Fahrbericht: Leiser unterwegs im Kia Soul
Nach drei Jahren bietet Kia für seinen unkonventionellen Kompakt-Crossover auch einen weitgehend überzeugenden Benzinmotor. Er ersetzt den müden Vorgänger.
© Hersteller

Kia Soul
Durch zwei Dinge hat der Kia Soul seit dem Marktstart im Jahr 2009 von sich reden gemacht: sein Design und seine große Praktikabilität. Die Form fällt in der Tat aus dem Rahmen: Der Soul ist eine Kreuzung aus Kastenwagen, Minivan und SUV. Beliebt ist der Crossover bisher vor allem in Asien und Nordamerika, in Deutschland sieht man den Soul noch eher selten.
Das könnte sich nun ändern. Zum Modelljahr 2012 haben die Kia-Designer den auf 4,12 Meter gewachsenen Soul optisch nur leicht verändert. Vor allem aber haben die Ingenieure einen dringend benötigten neuen Benzinmotor mit 103 kW (140 PS) Leistung und Direkteinspritzung entwickelt. Er soll, neben dem Commonrail-Diesel, neue Kunden zu Kia locken, denn bislang konnte fast ausschließlich der Selbstzünder überzeugen und Diesel-Interessenten zum Kauf eines Soul bewegen. Erst jetzt bieten die Koreaner das Modell zudem mit Sechsgang-Getriebe und optional einer Sechsstufen-Automatik an.
Der Vierzylinder-Motor mit 1,6 Litern Hubraum bietet ein maximales Drehmoment von nur 166 Nm. Dennoch fährt der Soul 1.6 GDI durchaus flott, aber träger als erwartet. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h, für den Spurt vom Stand auf 100 Stundenkilometer braucht der 1.245 Kilogramm schwere Wagen 10,4 Sekunden. Im zweiten oder dritten Gang sind mit ihm schnelle Spurwechsel aber kein Problem. Wer die Gänge ausdreht, zahlt allerdings einen Preis dafür: Der Verbrauch bewegt sich dann vom Normwert (6,4 Liter pro 100 Kilometer) deutlich weg.
Gerade bei Autobahntempo ist zu spüren, dass Kia an der Geräuschdämmung gearbeitet hat. Doch auch bei niedrigen Drehzahlen ist der Motor schon angenehm leise. In der Stadt kann der Soul mit seinem nicht allzu sportlich eingestellten Fahrwerk punkten, das nicht gleich jeden Stein auf der Straße an die Wirbelsäule meldet. Auf längeren Autobahnabschnitten zeigt sich der auffällige Kasten-Crossover jedoch immer noch als recht windanfällig, was durch seine leichtläufige Lenkung noch verstärkt wird. Auch von den Bremsen wünscht sich der Fahrer ein wenig mehr Kraft.
Der Soul mit Benzinmotor steht anders als die Dieselvariante in drei Ausstattungslinien zur Verfügung. Bereits in der Basisversion für 15.900 Euro ist der Soul mit Klimaanlage, Audiosystem, elektrischen Fensterhebern vorn und hinten, Zentralverriegelung, Bordcomputer und Tagfahrlicht ausgestattet. Die serienmäßige Berganfahrhilfe erleichtert das Alltagsgeschäft ebenso wie die optional für die Top-Version erhältliche Rückfahrkamera. Zudem gibt es ESP, sechs Airbags und eine speziell versteifte Fahrgastzelle. Bei den Assistenzsystemen patzt der Kia Soul. Hier ist nichts verfügbar.
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Der Innenraum des Kia Soul
Trotz seiner geringen Abmessungen fasst der Kia Soul bei umgelegter Rückbank bis zu 1.258 Liter, inklusive einem Ablagefach im Boden. Regulär hat der Gepäckraum ein Volumen von 340 Litern. Das ist ein ordentliches Fassungsvermögen, allerdings ist die Ladekante recht hoch. Auch jenseits des Kofferraums überzeugt das Platzangebot im Soul. Auch im Fond haben große Mitfahrer ausreichende Freiheit für Kopf und Beine.
Der Fahrer kann sich derweil an den gut ablesbaren Anzeigen im übersichtlichen Cockpit erfreuen. Eine gute Übersicht bietet auch die hohe Sitzposition – so bereiten Fahren und Rangieren keine Schwierigkeiten. Die hervorstechende wuchtige Mittelkonsole im Armaturenbrett ist allerdings Geschmacksache.
Neben der anständigen Serienausstattung und dem guten Platzangebot überzeugt der Kia Soul mit einer Langzeit-Garantie. Sie gilt für sieben Jahre oder 150.000 Kilometer und ist sogar auf die nächsten Käufer übertragbar. Schade nur, dass das Modell nach wie vor allein als Fronttriebler zu haben ist. Ein Allradantrieb bleibt nach wie vor außen vor.










Autotest-Artikel? - Man nehme eine Werbeobjekt samt Fotos, Zeilenzahlen und streicht vorgeschlagene Absätze. - Wie war die Präsentation: Hotel, Bewirtung, Rabatt oder probeweises Überlassen eines schnuckeligen Zweitwagens: Der Wulffen-Faktor.
