Verbrauchsarme AutosGeld sparen an der Zapfsäule

In der Mittel- und Oberklasse sowie bei SUVs ist es schwerer, sparsame Modelle zu finden. Aber es gibt sie in diesen Segmenten. Zweiter Teil der Übersicht

Angesichts von Rekordpreisen an den Tankstellen dürfte der Verbrauch für viele beim nächsten Autokauf zum wichtigsten Kriterium werden. Schließlich ist kaum zu erwarten, dass Benzin und Diesel wieder deutlich günstiger werden. Allerdings sind die Verbrauchswerte quer durch alle Fahrzeugklassen gesunken, sodass es nicht schwer fällt, sparsame Fahrzeuge zu finden.

In einer zweiteiligen Übersicht stellen wir genügsame Modelle vor. Den ersten Teil hatten wir den Kleinwagen und Kompakten gewidmet, unter denen das Angebot naturgemäß größer ist als in den Segmenten darüber. Doch auch in der Mittel- und Oberklasse sowie bei SUVs und Sportwagen lässt sich mit den richtigen Modellen an der Zapfsäule durchaus Geld sparen. Der Vergleichbarkeit wegen wird der jeweils im offiziellen Fahrzyklus NEFZ ermittelte Normverbrauch zugrunde gelegt, auch wenn bekanntlich der Wert nur schwer zu erreichen ist.

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Mittelklasse

In der Mittelklasse lässt sich zumindest laut Werksangabe ein Verbrauch von weniger als fünf Litern erzielen. So benötigt etwa der 32.000 Euro teure Audi A4 2.0 TDI mit 136 PS nur 4,3 Liter Diesel auf 100 Kilometern. In der gehobenen Mittelklasse weist der Audi A6 2.0 TDI mit 177 PS einen Durchschnittsverbrauch von fünf Litern auf – mit 40.850 Euro ist das Modell allerdings kein Schnäppchen. Bei der Konkurrenz aus München bleibt der BMW 320d in der 163-PS-Version für 35.350 Euro mit einem Verbrauch von 4,1 Litern Diesel sogar fast unter der Vier-Liter-Marke. Die Business-Limousine BMW 520d EDE (184 PS) genehmigt sich für 100 Kilometer 4,5 Liter.

Bei den Franzosen spart man besonders im Citroën C5 e-HDi 110: Er braucht im Schnitt 4,6 Liter Diesel je 100 Kilometer und kostet 28.350 Euro. Aus Köln kommt der Ford Mondeo 1.6 TDCi Econetic mit 4,3 Litern Verbrauch für 27.280 Euro. Die Koreaner versprechen in der eleganten Limousine Hyundai i40 1.7 CRDi (24.090 Euro) einen Durst von 4,6 Litern Diesel auf 100 Kilometer, die Kombiversion i40 CW 1.7 CRDi Blue erzielt sogar 4,3 Liter. Ganz knapp unterhalb der Fünf-Liter-Marke bleibt der Kia Optima 1.7 CRDi ISG mit Start-Stopp-Automatik (4,9 Liter Diesel, 30.090 Euro).

Der Mercedes C-Klasse C 220 CDI (170 PS, 37.217 Euro) reichen 4,4 Liter auf 100 Kilometer. Der Opel Insignia 2.0 CDTi mit 160 PS bringt es auf 4,3 Liter und kostet 28.205 Euro. Noch sparsamer ist der Peugeot 508 e-HDi 110 mit einem Durchschnittsdurst von 4,2 Litern, er kostet 25.750 Euro. Den gleichen Wert von 4,2 Litern erzielt auch der Škoda Octavia 1.6 TDI Greenline mit 105 PS für 19.890 Euro. Für Schweden-Fans steht der Volvo S60 DRIVe mit 115 PS und 4,3 Litern Diesel Verbrauch für 28.250 Euro parat. Ein Dauerbrenner unter den verbrauchsgünstigen Mittelklasse-Wagen ist der VW Passat TDI Bluemotion. Der 105-PS-Motor braucht 4,1 Liter je 100 Kilometer, das Fahrzeug ist für 26.825 Euro zu haben.

