Kraftstoffe Benzin wird teurer – und Diesel noch mehr

Negative Folge des jahrelangen Dieselbooms: Die Kraftstoffsorte wird zunehmend knapp. Ihr Preis wird nach Einschätzung des Center Automotive Research kräftig steigen.

Der ADAC beklagt in einer aktuellen Statistik das teuerste Tankstellenjahr überhaupt – doch Dieselfahrer müssen sich auf noch heftigere Preissteigerungen einstellen. In den kommenden fünf Jahren werde der Dieselpreis schneller ansteigen als der von Benzin, prognostiziert das Center Automotive Research (Car) der Universität Duisburg-Essen in einer neuen Studie. Als Hauptgrund nennt das Car eine zunehmende Dieselknappheit, und die wiederum hat unter anderem mit dem Dieselboom zu tun.

Während der Regierungszeit von Kanzler Helmut Kohl wuchs der Steuervorteil von Diesel gegenüber Benzin von gut zwei Cent auf 18,41 Cent pro Liter, plus Mehrwertsteuer. "Selbst, wenn man die höhere Kfz-Steuer für Dieselfahrzeuge berücksichtigt, summiert sich das Steuergeschenk für den Diesel auf rund 3,5 Milliarden Euro pro Jahr", rechnet Professor Ferdinand Dudenhöffer vom Car vor.

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Die massive Hilfe für deutsche Spediteure löste eine gewaltige Nachfrage nach den Selbstzündern aus, die die Autowelt auf den Kopf gestellt hat: Bei den Neuverkäufen stieg der Anteil der Diesel von 11,1 Prozent (1990) auf 46,6 Prozent (Januar bis Oktober 2011). Der Dieselboom hat folglich den Kraftstoffverbrauch umgekehrt. Wurden in Deutschland im Jahr 2000 noch 38,4 Milliarden Liter Benzin verbraucht, aber nur 31 Milliarden Liter Diesel, waren es im vergangenen Jahr 26,1 Milliarden Liter Benzin und 35 Milliarden Liter Diesel.

Raffineriekapazitäten reichen nicht

Der Steuervorteil beim Diesel führt nicht nur in Deutschland zu Marktverzerrungen. Auch andere europäische Länder haben einen Diesel-Bonus eingeführt. Das Ergebnis: In Österreich liegt der Verkaufsanteil bei 51 Prozent, in Belgien sogar bei 76 Prozent. Die Benachteiligung des Benzins hält Dudenhöffer nicht nur wegen der Einnahmeausfälle des Bundesfinanzministeriums für unberechtigt, sondern auch wegen des Umweltschutzes. Bis zur Einführung der Euro-6-Norm 2014 dürfen Diesel dreckiger sein als Benziner. Das gilt vor allem für die Stickoxidemissionen, die Menschen und Pflanzen schädigen.

Neben der künstlich über die Steuer erzeugten Nachfrage nennt das Car zwei weitere Gründe für die Verknappung von Diesel, die den Preis an den Zapfsäulen weiter kräftig nach oben treiben wird: eine wachsende Nachfrage in der Schifffahrt aufgrund von Umweltvorschriften sowie mangelnde Raffineriekapazitäten.

Aber scharfer Gegenwind für den Diesel kommt auch aus Brüssel. Die EU-Kommission kritisiert die bisherige Besteuerung von Kraftstoffen als schlicht unlogisch: Während für Strom der Energiegehalt, gemessen in Kilowattstunden, als Grundlage herangezogen wird, beruht die Steuer bei Benzin und Diesel auf dem Volumen. Der Plan ist nun, die Kraftstoffe ebenfalls nach ihrem Energiegehalt zu besteuern – eine weitere Klatsche für den Diesel, der pro Liter mehr Energie beinhaltet und für den darum laut EU-Kommission in einem fairen Wettbewerb der Kraftstoffe mehr an den Fiskus gezahlt werden sollte.

Kaum waren die EU-Pläne bekannt, reagierten Politik und die automobile Öffentlichkeit mit einem Aufschrei der Entrüstung und übersahen dabei, dass die Kommission bereits eine Hintertür für die Mitgliedstaaten offengehalten hat. Der Vorschlag sieht lediglich eine "Mindestbesteuerung" vor, deren Satz unterhalb der heutigen Steuern liegt. Was die Nationalstaaten dann für welchen Kraftstoff noch draufschlagen, bleibt ihnen überlassen.

