Verkehrsregister-Reform: Ramsauer erwartet mehr Führerscheinentzüge
Mit einem "Punkte-Tacho" will Minister Ramsauer das Verkehrssünder-Register vereinfachen. Dass es nur noch zwei Sorten Verstöße geben soll, halten Fahrlehrer für falsch.
Verkehrsminister Peter Ramsauer plant einen grundlegenden Umbau des Punktesystems für Autofahrer zu einem neuen Fahreignungsregister. Statt des bisherigen Systems von 1 bis 7 Punkten soll es nur noch zwei Kategorien von 1 und 2 Punkten für schwere und sehr schwere Verstöße geben, teilte das Ministerium in Berlin mit. Führerscheinentzug droht dann schon bei 8 statt 18 Punkten.
Eine Generalamnestie für Punktesünder soll es aber nicht geben. "Wir werden die Altpunkte so in das neue System überführen, dass niemand schlechter, aber auch niemand besser gestellt wird", sagte Ramsauer. Im Verkehrssünder-Register in Flensburg sind bisher rund 47 Millionen Punkte gespeichert. In Deutschland haben rund 52 Millionen Menschen einen Führerschein.
Die Reform sieht vor, dass Punkte für Vergehen am Steuer länger im System bleiben: Straftaten sollen zum Beispiel zehn statt fünf Jahre registriert bleiben, schwere Verstöße fünf statt bisher zwei Jahre. Ein "Punkte-Tacho" in den Ampelfarben soll Autofahrern ihren Status veranschaulichen; die Möglichkeit, Punkte durch den freiwilligen Besuch von Seminaren abzubauen, soll es nicht mehr geben. Nicht sicherheitsrelevante Verstöße wie das unerlaubte Einfahren in Umweltzonen sollen künftig nicht mehr in Flensburg erfasst werden.
Als Konsequenz der Reform erwarte er einen Anstieg der Führerscheinentzüge in Deutschland um zehn Prozent auf 5.500 pro Jahr, sagte Ramsauer. Er betonte zugleich, dass die vorgelegten Eckpunkte noch keine fertige Gesetzesvorlage seien. Vielmehr wünsche er sich, damit eine breite öffentliche Debatte auszulösen, sagte der Minister.
Kritik an vereinfachtem Punktesystem
Bei Fahrlehrern stößt die Reform auf Kritik. Die Einstufung nach leichten und schweren Verkehrssünden solle nicht zu stark vereinfacht werden, sagte der Vorsitzende der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände, Gerhard von Bressensdorf. "Die Möglichkeiten der Differenzierung haben sich nicht schlecht bewährt." Von Bressensdorf meldete Zweifel an, "ob wir mit ein und zwei Punkten gerecht die Schwere der Verkehrsverstöße bewerten".
Dieser Meinung schließt sich auch der Auto Club Europa (ACE) an. Er fordert, die differenzierte Bewertung von 1 bis 7 Punkten beizubehalten. Sie sei für den verkehrserzieherischen Effekt des Systems unverzichtbar. Die Vielzahl von Verkehrsverstößen lasse sich nicht mit zwei Kategorien abdecken. Kompliziert sei das derzeitige System zudem weniger wegen der Punktebewertung, sondern wegen der Tilgungsvorschriften.
Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) findet die Reduzierung von sieben auf zwei Schweregrade dagegen richtig. "Untersuchungen belegen, dass nicht die Anzahl der Punkte das entscheidende Kriterium für die Ermittlung von notorischen Verkehrssündern sind, sondern die Anzahl der Delikte", sagte UDV-Leiter Siegfried Brockmann. Das heutige Punktesystem habe weder eine Präventionswirkung auf die Anzahl der Unfälle noch auf deren Schwere.
