: Das Radwegenetz hat viele Lücken. Diese zu schließen ist ein Ziel der schwarz-grünen Stadtregierung."
    Ja, was denn nun? Typisch grüne Radverkehrspolitik. Radwege bedeuten Separierung, sie fördern das Autofahren und gefährden Radfahrer (und Fußgänger).

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    Warum sollten separierte Radwege das Autofahren fördern? Der Logik kann ich nicht folgen. Also ich fahre jeden Tag in Bonn mit dem Rad zur Arbeit und wo Radwege sind, ist das Radfahren um ein vielfaches sicherer, als dort wo keine sind (mal abgesehen von denen, die einfach auf die Straße gemalt wurden). Man muss aufpassen wie ein Luchs um nicht von irgendeinem vorsichhinträumendem Autofahrer über den Haufen gefahren zu werden. Wie es richtig geht, kann man z.B. in Rotterdam sehen, wo breite separierte Radwege mit eingebauter Vorfahr neben der Straße verlaufen. Traumhaft!!!

    "Radwege bedeuten Separierung, sie fördern das Autofahren und gefährden Radfahrer" (Kommentar Nr.1)

    Einen grösseren Schwachsinn habe ich selten gehört. Ich fahre seit 10 Jahren in der Stadt nur noch Fahrrad, und Fahrradwege sind das allerbeste, was Fahrradfahrern passieren kann! Wirst du von der Autolobby bezahlt?

    Radfahren ist gesund, ohne Luftverschmutzung, billig.
    Exzessives, unnötiges Autofahren in der Innenstadt ist asozial weil es die anderen gefährdet und die gefährliche Luftverschmutzung fördert!

    Warum sollten separierte Radwege das Autofahren fördern? Der Logik kann ich nicht folgen. Also ich fahre jeden Tag in Bonn mit dem Rad zur Arbeit und wo Radwege sind, ist das Radfahren um ein vielfaches sicherer, als dort wo keine sind (mal abgesehen von denen, die einfach auf die Straße gemalt wurden). Man muss aufpassen wie ein Luchs um nicht von irgendeinem vorsichhinträumendem Autofahrer über den Haufen gefahren zu werden. Wie es richtig geht, kann man z.B. in Rotterdam sehen, wo breite separierte Radwege mit eingebauter Vorfahr neben der Straße verlaufen. Traumhaft!!!

    "Radwege bedeuten Separierung, sie fördern das Autofahren und gefährden Radfahrer" (Kommentar Nr.1)

    Einen grösseren Schwachsinn habe ich selten gehört. Ich fahre seit 10 Jahren in der Stadt nur noch Fahrrad, und Fahrradwege sind das allerbeste, was Fahrradfahrern passieren kann! Wirst du von der Autolobby bezahlt?

    Radfahren ist gesund, ohne Luftverschmutzung, billig.
    Exzessives, unnötiges Autofahren in der Innenstadt ist asozial weil es die anderen gefährdet und die gefährliche Luftverschmutzung fördert!

  1. Ich freue mich jedes Mal darüber, wenn ich erfahre, wie Menschen geduldig ihren Lebensraum in eine gute Richtung verändern. Gut heißt für mich, lebenswerter für alle.
    Eine Stadt mit weniger Autoverkehr und mehr Freiheit für Fußgänger, Fahrradfahrer, Menschen mit Kinderwagen, Menschen mit Rollatoren, Rollstühlen, etc., solch eine Stadt ist lebenswerter. Danke an alle, in Verwaltung, Nachbarschaft, Politik, die dies unterstützen.

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    ...die Kommentare zu einem Parallelartikel in der ZEIT durchlesen, wo es um Tempo 30 in der Stadt geht. Mit Zähnen und Klauen wird da Tempo 50 und das Fossilmobil verteidigt, gar gewaltsame Aktionen zu dessen Durchsetzung verkündet - einfach schiziod. http://www.zeit.de/auto/2....

    ...die Kommentare zu einem Parallelartikel in der ZEIT durchlesen, wo es um Tempo 30 in der Stadt geht. Mit Zähnen und Klauen wird da Tempo 50 und das Fossilmobil verteidigt, gar gewaltsame Aktionen zu dessen Durchsetzung verkündet - einfach schiziod. http://www.zeit.de/auto/2....

