Verkehr: Rasen schadet der Gesundheit
Schnelles Autofahren verursacht weit größere Umwelt- und Gesundheitsschäden als bislang gedacht. Das zeigt eine neue Studie.
Es ist ein simpler Plan, mit dem die britische Regierung das Wirtschaftswachstum ankurbeln will: Die Menschen sollen schneller Auto fahren. Das Tempolimit soll auf der Insel im kommenden Jahr von 110 auf 130 Stundenkilometer angehoben werden. "Das verkürzt die Reisezeiten und bringt ökonomische Vorteile von Hunderten Millionen Pfund", schwärmte der damalige Verkehrsminister Peter Hammond im September 2011.
Tatsächlich dürfte es sich dabei um eine Milchmädchenrechnung handeln. Das legt eine empirische Untersuchung des Umweltökonomen Arthur van Benthem nahe, der an der Stanford University forscht. Aus der Perspektive des einzelnen Autofahrers macht schnelleres Fahren zwar Spaß und spart Zeit. "Betrachtet man aber die gesellschaftlichen Gesamtkosten, überwiegen die Nachteile deutlich", lautet sein Fazit. Grundlage der Arbeit sind detaillierte Verkehrs- und Umweltdaten aus den US-Bundesstaaten Kalifornien, Oregon und Washington.
Dort gab es vor einigen Jahren eine Gesetzesänderung, die es ermöglichte, die Konsequenzen höherer Tempolimits fast wie in einem Laborexperiment zu untersuchen: Auf einigen Schnellstraßen wurden die Geschwindigkeitsbeschränkungen von 90 auf 105 Stundenkilometer angehoben, auf anderen nicht. Welche Strecken betroffen waren, hing nicht vom Verkehrsaufkommen oder anderen Faktoren ab, die auch die Unfallwahrscheinlichkeiten beeinflussen – entscheidend war der rechtliche Status. Die höheren Tempolimits galten nur für ländliche Autobahnen ("rural interstates"), nicht aber für andere Schnellstraßen ("rural highways").
"Die Gesetzesänderung führte zu einer nahezu zufälligen Variation der Tempolimits", erläutert Arthur van Benthem. Obwohl auch die neue Höchstgeschwindigkeit von 105 Stundenkilometern aus deutscher Perspektive niedrig erscheint, zeigt sich ein klares Muster: Auf Autobahnen, wo schneller gefahren werden darf, gibt es bis zu 15 Prozent mehr Crashs. Die Zahl der tödlichen Unfälle ist sogar um bis zu 60 Prozent gestiegen. Diese Ergebnisse decken sich mit zahlreichen anderen Studien. Je schneller Autofahrer unterwegs sind, desto häufiger kracht es.
Neu an van Benthems Studie ist, dass er auch die negativen Folgen für die Umwelt analysiert. Dafür greift er auf die Daten des engmaschigen US-Netzes zur Messung der Luftqualität zurück und stellt fest: In einem Umkreis von fünf Kilometern rund um die Autobahnen verschlechtert sich die Luftqualität durch die höheren Geschwindigkeiten deutlich. Die Konzentration des Atemgifts Kohlenmonoxid steigt um 24 Prozent; bei Stickoxiden gibt es ein Plus von 16 und bei Ozon eines von elf Prozent.
Van Benthem erklärt diese Ergebnisse damit, dass Treibstoffverbrauch und Schadstoffausstoß bei höherem Tempo überproportional stark ansteigen. Die schlechtere Luft schadet laut Studie der Gesundheit der Anwohner der Schnellstraßen enorm. So erleiden schwangere Frauen, die in der Nähe von Autobahnen mit höheren Tempolimits leben, häufiger in einer späten Phase der Schwangerschaft eine Fehlgeburt. Die Wahrscheinlichkeit steige um 9,4 Prozent.