Oberklasse

In der Oberklasse sind solche Werte nicht zu erreichen. Immerhin mit 6,0 Litern auf 100 Kilometer kommt der Audi A8 3.0 TDI mit 204 PS aus, er kostet 69.600 Euro. Der BMW 730d (74.400 Euro) braucht im Schnitt schon 6,8 Liter, das Oberklasse-Coupé BMW 640d für 78.200 Euro kommt dagegen mit 5,4 Litern aus. Die sparsamste S-Klasse aus Sindelfingen ist der Mercedes S 250 CDI (204 PS, 71.876 Euro) mit einem Wert von 5,7 Litern auf 100 Kilometer.

SUVs

Bei den Sport Utility Vehicles (SUVs) sieht es besser aus, zumindest bei den kompakteren Vertretern dieser Gattung. Die anhaltende Beliebtheit des Segments hat auch das Angebot an sparsamen Modellen vergrößert, viele bleiben unter der Sechs-Liter-Grenze. Oft muss man dann aber auf Allradantrieb verzichten. Der sparsamste Audi Q3 (2.0 TDI, 140 PS, 29.900 Euro) bringt es auf 5,2 Liter pro 100 Kilometer. Für den beliebten VW Tiguan 2.0 TDI (30.000 Euro) gibt der Hersteller als Verbrauchswert 5,8 Liter je 100 Kilometer an.

Der BMW X1 sDrive 20d Efficient Dynamics hat zwar eine unaussprechliche Typenbezeichnung, braucht aber nur 4,5 Liter auf 100 Kilometer und kostet 33.200 Euro. Auch der BMW X3 xDrive 20d gehört mit 5,6 Litern zu den sparsamsten SUVs, er kostet inklusive Allradantrieb 39.700 Euro.

Bei den Koreanern ist der Hyundai ix35 1.7 CRDi 2WD SUV-Sparmeister (5,2 Liter, 24.160 Euro). Der Kia Sportage 1.7 2WD ISG erzielt den gleichen Verbrauchswert und kostet 24.810 Euro. Einen Normverbrauch von 5,0 Litern weist der Range Rover Evoque 2.2 eD4 2WD auf (33.100 Euro). Der Mini Countryman One D (22.100 Euro) braucht nur 4,4 Liter auf 100 Kilometer. Ganz knapp unter sechs Litern bleibt der Ford Kuga 2.0 TDCi 2x4 (5,9 Liter Verbrauch, 27.250 Euro). Der Lexus RX 450h benötigt zwar 6,3 Liter auf 100 Kilometer, schafft das aber als Benzin-Hybridfahrzeug ohne Dieselmotor. Inklusive Allradantrieb steht er für 59.950 Euro beim Händler.

Sportwagen

Im Segment der Sportwagen schauen die Kunden normalerweise nicht auf den Verbrauch. Doch auch dort gibt es einige Modelle, die sich halbwegs sparsam bewegen lassen. Der Peugeot RCZ HDi 165 zum Beispiel ist als Dieselversion zwar nicht der Schnellste, kommt aber mit 5,3 Litern im Schnitt aus. Er ist für 30.150 Euro zu haben. Der Mittelmotor-Flitzer Lotus Elise bringt es mit 142 PS dank seines geringen Gewichts auf 6,3 Liter Benzin pro 100 km, Kostenpunkt: 35.410 Euro. Mit 4,9 Litern Diesel im Schnitt lässt sich, zumindest laut Werksangabe, der Mercedes SLK 250 CDI bewegen (41.829 Euro).

 
Leserkommentare
  1. Die Normverbrauchswerte sind bei mindestens 80% der Fahrzeuge nicht zu erreichen und reines Blendwerk.
    Bestes Beispiel aus der aktuellen Ausgabe einer Auto-Zeitschrift ist der BMW 550d. Werksangabe knapp über 6 Liter, Testverbrauch über 10 Liter, Minimalverbrauch im Test 7 Liter...