  2. Warum sollten separierte Radwege das Autofahren fördern? Der Logik kann ich nicht folgen. Also ich fahre jeden Tag in Bonn mit dem Rad zur Arbeit und wo Radwege sind, ist das Radfahren um ein vielfaches sicherer, als dort wo keine sind (mal abgesehen von denen, die einfach auf die Straße gemalt wurden). Man muss aufpassen wie ein Luchs um nicht von irgendeinem vorsichhinträumendem Autofahrer über den Haufen gefahren zu werden. Wie es richtig geht, kann man z.B. in Rotterdam sehen, wo breite separierte Radwege mit eingebauter Vorfahr neben der Straße verlaufen. Traumhaft!!!

    Antwort auf "Widersprüchlich"
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    • porph
    • 04.07.2011 um 10:08 Uhr

    Dann ist Bonn offenbar einen Schritt voraus und Sie sind um ihre Stadt zu beneiden. In Darmstadt gibt es auch sehr viele Radwege, aber viele sind gemeingefährlich. Beispiel: Radweg zwischen Parkstreifen auf einer Straße und Fußweg. Gefahr gleich von zwei Seiten: Fußgänger latschen ohne zu schauen auf den Radweg, wenn sie zu ihrem Auto wollen, und Autos schlagen einem ständig die Türen ins Gesicht, wenn Leute aussteigen. Man entwickelt fast schon Reflexe, im Vorbeifahren mit der linken Hand aufspringende Türen wieder zuzudrücken.

    Zudem gibt es hier noch viele Kreuzungen, die keine über die im Artikel erwähnten "Auffangstreifen" für die Radspur verfügen. Rechtsabbiegende Autos ignorieren einen dann geflissentlich.

    Ich fühle mich auf der Straße innerstädtisch um ein vielfaches sicherer. Was anderes sind natürlich gut ausgebaute Radwege neben Schnellstraßen außerorts, dort grenzt es an Lebensmüdigkeit, die Straße zu nutzen.

    > Man muss aufpassen wie ein Luchs um nicht von irgendeinem vorsichhinträumendem Autofahrer über den Haufen gefahren zu werden. <

    Gerade in Frankfurt gab es vor gut einem Jahr eine interne Studie über das Verhalten von Radfahrern in der Stadt. Danach kann man annehmen, dass ein Großteil farbenblind ist. Rote Ampeln werden ignoriert. So viel zum "vorsichhinträumenden Autofahrer".

    Fahrradwege (sogar sehr gute) werden vor allen Dingen außerhalb der Innen-Städte von den "Pseudo-Radrennfahrern" komplett ignoriert. Sie fahren trotz des Gebotschildes auf der Straße und teilweise in Gruppen nebeneinander. So viel zum "vorsichhinträumenden Autofahrer".

    Gerade in ländlichen Bereichen und kleineren Ortschaften (wie bei uns) fahren viele ältere Menschen mit dem Rad. Sehr viele von ihnen kennen nicht einmal die einfachsten Verkehrsregeln. Der Wechsel vom Radweg auf die Straße erfolgt abrupt ohne sich vorher zu vergewissern ob Autos unterwegs sind. Auch die Fahrtrichtung hat vielfach mit rechts/links nicht viel gemeinsam. So viel zum "vorsichhinträumenden Autofahrer".

    Warum sollten separierte Radwege das Autofahren fördern? Der Logik kann ich nicht folgen.

    Sind sie nicht so viel mit dem Fahrrad unterwegs? Vielleicht reichen die paar Meter zur Arbeit nicht.

    Radwege fördern das Autofahren schon deswegen, weil der Radverkehr an jeder Kreuzung grundsätzlich erst mal die Vorfahrt der Autos achten soll. Sie sind gefährlicher, weil man Hindernissen (Fussgänger!) aufgrund des separierenden Bordsteines nicht mehr ausweichen kann. Sie behindern den Radverkehr, denn sie sind schmal und mit teilweise abenteuerlichen Verwinkelungen. Hier am Bodensee haben Radwege z.B. an jeder Kreuzung eine Schikane eingebaut, während man auf der Fahrbahn einfach ungebremst fahren könnte.

    Man muss aufpassen wie ein Luchs um nicht von irgendeinem vorsichhinträumendem Autofahrer über den Haufen gefahren zu werden.

    Versuchen sie mal, weiter in der Mitte des Fahrstreifens zu fahren. Etwa dort, wo die rechten Räder der Autos rollen oder noch etwas weiter. Das wirkt Wunder, plötzlich werden sie gesehen und berücksichtigt!

