Fahrbericht Mercedes-Hybrid: Der sparsamere Schwabe
Mercedes kombiniert nun auch einen Diesel- mit einem Elektromotor. Das senkt den Verbrauch im E 300 BlueTEC Hybrid, doch Käufer dürfte er nur in der Taxibranche finden.
© Hersteller

Der Mercedes E 300 BlueTEC Hybrid
Allzu gerne wäre Daimler als Erster durchs Ziel gefahren. Aber Peugeot und Citroën, die Erfinder der Partikelfiltertechnik, waren schneller und brachten die Symbiose aus Dieselmotor und Elektromodul als Erste in Serie. Immerhin ist Daimler mit dem Mercedes E 300 BlueTEC Hybrid den Franzosen dicht auf den Fersen. Die Bezeichnung der Oberklasselimousine ist allerdings eine Mogelpackung: Diese E-Klasse wird von dem bekannten Dieselmotor OM 651 angetrieben, einem Vierzylinder mit 2,1 Litern Hubraum und einer Leistung von 150 kW (204 PS). Das ist der Motor, der auch im Mercedes E 250 CDI verbaut ist.
So darf man keine Laufruhe wie von einem Sechszylinder erwarten. Doch der E 300 BlueTEC Hybrid erwacht nach dem Dreh am Zündschlüssel sogar lautlos zum Leben, denn die ersten Meter legt der 1,8 Tonnen schwere Mercedes allein mit seinem Elektromotor zurück. Dieser macht das Fahrzeug besonders sparsam. Der Normverbrauch reduziert sich so im Vergleich zum E 250 CDI, der rund fünf Liter Diesel pro 100 Kilometer benötigt, auf 4,2 Liter.
Die Fahrleistungen des BlueTEC Hybrid können sich sehen lassen, ein Unterschied zum Standarddiesel ist kaum spürbar. Der 204-PS-Diesel mit 500 Nm maximalem Drehmoment bekommt durch die elektrische Leistungsspritze von 20 kW und 250 Nm ordentlich Verstärkung. So schafft der E 300 BlueTEC Hybrid den Spurt von 0 auf 100 km/h in 7,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 242 km/h. Für viele Kunden dürfte die Kombiversion des E 300 BlueTEC Hybrid noch interessanter sein. Sie schafft 232 km/h Spitze und soll sich mit 4,5 Litern Diesel auf 100 Kilometer zufrieden geben.
Kein Wagen fürs Elektro-Fahrgefühl
Ein Vorteil ist der sogenannte Segelmodus. Hat der Wagen genügend Schwung und der Fahrer nimmt den Fuß vom Gaspedal, schaltet sich bei Geschwindigkeiten bis 160 km/h der Motor aus und man gleitet leise dahin. Drückt man wieder aufs Gaspedal, springt der Dieselmotor wieder an. Allerdings hat die Getriebeautomatik nach Elektrofahrt und Segeln bisweilen Probleme, sich wieder zu sortieren.
Klar ist aber auch: Ein echtes Elektro-Fahrgefühl kommt im Mercedes-Hybrid nicht auf. Das ist auch kaum möglich, denn der Akku ist zu klein, um länger rein elektrisch fahren zu können. Darum geht es im E 300 BlueTEC Hybrid auch gar nicht. Der Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 0,8 Kilowattstunden dient in erster Linie dazu, die beim Bremsen entstehende Energie zu speichern. Dank der geringen Größe muss der Nutzer auch keine Beeinträchtigung im Kofferraum hinnehmen.
Der Elektromotor sitzt im Mercedes-Hybrid unsichtbar zwischen Verbrennungsmotor und Siebenstufenautomatik. "Die modulare Hybridtechnik öffnet uns den Weg, zügig weitere Baureihen um Hybridmodelle zu ergänzen", sagt der Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass in den nächsten Jahren mehrere Mercedes-Modelle Elektromodule bekommen werden.
Der große Durchbruch dürfte dem E 300 BlueTEC Hybrid trotzdem verwehrt bleiben. Der Hybridantrieb hat einen stattlichen Aufpreis von 3.570 Euro. Das lässt sich durch die Kraftstoffersparnis selbst kaum herausfahren – insbesondere nicht im Langstreckenbetrieb, denn sinnvoll ist eine solche Hybridisierung nur in einem Verkehr mit zahlreichen Stopps, bei denen der Wagen die Bremsenergie rekuperieren und im Akku zwischenspeichern kann. Damit könnten sich aber immerhin Taxifahrer für den mindestens 51.794 Euro teuren E 300 Bluetec Hybrid erwärmen.










...mit dem das Auto - oft allein besetzt - durch die Gegend fährt. Bekanntlich kann man aber den Spritverbrauch um einen halben Liter senken pro 100kg erspartem Gewicht, würde man also das Auto um 800 Kilo erleichtern, hätte man das 0,2-Liter-Auto, würde man es in einer Downhill-Version anbieten (bergab segeln plus rekuperieren), hätte man sogar einen Energieüberschuß, aber nur in gebirgiger Umgebung.