    7 Leserempfehlungen
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    • didero
    • 11.04.2012 um 14:12 Uhr

    Dem möchte ich widersprechen. Dazu zwei belegbare Beispiele aus meiner eigenen Fahrpraxis:

    (1) Opel Corsa B, 55 PS, in meinem Besitz von 19.05.2000 bis 22.12.2006. Getankter Kraftstoff 4690 Liter Superbenzin, damit zurückgelegte Fahrstrecke 84.737 km. Ergibt einen Durchschnittsverbrauch von 5,35 l /100 km. Zum Vergleich der vom Hersteller genannte Katalogwert: 5,8 l / 100 km.

    (2) Opel Astra H, 105 PS, mit Klimaanlage, fahre ich seit 22.12.2006. Bisher getankt 6.775 Liter und damit 107.778 km gefahren, macht 6,29 l /100 km. Auch hier der Prospektwert: 6,6 l / 100 km.

    Es ist durchaus möglich, die vom Hersteller angegeben Werte in der Praxis zu erreichen. Voraussetzungen: Man fährt einigermaßen zahm und hat nicht das Pech, viel im Stadtverkehr unterwegs sein zu müssen. Dazu noch ein paar Kleinigkeiten (Reifenluftdruck um zwei oder drei Zehntel erhöhen, Tempomat nutzen wo immer das möglich ist), dann geht’s!

    Wurde sicherlich an anderer Stelle schon gesagt:

    Der Normverbauch ist ein Messwert, der auf einem Rollenprüfstand unter vereinheitlichten Randbedingungen (Fahrprofil, Temperaturen, Fahrwind, Reifendruck,...) ermittelt wird. Sinn und Zweck der Angabe des Normverbrauchs ist EINZIG UND ALLEIN der, dass die Kraftstoffverbräuche von verschiedenen Fahrzeuge untereinander vergleichbar werden. Er gibt NICHT den tatsächlichen Verbrauch im Alltag wieder!
    (steht alles unter dem Sternchen*)

    • didero
    • 11.04.2012 um 14:12 Uhr

    Dem möchte ich widersprechen. Dazu zwei belegbare Beispiele aus meiner eigenen Fahrpraxis:

    (1) Opel Corsa B, 55 PS, in meinem Besitz von 19.05.2000 bis 22.12.2006. Getankter Kraftstoff 4690 Liter Superbenzin, damit zurückgelegte Fahrstrecke 84.737 km. Ergibt einen Durchschnittsverbrauch von 5,35 l /100 km. Zum Vergleich der vom Hersteller genannte Katalogwert: 5,8 l / 100 km.

    (2) Opel Astra H, 105 PS, mit Klimaanlage, fahre ich seit 22.12.2006. Bisher getankt 6.775 Liter und damit 107.778 km gefahren, macht 6,29 l /100 km. Auch hier der Prospektwert: 6,6 l / 100 km.

    Es ist durchaus möglich, die vom Hersteller angegeben Werte in der Praxis zu erreichen. Voraussetzungen: Man fährt einigermaßen zahm und hat nicht das Pech, viel im Stadtverkehr unterwegs sein zu müssen. Dazu noch ein paar Kleinigkeiten (Reifenluftdruck um zwei oder drei Zehntel erhöhen, Tempomat nutzen wo immer das möglich ist), dann geht’s!

    Wurde sicherlich an anderer Stelle schon gesagt:

    Der Normverbauch ist ein Messwert, der auf einem Rollenprüfstand unter vereinheitlichten Randbedingungen (Fahrprofil, Temperaturen, Fahrwind, Reifendruck,...) ermittelt wird. Sinn und Zweck der Angabe des Normverbrauchs ist EINZIG UND ALLEIN der, dass die Kraftstoffverbräuche von verschiedenen Fahrzeuge untereinander vergleichbar werden. Er gibt NICHT den tatsächlichen Verbrauch im Alltag wieder!
    (steht alles unter dem Sternchen*)

    • uweo
    • 11.04.2012 um 13:08 Uhr
    2. Utupie

    Wenn die Verbrauchswerte der Autos sinken, dann wird mit roten Ampeln für den Ausgleich gesorgt.