    • porph
    • 04.07.2011 um 10:08 Uhr

    Dann ist Bonn offenbar einen Schritt voraus und Sie sind um ihre Stadt zu beneiden. In Darmstadt gibt es auch sehr viele Radwege, aber viele sind gemeingefährlich. Beispiel: Radweg zwischen Parkstreifen auf einer Straße und Fußweg. Gefahr gleich von zwei Seiten: Fußgänger latschen ohne zu schauen auf den Radweg, wenn sie zu ihrem Auto wollen, und Autos schlagen einem ständig die Türen ins Gesicht, wenn Leute aussteigen. Man entwickelt fast schon Reflexe, im Vorbeifahren mit der linken Hand aufspringende Türen wieder zuzudrücken.

    Zudem gibt es hier noch viele Kreuzungen, die keine über die im Artikel erwähnten "Auffangstreifen" für die Radspur verfügen. Rechtsabbiegende Autos ignorieren einen dann geflissentlich.

    Ich fühle mich auf der Straße innerstädtisch um ein vielfaches sicherer. Was anderes sind natürlich gut ausgebaute Radwege neben Schnellstraßen außerorts, dort grenzt es an Lebensmüdigkeit, die Straße zu nutzen.

    > Man muss aufpassen wie ein Luchs um nicht von irgendeinem vorsichhinträumendem Autofahrer über den Haufen gefahren zu werden. <

    Gerade in Frankfurt gab es vor gut einem Jahr eine interne Studie über das Verhalten von Radfahrern in der Stadt. Danach kann man annehmen, dass ein Großteil farbenblind ist. Rote Ampeln werden ignoriert. So viel zum "vorsichhinträumenden Autofahrer".

    Fahrradwege (sogar sehr gute) werden vor allen Dingen außerhalb der Innen-Städte von den "Pseudo-Radrennfahrern" komplett ignoriert. Sie fahren trotz des Gebotschildes auf der Straße und teilweise in Gruppen nebeneinander. So viel zum "vorsichhinträumenden Autofahrer".

    Gerade in ländlichen Bereichen und kleineren Ortschaften (wie bei uns) fahren viele ältere Menschen mit dem Rad. Sehr viele von ihnen kennen nicht einmal die einfachsten Verkehrsregeln. Der Wechsel vom Radweg auf die Straße erfolgt abrupt ohne sich vorher zu vergewissern ob Autos unterwegs sind. Auch die Fahrtrichtung hat vielfach mit rechts/links nicht viel gemeinsam. So viel zum "vorsichhinträumenden Autofahrer".

    Warum sollten separierte Radwege das Autofahren fördern? Der Logik kann ich nicht folgen.

    Sind sie nicht so viel mit dem Fahrrad unterwegs? Vielleicht reichen die paar Meter zur Arbeit nicht.

    Radwege fördern das Autofahren schon deswegen, weil der Radverkehr an jeder Kreuzung grundsätzlich erst mal die Vorfahrt der Autos achten soll. Sie sind gefährlicher, weil man Hindernissen (Fussgänger!) aufgrund des separierenden Bordsteines nicht mehr ausweichen kann. Sie behindern den Radverkehr, denn sie sind schmal und mit teilweise abenteuerlichen Verwinkelungen. Hier am Bodensee haben Radwege z.B. an jeder Kreuzung eine Schikane eingebaut, während man auf der Fahrbahn einfach ungebremst fahren könnte.

    Man muss aufpassen wie ein Luchs um nicht von irgendeinem vorsichhinträumendem Autofahrer über den Haufen gefahren zu werden.

    Versuchen sie mal, weiter in der Mitte des Fahrstreifens zu fahren. Etwa dort, wo die rechten Räder der Autos rollen oder noch etwas weiter. Das wirkt Wunder, plötzlich werden sie gesehen und berücksichtigt!

    • DrNI
    • 04.07.2011 um 9:46 Uhr

    Radfahren ist eine Form von Sparen, bei der alle gewinnen können. Der Radfahrer, weil er weniger Kosten für Auto und ÖPNV hat und weil er ganz ohne Monatsbeitrag zur Muckibude ein bisschen Fitness vor und nach der Arbeit bekommt. Auch die Stadt gewinnt dabei, nicht nur an Lebensqualität sondern womöglich auch an Geld (das müsste man mal nachrechnen), da sie nicht so schnell neue Verkehrswege für Autos ausbauen muss und der ÖPNV auch entlastet wird. Und am Ende gewinnt natürlich die Umwelt, von der wir nur eine haben, sie aber so kaputt machen als würde die nächste beim Aldi schon auf uns warten.