Oder ist das tatsächlich ernst?
"hätte man sogar einen Energieüberschuß, aber nur in gebirgiger Umgebung."
Das Perpetuum Mobile ist also doch erreichbar. Durch Gewichteinsparen bei einem in den Alpen fahrendem Mercedes. Aha.
Und zu der 100kg Theorie, die sie ja doch sehr steif hier anwenden. Was wäre denn der Spritverbrauch wenn man das Gewicht nicht um 800 sondern 1000kg reduzieren würde. Produziert das 0,8t Auto dann 1,8 Liter Kraftstoff pro 100 km?
Sie sollten Dinge, die Sie irgendwo mal aufgeschnappt haben erst einmal selbst überdenken bevor sie Unfug reproduzieren.
das Gewicht um 900kg reduzieren dann würden wir sogar benzin bekommen.
Oder ist das tatsächlich ernst?
"hätte man sogar einen Energieüberschuß, aber nur in gebirgiger Umgebung."
Das Perpetuum Mobile ist also doch erreichbar. Durch Gewichteinsparen bei einem in den Alpen fahrendem Mercedes. Aha.
Und zu der 100kg Theorie, die sie ja doch sehr steif hier anwenden. Was wäre denn der Spritverbrauch wenn man das Gewicht nicht um 800 sondern 1000kg reduzieren würde. Produziert das 0,8t Auto dann 1,8 Liter Kraftstoff pro 100 km?
Sie sollten Dinge, die Sie irgendwo mal aufgeschnappt haben erst einmal selbst überdenken bevor sie Unfug reproduzieren.
das Gewicht um 900kg reduzieren dann würden wir sogar benzin bekommen.
Oder ist das tatsächlich ernst?
"hätte man sogar einen Energieüberschuß, aber nur in gebirgiger Umgebung."
Das Perpetuum Mobile ist also doch erreichbar. Durch Gewichteinsparen bei einem in den Alpen fahrendem Mercedes. Aha.
Und zu der 100kg Theorie, die sie ja doch sehr steif hier anwenden. Was wäre denn der Spritverbrauch wenn man das Gewicht nicht um 800 sondern 1000kg reduzieren würde. Produziert das 0,8t Auto dann 1,8 Liter Kraftstoff pro 100 km?
Sie sollten Dinge, die Sie irgendwo mal aufgeschnappt haben erst einmal selbst überdenken bevor sie Unfug reproduzieren.
...führt beim Befahren von Serpentinen zur Verringerung des Kraftaufwandes beim Heben, auch bei Schiffshebewerken kommt man so fast ohne zusätzlichen Energieaufwand aus - und das sogar ohne! Segeltechnik. http://www.badenpage.de/a.... Wie bereits geschrieben: Voraussetzung ist eine Fahrbahngestaltung im alpenländischen Stil.
...sollten Sie Ihre Rechnung überprüfen: Die Annahme war: Ein 1,8-Tonnen-Fossilmobil verbraucht (außerhalb des Gebirges) 4,2 Liter Kraftstoff. 100kg Gewichtsersparnis bringen 0,5 Liter Kraftstoffersparniss, mithin würde das 1000kg-Auto 0,2 Liter Kraftstoff benötigen, das 800kg-Auto würde aber einen Übeschuß von 0,8 Liter erzeugen, nicht, wie von Ihnen berechnet, einen Überschuß von 1,8 Liter, Sie haben sich da etwas steif verrechnet, aber das Prinzip dennoch gut verstanden.
...führt beim Befahren von Serpentinen zur Verringerung des Kraftaufwandes beim Heben, auch bei Schiffshebewerken kommt man so fast ohne zusätzlichen Energieaufwand aus - und das sogar ohne! Segeltechnik. http://www.badenpage.de/a.... Wie bereits geschrieben: Voraussetzung ist eine Fahrbahngestaltung im alpenländischen Stil.
...sollten Sie Ihre Rechnung überprüfen: Die Annahme war: Ein 1,8-Tonnen-Fossilmobil verbraucht (außerhalb des Gebirges) 4,2 Liter Kraftstoff. 100kg Gewichtsersparnis bringen 0,5 Liter Kraftstoffersparniss, mithin würde das 1000kg-Auto 0,2 Liter Kraftstoff benötigen, das 800kg-Auto würde aber einen Übeschuß von 0,8 Liter erzeugen, nicht, wie von Ihnen berechnet, einen Überschuß von 1,8 Liter, Sie haben sich da etwas steif verrechnet, aber das Prinzip dennoch gut verstanden.
...führt beim Befahren von Serpentinen zur Verringerung des Kraftaufwandes beim Heben, auch bei Schiffshebewerken kommt man so fast ohne zusätzlichen Energieaufwand aus - und das sogar ohne! Segeltechnik. http://www.badenpage.de/a.... Wie bereits geschrieben: Voraussetzung ist eine Fahrbahngestaltung im alpenländischen Stil.
