ElektromobilitätAlles, bloß nicht emissionsfrei

Hersteller von Elektroautos versprechen Fahren ohne CO2-Ausstoß – eine Wettbewerbsverzerrung, ergab eine EU-Studie. Sparsame Verbrennungsmotoren würden benachteiligt. von 

Renault greift den Slogan "zero emissions" im Modellnamen auf: Der Fluence Z.E. ist eine Stufenhecklimousine mit Elektroantrieb.

Renault greift den Slogan "zero emissions" im Modellnamen auf: Der Fluence Z.E. ist eine Stufenhecklimousine mit Elektroantrieb.  |  © Hersteller

"Zero Emission" ist zu einem Zauberwort in der Autoindustrie geworden. Ob Mitsubishi i-MiEV oder Nissan Leaf : Sie geben keinerlei Kohlendioxid an die Umwelt ab. Auch mit einem Plug-in-Hybrid, also der Kombination eines Elektromotors mit einem Verbrenner, lassen sich noch sehr gute Werte erreichen. Toyota etwa bewirbt den Plug-in-Prius, der im September auf der IAA präsentiert und ab nächstem Jahr verkauft wird, bereits mit "CO2-Emissionen von unter 60 g/km".

Die niedrigen Werte sind nicht einfach ein Reklametrick, sondern haben das Plazet der Politik: Eine international vereinbarte Regelung mit dem kryptischen Namen UNECE R101 gibt vor, wie die Daten ermittelt und berechnet werden. Nur mit ihnen dürfen die Unternehmen werben. Elektrisch gefahrene Strecken kommen auf 0 Gramm CO2-Ausstoß.

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Natürlich ist es richtig, dass Elektromotoren kein Kohlendioxid ausstoßen. Die Emissionen entstehen aber an anderer Stelle. Wer das Elektrofahrzeug mit Strom des deutschen Mix aus fossilen, nuklearen und erneuerbaren Energieträgern auflädt, hat indirekt schon CO2 an die Luft abgegeben – als der Strom produziert wurde. Je Kilowattstunde 563 Gramm CO2, wie das Umweltbundesamt (UBA) für 2010 ermittelt hat. Der Umwelt- und Verkehrsexperte Axel Friedrich spricht bei Elektroautos darum von "Elsewhere Emission".

Er hält die für die Stromer bislang berechneten Werte für eine Mogelpackung: "Hier wird Schönrechnerei betrieben und eine völlig falsche Methode angewandt, die man von herkömmlichen Benzin- und Dieselfahrzeugen auf Elektroautos überträgt", sagt der langjährige UBA-Abteilungsleiter. Der ökologisch orientierte Verkehrsclub Deutschland (VCD) nennt die Angaben ebenfalls "fragwürdig". In seiner diesjährigen Auto-Umweltliste betont der VCD, dass man selbst bei ausschließlichem Tanken von Ökostrom nicht 0 Gramm CO2 ansetzen dürfe. Auch dann müssten geringe Mengen CO2 bilanziert werden, die etwa bei der Herstellung von Solarzellen entstehen, so der VCD.

Für mehr Ehrlichkeit appelliert nun auch eine Studie zur Elektromobilität , die die Beratungsgesellschaft CE Delft und Energiespezialisten des Ecologic Instituts im Auftrag der Europäischen Kommission erstellt haben. Darin kommen die Autoren zu dem Schluss, dass die Ermittlung der CO2-Emissionen auf einer "Well-to-Wheel"-Bilanz beruhen sollte, also die Emissionen über die gesamte Erzeugungs- und Verbrauchskette hinweg berücksichtigen müsse – vom Kraftwerk bis zum Autorad.

Damit ergeben sich für elektrisch angetriebene Pkw völlig neue CO2-Werte, die für einen ökologisch ausgerichteten Autokäufer interessant sein dürften. Nimmt man den deutschen Strommix als Grundlage, ergibt das beispielsweise beim Mitsubishi i-MiEV, dessen Energieverbrauch der Hersteller mit 13,5 Kilowattstunden je 100 Kilometer angibt, CO2-Emissionen von 76 Gramm je Kilometer. Für den derzeit in Feldversuchen getesteten Mini E (15 Kilowattstunden je 100 Kilometer) errechnet sich ein CO2-Wert von 84,5 Gramm.

