Elektromobilität Elektroautos bleiben in der Nische

Das Regierungsziel von einer Million Elektroautos in Deutschland 2020 ist einer neuen Studie zufolge unrealistisch. Die Akkus müssten 70 Prozent billiger werden.

Für Elektroautos wird es keinen schnellen Durchbruch in Deutschland geben. Zu diesem Fazit kommt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln und der Deutschen Bank (DB). Das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 eine Million Fahrzeuge mit Elektroantrieb auf deutschen Straßen fahren zu lassen, sei nicht zu erreichen, sagte der Mitautor der Studie, Eric Heymann von DB Research in Berlin. Dies sei aber "nicht schlimm", denn es gehe nicht darum, eine bestimmte Zahl zu erreichen, sondern die besten technischen Lösungen zu finden.

Laut der Studie wird der Anteil von reinen Elektroautos, also ohne Hybridfahrzeuge, an den Neuzulassungen in Deutschland im Jahr 2020 erst bei drei Prozent liegen – derzeit sind es etwas über 0,5 Prozent. Nur bei hoher staatlicher Förderung und schnellem technologischem Fortschritt könne der Anteil 2020 sechs bis acht Prozent betragen. IW und DB Research sprechen sich aber gegen direkte Kaufprämien oder ähnliche Anreize aus. Diese seien teuer und "das Gegenteil von technologieoffener Förderpolitik". Die Autoren befürworten dagegen die Unterstützung der Grundlagenforschung.

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Elektromobilität wird in den kommenden Jahren ein Nischenmarkt bleiben, sagen die Autoren, vor allem weil die Batterien teuer sind. Alle anderen Herausforderungen, etwa die geringe Reichweite der Akkus, die Ladeinfrastruktur und die Stromquelle, seien gemessen am Preis zunächst zweitrangig. Um die E-Autos "salonfähig zu machen", müssten die Preise für Batterien um rund 70 Prozent sinken und sich die Speicherfähigkeit zugleich verdoppeln, sagte Heymann.

Das ist eine gewaltige Herausforderung für die Autoindustrie und ihre Zulieferer – vor allem weil die Hersteller ihre Entwicklungsaktivitäten hochfahren müssten, ohne dass diesen Investitionen kurzfristig ein entsprechender Markt gegenüber stünde, heißt es in der Studie. Gleichzeitig müssten die Autobauer die Energieeffizienz der konventionellen Antriebe stetig verbessern, weil diese weiterhin das Kerngeschäft darstellen.

Die Autoren gehen davon aus, dass der technologische Fortschritt einen großen Anteil daran haben wird, dass die Kosten langfristig sinken – aber das wird "halt länger" dauern, als von der Bundesregierung erwartet. Diese zählt bei der für 2020 angestrebten einen Million Autos mit Elektroantriebe auch gemischte Antriebe, also Hybride, dazu. Derzeit sind etwa 42 Millionen Pkw in Deutschland zugelassen. Aktuell sind hierzulande rund 1.400 Elektroautos unterwegs.

Die Experten warnen vor zu hohen Erwartungen. E-Autos würden auf absehbare Zeit den Ölimport kaum verringern, da die Fahrzeuge vor allem Kleinwagen verdrängten. Auch bei den Kohlendioxid-Emissionen werde sich bis 2020 wenig ändern. Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA), die am Donnerstag in Frankfurt eröffnet wird, hat die Elektromobilität dieses Jahr erstmals eine eigene Halle.

 
Leser-Kommentare
  1. Verbrennungsmotoren werden von einer Primärenegie angetrieben.
    Elekromotoren werden mit einer Sekundärenergie gespeist, die wiederum durch Zuhilfenahme von Kohle, Kernenergie, Gas oder einer der wunderbaren Erneuerbaren erzeugt wird. Ist der Tank mit Sprit voll, ist er das nach einem monatelangen Stillstand
    des Fahrzeugs immer noch. Beim Akku wäre ich da nicht so sicher.