    3 Leserempfehlungen
  2. die verbrauchsangaben der hersteller zu vergleichen ist ja selten einfältig ... und wo sind eigentlich die japanischen marken - wo ist renault?

    gerade die 1.5er diesel von renault, sind klein, sparsam und sehr leistungsstark!

    ein MÉGANE GRANDTOUR erhält mit diesen kleinen dieselmotoren verbrauchswerte ab nur 3,6 l diesel (ausserorts, herstellerangabe)

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    ... eine Art Zentralorgan des VDA, die repräsentative Berücksichtigung japanischer Marken erwarten. Und merken sie sich eins: Die Verbrauchswerte der Hersteller zu vergleichen, ist nicht einfältig, sondern zeugt von hoher journalsitischer Kompetenz.
    À propos Verbrauch: Eine 5000-km-Reise mit einem Mitsubishi Outlander (156-PS-Diesel, 6-Gang-Doppelkupplungsautomatik) mit zwei Erwachsenen und Gepäck für 14 Tage zeitigte einen Gesamt-Verbrauchswert von 5,6 l/100 km (nicht "auf Verbrauch", sondern ganz normal gefahren).

    "die verbrauchsangaben der hersteller zu vergleichen ist ja selten einfältig ... und wo sind eigentlich die japanischen marken - wo ist renault?"

    Die geben ihre Verbrauchswerte realistischer an - und fallen damit in aller Regel aus den Top Ten. Dazu kommt noch, dass die "normalen" Zeitungen kein Auto selbst in die Hände nehmen sondern durch spezialisierte Honorarkräfte und das Abschreiben von Pressemitteilungen der inländischen Hersteller und Lobbyorganisationen Artikel erzeugen. Das ist schön billig.

    ... eine Art Zentralorgan des VDA, die repräsentative Berücksichtigung japanischer Marken erwarten. Und merken sie sich eins: Die Verbrauchswerte der Hersteller zu vergleichen, ist nicht einfältig, sondern zeugt von hoher journalsitischer Kompetenz.
    À propos Verbrauch: Eine 5000-km-Reise mit einem Mitsubishi Outlander (156-PS-Diesel, 6-Gang-Doppelkupplungsautomatik) mit zwei Erwachsenen und Gepäck für 14 Tage zeitigte einen Gesamt-Verbrauchswert von 5,6 l/100 km (nicht "auf Verbrauch", sondern ganz normal gefahren).

    "die verbrauchsangaben der hersteller zu vergleichen ist ja selten einfältig ... und wo sind eigentlich die japanischen marken - wo ist renault?"

    Die geben ihre Verbrauchswerte realistischer an - und fallen damit in aller Regel aus den Top Ten. Dazu kommt noch, dass die "normalen" Zeitungen kein Auto selbst in die Hände nehmen sondern durch spezialisierte Honorarkräfte und das Abschreiben von Pressemitteilungen der inländischen Hersteller und Lobbyorganisationen Artikel erzeugen. Das ist schön billig.

  3. ... eine Art Zentralorgan des VDA, die repräsentative Berücksichtigung japanischer Marken erwarten. Und merken sie sich eins: Die Verbrauchswerte der Hersteller zu vergleichen, ist nicht einfältig, sondern zeugt von hoher journalsitischer Kompetenz.
    À propos Verbrauch: Eine 5000-km-Reise mit einem Mitsubishi Outlander (156-PS-Diesel, 6-Gang-Doppelkupplungsautomatik) mit zwei Erwachsenen und Gepäck für 14 Tage zeitigte einen Gesamt-Verbrauchswert von 5,6 l/100 km (nicht "auf Verbrauch", sondern ganz normal gefahren).