Der ADAC lobt vor allem die geplanten klaren Tilgungsfristen. Sie erhöhten die Transparenz. "Das alte System mit seinen Überliege- und Tilgungsfristen hat kein Mensch mehr verstanden", sagte Werner Kaessmann vom ADAC. "Ein einfaches und gerechtes System erhöht nicht nur die Rechtssicherheit, sondern auch die Verkehrssicherheit." Der ACE lobte, dass Ramsauer zu einer öffentlichen Debatte eingeladen hat. Nun könne eine sachliche Diskussion über die Reform beginnen, an der sich der Automobilclub konstruktiv beteiligen werde, sagte der Leiter Verkehrspolitik beim ACE, Matthias Knobloch.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisierte die Pläne als "verkehrspolitisches Schattenboxen". Die Verkehrssünderkartei zu modifizieren, verbessere nicht die "zunehmend verlotterte Verkehrsmoral vieler Verkehrsteilnehmer", sagte der GdP-Bundesvorsitzende Bernhard Witthaut. Statt am Punktekatalog "herumzuschrauben", solle Ramsauer besser auf seine Ministerkollegen in den Ländern einwirken, damit die Polizei mehr Personal für die Verkehrsüberwachung bekomme.







Bisher hat man ramsauer als Verkehrsminister eigentlich nicht wahrgenommen. Ausser, dass er immer mal wieder Wirtschaftsfreundliche Gesetze unterschrieben hat. Abewr was hat er wirklich geleistet? den Minister könnten wir uns sparen. Kostet Geldund bringt nichts. Ausser Gigaliner und Schuttgart 21 hat er nichts geleistet. Und darauf kanne r nicht besonders stolz sein.
daher also endlich eine Reform inn Flensburg. Naja. Die Welt wirds kaum merken.
Aber was ist mit echten Reformen? Tempo 120 ?
120. Fahren Sie überhaupt Auto(bahn)? Wahrscheinlich nicht.
Was soll damit sein? Das will Ramsauer nicht und der Rest der Bevölkerung interessiert sich auch herzlich wenig dafür.
Außerdem ist 120 auf der Autobahn so unendlich lahmarschig, da bin ich froh dass da nix kommt. Was unterscheidet die Autobahn dann von der Landstraße, außer dass da hin und wieder mal ein Kaff dazwischen liegt?
120. Fahren Sie überhaupt Auto(bahn)? Wahrscheinlich nicht.
Was soll damit sein? Das will Ramsauer nicht und der Rest der Bevölkerung interessiert sich auch herzlich wenig dafür.
Außerdem ist 120 auf der Autobahn so unendlich lahmarschig, da bin ich froh dass da nix kommt. Was unterscheidet die Autobahn dann von der Landstraße, außer dass da hin und wieder mal ein Kaff dazwischen liegt?
dann wird mir schon wieder übel!! Da wo es tatsächlich an der Zeit wäre zu kontrollieren ... da passiert wie immer NIX! Geltungssucht scheint der Motor für solche Aktionen zu sein. Profit und Umsatz (mehr Menschen müßen den FS neu machen ... weil was dann passiert ???). Ich kann nur hoffen das möglichst schnell möglichst viele diesen (allen) Leuten auf die Finger hauen damit etwas sinnvolles passiert und nicht so etwas .... zum kontrollieren könnte ich die Katzbachstrasse in Berlin empfehlen ... besonders dann wenn die VIP's da durch RASEN(!) ohne Punkte zu bekommen .... sind ja schließlich VIP's ... und jetzt ganz schnell weg
Hier scheint sich eine Behörde mit vielen ( gutbezahlten ? )Beamten auf etwas zu konzentrieren, was sich an Überflüssigkeit kaum überbieten lässt.
Wie wäre es , diese Abteilungen einzusparen und die freiwerdenden Mittel auf die zu schlecht bezahlten Beamten umzulegen.
Da gab es doch gerade einen Zeitartikel.
Hier scheint sich eine Behörde mit vielen ( gutbezahlten ? )Beamten auf etwas zu konzentrieren, was sich an Überflüssigkeit kaum überbieten lässt.
Wie wäre es , diese Abteilungen einzusparen und die freiwerdenden Mittel auf die zu schlecht bezahlten Beamten umzulegen.