Trotzdem ist die Denkweise der EU-Kommission schlüssig, sagt Gerd Lottsiepen vom ökologisch ausgerichteten Verkehrsclub Deutschland (VCD): "Es ist richtig, den Energiegehalt zu besteuern, selbst wenn das zu einer Verteuerung des Diesels führt." Lottsiepen mahnt aber, die Steuer langfristig, schrittweise und planbar umzustellen: "Der Verbaucher kann nichts für politische Fehlentwicklungen." Die EU-Pläne sehen genau diese Langfristigkeit vor – eine Umsetzung ist bis 2023 skizziert – aber der vielstimmige Chor der Kritiker garantiert vor allem eins: eine Zerredung des Themas und die Verunsicherung des Autokäufers.

Der ADAC etwa kritisiert das EU-Vorhaben scharf und spricht von "Regulierungswut". Sollte der Energiegehalt von Kraftstoffen besteuert werden, würde das Autofahren an sich teurer werden. Außerdem könnten die "ehrgeizigen CO2-Vermeidungsziele" der EU nur durch den Diesel erreicht werden.

Dieselkauf will gut überlegt sein

Hier widerspricht das Center Automotive Research und nennt vier Argumente, die den Druck auf den Diesel erhöhen und gegen eine weitere Subventionierung sprechen. Erstens werden die Benziner immer besser. Kleinere Aggregate, Doppelaufladung und Direkteinspritzung sowie Dreizylinder lassen den Verbrauch um bis zu 25 Prozent sinken. Doch die Dieselsteuergeschenke bremsen das Innovationstempo beim Benziner unnötig, urteilt das Car.

Zweitens kommt Erdgas als Konkurrent für den Diesel. Der Fiat- und der VW-Konzern verstärken ihr Engagement, um die heute noch winzige Nachfrage anzukurbeln. Die globalen Erdgasvorkommen sind größer als die von Rohöl, Erdgas verbrennt sauberer und mit geringen CO2-Emissionen. Gerade bei Fahrzeugen im preissensiblen Segment ist Erdgas ein Mittel zur CO2-Reduktion.

Drittens senkt auch die Hybridisierung, die zurzeit vor allem bei Benzinern realisiert wird, die Emissionen. Eine Kopplung an den Diesel galt bisher als zu teuer; allein der PSA-Konzern hat mit dem Peugeot 3008, dem 508 RXH und dem Citroën DS5 Hybrid4 ein Angebot. Aus ökologischer Sicht bedeutet viertens auch die Elektromobilität eine Konkurrenz für den Diesel – auch wenn momentan weder eine langstreckentaugliche Batterie noch die Brennstoffzelle vor dem unmittelbaren Serieneinsatz stehen.

Angesichts der prognostizierten Preissprünge bleibt dem Verbraucher und Autokunden nur, sich die Anschaffung eines Diesels gut zu überlegen. In den großen Fahrzeugklassen wird sich der Selbstzünder weiter bezahlt machen. Ansonsten gilt: Je kleiner, desto Ottomotor.

 
Leser-Kommentare
  1. Angesichts der Besteuuerung von Dieselkraftstoff - und nur, weil Benzin noch ein bisschen höher besteuert ist - von "Subvention" und "Steuergeschenk" zu reden, ist dreist.

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    .. ist eine vermögenswerte Zuwendung eines Verwaltungsträgers oder des Staates an natürliche oder juristische Personen ohne marktmäßige Gegenleistung die der Förderung eines im öffentlichen Interesse liegenden Zwecks dient.
    [Wikipedia]

    Nach dieser Definition passt es doch. Dieselfahrer bekommen -um jetzt Ihrer durchaus nachvollziehbaren Argumentation zu folgen formuliere ich das jetzt mal so- weniger abgeknöpft als Benzinfahrer, obwohl Sie nach allgemeingültigem Regelwerk (Besteuerung nach Energiegehalt anstatt nach Volumen) sogar mehr abkassiert werden müssten. Der im öffentlichen Interesse liegende Förderungszweck war oder ist anscheinend der LKW-Verkehr.

