Elektromobilität Kabellos tanken
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Die Technik ist hoffnungsvoll, im Alltag aber noch zu teuer

Und noch ein Verhandlungsproblem spricht Volvos Projektleiter an: die Kostenverteilung bei der Abrechnung mit dem Energieversorger. Denn beim kabelfreien Energiefluss kommt im Akku nicht die Strommenge an, die an der Primärspule abgerufen wird. Wie groß die Differenz ist, müsse sich in den Versuchsreihen erst noch zeigen, sagt Lunde. Dem Verbraucher werde aber schwer zu vermitteln sein, dass er Energie bezahlen soll, die er nicht nutzen kann. Andererseits dürften sich wohl auch die Energieversorger dagegen sperren, die ungenutzte Energie kostenfrei zu liefern.

Auch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) befasst sich mit der elektromagnetischen Induktion. Die Forscher des Instituts interessieren sich vor allem für die Stromversorgung von Straßenbahnen und Bussen. "Durch die festen Routen der Fahrzeuge kommen sie immer wieder an den Spulen vorbei und beziehen dort Energie zur Aufladung der Batterien", sagt KIT-Forscher Markus Springmann. "Um eine schnelle Amortisierung für die Installation dieser Ladetechnologie zu bekommen, werden in erster Linie häufig genutzte Stellen mit der induktiven Energieübertragung ausgerüstet, beispielsweise Knotenpunkte von Straßenbahn- und Buslinien."

Dass Autos quasi "en passant" während des Fahrens aufgeladen werden, scheint hingegen derzeit noch ein Zukunftsszenario zu sein. Im Individualverkehr werde sich zuerst das stationäre Laden auf öffentlichen oder halböffentlichen Parkplätzen sowie auf privaten Stellplätzen und in Garagen durchsetzen, sagt der Karlsruher Forscher Springmann. Der Einbau der induktiven Energieübertragung in Straßen oder sogar Autobahnen werde vermutlich auf absehbare Zeit zu teuer bleiben.

 
Leser-Kommentare
    • peto1
    • 25.07.2011 um 16:51 Uhr

    Es geht bei Elektro Autos lange nicht mehr um Technik, die Technik ist längst ausgereift. Es geht um darum einen Technische Möglichkeit zu finden wie man damit Geld verdienen kann wie die heutigen Tankstellen.

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    .. bei vorhandenem politischem Willen schon viel weiter sein. Aber bisher hat es eben ausgereicht, wenn Politiker sich in regelmäßigen Abständen bei der Eröffung eines "Pilotprojekts" fotografieren ließen, mit einer Stromzapfpistole in der Hand. Das hat genügt, um sich als zukunftsgerichtet und umweltfreundlich darzustellen. Ein Feigenblatt.

    Energie ist ja nun mal nicht kostenlos ... und das gilt auch fuer Elektroautos, denn der Strom muss ja auch bezahlt werden. Und die Batterietechnik ist durchaus noch nicht ueberragend, sowolhl was die Kapazitaet als auch die Aufladezeiten angeht. Das sieht bei der FuelCell-Technologie zunaechst mal besser aus, wobei dort der Wirkungsgrad nicht so dolle ist ...

    Sie schreiben kompletten Unsinn.
    a) "die Technik" ist nie ausgereift
    b) unter den ersten Autos gab es bereits Elektroautos; war deren Technnik auch ausgereift?
    c) Nur ein paar Knackpunkte seien aufgefuehrt:
    1) Kapazitaet: wie bekomme ich genuegend
    Energie in meine Batterie?
    2) Sicherheit: Wie bekomme ich diese Energie sicher in die
    Batterie und wieder hinaus (ohne Explosionen und
    aehnliches)
    3) Benutzbarkeit: Wie bekomme ich diese Energie richtig
    schnell in die Batterie (paar Minuten)
    4) Effizienz: Wie bekomme ich die Batterie leicht?
    5) Kosten: Wie bekomme ich die Batterie billig?
    6) Umweltvertraeglichkeit: Wie schaffe ich es, die
    Kapazitaet moeglichst ueber viele
    Ladezyklen zu erhalten?
    Wie verringere ich die oekologischen
    Kosten, eine Batterie zu bauen?

