Mini RoadsterDer Mini für den männlichen Sonnenanbeter
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Sport-Fahrmodus gegen Aufpreis

Für eine besonders sportliche Fahrweise lässt sich ein Sportmodus dazu bestellen (130 Euro). Damit kann man auf Knopfdruck die Lenkübersetzung leicht ändern. Außerdem provoziert eine zusätzliche Kraftstoffeinspritzung beim Gaswegnehmen das klassische "Schub-Blubbern", was den Motor kerniger klingen lässt.

Das straff abgestimmte Fahrwerk trägt zum dynamischen Fahrgefühl bei – es ist jedoch weniger hart als bei den John-Cooper-Works-Modellen von Mini. In der Kurve ist eine leichte Seitenneigung zu verzeichnen, doch insgesamt liegt der Roadster satt auf der Straße und sorgt für viel Kurvenspaß. Die Lenkung ist präzise und nahezu frei von Antriebseinflüssen. Sie sollte im Sportmodus aber noch direkter sein.

Im Vergleich zum Mini Cabrio ist der Roadster der größere Spaßmacher – optisch und beim Fahren. Weniger Grund zur Freude hat man jedoch beim Blick auf die Preisliste. Das Cabriolet startet bei 20.950 Euro, der Roadster kostet mindestens 22.600 Euro. Für den getesteten Cooper S sind 26.750 Euro fällig. Die Serienausstattung ist fair, mit dabei sind unter anderem ESP, Klimaanlage, CD-Radio, Start-Stopp-Automatik und eine akustische Einparkhilfe.

Konkurrenten außer Haus gibt es kaum. Der Renault Wind ist schon ab 16.990 Euro zu haben, ist aber kein echter Roadster und maximal 133 PS stark. Wirklich vergleichbar ist nur Mazdas Dauerbrenner MX-5 – mit 160 PS kostet der japanische Flitzer ab 24.290 Euro. Er braucht sich in Sachen Fahrspaß nicht hinter dem Mini zu verstecken. Doch gerade für jüngere Fahrer hat der Mini Roadster deutlich mehr Extras wie Webradio und die Integration von Apps ins Navigationssystem zu bieten. Die smartphone-affine Sonderausstattung lässt sich Mini allerdings fürstlich entlohnen.

 
Leserkommentare
    • bugme
    • 05.02.2012 um 11:48 Uhr

    130€ für eine schwergängigere Lenkung und für einen erhöhten Kraftstoffverbrauch?
    Ja, der Mini-Kunde ist nicht sonderlich rational.
    Und mal unter uns - ein puristischer Roadster mit webradio? Bin ich so alt oder gehen die Mini-Manager mit so einem aufgeweichten Konzept am Markt vorbei?
    Der MX5 hat in den ersten Jahren gezeigt, wie ein Roadster sein muss. Puristisch ohne schnickschnack. Dafür mit einem Preis, den sich auch ein unter 50-Jähriger leisten kann.

    2 Leserempfehlungen
  1. Ja wir wissen es, der Mini ist überteuert, beinhaltet viel Plastik und ist nicht zu vergleichen mit dem Spirit des Ur-Minis.

    Der Kauf eines Minis erfolgt nicht rational, sondern rein emotional.

    Rational ist ein Skoda.

    Aber dennoch macht der NEW Mini einen heiden Spaß, das wird jeder bestätigen können, der dieses dosiert untersteuernde Spaßmobil schon mal durch die engen Kurven einer Landstraße gejagt hat.

    Auch auf der Autobahn macht der kleine Spaß, ich spreche aus Erfahrung, bin selbst Besitzer eines JCW Hatch und damit natürlich völlig voreingenommen, also so wie jeder andere hier :-).

    Mfg

    3 Leserempfehlungen
  2. "Das Stoffverdeck des Roadsters wird komplett von Hand bedient, man kann also während der Fahrt in den Freiluft-Modus wechseln ... zuerst muss man sich ganz schön verrenken, um den Entriegelungsgriff zwischen den Sitzlehnen zu erreichen. Dann hat man mit reichlich Kraft das Verdeck nach vorn zu wuchten." Und das während der Fahrt? Da fehlt wohl ein "nicht" vor "in den Freiluft-Modus".

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Shrek
    • 06.02.2012 um 10:58 Uhr

    es ist tatsächlich so, daß man ein rein manuelles Verdeck während der Fahrt entriegeln und nach hinten schieben kann, theoretisch bei jeder Geschwindigkeit. Bei einem elektr. Verdeck oder Dach ist dies in der Regel aus Sicherheitsgründen bis auf Schrittgeschwindogkeit limitiert.

    • Shrek
    • 06.02.2012 um 10:58 Uhr

    es ist tatsächlich so, daß man ein rein manuelles Verdeck während der Fahrt entriegeln und nach hinten schieben kann, theoretisch bei jeder Geschwindigkeit. Bei einem elektr. Verdeck oder Dach ist dies in der Regel aus Sicherheitsgründen bis auf Schrittgeschwindogkeit limitiert.

    • Shrek
    • 06.02.2012 um 10:58 Uhr

    es ist tatsächlich so, daß man ein rein manuelles Verdeck während der Fahrt entriegeln und nach hinten schieben kann, theoretisch bei jeder Geschwindigkeit. Bei einem elektr. Verdeck oder Dach ist dies in der Regel aus Sicherheitsgründen bis auf Schrittgeschwindogkeit limitiert.

    Antwort auf "Fehlerchen"
    • rugero
    • 06.02.2012 um 16:45 Uhr

    Ein überflüssiges Produkt für Nobelboulevards von München oder Düsseldorf.

    Für das Geld gibt es auch richtige Autos zu kaufen, in denen auch Menschen über 1,60 aufrecht sitzen und ihr Gepäck transportieren können

    2 Leserempfehlungen
  3. 26.750 € für den Cooper S mit müden Fahrleistungen, alberner Optik und kaum Patz.

    Für VHB 24.900 € bekomme ich z.B.: Mercedes CLK 500 Cabrio, Bj. 2007, 73.000 km, 387 PS und nahezu Vollausstattung. Und der 500er ist dafür bekannt, daß er bei 100.000 km gerade mal eingefahren ist. Noch dazu garantiert ein angehender Klassiker.

    Naja, jedem das Seine.

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