Leserkommentare
  1. dass man nur emissionsfrei fahren kann, wenn man emissionsfrei erzeugten strom zum betrieb des fahrzeugs nutzt. aber es gibt ja ökostrom, damit kann man den co2-ausstoß eines stromers auf nahe null reduzieren. da freut sich dann auch das klima.
    abgesehen davon freut sich ohnehin der städter, weil die direkte belastung aus dem auspuff zu ungunsten der umgebung der kraftwerke reduziert wird.
    sonnige grüße

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    • guiri
    • 26. August 2011 10:24 Uhr

    Sie nennen hier den wichtigsten Vorzug von Elektro-Autos: die Vermeidung von Emissionen in den Städten. Das wird beim Vergleich kleiner Verbrennungsmotoren mit Elektroantrieben zu oft übersehen. Elektroautos würden die Luftqualität genau dort verbessern wo die meisten Menschen leben. Das schafft kein noch so sparsamer Verbrennungsmotor.

    Es wird leicht vergessen, dass auch vermeintlicher Ökostrom Emissionen mit sich bringt. Einfaches Beispiel Windenergie: Bis die erste kWh Strom aus einer Windkraftanlage fließt, müssen Stahl und Beton, Elektronikteile und Edelmetalle hergestellt oder isoliert werden. Da kommt mehr zusammen, als es einem Ökostrom-Fan lieb ist, selbst über die Lebensdauer der Anlage verteilt. Wer emissionsfreien Strom will, kann auf diesem Planeten lange suchen. Man kann höchstens von emissionsarm sprechen.

    Nudelholz

    • B.B.
    • 26. August 2011 7:48 Uhr

    Wer bitte sollte auf die Idee kommen und ein EV mit Atomstrom oder Kohlestrom tanken???
    Von einem Tesla-Mitarbeiter weiß ich, dass 99,9% Ökostrom tanken.
    Was man alles unsinniges machen kann, interessiert mich nicht. Schreiben Sie lieber, was alles möglich ist.

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    Sie müssen Mediziner sein, denn die machen aus Einzelfällen - sprich Tesla-Mitarbeitern - auch immer gleich eine ganze Statistik

    Ich hätte da mal eine Frage, Sie schreiben, dass 99% der Elektro-KFZ mit ökostrom betrieben würden, das mag ja angesichts der geringen Verbreitung auch funktionieren, was aber wird werden, wenn alle KFZ-Besitzer ihre Benzinautos abstoßen? Wird das dann auch noch funktionieren?
    Kühlschränke, Industrieproduktion etc. sollen auch noch nebenbei laufen, oder?

    • jojocw
    • 26. August 2011 8:27 Uhr

    unterwegs aufladen müssen, was für Strom ist das dann.

    Oder wenn Sie unterwegs und nachts aufladen müssen, oder unterwegs und nachts und bei Windstille?

    Ähnlich ist bei bei Fotovoltaik-Anlagen, da werben manche mit dem Slogan "die Sonne schreibt keine Rechnung"
    oder "werden Sie unabhängig".
    Habe mir schon überlegt, ob man das Unternehmen nicht wegen unlauteren Wettbewerbs anklagen könnte. Zumal man ja gleichzeitig damit wirbt, dass man den Strom nicht verbraucht sondern verkauft.

    Alles verlogen. Die Wahrheit wird wie immer verschwiegen.

    • otto_B
    • 26. August 2011 8:36 Uhr

    "Wer bitte sollte auf die Idee kommen und ein EV mit Atomstrom oder Kohlestrom tanken???
    Von einem Tesla-Mitarbeiter weiß ich, dass 99,9% Ökostrom tanken.
    Was man alles unsinniges machen kann, interessiert mich nicht. Schreiben Sie lieber, was alles möglich ist."

    Die Art, wie Sie hier kommen, unterstreicht den den messianischen, und damit religiösen Charakter der ganzen grünen Debatte.
    Nur, daß die Aussagen der "klassischen Religionen" da humaner waren. Die Kirchen könnte man eigentlich nur warnen, bei dieser modernen Wohlfühl-Ideologie mitzumachen.