"Dieser Effekt", so der Ökonom, "ist relativ groß." Um Kosten und Nutzen der höheren Tempolimits vergleichen zu können, rechnet van Benthem sie anhand gängiger Verfahren in Geldbeträge um. Die Vorteile durch die Zeitersparnis beziffert er auf 156 Millionen Dollar pro Jahr – die Nachteile sind mit 486 Millionen Dollar aber dreimal so groß. Von Versuchen, den wirtschaftlichen Wohlstand mit höheren Geschwindigkeiten anzukurbeln, sollte man also lieber die Finger lassen.









"Aus der Perspektive des einzelnen Autofahrers macht schnelleres Fahren zwar Spaß und spart Zeit."
Weder das eine noch das andere. Ab einer gewissen Geschwindigkeit kann ich weder von Spaß reden noch dass es besonders viel Zeit sparen würde. Meine Reisegeschwindigkeit liegt immer so zwischen 120 und 140kmh, was verglichen mit England schon ziemlich flott ist. Aber für hiesige Verhältnisse gilt man (leider) als langsamer Fahrer. Ich kann für mich sagen, in diesem Tempobereich macht Fahren Spaß und der Stress hält sich in Grenzen. Ab 140kmh kann ich von Spaß nicht mehr reden und bin meist ziemlich gestresst.
Aber ich bin mir sicher, jetzt kommen die Raser wieder aus ihren Löchern gekrochen, die mir erzählen wollen, bei 180kmh cruised man entspannt dahin, wären nur die Langsamfahrer nicht, die sich erdreisten, einen LKW mit 120kmh überholen zu wollen. Nur gibt es diese und derartige Tempounterschiede auf unseren Straßen erhöhen unweigerlich das Risiko von Unfällen.
sollten sie Ihre Meinung für sich beanspuchen und nicht versuchen die Meinung für ein Kollektiv damit darzustellen!
Ich habe als zügiger Autofahrer (bewusste Unterscheidung zu "Raser") überhaupt nichts dagegen, dass Sie Ihre Reisen mit 130km/h bestreiten. Sie werden sicher nie erleben, dass ich jemanden von der linken Bahn dränge, der sich selber im Überholvorgang befindet.
Aber, und das ist jetzt ganz wichtig, bitte halten Sie sich im Rahmen Ihrer Geschwindigkeit an gegebene Gesetze. Ich spreche hier vom Rechtsfahrgebot. Dieses Gebot ist leider für viele fremd.
Und ohne Ihnen etwas unterstellen zu wollen, bitte ziehen Sie mit Ihren 130km/h nicht 5m vor jemanden raus der mit 200km/h und mehr von hinten kommt.
Ich finde es ganz furchtbar, dass immer wieder Menschen, die sich im gesetzlichen Rahmen bewegen (will heißen auf Autobahnen ohne Tempolimit zügig fahren), als die bösen hingestellt werden!
Ich bin Vielfahrer und die mit Abstand häufigste Gefährdung sind Autofahrer, die das Wort Rückspiegel oder Schulterblick noch nie gehört haben.
Die Gefährdung entsteht nicht dadurch, dass ich 200 fahre, sondern durch unkontrollierte Spurwechsler.
Jeder sollte seinen Fähigkeiten entsprechend fahren und so leid es mir tut, ich "cruise" auch bei 200 noch gemütlich vor mich hin. Zumindest wenn ich nicht ständig Panik haben muss, dass wieder jemand von der rechten Spur geschossen kommt! (Was leider nur nachts entspanntes fahren zulässt...)
Ach ja eins noch: Ab einer gewissen Kilometerleistung merkt man die Zeitersparnis doch recht deutlich.
Warum meinen Sie, dass Ihre Wohlfühlgeschwindigkeit auch für alle anderen so gelten soll?
Wenn ich mit 140 km/h von Hamburg nach Frankfurt fahren muss, bin ich auch echt gestresst. Ab einer vernünftigen Reisegeschwindigkeit von 180 km/h werd ich entspannter. Daher fahr ich am liebsten Nachts. Dann sind die Verkehrshindernisse von der Bahn.