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    • Karl63
    • 12.09.2011 um 19:50 Uhr

    Bedenken Sie bitte, auch bei einem von einem Verbrennungsmotor angetriebenen PKW wird die Energie für den Start von einem (Blei-) Akku geliefert. Was Sie meinen wird als "Selbstentladung" bezeichnet, dies betrifft grundsätzlich jeden Akku. Wenn man dem trauen kann, was dazu in der Wiki geschrieben steht (http://de.wikipedia.org/w...) dann sind dies weniger als 2% pro Monat - ist also nicht unbedingt ein Thema.
    Der (eigentliche) Vorteil solcher Fahrzeuge ist momentan eher indirekter Natur. Niemand wird ernsthaft in Zweifel ziehen können, das Zeitalter des Erdöls als primäre Energiequelle globaler Mobilität wird in absehbarer Zukunft zu Ende gehen.
    Die Märkte der Zukunft werden diejenigen Hersteller beherrschen, die über das notwendige Knowhow für Fahrzeuge ohne Verbrennungsmotor verfügen und diese dann als ausgereiftes Produkt zu akzeptablen Preisen anbieten können.
    Wobei mit dem Preis ist es nicht ganz so einfach - die Überlegung müsste eher in die Richtung gehen, wenn ein Barrel Rohöl am Weltmarkt auf (beispielsweise) $250 gestiegen ist, was kostet dann ein Liter Benzin und wie teuer darf dann ein Akku für ein Elektrofahrzeug sein, damit es sich für den potentiellen Käufer lohnt.
    Wie gesagt, im Moment geht es eher darum, diese Technik weiter zu entwickeln.

    • rvn
    • 13.09.2011 um 9:14 Uhr

    Stillstehen sollte man sich eh überlegen, ob man das Auto nicht verkaufen sollte. Elektroautos werden noch eine ganze Weile nur in Städten sinnvoll sein, wo man nicht so weit fährt, wie über Land. Die meisten Menschen fahren auch < 20 km zur Arbeit, und zurück.

    Ich denke, die Menschen sollten Abstriche hinnehmen und das Statussymbol Auto nicht mehr so ernst nehmen, wie bisher. Sie sollten drauf verzichten, wenn sie können. Ich finde es gut zu sagen, jeder Mensch braucht Zugang zu jeglicher Art von Fahrzeug oder Flugzeug, dann und auch dort wo er es gerade braucht, aber es muss nicht zwingend sein eigenes sein.

    Carsharing, Mietwagen, car2go, BMW on demand und andere sollten massivst ausgebaut werden.

    • Karl63
    • 12.09.2011 um 19:50 Uhr

    Bedenken Sie bitte, auch bei einem von einem Verbrennungsmotor angetriebenen PKW wird die Energie für den Start von einem (Blei-) Akku geliefert. Was Sie meinen wird als "Selbstentladung" bezeichnet, dies betrifft grundsätzlich jeden Akku. Wenn man dem trauen kann, was dazu in der Wiki geschrieben steht (http://de.wikipedia.org/w...) dann sind dies weniger als 2% pro Monat - ist also nicht unbedingt ein Thema.
    Der (eigentliche) Vorteil solcher Fahrzeuge ist momentan eher indirekter Natur. Niemand wird ernsthaft in Zweifel ziehen können, das Zeitalter des Erdöls als primäre Energiequelle globaler Mobilität wird in absehbarer Zukunft zu Ende gehen.
    Die Märkte der Zukunft werden diejenigen Hersteller beherrschen, die über das notwendige Knowhow für Fahrzeuge ohne Verbrennungsmotor verfügen und diese dann als ausgereiftes Produkt zu akzeptablen Preisen anbieten können.
    Wobei mit dem Preis ist es nicht ganz so einfach - die Überlegung müsste eher in die Richtung gehen, wenn ein Barrel Rohöl am Weltmarkt auf (beispielsweise) $250 gestiegen ist, was kostet dann ein Liter Benzin und wie teuer darf dann ein Akku für ein Elektrofahrzeug sein, damit es sich für den potentiellen Käufer lohnt.
    Wie gesagt, im Moment geht es eher darum, diese Technik weiter zu entwickeln.

    • rvn
    • 13.09.2011 um 9:14 Uhr

    Stillstehen sollte man sich eh überlegen, ob man das Auto nicht verkaufen sollte. Elektroautos werden noch eine ganze Weile nur in Städten sinnvoll sein, wo man nicht so weit fährt, wie über Land. Die meisten Menschen fahren auch < 20 km zur Arbeit, und zurück.

    Ich denke, die Menschen sollten Abstriche hinnehmen und das Statussymbol Auto nicht mehr so ernst nehmen, wie bisher. Sie sollten drauf verzichten, wenn sie können. Ich finde es gut zu sagen, jeder Mensch braucht Zugang zu jeglicher Art von Fahrzeug oder Flugzeug, dann und auch dort wo er es gerade braucht, aber es muss nicht zwingend sein eigenes sein.