    "Öko"-Strom für den Porschefahrer,
    Atom- und Kohlestrom für den Harzie in der Platte?
    War es das was Sie sagen wollten?

    nur nicht zu Ende gedacht.
    In D ist der Anteil des Ökostroms um die 14% , gerne auch mehr.
    Wenn alle Ökostrombezieher mehr abnehmen als eingespeist wird ist dies Etikettenschwindel.
    Diese Zahl wäre sehr interessant , vorallem da viele vermehrt Ökostrom nachfragen.
    Aber Niemand kennt sie , da sie sich ständig verändert und die Ökostromanbieter als letzte daran interessiert sein können dass sie bekannt ist; denn dann könnte man sie evtl. verklagen , da sie ein Produkt anbieten , welches nicht übers Jahr garantiert werden kann.
    Im übrigen ist der Strommix in D trotzdem zu beachten ; denn wenn der Ökostrom für Ökostromnachfrager reklamiert wird , bleibt für den Rest nur der CO2 Maximalwert der auf jeden Fall höher sein wird als jetzt 562g / KWh

    • W4YN3
    • 26. August 2011 7:54 Uhr

    ...wird in den Ölraffinerien verwendet, um das Benzin zu produzieren, wieviel CO2 entsteht beim Gasabfackeln an der Ölquelle, wieviel verbraucht der Öllaster um den Sprit zur Tankstelle zu fahren? Wenn schon genau rechnen, dann bitte richtig.

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    Genau dasselbe habe ich mir auch gedacht. Was ist das eigentlich für eine schwachsinnige Argumentation. Wenn wir wirklich anfangen die Produktion der Solarzellen einzurechnen in den CO2 Ausstoß, dann bitte aber auch die Bohrungen, den Transport aufs Festland, den Transport zur Aubereitung, den Transport zur Tankstelle usw.! Ich bin mir, ebenso wie Sie, sicher, dass in diesem Vergleich E-Mobilindustrie nochmals dreifach besser abschneidet.
    Ich würde mir manchmal wünschen das die Menschen nochmal kurz nachdenken bevor Sie etwas sagen oder schreiben!!

    • pekir
    • 26. August 2011 9:10 Uhr

    "Wenn schon genau rechnen, dann bitte richtig."
    Danke für diesen Hinweis. Ich gehe davon aus, dass der CO2-Ausstoß bei der Kraftstoffproduktion nicht mit in die Berechnungen einbezogen ist. Wäre sehr interessant, dazu eine genaue Analyse zu erhalten.
    Abgesehen davon ist es aber - wie in Kommentar 1 schon erwähnt - für das Klima in den besonders belasteten Städten und Ballungszentren Zeit für effektive und bezahlbare Elektromobilität.

    Wenn ich in die CO2-Bilanz eines Elektroautos die CO2-Bilanz der Herstellung der Solarzellen oder des Bau des Wasserkraftwerkes mit einbeziehen soll, muss dies auch bei PKWs mit Verbrennungsmotor geschehen. Ansonsten hinkt der vergleich gewaltig.

    ...habe ich mich auch gefragt. Hat aber noch nie irgendein Artikel thematisiert, den ich zum Thema CO2 bei Autos in die Finger bekommen habe. Vermutlich ist das gar nicht ermittelbar, da die Basisdaten dazu gar nicht erhoben werden.

    Im Endeffekt beschwert man sich im Artikel darüber, dass bei den E-Autos nicht korrekt gerechnet würde, um dann die angeblich korrekten Zahlen wiederum mit fiktiven Werten bei den Verbrennern zu vergleichen. Zumal selbst hier realer Bedarf bei E-Autos mit Normverbräuchen bei den Verbrennern und nicht mit deren Flottenverbräuchen verglichen werden. Wenigstens das hätte man machen können, auch wenn es im Grunde genommen genau so unsinnig wäre.

    • a.flex
    • 26. August 2011 7:56 Uhr

    Das ganze wird noch mehr zur Mogelpackung, wenn man bedenkt, wie viele Tonnen CO2 bereits bei der Produktion eines Autos entstehen, unabhängig mit welchem Antrieb dieses dann hinterher fährt. Das können zwischen 6-35 Tonnen sein, je nach Fahrzeug. Berechnet man also diesen Wert mit ein, relativieren sich Einsparungen durch andere Antriebsarten noch weiter.