    Hier in Tübingen sind eher die Fußgänger das Problem, die auf den Radwegen herumschlendern. Mit einem grünen Oberbürgermeister kann man sich aber recht sicher sein, dass politisches Interesse fürs Radfahren da ist. 70% des Verkehrs in der Stadt finden nicht mit dem Auto statt. Was im Artikel über Frankfurt beschrieben wird, das ist hier oft schon Realität. Nur die mit den für Fahrräder in beide Richtungen erlaubte Einbahnstraßen, die bringen Autofahrer von außerorts öfter mal zu unverständlichen bis wütenden Gesten hinter ihren Scheiben.

    Mit dem Aufkommen der Pedelecs könnte der Fahrradverkehr in hügeligen Städten noch mehr werden. Nur günstiger müssen die noch werden.

    11 Leser-Empfehlungen
  3. es diesbezüglich mit den Südeuropäern: Das Fahrrad ist ein Sportgerät, weniger ein Fortbewegungsmittel.

    Ich glaube, dass sich in den letzten Jahren die Durchschnittsgeschwindigkeit in deutschen Städten durch diverse Baumaßnahmen (Spruverringerungen und -verkleinerungen sowie "Rote Welle") und immer mehr um sich greifende Tempoverringerungen deutlich vermindert hat. Staus werden teilweise von den Verantwortlichen billigend in Kauf genommen um die Verkehrsteilnehmer "umzuerziehen" und zu versuchen, die in den öffentlichen Nahverkehr zu zwingen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Immer, wenn es auch nur ansatzweise darum geht, Alternativen zur ausschließlichen Nutzung des Automobils anzudenken, kommen Leute wie Sie und jammern darüber, dass ihre Freiheit beschränkt würde. Wie erbärmlich, wenn Freiheit nur darin besteht, mit Verbrennungsmotor und Blechkasten durch die Gegend zu fahren. Was ist mit der Freiheit, in einer menschen- statt autofreundlichen Stadt zu leben? Fahrräder sind leise, ressourcenschonend, gesund und brauchen wenig Platz wenn sie rumstehen (im Gegensatz zu Autos).

    Im Übrigen fahre ich regelmäßig Auto, bin aber froh, wenn Alternativen verbessert werden, die Wahl sollte man haben und nicht ins Auto gezwungen werden (nur mal so zum Thema Freiheit ;-))

    Über Jahrzehnte wurde auch in den Innenstädten fast ausschließlich das Auto bevorzugt, die Folgen sind überall sichtbar morgenlich und am späten Nachmittag.

    Verstopfte Straßen, Abgase Feinstaub etc.. und vor allem weigehend Stillstand, wo es eigentlich fließen sollte.

    Dabei ist eigentlich klar, das ein behäbiges, enorm platzfressdendes Vehikel wie ein Auto im dichten Strassendschungel von Ballungsräumen nur zu Verkehrsproblemen führen kann, zum katatstrophalen Parkplatzproblem erst Recht, mit oft trotz Knöllchen rücksichtlos zugeparkten Geh- und Radwegen.

    Das sich in einigen Großstädten zumindest so langsam was Richtung Fahrrad bewegt bei der städtischen Verkehrsplanung ist mehr als überfällig.

    Aber leider immer noch die Ausnahme statt die Regel. Ich bin regelmäßig im Herzen des Ruhrgebietes unterwegs oft mit dem Fahrrad und da findet man weiterhin ob nun in Essen, Bochum oder Dortmund meist unzumutbare Verhältnisse vor als Radfahrer.

    Flächendeckende Radwege zumindest an großen Ausfallstraßen Fehlanzeige und wenn dann einfach per Pinselstrich den Bürgersteig geteilt, inkl. Bäume und Liftfaßsäulen als Slalomstrecke auf dem Weg.

    Pflege und Service totale Fehlanzeige, oft liegt selbst der Splitt vom Winter jetzt also im Sommer ! immer noch auf dem Radweg, von Scherben, Ästen etc. ganz zu schweigen.