    Bei all diesen Punkten gibt es noch jede Menge herauszuholen. Ich hoffe auf grosse technische Fortschritte. Wenn die Technik bereits ausgereift waere, dann wuerde ich schwarz sehen fuer die Zukunft des Elektroautos.

    • Zack34
    • 27.07.2011 um 14:21 Uhr

    .. bei vorhandenem politischem Willen schon viel weiter sein. Aber bisher hat es eben ausgereicht, wenn Politiker sich in regelmäßigen Abständen bei der Eröffung eines "Pilotprojekts" fotografieren ließen, mit einer Stromzapfpistole in der Hand. Das hat genügt, um sich als zukunftsgerichtet und umweltfreundlich darzustellen. Ein Feigenblatt.

    Energie ist ja nun mal nicht kostenlos ... und das gilt auch fuer Elektroautos, denn der Strom muss ja auch bezahlt werden. Und die Batterietechnik ist durchaus noch nicht ueberragend, sowolhl was die Kapazitaet als auch die Aufladezeiten angeht. Das sieht bei der FuelCell-Technologie zunaechst mal besser aus, wobei dort der Wirkungsgrad nicht so dolle ist ...

    Sie schreiben kompletten Unsinn.
    a) "die Technik" ist nie ausgereift
    b) unter den ersten Autos gab es bereits Elektroautos; war deren Technnik auch ausgereift?
    c) Nur ein paar Knackpunkte seien aufgefuehrt:
    1) Kapazitaet: wie bekomme ich genuegend
    Energie in meine Batterie?
    2) Sicherheit: Wie bekomme ich diese Energie sicher in die
    Batterie und wieder hinaus (ohne Explosionen und
    aehnliches)
    3) Benutzbarkeit: Wie bekomme ich diese Energie richtig
    schnell in die Batterie (paar Minuten)
    4) Effizienz: Wie bekomme ich die Batterie leicht?
    5) Kosten: Wie bekomme ich die Batterie billig?
    6) Umweltvertraeglichkeit: Wie schaffe ich es, die
    Kapazitaet moeglichst ueber viele
    Ladezyklen zu erhalten?
    Wie verringere ich die oekologischen
    Kosten, eine Batterie zu bauen?

    Bei all diesen Punkten gibt es noch jede Menge herauszuholen. Ich hoffe auf grosse technische Fortschritte. Wenn die Technik bereits ausgereift waere, dann wuerde ich schwarz sehen fuer die Zukunft des Elektroautos.

    • Zack34
    • 27.07.2011 um 14:21 Uhr
  1. Jeder der schon einmal einen Trafo berechnet hat, meidet Luftspalten im Kern wie die Pest. Egal bei welcher Frequenz.
    .
    Induktive Ladung über 10-20cm Luftspalt dürfte das unvernüftigste/ verschwenderischte Verfahren sein das wir je für Mobilitaet aufgewendet haben. Bei der Zahnbürste vielleicht nicht so ein Thema. Da geht es im Energiemengen im mA/h Bereich und Kosten von 10-20 Cent. Im kW/h Bereich wie beim PKW sollte der Wirkungsgrad bei der Ladung >90% sein.
    .
    Wenn elektrische Energie ohne Kosten in Unmengen zur Verfügung steht hat dieses Verfahren vielleicht einen Zukunft.
    .
    Kopfschüttelnde Gruesse
    Sikasuu

    19 Leser-Empfehlungen
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    Genau das ist wohl das Problem, durch das soviel Entwicklungsbedarf besteht: Ein extrem parallel ausgerichtetes Magnetfeld in eine Vorzugsrichtung zu projezieren. Ich bin gespannt, ob akzeptable Wirkungsgrade erreicht werden.