    (siehe http://www.guardian.co.uk/environment/green-living-blog/2010/sep/23/carb...)

    Also, wirklich nachhaltig wirds nur mit Bahn, ÖPNV, Fahrrad und Carsharing.

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    wie viele gebrauchsgegenstände haben sie zu hause? die wurden alle mit energieeinsatz produziert.
    so viel fundamentalismus, künftig und ab sofort überhaupt keine emissionen produzieren zu wollen leisten sich doch nur sehr wenige. es geht doch vielmehr darum den eigen footprint kleiner zu machen. ein e-auto erfordert sicher ähnlich viel primärenergieeinsatz um produziert zu werden, aber die ökologischen betriebskosten sind - beim betrieb mit ökostrom - gering. DAS ist doch der fortschritt.
    es geht darum, den überproportionalen co2 ausstoß eines jeden westlers von 10 tonnen je jahr zu drücken. entwicklungslandbewohner emittieren im jahr pro kopf zwischen 0,3 und 2 tonnen. um den klimawandel einzudämmen müssen ALLE runter auf 1 tonne pro jahr. das bedeutet dann schon gravierende veränderungen im leben, davon träumen sie noch nicht mal.
    aber wenn sie's genauer wissen wollen, können sie online im internet mal ihren footprint testen:
    http://greenpeace.klima-aktiv.com/umleitung_greenpeace.html

    • otto_B
    • 26. August 2011 8:04 Uhr

    "......ein grünes Gewissen einzureden versuchen......"

    Da haben wir es ja, darum geht es.

    Die E-Technik ist kompliziert und teuer, und verlustbehaftet ist sie selbstverständlich auch. Stromproduktion ist - verglichen mit anderen Energiearten - aufwändig, egal ob im Windpark oder im AKW (für die die mal irgendwas von Naturwissenschaften gehört haben: die entropische Qualität hat eben ihren Preis).

    Der Hase liegt im Pfeffer beim Verkehr ansich, das automobile Fahren ist nunmal ein energieaufwendiger Prozeß.
    "Well to wheel" mit Benzin (oder Diesel) und Verbrennungsmaschine ist nunmal ein physikalisch und technisch simpler Vorgang.

    Benzin ist Primärenergie UND Speichertechnologie (unübertreffbare Speicherdichte!) zugleich.

    Solange Verfügbarkeit und Bezahlbarkeit stimmen, werden die
    -gefahrenen Kilometer nicht weniger (Berufspendeln, Urlaub, Bier-aus-Flensburg-nach-Bayern ...)
    -die Autos nicht langsamer
    -........

    Weniger und langsamer und mit leichteren Autos fahren? Gute Idee. Dann könnte man mit der E-Hype auch ein bischen Dampf ablassen.....
    Scheint aber nicht gewollt zu sein.

    Zur Strom-Herkunft:
    Früher, als man noch vom Strom-Mix sprach, klang das irgendwie ehrlicher. Heute darf da jeder das Blaue vom Himmel runtererzählen, das CO2 pro Kilowattstunde betreffend.
    Im nationalen Mix ist mit dem Atomausstieg ja ein Steigen dieser Zahl besiegelt worden. Oder?
    Allen Protagonisten sei auch mal eine Exkursion in die Braunkohlengegenden am Rhein oder in der Lausitz empfohlen.

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    "CO2..Allen Protagonisten sei auch mal eine Exkursion in die Braunkohlengegenden am Rhein oder in der Lausitz empfohlen."
    ------------------------------------------------------------

    Dann besuchen Sie doch bitte auch gleich die neuen Photobioreaktoren von E.ON oder Vattenfall.

    www.biologie.uni-hamburg.de/bzf/zeph/zephhan.htm

    www.energiespektrum.de/index.cfm?pid=1705&pk=92043

    www.lausitz-branchen.de/branchenbuch/2011/05/06/photobioreaktor-staerkt-...

    www.photobioreactor.de

    Sie haben ja vollkommen recht, diese komplizierte Technik mit genau einem bewegten Teil im Motor. Und so kompliziert dass die Menschen erst 50 Jahre vor dem Verbrennungsmotor (der dann meist noch explodiert ist...) schon ein elektrisches Automobil erfunden haben.
    [...]