Da gab es doch gerade einen Zeitartikel.
Hier scheint sich eine Behörde mit vielen ( gutbezahlten ? )Beamten auf etwas zu konzentrieren, was sich an Überflüssigkeit kaum überbieten lässt.
Wie wäre es , diese Abteilungen einzusparen und die freiwerdenden Mittel auf die zu schlecht bezahlten Beamten umzulegen.
Da gab es doch gerade einen Zeitartikel.
120. Fahren Sie überhaupt Auto(bahn)? Wahrscheinlich nicht.
Es wird so lange geleiert bis irgendwann eine Tempolimit eingeführt wird.
Ich fahre täglich beruflich Auto und auf der Autobahn.
Täglicher Wahnsinn, täglich Raser, Drängler und Nötiger!
Habe Sie wahrscheinlich schon im Rückspiegel kurz hinter meiner Stoßstange gesehen.
Zu Ramsauer: Dieses vorhaben ist überflüssig wie ein Kropf.
Gute Fahrt! Gerne mit 120 :)!
Versteh ich nicht - 120 auf Autobahnen wären Ihnen zu viel? Ich wär für 130.
ist die wahre Lösung. Fahre beruflich Autobahn und sehr gerne 120! Ist die Lösunf für alles: Spritsprarend, beruhigend, Unfallvermeidend. Zeitverlußt? weniger als 7%. Also: Gerne 120!
Es wird so lange geleiert bis irgendwann eine Tempolimit eingeführt wird.
Ich fahre täglich beruflich Auto und auf der Autobahn.
Täglicher Wahnsinn, täglich Raser, Drängler und Nötiger!
Habe Sie wahrscheinlich schon im Rückspiegel kurz hinter meiner Stoßstange gesehen.
Zu Ramsauer: Dieses vorhaben ist überflüssig wie ein Kropf.
Gute Fahrt! Gerne mit 120 :)!
Versteh ich nicht - 120 auf Autobahnen wären Ihnen zu viel? Ich wär für 130.
ist die wahre Lösung. Fahre beruflich Autobahn und sehr gerne 120! Ist die Lösunf für alles: Spritsprarend, beruhigend, Unfallvermeidend. Zeitverlußt? weniger als 7%. Also: Gerne 120!
ist doch noch Winter- hat der gute Mann denn nix besseres zu tun?
Man sollte den Verkehrminister einsparen, seit Jahren sitzen dort nur Politclowns, die sich mit relativ unsinnigen Dingen befassen. Die Autobahnen sind oft Schlaglochpisten, die ICE's bleiben mittlerweile im Tagestakt auf der Strecke stehen und der Flugverkehr in Deutschland hat etwa die Zuverlässigkeit von Burundi - aber das Amt befasst sich mit einer sinnlosen Umorganisation der Verlehrssünderkartei. Mir ist eine Differenzierung von 1 oder 2 Punkten viel zu wenig. Eine rot überfahrene Ampel ist also soviel wie sturzbetrunken Auto gefahren? Wir brauchen eine Zentraldatei für Politiker, nach 5 mal politischem Blödsinn ergeht Berufsverbot.
aber betrunken Autofahren ist auch nach der geplanten Änderung nicht auf der selben Stufe wie eine rot überfahrene Ampel.
Konkret ist für eine Alkoholfahrt (über 1,1 Promille) neben den 2 Punkten eine Geldstrafe von 1 bis 2 Monatsgehältern und mindestens 6 Monate Führerscheinentzug geplant.
Eine rot überfahrene Ampel (bis 1 Sekunde) kostet Sie neben dem 1 Punkt gerade mal 90 EUR, nach mehr als 1 Sekunde rot zahlen Sie 200 EUR, erhalten 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot.
aber betrunken Autofahren ist auch nach der geplanten Änderung nicht auf der selben Stufe wie eine rot überfahrene Ampel.
Konkret ist für eine Alkoholfahrt (über 1,1 Promille) neben den 2 Punkten eine Geldstrafe von 1 bis 2 Monatsgehältern und mindestens 6 Monate Führerscheinentzug geplant.