    Außerdem muss dann noch jedes Auto einen hocheffizienten Gleichrichter besitzen, da ja die Energieübertragung per Induktion nur mit Wechselstrom funktioniert.

    Und schließlich darf das Auto im näheren Bereich um die Empfängerspule und auch darüber keine Metallteile mehr enthalten.

    Ich bin gespannt, wie sich der Aufwand im Vergleich zu einer Steckdose lohnen soll. Mir ist auch nicht klar, warum sich die Ladekabel (angeblich) so schnell verschleißen undwarum man dann nicht einfach bessere Materialen nimmt.

    Beim EV1 von GM waren die Verluste beim induktiven Laden mit 6kW Leistung so groß, dass der Übertrager durch die mitlaufende Klimaanlage des Fahrzeugs gekühlt werden mußte.
    Dabei wurden hier die Spulen direkt ineinandergesteckt und der Luftspalt war wesentlich kleiner!

    Sinn von E-Fahrzeugen sollte es eigentlich sein, die Gesamteffizienz der Mobilität zu erhöhen und nicht neue Verluste in die Kette einzubauen.
    Wenn zukünftig hocheffiziente Ladegeräte wie dieses hier
    http://www.sonnenseite.co...
    eingesetzt werden, sollten nicht wieder 10+% woanders verheizt werden.
    Für eine 3phasige Übertragung ist das induktive Verfahren auch ungeeignet, dafür würde wieder 3 getrennte Spulen benötigt.

    Bisherige Flottentests haben gezeigt, dass wie bei der heutigen Sprit-Zapfsäule Kabel und Stecker an der Ladestation befestigt sein sollten, anstatt erst vom Fahrer aus dem Kofferraum ausgepackt und beidseitig eingesteckt werden zu müssen.
    Bei Schnellladestationen mit Hochstromverbindung ist sowieso nichts anderes sinnvoll.

    Genau das ist wohl das Problem, durch das soviel Entwicklungsbedarf besteht: Ein extrem parallel ausgerichtetes Magnetfeld in eine Vorzugsrichtung zu projezieren. Ich bin gespannt, ob akzeptable Wirkungsgrade erreicht werden.

    Außerdem muss dann noch jedes Auto einen hocheffizienten Gleichrichter besitzen, da ja die Energieübertragung per Induktion nur mit Wechselstrom funktioniert.

    Und schließlich darf das Auto im näheren Bereich um die Empfängerspule und auch darüber keine Metallteile mehr enthalten.

    Ich bin gespannt, wie sich der Aufwand im Vergleich zu einer Steckdose lohnen soll. Mir ist auch nicht klar, warum sich die Ladekabel (angeblich) so schnell verschleißen undwarum man dann nicht einfach bessere Materialen nimmt.

    Beim EV1 von GM waren die Verluste beim induktiven Laden mit 6kW Leistung so groß, dass der Übertrager durch die mitlaufende Klimaanlage des Fahrzeugs gekühlt werden mußte.
    Dabei wurden hier die Spulen direkt ineinandergesteckt und der Luftspalt war wesentlich kleiner!

    Sinn von E-Fahrzeugen sollte es eigentlich sein, die Gesamteffizienz der Mobilität zu erhöhen und nicht neue Verluste in die Kette einzubauen.
    Wenn zukünftig hocheffiziente Ladegeräte wie dieses hier
    http://www.sonnenseite.co...
    eingesetzt werden, sollten nicht wieder 10+% woanders verheizt werden.
    Für eine 3phasige Übertragung ist das induktive Verfahren auch ungeeignet, dafür würde wieder 3 getrennte Spulen benötigt.