    Da die Fahräder und e-bikes rasant boomen kann nur über öffentlichen Druck die Politik zu einer Änderung Ihrer sturen Autopolitik bewegt werden, zusammen mit dem adfc.

    Ich glaube, dass sich in den letzten Jahren die Durchschnittsgeschwindigkeit in deutschen Städten durch diverse Baumaßnahmen (Spruverringerungen und -verkleinerungen sowie "Rote Welle") und immer mehr um sich greifende Tempoverringerungen deutlich vermindert hat.
    Dass die Autos bzw. deren Fahrer sich selbst die Geschwindigkeit verringern und Staus verursachen, weil sie sich immer weiter vermehren, kann natürlich nicht sein.
    Völlig ausgeschlossen.
    Jeder der sowas behauptet ist ein Bösergrüner, jawoll.
    http://ixumwdmz001.umwelt...

    Stromaufwärts

    PS: Glauben heißt, nicht(s) wissen.

    • Karl63
    • 04.07.2011 um 14:37 Uhr

    ist schon lange klar, dass die Stadt als solche mit dem stetig zunehmenden Autoverkehr einfach nicht mithalten kann. Schuld sind nicht irgendwelche Baumaßnamen, sondern der Umstand, dass das Verkehrswegnetz schlicht mit Autos gesättigt ist - mehr geht nicht.
    Die Nutzung von Fahrrädern ist der einzige Weg um die Mobilität zu steigern, ohne dass der Verkehr gänzlich kollabiert. Insofern schätze ich es sehr, wenn man im Römer etwas fürs Radwegnetz machen will, auch wenn mich die Resultate nicht immer überzeugen.
    Der entscheidende Punkt ist doch, wir wissen alle schon lange, dass Mobilität über Erdöl eigentlich ein Auslaufmodell ist, denn die global verfügbaren Reserven schwinden kontinuierlich. Radfahren als Alternative hat den Vorteil, dass so unser Körper ganz natürlich zu mehr Bewegung kommt - unser Organismus ist einfach nicht dafür konzipiert, den ganzen Tag vorm Computer zu sitzen, auch wenn dies für viele inzwischen Alltag ist (und das mit dem Sportgerät sollte man ganz schnell vergessen, weil da eh nur gedopt wird und das ist bekanntlich hochgradig gesundheitsgefährdend).

    ...zur Arbeit hat bei Südeuropäern eh nicht erste Priorität und wenn, dann ist ein Fahrrad oft unter ihrer maskulinen? Würde.

    Immer, wenn es auch nur ansatzweise darum geht, Alternativen zur ausschließlichen Nutzung des Automobils anzudenken, kommen Leute wie Sie und jammern darüber, dass ihre Freiheit beschränkt würde. Wie erbärmlich, wenn Freiheit nur darin besteht, mit Verbrennungsmotor und Blechkasten durch die Gegend zu fahren. Was ist mit der Freiheit, in einer menschen- statt autofreundlichen Stadt zu leben? Fahrräder sind leise, ressourcenschonend, gesund und brauchen wenig Platz wenn sie rumstehen (im Gegensatz zu Autos).

    Im Übrigen fahre ich regelmäßig Auto, bin aber froh, wenn Alternativen verbessert werden, die Wahl sollte man haben und nicht ins Auto gezwungen werden (nur mal so zum Thema Freiheit ;-))

    Über Jahrzehnte wurde auch in den Innenstädten fast ausschließlich das Auto bevorzugt, die Folgen sind überall sichtbar morgenlich und am späten Nachmittag.

    Verstopfte Straßen, Abgase Feinstaub etc.. und vor allem weigehend Stillstand, wo es eigentlich fließen sollte.

    Dabei ist eigentlich klar, das ein behäbiges, enorm platzfressdendes Vehikel wie ein Auto im dichten Strassendschungel von Ballungsräumen nur zu Verkehrsproblemen führen kann, zum katatstrophalen Parkplatzproblem erst Recht, mit oft trotz Knöllchen rücksichtlos zugeparkten Geh- und Radwegen.

    Das sich in einigen Großstädten zumindest so langsam was Richtung Fahrrad bewegt bei der städtischen Verkehrsplanung ist mehr als überfällig.

    Aber leider immer noch die Ausnahme statt die Regel. Ich bin regelmäßig im Herzen des Ruhrgebietes unterwegs oft mit dem Fahrrad und da findet man weiterhin ob nun in Essen, Bochum oder Dortmund meist unzumutbare Verhältnisse vor als Radfahrer.