Eine rot überfahrene Ampel (bis 1 Sekunde) kostet Sie neben dem 1 Punkt gerade mal 90 EUR, nach mehr als 1 Sekunde rot zahlen Sie 200 EUR, erhalten 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot.
Bekomme ich nach dem neuen System auch einen Punkt, wenn ich mit meiner roten Plakette heimlich nachts um eins in die Umweltzone fahre, um meine Tochter von der Disko abzuholen? Wie schwer ist dieser Verstoß gegen Umwelt und Gesundheit und überhaupt zu werten?
Solche Verstöße werden nur noch durch eine Geldbuße geahndet und nicht mehr durch Punkte.
Solche Verstöße werden nur noch durch eine Geldbuße geahndet und nicht mehr durch Punkte.
Auch die beiden Kategorien halte ich für ausreichend. Flensburg sollte nur noch zur Kontoführung bei sicherheitsrelevanten Verstößen dienen. Diese Punkte sollten nicht durch irgendwelche Nachschulungen abgebaut werden können (Schulungen haben ihren Dienst getan, wenn sie Leute davon abhalten, neue Verstöße zu begehen); alle nicht-sicherheitsrelevanten Verstöße kann man immer noch differenziert durch graduell ansteigende Geldbußen ahnden.
Jedem Teilnehmer am Straßenverkehr muss daran gelegen sein, dass Verkehrsgefährder nach wiederholten verstößen ihren Führerschein loswerden. Gefährder als "Opfer" zu stilisieren ist grundsätzlich falsch: jeder entscheidet über seine Fahrweise und darüber ob er (oder sie) gegen Verkehrsregeln und -recht verstoßen will. Ohne Verstoß keine Punkte; ohne Punkte kein Führerscheinverlust.
"Jedem Teilnehmer am Straßenverkehr muss daran gelegen sein, dass Verkehrsgefährder nach wiederholten verstößen ihren Führerschein loswerden. Gefährder als "Opfer" zu stilisieren ist grundsätzlich falsch: jeder entscheidet über seine Fahrweise und darüber ob er (oder sie) gegen Verkehrsregeln und -recht verstoßen will. Ohne Verstoß keine Punkte; ohne Punkte kein Führerscheinverlust."
Bevor solche Forderungen aufgestellt werden, sollte erst einmal geklärt werden was ein Verstoß ist.
Ich kann mir selbst einige vorstellen, die einen Führerscheinentzug problemlos rechtfertigen.
Ich würde mich jedoch davor hüten, blind nach allgemeiner Bestrafung zu schreien ohne zu wissen um was es überhaupt geht.
In dem Fall, das man sie mit ihrem Fahrad unter Drogen kontrolliert wird man schon dafür Sorge tragen, damit man ihnen das Leben zerstört, für den Fall das es Beruflich vonnöten wäre, fahren zu dürfen.
"Jedem Teilnehmer am Straßenverkehr muss daran gelegen sein, dass Verkehrsgefährder nach wiederholten verstößen ihren Führerschein loswerden. Gefährder als "Opfer" zu stilisieren ist grundsätzlich falsch: jeder entscheidet über seine Fahrweise und darüber ob er (oder sie) gegen Verkehrsregeln und -recht verstoßen will. Ohne Verstoß keine Punkte; ohne Punkte kein Führerscheinverlust."
Bevor solche Forderungen aufgestellt werden, sollte erst einmal geklärt werden was ein Verstoß ist.
Ich kann mir selbst einige vorstellen, die einen Führerscheinentzug problemlos rechtfertigen.
Ich würde mich jedoch davor hüten, blind nach allgemeiner Bestrafung zu schreien ohne zu wissen um was es überhaupt geht.
In dem Fall, das man sie mit ihrem Fahrad unter Drogen kontrolliert wird man schon dafür Sorge tragen, damit man ihnen das Leben zerstört, für den Fall das es Beruflich vonnöten wäre, fahren zu dürfen.
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