Liebe Infamia,
zuallererst wollen wir doch mach feststellen, daß Sie als Schnecke aus Ihrem Loch gekochen sind, um mal so richtig Ansage zu machen: wer schneller fährt als 140 km/h hat gestresst zu sein - Sie nämlich, als Maß aller Dinge sind das, also hat jeder andere gefälligst auch zu sein! Also: der Langsamste bestimmt das Tempo, und der Rest hat sich unterzuordnen.
Nicht schlecht, das hat was von Sachlichkeit und Achtung der restlichen Verkehrsteilnehmer.
Un dann wird dieser Bockmist an Kommentar auch noch von der Redaktion empfohlen. Ist das Journalismus? Auweia
Ich finde ein Reisetempo bei freier Autobahn von 140-160 kmh angenehm. Fahre ich schneller steigt der Spritverbrauch überproportional an und ich bin auch nicht signifikant schneller da. Aber ich denke, da hat jeder Fahrer seine eigene Einschätzung.
Hier kann ich auch mitreden :-)
Meine Fahrpraxis umfasst knappe 40 Jahre. Die Zeiten von freier Fahrt auf freien Autobahnen sind lange vorbei. Der Regelfall heute ist eine extrem hohe Verkehrsdichte, Geschwinddigkeitsbeschränkungen allenthalben und Baustellen auf fast jeder Strecke. Die Zahl der "Pisten" ist überschaubar. Schon deswegen ist es müßig über schnelles Reisen reden zu wollen.
Auf mein Navi kann ich mich verlassen, die Ankunfstzeit wird von Beginn an genau berechtet - mit wenigen Minuten Toleranz. Wenn die Durchschnittsgeschwindigkeit mal über 100 geht, dann bin ich streckenweise über 200 km/h gerast. Selbst dann hole ich, je nach Strecke, maximal 5 bis 10 Minuten heraus. Dieses Risiko lohnt sich nicht!
Das Problem ist aber ein anderes: es ist der ständige Wechsel von Bummlern, die auf der linken Spur zu lange kleben und den Dränglern, denen 180 noch zu langsam ist. Einmal rechts gelandet, gibt Dir kaum einer eine Lücke zum wieder einscheren. Jeder will vorne fahren! Will ich zügig fahren, muss ich mich dem rasenden Verkehr anpassen, um links bleiben zu können - und das kann ganz schön stressig werden.
Das erlebe ich in Österreich, der Schweiz und in England fast ganz anders. Auch hier gibt´s lauter "Schumies", aber der normale Verkehr rollt entspannter. Für mich ist das keine Frage der Höchstgeschwindigkeit, sondern eines mitdenkenden Fahrstils. Am besten sieht man das beim Reissverschluß: Wer da bis nach vorne fährt, ist Drängler und wird blockiert - oder?
sollten sie Ihre Meinung für sich beanspuchen und nicht versuchen die Meinung für ein Kollektiv damit darzustellen!
Ich habe als zügiger Autofahrer (bewusste Unterscheidung zu "Raser") überhaupt nichts dagegen, dass Sie Ihre Reisen mit 130km/h bestreiten. Sie werden sicher nie erleben, dass ich jemanden von der linken Bahn dränge, der sich selber im Überholvorgang befindet.
Aber, und das ist jetzt ganz wichtig, bitte halten Sie sich im Rahmen Ihrer Geschwindigkeit an gegebene Gesetze. Ich spreche hier vom Rechtsfahrgebot. Dieses Gebot ist leider für viele fremd.
Und ohne Ihnen etwas unterstellen zu wollen, bitte ziehen Sie mit Ihren 130km/h nicht 5m vor jemanden raus der mit 200km/h und mehr von hinten kommt.
Ich finde es ganz furchtbar, dass immer wieder Menschen, die sich im gesetzlichen Rahmen bewegen (will heißen auf Autobahnen ohne Tempolimit zügig fahren), als die bösen hingestellt werden!