    Eine Leserempfehlung
    • didero
    • 11.04.2012 um 14:12 Uhr

    Dem möchte ich widersprechen. Dazu zwei belegbare Beispiele aus meiner eigenen Fahrpraxis:

    (1) Opel Corsa B, 55 PS, in meinem Besitz von 19.05.2000 bis 22.12.2006. Getankter Kraftstoff 4690 Liter Superbenzin, damit zurückgelegte Fahrstrecke 84.737 km. Ergibt einen Durchschnittsverbrauch von 5,35 l /100 km. Zum Vergleich der vom Hersteller genannte Katalogwert: 5,8 l / 100 km.

    (2) Opel Astra H, 105 PS, mit Klimaanlage, fahre ich seit 22.12.2006. Bisher getankt 6.775 Liter und damit 107.778 km gefahren, macht 6,29 l /100 km. Auch hier der Prospektwert: 6,6 l / 100 km.

    Es ist durchaus möglich, die vom Hersteller angegeben Werte in der Praxis zu erreichen. Voraussetzungen: Man fährt einigermaßen zahm und hat nicht das Pech, viel im Stadtverkehr unterwegs sein zu müssen. Dazu noch ein paar Kleinigkeiten (Reifenluftdruck um zwei oder drei Zehntel erhöhen, Tempomat nutzen wo immer das möglich ist), dann geht’s!

  4. ... habe mir mal die ersten zwei Modelle bei spritmonitor an geschaut (A4 = 6.5l, A6=8l im Schnitt), kurz gelacht und dann aufgegeben. Die Werksangaben kann man vergessen: Je "deutscher", je aufwendiger die Konstruktion und je teurer, desto mehr weichen die NEFZ-Angaben von der Realität ab. In aller Regel nicht unter 2l/100km.

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    ich fahre meinen Audi praktisch genau mit der Normzyklusangabe. Mit Winterreifen etwas mehr, mit Sommerreifen etwas weniger. Am Ende hängt es schlicht am Fahrer, die NEFZ Angaben ermöglichen nur einen relativen Vergleich, die absoluten Verbräuche hangen am Nutzer.

    ich fahre meinen Audi praktisch genau mit der Normzyklusangabe. Mit Winterreifen etwas mehr, mit Sommerreifen etwas weniger. Am Ende hängt es schlicht am Fahrer, die NEFZ Angaben ermöglichen nur einen relativen Vergleich, die absoluten Verbräuche hangen am Nutzer.

  5. "die verbrauchsangaben der hersteller zu vergleichen ist ja selten einfältig ... und wo sind eigentlich die japanischen marken - wo ist renault?"

    Die geben ihre Verbrauchswerte realistischer an - und fallen damit in aller Regel aus den Top Ten. Dazu kommt noch, dass die "normalen" Zeitungen kein Auto selbst in die Hände nehmen sondern durch spezialisierte Honorarkräfte und das Abschreiben von Pressemitteilungen der inländischen Hersteller und Lobbyorganisationen Artikel erzeugen. Das ist schön billig.

    2 Leserempfehlungen
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    Entfernt. Bitte verfassen Sie sachliche Kommentare. Danke, die Redaktion/ls

    -wer behauptet, dass dies in der deutschen Medienlandschaft existiert ist also unsachlich!

    Es gibt ja auch keine Vertreter der Wirtshaft, die in den Ministerien sitzen und Gesetze schreiben!

    Es wird sehr nötig, dass die Piraten beginnen den Sumpf trocken zu legen

    Entfernt. Bitte verfassen Sie sachliche Kommentare. Danke, die Redaktion/ls

    -wer behauptet, dass dies in der deutschen Medienlandschaft existiert ist also unsachlich!

    Es gibt ja auch keine Vertreter der Wirtshaft, die in den Ministerien sitzen und Gesetze schreiben!