    Carsharing, Mietwagen, car2go, BMW on demand und andere sollten massivst ausgebaut werden.

    • Karl63
    • 12.09.2011 um 19:50 Uhr

    Bedenken Sie bitte, auch bei einem von einem Verbrennungsmotor angetriebenen PKW wird die Energie für den Start von einem (Blei-) Akku geliefert. Was Sie meinen wird als "Selbstentladung" bezeichnet, dies betrifft grundsätzlich jeden Akku. Wenn man dem trauen kann, was dazu in der Wiki geschrieben steht (http://de.wikipedia.org/w...) dann sind dies weniger als 2% pro Monat - ist also nicht unbedingt ein Thema.
    Der (eigentliche) Vorteil solcher Fahrzeuge ist momentan eher indirekter Natur. Niemand wird ernsthaft in Zweifel ziehen können, das Zeitalter des Erdöls als primäre Energiequelle globaler Mobilität wird in absehbarer Zukunft zu Ende gehen.
    Die Märkte der Zukunft werden diejenigen Hersteller beherrschen, die über das notwendige Knowhow für Fahrzeuge ohne Verbrennungsmotor verfügen und diese dann als ausgereiftes Produkt zu akzeptablen Preisen anbieten können.
    Wobei mit dem Preis ist es nicht ganz so einfach - die Überlegung müsste eher in die Richtung gehen, wenn ein Barrel Rohöl am Weltmarkt auf (beispielsweise) $250 gestiegen ist, was kostet dann ein Liter Benzin und wie teuer darf dann ein Akku für ein Elektrofahrzeug sein, damit es sich für den potentiellen Käufer lohnt.
    Wie gesagt, im Moment geht es eher darum, diese Technik weiter zu entwickeln.

    Antwort auf "Wo liegt der Vorteil?"
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    Die Zeit des Erdöls geht seit gefühlten zweihundert Jahren ständig unweigerlich demnächst zu Ende ...

    Die Zeit des Erdöls geht seit gefühlten zweihundert Jahren ständig unweigerlich demnächst zu Ende ...

  2. Also bisher gibt es kaum Elektroautos. Ist schon geklärt, wo der notwendige Strom herkommen soll für die schöne neue Welt?

    Um unsere "Öko-Bilanz" ohne Elektroautos zu erfüllen will der Bessermensch in Deutschland die Norweger mit Pumpspeicherkraftwerken beglücken.

    Mich würde mal interessieren wie viele neue Pumpspeicher und Hochleistungstrassen in D gebaut werden müssten, wenn der Elektowagenanteil bei 50% der Kfz in D läge.

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    • Fuji
    • 12.09.2011 um 20:47 Uhr

    Für ca. 1 Mio. E-Autos benötigt man ca. 2 TWh Strom... bei einem gegenwärtigen Jahresverbrauch von ca. 580 TWh Strom sind das ca. 0,35%. Das würde das heuteige Stromnetz nicht einmal bemerken.

    Für ca. 40 Mio. E-Autos werden ca. 70-100TWh Strom benötigt.

    Selbst wenn man die schmutzigste Variante wählen würde, wären das gerade mal 8 neue Kohlekraftwerke à la Moorburg.

    Allerdings ist es sogar effizienter das Öl in GuD-Kraftwerken zu verstromen und E-Autos damit zu betreiben, als Öl direkt im Autos mit Verbrennungsmotor zu verbrennen. Diese GuD-Kraftwerke sind auch schnell gebaut und man kann sie nahezu überall hinstellen. Auch werden ca. 40 Mio. E-Autos nicht über Nacht in Dienst gestellt.

    Also... es muss für E-Autos weder Strom gespart werden, noch bricht das Stromnetz zusammen. Sie können weiter Ihren kleinen, lächerlichen Feindbildern nachhängen, schließlich gibt es auch bis heute Leute die die Erfindung der Dampflok als Werk des Teufels bezeichnen würden.

    • Fuji
    • 12.09.2011 um 20:47 Uhr

    Für ca. 1 Mio. E-Autos benötigt man ca. 2 TWh Strom... bei einem gegenwärtigen Jahresverbrauch von ca. 580 TWh Strom sind das ca. 0,35%. Das würde das heuteige Stromnetz nicht einmal bemerken.

    Für ca. 40 Mio. E-Autos werden ca. 70-100TWh Strom benötigt.

    Selbst wenn man die schmutzigste Variante wählen würde, wären das gerade mal 8 neue Kohlekraftwerke à la Moorburg.