    Flächendeckende Radwege zumindest an großen Ausfallstraßen Fehlanzeige und wenn dann einfach per Pinselstrich den Bürgersteig geteilt, inkl. Bäume und Liftfaßsäulen als Slalomstrecke auf dem Weg.

    Pflege und Service totale Fehlanzeige, oft liegt selbst der Splitt vom Winter jetzt also im Sommer ! immer noch auf dem Radweg, von Scherben, Ästen etc. ganz zu schweigen.

    Da die Fahräder und e-bikes rasant boomen kann nur über öffentlichen Druck die Politik zu einer Änderung Ihrer sturen Autopolitik bewegt werden, zusammen mit dem adfc.

    Ich glaube, dass sich in den letzten Jahren die Durchschnittsgeschwindigkeit in deutschen Städten durch diverse Baumaßnahmen (Spruverringerungen und -verkleinerungen sowie "Rote Welle") und immer mehr um sich greifende Tempoverringerungen deutlich vermindert hat.
    Dass die Autos bzw. deren Fahrer sich selbst die Geschwindigkeit verringern und Staus verursachen, weil sie sich immer weiter vermehren, kann natürlich nicht sein.
    Völlig ausgeschlossen.
    Jeder der sowas behauptet ist ein Bösergrüner, jawoll.
    http://ixumwdmz001.umwelt...

    Stromaufwärts

    PS: Glauben heißt, nicht(s) wissen.

    • Karl63
    • 04.07.2011 um 14:37 Uhr

    ist schon lange klar, dass die Stadt als solche mit dem stetig zunehmenden Autoverkehr einfach nicht mithalten kann. Schuld sind nicht irgendwelche Baumaßnamen, sondern der Umstand, dass das Verkehrswegnetz schlicht mit Autos gesättigt ist - mehr geht nicht.
    Die Nutzung von Fahrrädern ist der einzige Weg um die Mobilität zu steigern, ohne dass der Verkehr gänzlich kollabiert. Insofern schätze ich es sehr, wenn man im Römer etwas fürs Radwegnetz machen will, auch wenn mich die Resultate nicht immer überzeugen.
    Der entscheidende Punkt ist doch, wir wissen alle schon lange, dass Mobilität über Erdöl eigentlich ein Auslaufmodell ist, denn die global verfügbaren Reserven schwinden kontinuierlich. Radfahren als Alternative hat den Vorteil, dass so unser Körper ganz natürlich zu mehr Bewegung kommt - unser Organismus ist einfach nicht dafür konzipiert, den ganzen Tag vorm Computer zu sitzen, auch wenn dies für viele inzwischen Alltag ist (und das mit dem Sportgerät sollte man ganz schnell vergessen, weil da eh nur gedopt wird und das ist bekanntlich hochgradig gesundheitsgefährdend).

    ...zur Arbeit hat bei Südeuropäern eh nicht erste Priorität und wenn, dann ist ein Fahrrad oft unter ihrer maskulinen? Würde.

  4. Ich finde sämtliche Gemeinden/Orte/Städte und das gesamte Land ist viel zu Autofreundlich.

    Wenn sich beispielsweise Berlin (meine Heimat) mal endlich dazu durchringen könnte auf allen großen Straßen und gern auch kleineren (wenn möglich) eine eigene Fahrradspur anzulegen mit durchgezogenem Streifen -also nicht für PKWs befahrbar- wäre das schon was. Gern mit weniger Spuren für Autos. Dann harte Kontrollen der Autos die auf Fahrradstreifen Parken....

    In Berlin bspw. muss niemand ein Auto haben/fahren.

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    Grundsätzlich bin ich auch für so viele Fahrradwege wie möglich. In Bonn sehe ich allerdings häufig (bestes Beispiel Bonner Talweg), dass Radwege einfach auf die eh schon schmale Straße gemalt werden. Die durchgezogene Linie ist dann ein Witz, da der Autofahrer die Straße dann nicht mehr befahren dürfte, wenn er sich daran halten wollte. Die Straße ist in diesem Fall einfach zu schmal für einen Radweg. Die Häuser verschieben geht leider auch nicht. Hier müssten die Städteplaer sich also was besseres einfallen lassen!!

    Wundert Sie das? Durch Parteispenden finanzieren diverse Autokonzerne ganz offiziell "unsere" großen Parteien. Wenn ich die CDU wäre und würde jedes Jahr hunderttausende von Euros von Porsche, BMW und Co. kriegen, würde ich auch alles tun, damit die Menschen mehr Auto fahren.