    Es wird sehr nötig, dass die Piraten beginnen den Sumpf trocken zu legen

  6. dann denke ich schon an Umtausch.
    Was sollen solche merkwürdigen Ratschläge? Rein kaufmännisch betrachtet ist es blanker Unsinn, sich jetzt nur wegen der erhöhten Spritpreise ein neues, wenn auch sparsames Auto zu kaufen. Rechne ich mal die finanzielle Belastung aus, so kann ich selbst bei einer relativen Spritschleuder noch etliche Zeit tanken und fahren, bevor ich die finanzielle Mehrbelastung für den Neukauf eines Autos wieder raus habe.
    Ökologisch ist es sowieso ein Unsinn einen funktionierenden Gegenstand auf den Müll zu tun, nur um sich einen vermeintlich sparsameren Gegenstand zu kaufen. Diese wachsen nämlich nicht CO2-frei auf Bäumen, sondern verbrauchen eben auch Ressourcen bei ihrer Herstellung.
    Liebe Redakteure, mal ein bisschen nachgedacht, bevor hier nun ein weiteres Konjunkturprogramm für die deutsche Autoindustrie herbei geschrieben wird.
    Vor zwei Jahren hatten wir schon einmal solch ein ökologischen Wahnsinn, der heiß damals Abwrackprämie. Was da teilweise auf dem Schrott gelandet war, es sträuben sich mir immer noch die Nackenhaare.

    7 Leserempfehlungen
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    Redaktion

    Hallo Ingo Inländer,

    ich verstehe nicht, wie Sie auf die Idee kommen, wir würden den Ratschlag erteilen, sich "nur wegen der erhöhten Spritpreise" ein neues Auto anzuschaffen. Das tun wir nicht. Aber wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Neuwagen zu kaufen, bekommt hier eine kleine Übersicht.

    Viele Grüße
    Matthias Breitinger

    Zur Abwrackprämie:

    Sehr richtig! Man sollte zudem bedenken, dass hier nicht alles ökokorrekt "entsorgt" wurde, mit Rücklauf in den Kreislauf, sondern sehr viele Fahrzeuge massenhaft, dank Mafiamethoden (da wurden Prämien kassiert und Scheine ausgestellt) nun in Afrika etc landen.

    Es gab letztens mal eine sehr gute Doku über den Autohandel im Hamburger Hafen, alles in fester Hand einiger Familien, die haben sich auf dem Rücken der Bürger eine goldene Nase verdient.

    Ja, der wählerorientierte Ökounsinn, nutzt weder der Umwelt noch dem Bürger, sondern dem Minister und den Verdienern... Ein schöner Überblick über das "Wirken" der jeweiligen Umweltminister:
    http://www.spiegel.de/pol...

    Redaktion

    Hallo Ingo Inländer,

    ich verstehe nicht, wie Sie auf die Idee kommen, wir würden den Ratschlag erteilen, sich "nur wegen der erhöhten Spritpreise" ein neues Auto anzuschaffen. Das tun wir nicht. Aber wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Neuwagen zu kaufen, bekommt hier eine kleine Übersicht.

    Viele Grüße
    Matthias Breitinger

    Zur Abwrackprämie:

    Sehr richtig! Man sollte zudem bedenken, dass hier nicht alles ökokorrekt "entsorgt" wurde, mit Rücklauf in den Kreislauf, sondern sehr viele Fahrzeuge massenhaft, dank Mafiamethoden (da wurden Prämien kassiert und Scheine ausgestellt) nun in Afrika etc landen.

    Es gab letztens mal eine sehr gute Doku über den Autohandel im Hamburger Hafen, alles in fester Hand einiger Familien, die haben sich auf dem Rücken der Bürger eine goldene Nase verdient.

    Ja, der wählerorientierte Ökounsinn, nutzt weder der Umwelt noch dem Bürger, sondern dem Minister und den Verdienern... Ein schöner Überblick über das "Wirken" der jeweiligen Umweltminister:
    http://www.spiegel.de/pol...

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