    Bisherige Flottentests haben gezeigt, dass wie bei der heutigen Sprit-Zapfsäule Kabel und Stecker an der Ladestation befestigt sein sollten, anstatt erst vom Fahrer aus dem Kofferraum ausgepackt und beidseitig eingesteckt werden zu müssen.
    Bei Schnellladestationen mit Hochstromverbindung ist sowieso nichts anderes sinnvoll.

  2. Hinsichtlich des ÖPNV:
    Gut, eine neue Technik, das ist natürlich schön, nur es gab in vielen Städten schon eine funktionierende Technik, die ohne (Umweltbilanz in der Herstellung / Austausch?) Akkus auskommt und eine sehr gute Wirkung hatte: Die elektrische Straßenbahn (Bus).
    Leider in vielen Städten verschwunden...
    Man könnte natürlich auch in Straßen die erforderliche Technik verlegen, aber ich möchte nicht wissen, wie dann die Kosten gerade hinsichtlich der "Vergabe" von öffentlichen Aufträgen explodieren... Dann lieber eine Oberleitung, statt teuere Tickets!

    Der Rest der Technik bezüglich PKW ist nicht neu, so laden schon x-User Ihre Computermäuse auf... Nur der Wirkungsgrad dürfte weiterhin recht dürftig bleiben und angesichts der zu erwartenden Zupflasterung mit Windrädern stellt sich wohl eher die Frage wie gut man den vorhandenen Strom nutzt.

    Auch wenn solche Forschung erstrebenswert ist, man sollte nicht nur das Augenmerk auf "revolutionäre" Technik legen (wäre letztlich eh nur Wasserstoff, Brennstoffzelle, Fusion) sondern im Bereich PKW und LKW!!! eher auf sparsamere Motorentechnik. Hier wären auch Designer gefragt um Ökoautos eine Chance auf dem Markt zu geben, früher hatte der Golf ja auch 45 PS und es fuhr, heute mindestens 100? Wie sparsam könnte ein 50 PS Motor heute sein? Das würde kurz-/mittelfristig viel mehr bringen!

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    ... dann alle Leitungen abgerissen wurden und Dieselbusse eingesetzt wurden.
    Dann gab es noch die Idee eines Schwungradspeichers, der an den Haltestellen mittels aufklappbarer Stromabnehmer wieder aufgeladen wurde, nur ein paar Mikrovoltverluste an den Kontakten. Der Bus konnte sogar zwischen den Ladestationen die Route verändern. Und wenn im Schwungrad nicht genug Energie speicherbar sein sollte, was wäre mit Akkus, die an den haltestellen ebenso nachgeladen werden?

    ... dann alle Leitungen abgerissen wurden und Dieselbusse eingesetzt wurden.
    Dann gab es noch die Idee eines Schwungradspeichers, der an den Haltestellen mittels aufklappbarer Stromabnehmer wieder aufgeladen wurde, nur ein paar Mikrovoltverluste an den Kontakten. Der Bus konnte sogar zwischen den Ladestationen die Route verändern. Und wenn im Schwungrad nicht genug Energie speicherbar sein sollte, was wäre mit Akkus, die an den haltestellen ebenso nachgeladen werden?

  3. .. bei vorhandenem politischem Willen schon viel weiter sein. Aber bisher hat es eben ausgereicht, wenn Politiker sich in regelmäßigen Abständen bei der Eröffung eines "Pilotprojekts" fotografieren ließen, mit einer Stromzapfpistole in der Hand. Das hat genügt, um sich als zukunftsgerichtet und umweltfreundlich darzustellen. Ein Feigenblatt.

    Eine Leser-Empfehlung
  4. 5. Zitat

    "Der international empfohlene Grenzwert von 6,25 Mikrotesla werde nicht unterschritten."

    Liebe Zeit-Redaktion, über diesen Satz würde ich nochmal nachdenken.

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    können Sie von einer Vertreterin von press-inform nicht erwarten.