Ich bin Vielfahrer und die mit Abstand häufigste Gefährdung sind Autofahrer, die das Wort Rückspiegel oder Schulterblick noch nie gehört haben.
Die Gefährdung entsteht nicht dadurch, dass ich 200 fahre, sondern durch unkontrollierte Spurwechsler.
Jeder sollte seinen Fähigkeiten entsprechend fahren und so leid es mir tut, ich "cruise" auch bei 200 noch gemütlich vor mich hin. Zumindest wenn ich nicht ständig Panik haben muss, dass wieder jemand von der rechten Spur geschossen kommt! (Was leider nur nachts entspanntes fahren zulässt...)
Ach ja eins noch: Ab einer gewissen Kilometerleistung merkt man die Zeitersparnis doch recht deutlich.
Warum meinen Sie, dass Ihre Wohlfühlgeschwindigkeit auch für alle anderen so gelten soll?
Wenn ich mit 140 km/h von Hamburg nach Frankfurt fahren muss, bin ich auch echt gestresst. Ab einer vernünftigen Reisegeschwindigkeit von 180 km/h werd ich entspannter. Daher fahr ich am liebsten Nachts. Dann sind die Verkehrshindernisse von der Bahn.
Liebe Infamia,
zuallererst wollen wir doch mach feststellen, daß Sie als Schnecke aus Ihrem Loch gekochen sind, um mal so richtig Ansage zu machen: wer schneller fährt als 140 km/h hat gestresst zu sein - Sie nämlich, als Maß aller Dinge sind das, also hat jeder andere gefälligst auch zu sein! Also: der Langsamste bestimmt das Tempo, und der Rest hat sich unterzuordnen.
Nicht schlecht, das hat was von Sachlichkeit und Achtung der restlichen Verkehrsteilnehmer.
Un dann wird dieser Bockmist an Kommentar auch noch von der Redaktion empfohlen. Ist das Journalismus? Auweia
Ich finde ein Reisetempo bei freier Autobahn von 140-160 kmh angenehm. Fahre ich schneller steigt der Spritverbrauch überproportional an und ich bin auch nicht signifikant schneller da. Aber ich denke, da hat jeder Fahrer seine eigene Einschätzung.
Hier kann ich auch mitreden :-)
Meine Fahrpraxis umfasst knappe 40 Jahre. Die Zeiten von freier Fahrt auf freien Autobahnen sind lange vorbei. Der Regelfall heute ist eine extrem hohe Verkehrsdichte, Geschwinddigkeitsbeschränkungen allenthalben und Baustellen auf fast jeder Strecke. Die Zahl der "Pisten" ist überschaubar. Schon deswegen ist es müßig über schnelles Reisen reden zu wollen.
Auf mein Navi kann ich mich verlassen, die Ankunfstzeit wird von Beginn an genau berechtet - mit wenigen Minuten Toleranz. Wenn die Durchschnittsgeschwindigkeit mal über 100 geht, dann bin ich streckenweise über 200 km/h gerast. Selbst dann hole ich, je nach Strecke, maximal 5 bis 10 Minuten heraus. Dieses Risiko lohnt sich nicht!
Das Problem ist aber ein anderes: es ist der ständige Wechsel von Bummlern, die auf der linken Spur zu lange kleben und den Dränglern, denen 180 noch zu langsam ist. Einmal rechts gelandet, gibt Dir kaum einer eine Lücke zum wieder einscheren. Jeder will vorne fahren! Will ich zügig fahren, muss ich mich dem rasenden Verkehr anpassen, um links bleiben zu können - und das kann ganz schön stressig werden.
Das erlebe ich in Österreich, der Schweiz und in England fast ganz anders. Auch hier gibt´s lauter "Schumies", aber der normale Verkehr rollt entspannter. Für mich ist das keine Frage der Höchstgeschwindigkeit, sondern eines mitdenkenden Fahrstils. Am besten sieht man das beim Reissverschluß: Wer da bis nach vorne fährt, ist Drängler und wird blockiert - oder?