    Grundsätzlich bin ich auch für so viele Fahrradwege wie möglich. In Bonn sehe ich allerdings häufig (bestes Beispiel Bonner Talweg), dass Radwege einfach auf die eh schon schmale Straße gemalt werden. Die durchgezogene Linie ist dann ein Witz, da der Autofahrer die Straße dann nicht mehr befahren dürfte, wenn er sich daran halten wollte. Die Straße ist in diesem Fall einfach zu schmal für einen Radweg. Die Häuser verschieben geht leider auch nicht. Hier müssten die Städteplaer sich also was besseres einfallen lassen!!

    Wundert Sie das? Durch Parteispenden finanzieren diverse Autokonzerne ganz offiziell "unsere" großen Parteien. Wenn ich die CDU wäre und würde jedes Jahr hunderttausende von Euros von Porsche, BMW und Co. kriegen, würde ich auch alles tun, damit die Menschen mehr Auto fahren.

    • porph
    • 04.07.2011 um 10:08 Uhr

    Dann ist Bonn offenbar einen Schritt voraus und Sie sind um ihre Stadt zu beneiden. In Darmstadt gibt es auch sehr viele Radwege, aber viele sind gemeingefährlich. Beispiel: Radweg zwischen Parkstreifen auf einer Straße und Fußweg. Gefahr gleich von zwei Seiten: Fußgänger latschen ohne zu schauen auf den Radweg, wenn sie zu ihrem Auto wollen, und Autos schlagen einem ständig die Türen ins Gesicht, wenn Leute aussteigen. Man entwickelt fast schon Reflexe, im Vorbeifahren mit der linken Hand aufspringende Türen wieder zuzudrücken.

    Zudem gibt es hier noch viele Kreuzungen, die keine über die im Artikel erwähnten "Auffangstreifen" für die Radspur verfügen. Rechtsabbiegende Autos ignorieren einen dann geflissentlich.

    Ich fühle mich auf der Straße innerstädtisch um ein vielfaches sicherer. Was anderes sind natürlich gut ausgebaute Radwege neben Schnellstraßen außerorts, dort grenzt es an Lebensmüdigkeit, die Straße zu nutzen.

  5. Grundsätzlich bin ich auch für so viele Fahrradwege wie möglich. In Bonn sehe ich allerdings häufig (bestes Beispiel Bonner Talweg), dass Radwege einfach auf die eh schon schmale Straße gemalt werden. Die durchgezogene Linie ist dann ein Witz, da der Autofahrer die Straße dann nicht mehr befahren dürfte, wenn er sich daran halten wollte. Die Straße ist in diesem Fall einfach zu schmal für einen Radweg. Die Häuser verschieben geht leider auch nicht. Hier müssten die Städteplaer sich also was besseres einfallen lassen!!

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    zu Stuttgart prima Radfahren. Obwohl, man sagen wer in Stuttgart Rad fährt spielt russisches Roulette. Auf der Strasse bolzen einen die Daimler um, den Schloßgarten rauf die Kinderpanzerfahrenden Mütter.

    In Bonn liegt das zum einen an den markierten Wegen, zum anderen auch daran dass die Autofahrer immer noch fahren wie man das als guter Hauptstadtbeamter eben tut: grundsätzlich exakt 5 km/h unter Limit, wenn ein anderes Auto in Sichtweite ist rollt man aus... diese Fahrweise fördert natürlich den Sekundenschlaf, von daher haben Sie schon recht, ein bisschen Wachsamkeit ist angeraten.

    zu Stuttgart prima Radfahren. Obwohl, man sagen wer in Stuttgart Rad fährt spielt russisches Roulette. Auf der Strasse bolzen einen die Daimler um, den Schloßgarten rauf die Kinderpanzerfahrenden Mütter.

    In Bonn liegt das zum einen an den markierten Wegen, zum anderen auch daran dass die Autofahrer immer noch fahren wie man das als guter Hauptstadtbeamter eben tut: grundsätzlich exakt 5 km/h unter Limit, wenn ein anderes Auto in Sichtweite ist rollt man aus... diese Fahrweise fördert natürlich den Sekundenschlaf, von daher haben Sie schon recht, ein bisschen Wachsamkeit ist angeraten.

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