    Noch ein schönes Beispiel von Subvention, wo sich niemand aufregt, gefällig? Jeder Steuerzahler subventioniert Reiche.
    Die Kapitalertragssteuer (also Steuer auf leistungslose Einkommen) liegt pauschal bei 25%, Einkommen aus eigener Arbeit hingegen sind ratzfatz bei 42%. Arbeitende Bürger subventionieren also diejenigen, die "ihr Geld arbeiten lassen". Naja, wenn ich schon am Haarespalten bin .. das ist keine Subvention. Ich unterstelle hier mal ein Fehlen der "eines im öffentlichen Interesse liegenden Zwecks" dieser Förderung ;-)

    Lange Rede, kurzer Sinn: immer wieder erstaunlich, wie der Markt angeblich überall für Gleichgewichte sorgt, und Angebot und Nachfrage ausbalanciert, aber selbst Marktradikale um Subventionen (z.B. die zuvor genannten, oder Kombilohn) nie verlegen sind.

    Schönen Start in die neue Woche!

    • Chali
    • 12.12.2011 um 8:31 Uhr

    Im Journalismus unserer Tage kommt es doch nur noch darauf an, verbindenden Text zwischen den für den jeweiligen Zweck Reiz-Vokalbeln zusammenzustückeln.

    "Zuschlag für Nachtarbeit" ist dem herrschenden Sprachgebrauch nach "Subvemtion", "Forschungsbeihilfen" aber nicht. (Nicht einmal dann, wenn die Forschung zur Errichtung von Fabriken führt - in Ungarn oder China.)
    Und welcher Journalist würde Hartz-IV-Auifstockung als "Subvention von Arbeit" bezeichnen?

    Mehrwert-Steuer ist grossartig, aber nicht auf Bank-Tranaktionen. Arbeit muss besteuert werden, wir haben ja so viel davon, Vermögen aber nicht. Und

    .. ist eine vermögenswerte Zuwendung eines Verwaltungsträgers oder des Staates an natürliche oder juristische Personen ohne marktmäßige Gegenleistung die der Förderung eines im öffentlichen Interesse liegenden Zwecks dient.
    [Wikipedia]

    Nach dieser Definition passt es doch. Dieselfahrer bekommen -um jetzt Ihrer durchaus nachvollziehbaren Argumentation zu folgen formuliere ich das jetzt mal so- weniger abgeknöpft als Benzinfahrer, obwohl Sie nach allgemeingültigem Regelwerk (Besteuerung nach Energiegehalt anstatt nach Volumen) sogar mehr abkassiert werden müssten. Der im öffentlichen Interesse liegende Förderungszweck war oder ist anscheinend der LKW-Verkehr.

    Noch ein schönes Beispiel von Subvention, wo sich niemand aufregt, gefällig? Jeder Steuerzahler subventioniert Reiche.
    Die Kapitalertragssteuer (also Steuer auf leistungslose Einkommen) liegt pauschal bei 25%, Einkommen aus eigener Arbeit hingegen sind ratzfatz bei 42%. Arbeitende Bürger subventionieren also diejenigen, die "ihr Geld arbeiten lassen". Naja, wenn ich schon am Haarespalten bin .. das ist keine Subvention. Ich unterstelle hier mal ein Fehlen der "eines im öffentlichen Interesse liegenden Zwecks" dieser Förderung ;-)

    Lange Rede, kurzer Sinn: immer wieder erstaunlich, wie der Markt angeblich überall für Gleichgewichte sorgt, und Angebot und Nachfrage ausbalanciert, aber selbst Marktradikale um Subventionen (z.B. die zuvor genannten, oder Kombilohn) nie verlegen sind.

    Schönen Start in die neue Woche!

    • Chali
    • 12.12.2011 um 8:31 Uhr

    Im Journalismus unserer Tage kommt es doch nur noch darauf an, verbindenden Text zwischen den für den jeweiligen Zweck Reiz-Vokalbeln zusammenzustückeln.

    "Zuschlag für Nachtarbeit" ist dem herrschenden Sprachgebrauch nach "Subvemtion", "Forschungsbeihilfen" aber nicht. (Nicht einmal dann, wenn die Forschung zur Errichtung von Fabriken führt - in Ungarn oder China.)
    Und welcher Journalist würde Hartz-IV-Auifstockung als "Subvention von Arbeit" bezeichnen?