Jemanden der im Physikunterricht nur ein bischen aufgepasst hat, sollte auffalenn das die Einheit Stundenkilometer total aber wirklich totaler Blödsinn ist.
Richtig wäre Kilomerter pro Stunde oder km/h auch nicht kmh.
Nur weil es (fast) alle Medienvertreter falsch machen wird es noch lange nicht richtig.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Anfeindungen anderer User und tragen Sie Ihrerseits mit konstruktiven Kommentaren zur Diskussion bei. Die Redaktion/vn
Physik : sehr gut
Deutsch : mangelhaft
Ansonsten:richtig
Siedetevi!
... sollte am Ausdruck "Stundenkilometer" totaler Blödsinn sein?
Lieber Forist, ich möchte zwar nicht besserwisserisch erscheinen, aber der Terminus "Stundenkilometer" ist eine durchaus erlaubte, umgangssprachliche, substantivische Zusammensetzung, eine Vereinfachung des gleichen Sachverhalts Kilometer pro Stunde. Ich würde fast darauf Wetten, dass sie beim Einkaufen auch 250g Aufschnitt verlangen und nicht 0,25Nm/s² Wurst. Im übrigen haben Sie einen Schreibfehler in ihrem Text. Es heißt "auffallen" nicht wie sie schreiben "auffalenn". Jemand der im Deutschunterricht...;-)
hähä...
Botschaft ist angekommen....
In der tat habe ich im Deutschunterricht nie glänzen können.
Zur Wurst: Je nachdem ob man in Gewicht oder Masse bezahlen möchte!
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Anfeindungen anderer User und tragen Sie Ihrerseits mit konstruktiven Kommentaren zur Diskussion bei. Die Redaktion/vn
Physik : sehr gut
Deutsch : mangelhaft
Ansonsten:richtig
Siedetevi!
... sollte am Ausdruck "Stundenkilometer" totaler Blödsinn sein?
Lieber Forist, ich möchte zwar nicht besserwisserisch erscheinen, aber der Terminus "Stundenkilometer" ist eine durchaus erlaubte, umgangssprachliche, substantivische Zusammensetzung, eine Vereinfachung des gleichen Sachverhalts Kilometer pro Stunde. Ich würde fast darauf Wetten, dass sie beim Einkaufen auch 250g Aufschnitt verlangen und nicht 0,25Nm/s² Wurst. Im übrigen haben Sie einen Schreibfehler in ihrem Text. Es heißt "auffallen" nicht wie sie schreiben "auffalenn". Jemand der im Deutschunterricht...;-)
hähä...
Botschaft ist angekommen....
In der tat habe ich im Deutschunterricht nie glänzen können.
Zur Wurst: Je nachdem ob man in Gewicht oder Masse bezahlen möchte!
Mein Durchschnittsverbrauch mit Sommerreifen liegt bei 4,8l (Passat TDI). Der meiner rasenden Kollegen bei über 6l. Es spart also auch Geld. Glaubt man der Diskussion über zu hohe Benzinpreise, ist allein das schon Grund genug, es entspannt angehen zu lassen. Aber i.d.R. zahlt ja der Arbeitgeber, weil Firmenwagen. Was zwar eine kurzsichtige Denkweise ist, aber bei Rasern auch nicht anders zu erwarten ist.
Ich habe mir ein paar Sachen angewöhnt:
- Abstand halten. Wenn der Vordermann kurzzeitig bremst, kann ich mein Auto oft einfach weiterrollen lassen statt selbst auch bremsen zu müssen.
- Vor roten Ampeln ausrollen lassen, statt bis auf die letzten Meter 60km/h fahren. Falls die Ampel rechtzeitig auf grün springt und man noch nicht steht, ist man auf diese Weise sogar schneller unterwegs.
- Vor Geschwindigkeitsbegrenzungen, Ortsschildern usw. ausrollen lassen.
- Keine Leute überholen, die 5km/ langsamer fahren, als man selbst gern fahren würde. An der nächsten Ampel stehen man sowieso wieder direkt hintereinander.