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie höflich. Danke. Die Redaktion/sc

    • 2eco
    • 26. August 2011 14:43 Uhr

    Was ist denn an Elektroautos kompliziert?
    Man braucht einen Akku und einen Elektromotor. Schon läuft der Wagen. Ohne unnötige mechanische Verschleißteile.

    Ein Benzinmotor braucht eine Kraftstoffpumpe, einen Motor, eine Lichtmaschine, eine Nockenwelle, ein Differenzial, ein Getriebe, eine Abgasanlage usw. Zusammengefasst ein komplexes Zusammenspiel von vielen Bauteilen.

  2. Sie müssen Mediziner sein, denn die machen aus Einzelfällen - sprich Tesla-Mitarbeitern - auch immer gleich eine ganze Statistik

    Antwort auf "unsinniger Artikel"
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    Als Mediziner ist es mir ein inneres Bedürfnis darauf hinzuweisen, dass dies auch nicht alle Mediziner so machen und vor allem "nicht immer gleich". Mit humorigen Grüßen trotz der ernsthaften Diskussion.

  3. "..Das sind immer noch gute Werte, aber eben nicht mehr 0 Gramm, mit denen die Hersteller den potenziellen Käufern ein grünes Gewissen einzureden versuchen. Die von CE Delft und Ecologic Institut postulierte Regelung würde so für mehr Transparenz sorgen. Aus ihrer Sicht benachteiligt die aktuell angewandte Formel andere energieeffiziente Antriebe. Auch Verkehrsexperte Axel Friedrich sieht im derzeitigen System eine "Wettbewerbsverzerrung": Viele Autos mit Benzin- und Dieselmotoren stünden genauso gut oder sogar besser da, wenn bei Plug-in-Hybriden und Elektroautos der Strommix berücksichtigt würde..."
    ----------------------------------------------------------

    Ein zu 99,9% ausgewiesener Automobilmarkt mit Verbrennungsmotor beschwert sich schon jetzt über ´Wettbewerbsverzerrungen´ einer noch nicht wirklich auf dem Markt vorhandenen neuen automobilen E-Antriebstechnik ?

    Und dann mit dem Scheinargument einer versteckten CO2-Freisetzung ?

    So viel Angst macht zufrieden, spricht es doch für ein offenbar erwartetes großes Käufer-Interesse an E-mobilen.

    Vor kurzem noch wurde die E-mobilität als unrealistisch kleingeschrieben, ein Käuferinteresse gäbe es so gut wie gar nicht.

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    Ich bin der Ansicht, dass der derzeitige Strom-Mix in die Berechnung einfliessen sollte. Gleichzeitig kann man aber auch nur Autos mit ähnlicher Konstruktion, Gewicht und Motorleistung miteinander vergleichen, um festzustellen welche Effizienz denn tatsächlich vorliegt.

    Eine echte Ökobilanz wäre von Nöten.

    Was verursacht die Herstellung, Lieferung, Montage, Wartung eines Windrades an CO2 Menge?

    Was verursacht die Verteilung des Ökostromes an CO2?

    und

    Wieviel CO2 entsteht bei Herstellung, Distribution von Benzin inkl. Bau der Tankstellen?

    (Berücksichtigung der Faktoren zu CO2 nicht erschöpfend aufgezählt)
    Nur so kann man echte Vergleichswerte an Energie Effizienz berechen.

    Allerdings wird der Verbrennungsmotor aussterben, da Öl- und Benzin endlich sind.

    • Hotmas
    • 26. August 2011 8:18 Uhr

    Man kann sich nur noch Aufregen.
    Es wird Zeit!!! für Elektrofahrzeuge.

    Durch kleveres Nutzen der Energie, welche die Natur mit sich bringt, könnte man die ganze Welt versorgen. Man müsste mal ein bisschen Geld in die Hand nehmen.
    Es ist aber keiner daran interessiert.

    Schade, dass alles nur noch vom Geld und der Wirtschaft bestimmt wird. GELD GELD GELD GELD!!! Was anderes interessiert nicht.

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Mitsubishi | Toyota | Audi | Nissan | Umweltbundesamt | CO2
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