    Die Bildunterschrift ist auch nicht gerade besser...
    "Modell eines Elektroautos: Der Strom wird mittels eines Magnetfeldes zwischen zwei Spulen erzeugt."

    Zwischen den Spulen gibt es höchstens einen magnetischen Fluss, wie auch später besser geschrieben, wird ein Strom in der Sekundärspule induziert.

    können Sie von einer Vertreterin von press-inform nicht erwarten.

    Die Bildunterschrift ist auch nicht gerade besser...
    "Modell eines Elektroautos: Der Strom wird mittels eines Magnetfeldes zwischen zwei Spulen erzeugt."

    Zwischen den Spulen gibt es höchstens einen magnetischen Fluss, wie auch später besser geschrieben, wird ein Strom in der Sekundärspule induziert.

  5. http://www.zdf.de/ZDFmedi...
    40 Mio Elektroautos würden gerade mal nur 60 TWh Strom pro Jahr verbrauchen.

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    Sorry, ich habe die Sendung vollständig gesehen.
    Ich habe mich selten über eine Sendung so aufgeregt wie über diese.
    Ich habe auch schon eine Beschwerde an das ZDF über die mangelhafte Objektivität der Sendung gesendet.
    Dermaßen einseitig recherchiert und unvollständig und einseitig recherchiert, Ideologiebehaftet und trotzdem mit dem Versuch ständig mit dem erhobenen Zeigefinger zu betonen dass sie die Wahrheit gepachtet haben, einfach Schrecklich. Ich beschäftige mich über 20 Jahre mit diesem Thema und habe Jahrelange Erfahrung im Umgang mit Elektrifizierten Fahrzeugen, möchte mich trotzdem nicht als Fachmann bezeichnen. Aber diese Sendung war gelinde gesagt eine Katastrophe. Wer wissen will wie man einseitige und dumpfe Reportagen macht, kann sich diese Sendung gerne als Musterbeispiel anschauen. Der Sache haben die verantwortlichen Redakteure keinen Gefallen getan mit dieser einseitigen Art der Berichtserstattung.
    Kurz zur Klarstellung zur Sendung:
    Wenn der VW Konzern mit einem Serienreifen Elektrofahrzeug rauskommt in 1-2 Jahren, dann wird es vollwertiges Funktionierendes Auto sein, das bei Wind, Wetter, Kälte einwandfrei funktionieren wird. Bei dem die Ersatzteilversorgung über das Werkstadtnetz gewährleistet ist, bei dem die Sicherheit (speziell bei Unfall) gewährleistet ist u.v.m. (Sprechen Sie mal mit Feuerleuten, was die bei Unfällen tun wenn ein Elektrofahrzeuge beteiligt ist) Und keine Spielzeug Kiste sein, wie es die derzeit verfügbaren Modelle sind.

    Ein solches Auto wird dann auch über das Funktionierende Vertriebsnetz und durch das Vertrauen der Kunden in den Konzern schnell Zig Tausendfach verkauft werden und kein Nischenprodukt mit einigen Hundert Zulassungen.
    Selbiges konnte man auch beim Tiguan feststellen. VW war dort spät dran, wurde dann aber sofort in dem Segment Marktführer. Selbiges wird auch passieren wenn VW ein Elektrofahrzeug platziert. Einfach nur Geduld. Wie man bei Apple sieht, kommt es nicht nur auf das Produkt drauf an sondern auch um die Philosophie und Infrastruktur um das Produkt Drumherum.
    Zur Erinnerung: Apple war sehr spät mit Ipod und IPhone dran. Und das gilt bei PKWs umso mehr wie bei IT Produkte. Die Masse erreicht man nur durch funktionierende und zuverlässige Technik. Der Rest ist was für Bastelfritzen und Freaks wie mich und einige andere ;-)