ZEIT - Bemerkenswert und typisch die Kritik: "Schade, dass das Modell nur als Fronttriebler zu haben ist". - Ich lach' mich tot: In den Mittelgebirgen kaufen Förster und Jäger robuste Allradler (Saburu, G-Klasse, Lada), die übrigen Allradler gelten eher als Fall für Psychologen, wie in Hamburg. - Automatik ist kein Thema?
Vor drei Tagen schwärmte mein Werkstattmeister, wie angenehm die Probefahrt mit meinem kleineren Automatik-Auto in Stuttgarts Staus war (...kein Daimler, aber 500 Höhenmeter). Er sagte: Das sonst ewige Rumgerühre nervt.
Die von mir hochgeschätzte ZEIT sollte sich überlegen, ob es abseits großer Kofferräume, hoher Ladekanten und schlecht ablesbarer Instrumente (typischer Mecker-Absatz) zeitgemäße Sachargumente gibt. Beispiele: Raserei(Bremsphysik), Fahrersicht(A-Säule), Rundumsicht, Rückspiegel, Blenden, Tagfahrlicht-Chaos.
Relevante Fakten werden eher in der Schweiz und Österreich diskutiert als hier (sind gewiss nicht dümmer als wir, weil sie keine Auto-Industrie haben).
Zum Schluss: Sehr gut, dass Sie die Garantie des Kia hervorheben - bitte bei den anderen Anbietern (deutsche, französiche usw.) anmahnen. Aber den steuerbegünstigten Premium-Fahrern geht das am A... vorbei, wie den wulffenden Testfahrern.
Bitte was hat Raserei mit Bremsphysik zu tun? Wo steht was von schlecht ablesbaren Instrumenten? Und warum muss alles immer Automatik sein?
Automatikfahren ist stinkelangweilig. Ihr Mechaniker findets nervig... na gut, dann bemitleide ich ihn ob der vielen Probefahrten, die er auf Grund seines Berufs in komplizierten Schaltautos machen muss.
Bitte erklären Sie mir außerdem, was Daimler mit Höhenmetern zu tun hat und wo Sie in Stuttgart 500 davon überwunden haben wollen.
Zitat:
"Autotest-Artikel?"
Hätten Sie richtig gelesen, hätten Sie bemerkt, dass es sich um einen Fahrbericht und keineswegs um einen Testbericht handelt.
Dadurch wird Ihr fein ziselierter Beitrag überflüssiger als er es ohnehin schon durch den infantilen Gebrauch des Wortes "wulffen" war.
Bitte was hat Raserei mit Bremsphysik zu tun? Wo steht was von schlecht ablesbaren Instrumenten? Und warum muss alles immer Automatik sein?
Automatikfahren ist stinkelangweilig. Ihr Mechaniker findets nervig... na gut, dann bemitleide ich ihn ob der vielen Probefahrten, die er auf Grund seines Berufs in komplizierten Schaltautos machen muss.
Bitte erklären Sie mir außerdem, was Daimler mit Höhenmetern zu tun hat und wo Sie in Stuttgart 500 davon überwunden haben wollen.
Zitat:
"Autotest-Artikel?"
Hätten Sie richtig gelesen, hätten Sie bemerkt, dass es sich um einen Fahrbericht und keineswegs um einen Testbericht handelt.
Dadurch wird Ihr fein ziselierter Beitrag überflüssiger als er es ohnehin schon durch den infantilen Gebrauch des Wortes "wulffen" war.
Ein "hübsches" alte-Leute Auto (hohe Sitzposition) - wozu bräuchte dieses einen Allradantrieb? So schlecht sind die Deutschen Straßen doch nicht und Offroadfahren ist eh illegal.
Bitte was hat Raserei mit Bremsphysik zu tun? Wo steht was von schlecht ablesbaren Instrumenten? Und warum muss alles immer Automatik sein?
Automatikfahren ist stinkelangweilig. Ihr Mechaniker findets nervig... na gut, dann bemitleide ich ihn ob der vielen Probefahrten, die er auf Grund seines Berufs in komplizierten Schaltautos machen muss.
Bitte erklären Sie mir außerdem, was Daimler mit Höhenmetern zu tun hat und wo Sie in Stuttgart 500 davon überwunden haben wollen.
dass auch bei niedrigen Drehzahlen das Auto angenehm leise ist und dass bei hohen Drehzahlen der Verbrauch steigt. Bleibt noch hinzuzufügen, dass nach längeren Fahrstrecken der Tank leerer wird.
Zitat:
"Autotest-Artikel?"
Hätten Sie richtig gelesen, hätten Sie bemerkt, dass es sich um einen Fahrbericht und keineswegs um einen Testbericht handelt.
Dadurch wird Ihr fein ziselierter Beitrag überflüssiger als er es ohnehin schon durch den infantilen Gebrauch des Wortes "wulffen" war.
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