    Mehrwert-Steuer ist grossartig, aber nicht auf Bank-Tranaktionen. Arbeit muss besteuert werden, wir haben ja so viel davon, Vermögen aber nicht. Und

  2. .. ist eine vermögenswerte Zuwendung eines Verwaltungsträgers oder des Staates an natürliche oder juristische Personen ohne marktmäßige Gegenleistung die der Förderung eines im öffentlichen Interesse liegenden Zwecks dient.
    [Wikipedia]

    Nach dieser Definition passt es doch. Dieselfahrer bekommen -um jetzt Ihrer durchaus nachvollziehbaren Argumentation zu folgen formuliere ich das jetzt mal so- weniger abgeknöpft als Benzinfahrer, obwohl Sie nach allgemeingültigem Regelwerk (Besteuerung nach Energiegehalt anstatt nach Volumen) sogar mehr abkassiert werden müssten. Der im öffentlichen Interesse liegende Förderungszweck war oder ist anscheinend der LKW-Verkehr.

    Noch ein schönes Beispiel von Subvention, wo sich niemand aufregt, gefällig? Jeder Steuerzahler subventioniert Reiche.
    Die Kapitalertragssteuer (also Steuer auf leistungslose Einkommen) liegt pauschal bei 25%, Einkommen aus eigener Arbeit hingegen sind ratzfatz bei 42%. Arbeitende Bürger subventionieren also diejenigen, die "ihr Geld arbeiten lassen". Naja, wenn ich schon am Haarespalten bin .. das ist keine Subvention. Ich unterstelle hier mal ein Fehlen der "eines im öffentlichen Interesse liegenden Zwecks" dieser Förderung ;-)

    Lange Rede, kurzer Sinn: immer wieder erstaunlich, wie der Markt angeblich überall für Gleichgewichte sorgt, und Angebot und Nachfrage ausbalanciert, aber selbst Marktradikale um Subventionen (z.B. die zuvor genannten, oder Kombilohn) nie verlegen sind.

    Schönen Start in die neue Woche!

    15 Leser-Empfehlungen
    Antwort auf "Subventionslüge"
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    • Chali
    • 12.12.2011 um 8:37 Uhr

    *g*

    Ich zweifele nicht daran, dass Daimler-Benz oder MAN der Ansicht sind, dass dieser Förderungszweck auch ein edles und menschenfreundliches Ziel verfolgt.

    (Unsere Beiträge haben sich wohl überschnitten.)

    ... sondern die Fuhrunternehmer mit den Diesel-Lkw!
    dazu muss man sich mal das Steuerrecht ( "Steuer" + "recht", ein Oxymoron )ansehen: Die Mineralölsteuer wurde seinerzeit nur auf Benzin erhöht, nicht auf Diesel. Dafür wurde unter dem Vorwand "dreckiger ( Pkw-)Dieselmotor" die Hubraumsteuer erhöht, als seien per se die lkw-Dieselmotoren sauberer. Die Hubraumsteuer ist eine Flatrate, die Mineralölsteuer verbrauchsabhängig: Man muss nur rechnen und sieht, was gemeint ist. Dafür sind auch meistens die Versicherungsbeiträge für Fahrzeuge mit D-Motor höher ( Diesel = Vielfahrer = viiiiiele Unfälle und die dazu gaaaanz teuer ) als die der vergleichbaren Benziner.

    ... nehmen wir mal an, jemand kommt an Ihrem Apfelbaum vorbei und hat Hunger, mopst sich deshalb zwei Äpfel. Eine halbe Stunde später hat er wieder Hunger und klaut sich einen Apfel bei jemand anderem. Ihrer Logik zufolge, wurde der zweite Baumbeigner gerade subventioniert ;-))

    • Chali
    • 12.12.2011 um 8:37 Uhr

    *g*

    Ich zweifele nicht daran, dass Daimler-Benz oder MAN der Ansicht sind, dass dieser Förderungszweck auch ein edles und menschenfreundliches Ziel verfolgt.

    (Unsere Beiträge haben sich wohl überschnitten.)