... die Sie da verkünden. Gerne mehr davon!
Das Schiffshebewerk nutzt übrigens keine wunderlichen Eigenschaften der schiefen Ebene, sondern schlicht Gegengewichte. So was gibt's auch bei Fahrzeugen, allerdings bislang nur schienengebunden. (Talwärts fahrender Wagen als Gegengewicht für die Bergfahrt. Bei irgendwelchen Materialabbau auf der Höhe und Entladung der Loren im Tal geht's sogar völlig ohne weitere Energie.)
... die Sie da verkünden. Gerne mehr davon!
Das Schiffshebewerk nutzt übrigens keine wunderlichen Eigenschaften der schiefen Ebene, sondern schlicht Gegengewichte. So was gibt's auch bei Fahrzeugen, allerdings bislang nur schienengebunden. (Talwärts fahrender Wagen als Gegengewicht für die Bergfahrt. Bei irgendwelchen Materialabbau auf der Höhe und Entladung der Loren im Tal geht's sogar völlig ohne weitere Energie.)
...sollten Sie Ihre Rechnung überprüfen: Die Annahme war: Ein 1,8-Tonnen-Fossilmobil verbraucht (außerhalb des Gebirges) 4,2 Liter Kraftstoff. 100kg Gewichtsersparnis bringen 0,5 Liter Kraftstoffersparniss, mithin würde das 1000kg-Auto 0,2 Liter Kraftstoff benötigen, das 800kg-Auto würde aber einen Übeschuß von 0,8 Liter erzeugen, nicht, wie von Ihnen berechnet, einen Überschuß von 1,8 Liter, Sie haben sich da etwas steif verrechnet, aber das Prinzip dennoch gut verstanden.
... die Sie da verkünden. Gerne mehr davon!
Das Schiffshebewerk nutzt übrigens keine wunderlichen Eigenschaften der schiefen Ebene, sondern schlicht Gegengewichte. So was gibt's auch bei Fahrzeugen, allerdings bislang nur schienengebunden. (Talwärts fahrender Wagen als Gegengewicht für die Bergfahrt. Bei irgendwelchen Materialabbau auf der Höhe und Entladung der Loren im Tal geht's sogar völlig ohne weitere Energie.)
...sozusagen am (stählernen) Faden - und dem Gegengewicht, da das Passende zu finden bedarf einiger physikalischer Finessen, der BMW ActiveHybrid5 wiegt 1,9 Tonnen, der ActiveHybrid7 gar 2,1 Tonnen, beide ließen den Mercedes mit seinen 1,8 Tonnen sozusagen am oberen Scheitelpunkt verhungern, einzige denkbare Möglichkeit: Zusätzliche Besetzung des Daimler bspw. mit einer Schwiegermutter (gegen den 5er), mit deren zwei (gegen den 7er). Ob hierbei allerdings ein intrinsisches Gleichgewicht bestehen würde, da hätte ich so meine Zweifel.
...sozusagen am (stählernen) Faden - und dem Gegengewicht, da das Passende zu finden bedarf einiger physikalischer Finessen, der BMW ActiveHybrid5 wiegt 1,9 Tonnen, der ActiveHybrid7 gar 2,1 Tonnen, beide ließen den Mercedes mit seinen 1,8 Tonnen sozusagen am oberen Scheitelpunkt verhungern, einzige denkbare Möglichkeit: Zusätzliche Besetzung des Daimler bspw. mit einer Schwiegermutter (gegen den 5er), mit deren zwei (gegen den 7er). Ob hierbei allerdings ein intrinsisches Gleichgewicht bestehen würde, da hätte ich so meine Zweifel.
...sozusagen am (stählernen) Faden - und dem Gegengewicht, da das Passende zu finden bedarf einiger physikalischer Finessen, der BMW ActiveHybrid5 wiegt 1,9 Tonnen, der ActiveHybrid7 gar 2,1 Tonnen, beide ließen den Mercedes mit seinen 1,8 Tonnen sozusagen am oberen Scheitelpunkt verhungern, einzige denkbare Möglichkeit: Zusätzliche Besetzung des Daimler bspw. mit einer Schwiegermutter (gegen den 5er), mit deren zwei (gegen den 7er). Ob hierbei allerdings ein intrinsisches Gleichgewicht bestehen würde, da hätte ich so meine Zweifel.
... ja, das passiert, wenn man ganz viel Peugeot-Werbung gelesen hat.
Hmmm??
Hmmm??
... auf die Hybrid-Ausführung des Leopard 2!
... bei der Elektro-Schleichfahrt schießt, dann auch gaaaanz leise!
Bei "Schleichfahrt" fällt mir auf, dass ja wohl die U-Boote die ersten Hybrid"fahr"zeuge waren ...
... bei der Elektro-Schleichfahrt schießt, dann auch gaaaanz leise!
Bei "Schleichfahrt" fällt mir auf, dass ja wohl die U-Boote die ersten Hybrid"fahr"zeuge waren ...
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