Ich fahre entspannter, verbrauche locker einen Liter weniger als früher - und komme maximal ein paar Sekunden später an.
Ich habe mir ein paar Sachen angewöhnt:
- Abstand halten. Wenn der Vordermann kurzzeitig bremst, kann ich mein Auto oft einfach weiterrollen lassen statt selbst auch bremsen zu müssen.
- Vor roten Ampeln ausrollen lassen, statt bis auf die letzten Meter 60km/h fahren. Falls die Ampel rechtzeitig auf grün springt und man noch nicht steht, ist man auf diese Weise sogar schneller unterwegs.
- Vor Geschwindigkeitsbegrenzungen, Ortsschildern usw. ausrollen lassen.
- Keine Leute überholen, die 5km/ langsamer fahren, als man selbst gern fahren würde. An der nächsten Ampel stehen man sowieso wieder direkt hintereinander.
Ich fahre entspannter, verbrauche locker einen Liter weniger als früher - und komme maximal ein paar Sekunden später an.
Solchen angeblich wissenschaftlichen Studien würde ich mit grösster Vorsicht begegnen. Erstens ist sie von einem Umweltökonom gemacht und nicht von einem unabhängigen Forscher.
Und wenn ich dann schon etwas von "bis zu 15%" und "bis zu 60%" lese, verliere ich jedes Vertrauen. Das ist so wie beim Schlussverkauf, bei dem es "bis zu 60%" Nachlass gibt. Bei 3 Artikeln?
"Erstens ist sie von einem Umweltökonom gemacht und nicht von einem unabhängigen Forscher."
In "Umweltökonom" kommen zwar die Bestandteile "Umwelt" und "Öko" vor, trotzdem sagt das noch nichts über seine Präferenzen aus...
Ich glaube auch nur einer Statistik,die ich selbst gefälscht habe!
Si,Signore,si!
"Erstens ist sie von einem Umweltökonom gemacht und nicht von einem unabhängigen Forscher."
In "Umweltökonom" kommen zwar die Bestandteile "Umwelt" und "Öko" vor, trotzdem sagt das noch nichts über seine Präferenzen aus...
Ich glaube auch nur einer Statistik,die ich selbst gefälscht habe!
Si,Signore,si!
...als, dass in Deutschland ein Tempolimit eingeführt wird.
Das kann logisch sein und wissenschaftlich bewiesen aber die Lobby der Autohersteller ist einfach zu einflussreich.
Da wir lieber vom Kaminfeger die Restfeuchte im Brennholz gemessen bevor es an großen Klötze geht.
Da sind wir Deutschen wirklich einmalig auf der Welt - frei (schnelle) Fahrt für freie (testoterongesteuerte)Bürger.
Koste es was es wolle Menschenleben oder Umwelt...
...egal - Ich geb Gas - Ich will Spass!!!
@ oli.m
Ich weiss nicht, ob sie es wussten, aber es sind auch ziemlich viel Frauen im Strassenverkehr unterwegs. Um Ihre Polemik beizubehalten, müssten sie jetzt auch vom PMS-Handicap und östrogenverursachter Unausgeglichenheit im Strassenverkehr sprechen. Mir ist nämlich aufgefallen, dass Frauen im deutschen Strassenverkehr mittlerweile auch sehr aggressiv geworden sind. Wenn mir bei 140km/h ein SUV im Kofferraum klebt, ist es oft genug eine Frau, die versucht mich mit Blinker links und Lichthupe dazu zu bringen mich unter dem LKW, den ich gerade überhole, zu verstecken.
Also lassen Sie uns mal wieder Dieter Nuhr zitieren: Wer keine Ahnung hat,.....
Es ist nicht die Lobby der Autoindustrie sondern es sind die Deutschen , die gern schnell und gut fahren. Wer schnell gleitet, der ist noch lange kein Raser. Ich behaupte einfach, daß viele langsamfahrer auch schlechter, d.h. u. a. unangepsster fahren. Jedes Land hat seine Spezifika: Wir haben die besten Autos der Welt und leben damit und davon ganz gut! Jedenfalls sind die Todesraten auf den US-amerikanischen Inerstates pro 1 Mio. gefahrene Km höher als bei uns - trotz irrwitzigen Tempolimits.