    ... sondern die Fuhrunternehmer mit den Diesel-Lkw!
    dazu muss man sich mal das Steuerrecht ( "Steuer" + "recht", ein Oxymoron )ansehen: Die Mineralölsteuer wurde seinerzeit nur auf Benzin erhöht, nicht auf Diesel. Dafür wurde unter dem Vorwand "dreckiger ( Pkw-)Dieselmotor" die Hubraumsteuer erhöht, als seien per se die lkw-Dieselmotoren sauberer. Die Hubraumsteuer ist eine Flatrate, die Mineralölsteuer verbrauchsabhängig: Man muss nur rechnen und sieht, was gemeint ist. Dafür sind auch meistens die Versicherungsbeiträge für Fahrzeuge mit D-Motor höher ( Diesel = Vielfahrer = viiiiiele Unfälle und die dazu gaaaanz teuer ) als die der vergleichbaren Benziner.

    ... nehmen wir mal an, jemand kommt an Ihrem Apfelbaum vorbei und hat Hunger, mopst sich deshalb zwei Äpfel. Eine halbe Stunde später hat er wieder Hunger und klaut sich einen Apfel bei jemand anderem. Ihrer Logik zufolge, wurde der zweite Baumbeigner gerade subventioniert ;-))

    • Chali
    • 12.12.2011 um 8:31 Uhr

    Im Journalismus unserer Tage kommt es doch nur noch darauf an, verbindenden Text zwischen den für den jeweiligen Zweck Reiz-Vokalbeln zusammenzustückeln.

    "Zuschlag für Nachtarbeit" ist dem herrschenden Sprachgebrauch nach "Subvemtion", "Forschungsbeihilfen" aber nicht. (Nicht einmal dann, wenn die Forschung zur Errichtung von Fabriken führt - in Ungarn oder China.)
    Und welcher Journalist würde Hartz-IV-Auifstockung als "Subvention von Arbeit" bezeichnen?

    Mehrwert-Steuer ist grossartig, aber nicht auf Bank-Tranaktionen. Arbeit muss besteuert werden, wir haben ja so viel davon, Vermögen aber nicht. Und

    Antwort auf "Subventionslüge"
    • Chali
    • 12.12.2011 um 8:37 Uhr

    *g*

    Ich zweifele nicht daran, dass Daimler-Benz oder MAN der Ansicht sind, dass dieser Förderungszweck auch ein edles und menschenfreundliches Ziel verfolgt.

    (Unsere Beiträge haben sich wohl überschnitten.)

  3. "Im Kampf gegen hohe Ölpreise und drohende Engpässe zapfen die Industriestaaten ihre strategischen Ölreserven an."

    ...das war auch so ein Bittstellgesuch der Politbonzen an die Finanzitzen. Genützt hat es nichts.

    • ismus
    • 12.12.2011 um 10:00 Uhr

    die reichen, die sich die gesetze seit einiger zeit maßschneidern lassen, sind die straßen einfach zu voll...

    Eine Leser-Empfehlung
    • jon777
    • 12.12.2011 um 10:10 Uhr

    Wie wäre es denn mit mur einer Kraftstoffsteuer und einer Autobahnmaut
    und ausschließlich zweckgebundener Verwendung dieser Steuereinnahmen
    für Verkehr.

    Das müsste ist wahrscheinlich fairer und umweltfreundlicher , denn dann zahlt der der mehr fährt auch mehr. Weiterhin würden sich auch die anderen Länder durch eine PKW Maut am Erhalt der Straßen beteiligen.

  4. durch die Verschiebung der Verbrauchsanteile zu Gunsten von Diesel zu Benzin wäre es in einem profitorientierten Land töricht den Preis für Diesel weit niedriger zu halten als für Benzin. Wetten, daß die Preise sich ebenfalls in der Relation verschieben würden wenn plötzlich Autogas oder Autostrom die größten Verbraucher wären.
    Es ist wie beim Strom. Wird weniger verbraucht steigen die
    Preise wegen der hohen Kosten der Stromerzeuger, wenn viel verbraucht wird ist es der hohe Bedarf.
    Durch die immer stärker werdende Konzentration der Anbieter können diese die Preise diktieren.
    Nicht vergessen, das Ziel des ungezügelten Kapitalismus ist das Monopol. Wir sind auf dem besten Weg dahin.

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