    Sorry, ich habe die Sendung vollständig gesehen.
    Ich habe mich selten über eine Sendung so aufgeregt wie über diese.
    Ich habe auch schon eine Beschwerde an das ZDF über die mangelhafte Objektivität der Sendung gesendet.
    Dermaßen einseitig recherchiert und unvollständig und einseitig recherchiert, Ideologiebehaftet und trotzdem mit dem Versuch ständig mit dem erhobenen Zeigefinger zu betonen dass sie die Wahrheit gepachtet haben, einfach Schrecklich. Ich beschäftige mich über 20 Jahre mit diesem Thema und habe Jahrelange Erfahrung im Umgang mit Elektrifizierten Fahrzeugen, möchte mich trotzdem nicht als Fachmann bezeichnen. Aber diese Sendung war gelinde gesagt eine Katastrophe. Wer wissen will wie man einseitige und dumpfe Reportagen macht, kann sich diese Sendung gerne als Musterbeispiel anschauen. Der Sache haben die verantwortlichen Redakteure keinen Gefallen getan mit dieser einseitigen Art der Berichtserstattung.
    Kurz zur Klarstellung zur Sendung:
    Wenn der VW Konzern mit einem Serienreifen Elektrofahrzeug rauskommt in 1-2 Jahren, dann wird es vollwertiges Funktionierendes Auto sein, das bei Wind, Wetter, Kälte einwandfrei funktionieren wird. Bei dem die Ersatzteilversorgung über das Werkstadtnetz gewährleistet ist, bei dem die Sicherheit (speziell bei Unfall) gewährleistet ist u.v.m. (Sprechen Sie mal mit Feuerleuten, was die bei Unfällen tun wenn ein Elektrofahrzeuge beteiligt ist) Und keine Spielzeug Kiste sein, wie es die derzeit verfügbaren Modelle sind.

    Ein solches Auto wird dann auch über das Funktionierende Vertriebsnetz und durch das Vertrauen der Kunden in den Konzern schnell Zig Tausendfach verkauft werden und kein Nischenprodukt mit einigen Hundert Zulassungen.
    Selbiges konnte man auch beim Tiguan feststellen. VW war dort spät dran, wurde dann aber sofort in dem Segment Marktführer. Selbiges wird auch passieren wenn VW ein Elektrofahrzeug platziert. Einfach nur Geduld. Wie man bei Apple sieht, kommt es nicht nur auf das Produkt drauf an sondern auch um die Philosophie und Infrastruktur um das Produkt Drumherum.
    Zur Erinnerung: Apple war sehr spät mit Ipod und IPhone dran. Und das gilt bei PKWs umso mehr wie bei IT Produkte. Die Masse erreicht man nur durch funktionierende und zuverlässige Technik. Der Rest ist was für Bastelfritzen und Freaks wie mich und einige andere ;-)

  6. ... dann alle Leitungen abgerissen wurden und Dieselbusse eingesetzt wurden.
    Dann gab es noch die Idee eines Schwungradspeichers, der an den Haltestellen mittels aufklappbarer Stromabnehmer wieder aufgeladen wurde, nur ein paar Mikrovoltverluste an den Kontakten. Der Bus konnte sogar zwischen den Ladestationen die Route verändern. Und wenn im Schwungrad nicht genug Energie speicherbar sein sollte, was wäre mit Akkus, die an den haltestellen ebenso nachgeladen werden?

    Eine Leser-Empfehlung
    Antwort auf "Revolution?"
  7. Bei der Elektromobilität geht es doch u.a. ums Energiesparen, wenn ich mich nicht irre.

    Dann aber auf der anderen Seite das Elektroauto mit Hilfe eines Trafos aufladen, bei dem je nach Situation ein großer Teil der Energie verloren gehen kann. Passt das zusammen?

    Manchmal habe ich den Eindruck, dass hinter solchen Vorschlägen ein Modetrend steckt, der sich darin äußert, dass man alles mögliche "wireless" machen will, damit die hässlichen Kabel nicht zu sehen sind. Koste es, was es wolle.

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