Vergleichstest: Kampf der Familien-Kombis
Der Passat Variant ist der Spitzenreiter unter den Mittelklasse-Kombis – bisher. Nun tritt Hyundai mit dem neuen i40cw an. Unser Test zeigt, ob er dem VW gefährlich wird.
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VW Passat Variant und Hyundai i40cw
Seitdem das Handyvideo kursiert, in dem VW-Konzernchef Martin Winterkorn auf einer Automesse zähneknirschend die gute Verarbeitung eines Hyundai bewundert, haben viele die Autos aus Korea im Blick. Modelle von Hyundai gelten seither als direkte und starke Konkurrenz zu den Wagen aus Wolfsburg. Bei den Familienfahrzeugen tritt der Hyundai i40cw gegen der Passat Variant an. Zwei Kombis der Mittelklasse – eine Kategorie, in der dem Passat bisher kein Herausforderer richtig gefährlich werden konnte. Ob sich das mit dem neuen i40cw ändert, soll ein Vergleichstest zeigen.
Gutes Aussehen ist zwar nicht alles und Design ist bekanntlich Geschmackssache – doch moderner und frischer sieht der Hyundai allemal aus. Der Passat ist das Gelsenkirchener Barock des deutschen Automobildesigns: unauffällig, bieder, solide. Der i40 kontert mit einer eleganten Bogenspannung in der Seitenlinie. Seine wohlproportionierten Rundungen sind ein Aphrodisiakum für die Augen, während die strengen Formen des Passat eher als Liebestöter durchgehen.
Bei den Dimensionen schneiden beide Modelle ähnlich gut ab. Beide sind mit 4,77 Metern gleich lang, auch das Kofferraumvolumen des Hyundai (553 bis maximal 1.719 Liter) orientiert sich stark am Passat Variant (603 bis 1.731 Liter). Beide Gepäckabteile sind schön breit, gut nutzbar und erfreuen den Rücken mit einer niedrigen Ladekante. Das Schienensystem, welches mithilfe einer sperrigen Apparatur das Hin- und Herfliegen des Gepäcks verhindern soll, ist nahezu 1:1 austauschbar. In beiden Fahrzeugen würde wohl auch einfach eine rutschfeste Matte ausreichen.
Nerviges Navi
Mit umgelegten Rückbänken können in beiden Modellen größere Einkäufe, etwa im Baumarkt, gut nach Hause transportiert werden. Bei der Übersicht nach hinten punktet allerdings der Passat dank seiner weniger stark geneigten Heckscheibe und dem kürzeren Heckabschluss.
Angesichts identischer Außenlängen unterscheiden sich im Innenraum Sitzkomfort und Platzangebot kaum. In der zweiten Sitzreihe finden sowohl im Passat als auch im Hyundai bis zu 1,90 Meter große Mitfahrer ausreichend Platz, und selbst nach mehreren hundert gefahrenen Kilometern am Stück schmerzt nichts. Als sehr angenehm hat sich die Sitzlüftung des Koreaners herausgestellt. Unauffällig und nicht zu kalt sorgt sie dafür, dass selbst nach einiger Fahrtzeit bei hohen Außentemperaturen das Hemd und die Hose beim Aussteigen nicht am Sitz verweilen wollen.
Was im Hyundai aber auf Dauer etwas nervt, ist das Navigationssystem, so hübsch es grafisch auch sein mag. Warum muss jedes Autobahnkreuz, das man passiert, mit den Worten "Bitte links halten" kommentiert werden? Sollte es dem Fahrer zu bunt mit der Sprecherin werden, kann ihr zwar per umständlicher Tastenkombination auf dem Touchscreen der Mund verboten werden, doch nach einer kurzen Rast und dem erneuten Anlassen des i40cw füllt sie den Innenraum wieder mit ihrer Stimme.







Zitat
"Die Dauer für den Sprint von 0 auf 100 ist ein wichtiger Vergleichswert"
Nein, ist er nicht.Viel wichtiger und praxisrelevanter ist die Elastizität, also z.B. der Sprint von 60 auf 120 km/h während eines Überholvorganges.
Dazu kann unser "Testteam" aber nichts sagen, weil sie die Fahrzeuge selbst nie gefahren haben.
von uns verwendeten Römer-Sitzen geht es beim Passat jedenfalls nicht. Man muss einen Sitzerhöher in die Mitte quetschen.
... wie manche Menschen ihre und NUR ihre Meinung als allgemeingueltig vorschreiben wollen. Bei manchen Kommentaren hier kann man nur den Kopf schuetteln.
Ach ja, ich bleibe dann doch lieber bei meinem BMW Z4, 3,0 Liter klassischer Reihensechszylinder Saugmotor (den man treten muss) mit 265 PS und unnachahmlichen Klang. Verbrauch 11 Liter Super Plus. Gerne auch mal ueber 200 km/h (natuerlich nur wenn der Verkehr es erlaubt).
*harrt dem unausweichlich folgendem Gift-und-Geiferangriff*
Und außerdem ist das sachliche Design vom Passat zehnmal schöner und zeitloser.
wenn das wort "fratzenhaft" mal passt, DANN zu diesem hyundai.
dafür is der vw laaaaaaaaaaaaaaaangweilig.
tja... der mittelweg, das wärs.
und all diese menschen mit ihrem "wawawa 80kg mensch 2 t fahrzeug" geblubber...
es gibt auch menschen die das doppelte wiegen.
macht adipositas also den wagen sinnvoller?
Für den Preis möchte ich in diesem Fahrzeug keine lieben kleinen Kinder transportieren oder noch schnell was aus dem Baumarkt wegtransportieren. Ob Zementsäcke aus dem Sonderangebot die straffe oder eher die kommode Federung besser finden? Wenigstens bleiben sie bei der Klimaautomatik schön trocken. Was für eine merkwürdige Lobhudelei sich hier in der ZEIT findet.
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