    Allerdings ist es sogar effizienter das Öl in GuD-Kraftwerken zu verstromen und E-Autos damit zu betreiben, als Öl direkt im Autos mit Verbrennungsmotor zu verbrennen. Diese GuD-Kraftwerke sind auch schnell gebaut und man kann sie nahezu überall hinstellen. Auch werden ca. 40 Mio. E-Autos nicht über Nacht in Dienst gestellt.

    Also... es muss für E-Autos weder Strom gespart werden, noch bricht das Stromnetz zusammen. Sie können weiter Ihren kleinen, lächerlichen Feindbildern nachhängen, schließlich gibt es auch bis heute Leute die die Erfindung der Dampflok als Werk des Teufels bezeichnen würden.

    • vril
    • 12.09.2011 um 20:26 Uhr

    Wie wäre es mit Kleinfahrzeugen oder Singleautos ? Statt Kfz-Steuer könnte man die Batterien mieten und so bei Bedarf austauschen. Kreative Lösungen sind gefragt !

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    Aber Batteriemiete gibt es doch! Der frz. Hersteller Renault bringt ab Oktober vier Elektromodelle (Kangoo, Fluence (=Megane Fliessheck), Twizzy (der von Ihnen gewünschte kleine Zweisitzer) und Zoe (= eine Art Clio Nachfolger) auf den Markt, die man bei den Renault Händlern kaufen kann. Der Preis eines E-Kangoo liegt dann bei 20.000 EUR, die Batterie mietet man hinzu für zw. 70-80 EUR/Monat je Fahrleistung. Das macht Renault bewusst, weil eben niemand ein Auto mit Batterie für 40.000 EUR kaufen wird.

    Im Übrigen lässt der Artikel, wenn er der Grundlagenforschung Vorrang vor direkten Förderungen einräumt, m.E. ausser acht, dass eben andere EU Länder eben solche direkten Förderungen teils massiv betreiben. Das passt zwar nicht in die schöne Theorie, ändert die Regeln des Marktes und damit eben auch seine Entwicklung aber massiv.

    Ein deutsches Urproblem, immer wieder von der idealen Welt auszugehen, und blind für das pragmatische Vorgehen anderer zu sein, die damit aber Tatsachen schaffen, die die ideale Welt verändern.

    Aber Batteriemiete gibt es doch! Der frz. Hersteller Renault bringt ab Oktober vier Elektromodelle (Kangoo, Fluence (=Megane Fliessheck), Twizzy (der von Ihnen gewünschte kleine Zweisitzer) und Zoe (= eine Art Clio Nachfolger) auf den Markt, die man bei den Renault Händlern kaufen kann. Der Preis eines E-Kangoo liegt dann bei 20.000 EUR, die Batterie mietet man hinzu für zw. 70-80 EUR/Monat je Fahrleistung. Das macht Renault bewusst, weil eben niemand ein Auto mit Batterie für 40.000 EUR kaufen wird.

    Im Übrigen lässt der Artikel, wenn er der Grundlagenforschung Vorrang vor direkten Förderungen einräumt, m.E. ausser acht, dass eben andere EU Länder eben solche direkten Förderungen teils massiv betreiben. Das passt zwar nicht in die schöne Theorie, ändert die Regeln des Marktes und damit eben auch seine Entwicklung aber massiv.

    Ein deutsches Urproblem, immer wieder von der idealen Welt auszugehen, und blind für das pragmatische Vorgehen anderer zu sein, die damit aber Tatsachen schaffen, die die ideale Welt verändern.

  3. Eine Leser-Empfehlung
  4. Man sollte erst einmal alle Hauptsrecken der Bahn elektrifizieren. Das wäre viel einfacher, ohne Grundlagenforschung und ohne Subventionen möglich, weil Stand der Technik.
    Und wenn jeder sein Auto innerhalb einer Stunde aufladen will, gibt es noch größere Lastschwankungen im Stromnetz als sie wegen der Windräder bejammert werden.

    • Fuji
    • 12.09.2011 um 20:47 Uhr

    Für ca. 1 Mio. E-Autos benötigt man ca. 2 TWh Strom... bei einem gegenwärtigen Jahresverbrauch von ca. 580 TWh Strom sind das ca. 0,35%. Das würde das heuteige Stromnetz nicht einmal bemerken.

    Für ca. 40 Mio. E-Autos werden ca. 70-100TWh Strom benötigt.