Kauri
@ oli.m
Ich weiss nicht, ob sie es wussten, aber es sind auch ziemlich viel Frauen im Strassenverkehr unterwegs. Um Ihre Polemik beizubehalten, müssten sie jetzt auch vom PMS-Handicap und östrogenverursachter Unausgeglichenheit im Strassenverkehr sprechen. Mir ist nämlich aufgefallen, dass Frauen im deutschen Strassenverkehr mittlerweile auch sehr aggressiv geworden sind. Wenn mir bei 140km/h ein SUV im Kofferraum klebt, ist es oft genug eine Frau, die versucht mich mit Blinker links und Lichthupe dazu zu bringen mich unter dem LKW, den ich gerade überhole, zu verstecken.
Also lassen Sie uns mal wieder Dieter Nuhr zitieren: Wer keine Ahnung hat,.....
Es ist nicht die Lobby der Autoindustrie sondern es sind die Deutschen , die gern schnell und gut fahren. Wer schnell gleitet, der ist noch lange kein Raser. Ich behaupte einfach, daß viele langsamfahrer auch schlechter, d.h. u. a. unangepsster fahren. Jedes Land hat seine Spezifika: Wir haben die besten Autos der Welt und leben damit und davon ganz gut! Jedenfalls sind die Todesraten auf den US-amerikanischen Inerstates pro 1 Mio. gefahrene Km höher als bei uns - trotz irrwitzigen Tempolimits.
Kauri
Da die "Zeit" das Wort "Raser" wie selbstverständlich verwendet, erbitte ich eine Definition.
Mal sind "Raser" die, die riskant schnell fahren, mal die, die schneller als erlaubt fahren, und jetzt die, die schneller als 90 km/h fahren?
Da "Raserei" traditionell in einem Atemzug mit Wahnsinn genannt wird, sollte die Zeit sich dieses offenbar propagandistisch gemeinten Begriffes enthalten -- oder wenigstens erklären, was sie darunter versteht.
Es gibt keine "gerichtsverwertbare" Definition von "Raser", nur die Verwendung zur Diffamierung von ...
Meine Definition von "Raser" ist: So ( schnell ) fahren, dass der Fahrer überfordert ist, die Regeln und Vorschriften der StVO einzuhalten. Zum Beispiel Dauerlinks auf den Autobahnen, zum Beispiel nicht blinken beim Spurwechsel - und beim Ausfahren aus dem Kreisverkehr ( jawoll! ), zum Beispiel mit eingeschalteten Nebelschweinwerfern und Nebelscheißleuchten fahren bei guter Sicht, aber auch ... Parken im absoluten Halteverbot. Denn da ist doch das stehende Auto noch schneller als der Verstand des Fahrers.
Danach entstammt "rāsen" dem mittelhochdeutschen und meint:sich heftig bewegen. Heute wird dem Begriff umgangssprachlich zugeordnet: sich sehr schnell / in großer Eile fortbewegen; aber auch: von Sinnen oder außer sich sein; sich wie wahnsinnig gebärden; toben. Auch die englischen Synonyme wie raving, crazed, frantic, furious, dashing, berserk, frenzied, madding oder manic deuten darauf hin, dass es sich bei Raserei nicht nur um eine schnelle Form der Fortbewegung handelt, sondern vor allem um eine, die Vernunft, Rücksicht und Verantwortungs- wie Gefährdungsbewusstsein in hohem Maße vermissen lässt.
D.h.: Ein Fahrer, der mit 220 auf der Autobahn fährt oder Tempolimits gerne einnmal überschreitet ist solange kein Raser, wie er dies tut ohne sich oder andere zu gefährden und es im Besitz seiner vollen Urteilsfähigkeit entsprechend verantworten kann. Unter dieser Maßgabe fährt z.B. niemand mehr mit 220 Sachen durch die tiefschwarze Nacht. Wer in einer Autobahnbaustelle bei freier Fahrbahn 110 statt der erlaubten 80 fährt, ist nach der Definition ein Verkehrssünder, aber kein Raser. Wer jedoch gegen jede Vernunft drängelt, bei Regen immer noch Vordermänner beiseite schieben, rechts überholen u.ä. glaubt machen zu müssen, der ist ein Raser!
Nun ist die Grenze zwischen Verantwortung und Selbstüberschätzung fließend, proportional zur Motorisierung - was die StVO nicht berücksichtigt, was gut ist. Wer sich als Raser verfolgt fühlt, ist meist einer. Die anderen fahren zügig.
Es gibt keine "gerichtsverwertbare" Definition von "Raser", nur die Verwendung zur Diffamierung von ...
Meine Definition von "Raser" ist: So ( schnell ) fahren, dass der Fahrer überfordert ist, die Regeln und Vorschriften der StVO einzuhalten. Zum Beispiel Dauerlinks auf den Autobahnen, zum Beispiel nicht blinken beim Spurwechsel - und beim Ausfahren aus dem Kreisverkehr ( jawoll! ), zum Beispiel mit eingeschalteten Nebelschweinwerfern und Nebelscheißleuchten fahren bei guter Sicht, aber auch ... Parken im absoluten Halteverbot. Denn da ist doch das stehende Auto noch schneller als der Verstand des Fahrers.
Danach entstammt "rāsen" dem mittelhochdeutschen und meint:sich heftig bewegen. Heute wird dem Begriff umgangssprachlich zugeordnet: sich sehr schnell / in großer Eile fortbewegen; aber auch: von Sinnen oder außer sich sein; sich wie wahnsinnig gebärden; toben. Auch die englischen Synonyme wie raving, crazed, frantic, furious, dashing, berserk, frenzied, madding oder manic deuten darauf hin, dass es sich bei Raserei nicht nur um eine schnelle Form der Fortbewegung handelt, sondern vor allem um eine, die Vernunft, Rücksicht und Verantwortungs- wie Gefährdungsbewusstsein in hohem Maße vermissen lässt.
D.h.: Ein Fahrer, der mit 220 auf der Autobahn fährt oder Tempolimits gerne einnmal überschreitet ist solange kein Raser, wie er dies tut ohne sich oder andere zu gefährden und es im Besitz seiner vollen Urteilsfähigkeit entsprechend verantworten kann. Unter dieser Maßgabe fährt z.B. niemand mehr mit 220 Sachen durch die tiefschwarze Nacht. Wer in einer Autobahnbaustelle bei freier Fahrbahn 110 statt der erlaubten 80 fährt, ist nach der Definition ein Verkehrssünder, aber kein Raser. Wer jedoch gegen jede Vernunft drängelt, bei Regen immer noch Vordermänner beiseite schieben, rechts überholen u.ä. glaubt machen zu müssen, der ist ein Raser!
Nun ist die Grenze zwischen Verantwortung und Selbstüberschätzung fließend, proportional zur Motorisierung - was die StVO nicht berücksichtigt, was gut ist. Wer sich als Raser verfolgt fühlt, ist meist einer. Die anderen fahren zügig.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Anfeindungen anderer User und tragen Sie Ihrerseits mit konstruktiven Kommentaren zur Diskussion bei. Die Redaktion/vn
Der Kommentar, auf den Sie sich beziehen, wurde mittlerweile entfernt. Die Redaktion/vn
Der Kommentar, auf den Sie sich beziehen, wurde mittlerweile entfernt. Die Redaktion/vn
Längst überfällig. Es wird sich aber nichts ändern, da koennen noch soviel Studien, Unfallstatistiken etc. die alle einen positiven Effekt beweisen, erscheinen.
Die Automobillobby ist gegen ein Tempolimit, basta.
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