    Selbst wenn man die schmutzigste Variante wählen würde, wären das gerade mal 8 neue Kohlekraftwerke à la Moorburg.

    Allerdings ist es sogar effizienter das Öl in GuD-Kraftwerken zu verstromen und E-Autos damit zu betreiben, als Öl direkt im Autos mit Verbrennungsmotor zu verbrennen. Diese GuD-Kraftwerke sind auch schnell gebaut und man kann sie nahezu überall hinstellen. Auch werden ca. 40 Mio. E-Autos nicht über Nacht in Dienst gestellt.

    Also... es muss für E-Autos weder Strom gespart werden, noch bricht das Stromnetz zusammen. Sie können weiter Ihren kleinen, lächerlichen Feindbildern nachhängen, schließlich gibt es auch bis heute Leute die die Erfindung der Dampflok als Werk des Teufels bezeichnen würden.

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    Es gibt in Deutschland keine Kraftwerkskapazität die eben mal so 70-100 TWh in das Netz einspeisen kann.

    Offensichtlich sind Sie ein Träumer. Denn wenn man derartige Kapazitäten benötigt, dann muss man in die enstprechende Technologie investieren. Das man das nicht zum Nulltarif tun wird, dass sollte eigentlich jeden einleuchten.

    Einen etwas differenzierteren Blick auf das was möglich ist, auch im Hinblick auf die Speichertechnologie liefert dieser Artikel: http://www.sueddeutsche.d...

    Ansonsten habe ich im Hessischen Rundfunk eine Reportage gesehen, vor einer Woche, wo es um den Ampera von Opel ging. Wenn man nur mit Strom fahren möchte, dann kommt man mit einer Akkuladung etwa 50 Kilometer weit. Leider hat man nicht dazu gesagt, wie lang man das Auto an das Netz hängen muss um die Akkus für diese Fahrstrecke aufzuladen.

    Geht man mal davon aus, dass diese Autos erst einmal den Kleinwagenmarkt aufmischen sollen, dann komme ich zu folgender Frage.
    Mit einem modernen Kleinwagen braucht man 4 Liter auf 100 Kilometer. Bei 1,50 Euro für den Liter Diesel, sind das 3 Euro für 50 Kilometer. Die Frage die sich der Nutzer, Abseits von irgendwelchen Ideologien stellt ist, ist das aufladen der Akkus günstiger wie 3 Euro oder nicht.

    Und falls ich jetzt den Techniker bzgl. der Berechnung gereizt habe, dann möge dieser bitte Bedenken, der normaler Nutzer will einfach zu verstehende Zahlen geliefert bekommen.

    Es gibt in Deutschland keine Kraftwerkskapazität die eben mal so 70-100 TWh in das Netz einspeisen kann.

    Offensichtlich sind Sie ein Träumer. Denn wenn man derartige Kapazitäten benötigt, dann muss man in die enstprechende Technologie investieren. Das man das nicht zum Nulltarif tun wird, dass sollte eigentlich jeden einleuchten.

    Einen etwas differenzierteren Blick auf das was möglich ist, auch im Hinblick auf die Speichertechnologie liefert dieser Artikel: http://www.sueddeutsche.d...

    Ansonsten habe ich im Hessischen Rundfunk eine Reportage gesehen, vor einer Woche, wo es um den Ampera von Opel ging. Wenn man nur mit Strom fahren möchte, dann kommt man mit einer Akkuladung etwa 50 Kilometer weit. Leider hat man nicht dazu gesagt, wie lang man das Auto an das Netz hängen muss um die Akkus für diese Fahrstrecke aufzuladen.

    Geht man mal davon aus, dass diese Autos erst einmal den Kleinwagenmarkt aufmischen sollen, dann komme ich zu folgender Frage.
    Mit einem modernen Kleinwagen braucht man 4 Liter auf 100 Kilometer. Bei 1,50 Euro für den Liter Diesel, sind das 3 Euro für 50 Kilometer. Die Frage die sich der Nutzer, Abseits von irgendwelchen Ideologien stellt ist, ist das aufladen der Akkus günstiger wie 3 Euro oder nicht.

    Und falls ich jetzt den Techniker bzgl. der Berechnung gereizt habe, dann möge dieser bitte Bedenken, der normaler Nutzer will einfach zu verstehende Zahlen geliefert bekommen.

  5. Die Zeit des Erdöls geht seit gefühlten zweihundert Jahren ständig unweigerlich demnächst zu Ende ...

    Eine Leser-Empfehlung
    Antwort auf "Selbstentladung"

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