Elektromobilität: Französische Autohersteller im Elektro-Fieber
Frankreichs angeschlagene Autohersteller suchen ihr Heil im Elektroantrieb. Besonders Renault prescht mit vier Modellen voran – eine riskante Strategie.
© Vittorio Zunino Celotto/Getty Images

Ein Exemplar des Renault-Elektroautos Fluence Z.E. auf der Piazza della Scala in Mailand (Archivbild)
"Wenn man heute an Hybridautos denkt, denkt man an Toyota", sagte Renault-Chef Charles Ghosn vor zwei Jahren und fügte hinzu: "Wenn bald von Elektroautos die Rede ist, wird man an Renault-Nissan denken." Ghosn beschrieb damit nicht nur die Hoffnung des von ihm geleiteten französischen Autobauers. Er hätte ebenso gut auch über die Erwartungen seines Erzrivalen Peugeot-Citroën (PSA) sprechen können.
Die Rechnung der beiden Traditionshersteller von der anderen Rheinseite ist einfach: Im Geschäft mit Fahrzeugen, die herkömmlichen Treibstoff tanken, fallen sie seit Jahren immer weiter zurück. Einerseits schrumpfen die Margen für die Kleinwagen, die die französischen Unternehmen hauptsächlich produzieren. Denn der Wettbewerb mit Opel, Fiat, VW und Co. drückt in diesem Segment die Preise. Andererseits haben sich beide Marken aus dem profitablen Geschäft mit Oberklassefahrzeugen weitgehend zurückgezogen.
Auch was die Breite und technische Leistung ihrer Modellpalette betrifft, können Renault und PSA mit Konkurrenten wie Volkswagen immer weniger mithalten. Das Ergebnis: Ein Verlust bei der Autosparte von PSA von rund 90 Millionen Euro im Jahr 2011. Zwar macht Renault noch Gewinn, aber auch hier gab es 2011 einen Gewinneinbruch um 39 Prozent.
Kooperationen sollen helfen
Nun soll also die Elektromobilität für die französischen Autobauer Licht in die sonst düstere Zukunft bringen. Zehn Prozent der verkauften Autos im Jahr 2020, so schätzen die Marktforscher bei Europas zweitgrößtem Autobauer Renault, werden ausschließlich mit Strom angetrieben. Wer technisch in diesem neuen Segment die Nase vorn hat, so das Kalkül, bekommt das größte Stück vom neuen Mobilitätskuchen.
Um künftig in diesem neuen Segment die Technologieführerschaft zu übernehmen, setzt Renault auf die Kooperation mit dem japanischen Autobauer Nissan, mit dem seit 1999 ein Bündnis besteht. Insgesamt haben Renault und Nissan in den vergangenen Jahren vier Milliarden Euro in die neue Antriebs- und Batterietechnik investiert. Hinzu kommt eine Kooperation mit Daimler, um gemeinsam Plattformen und Teile für die Elektroautos zu bauen. Durch die Skaleneffekte bei der Produktion größerer Stückzahlen sollen die Kosten für die Stromer sinken.
Auch bei Peugeot-Citroën hofft man auf eine Kooperation, um bei den Batteriefahrzeugen anzugreifen. Hier ist es eine Liaison mit dem bayerischen Autobauer BMW, die im Oktober vergangenen Jahres startete. Dafür forschen mehr als 400 Mitarbeiter am Standort München. Im französischen Mulhouse sollen mehr als 200 Mitarbeiter ab 2015 dann Autoteile produzieren. Entwickelt, und später produziert, wird alles von der Batterie über den Motor, von der Leitungselektronik bis zu den Ladeeinheiten.
Gemeinsam sind wir stark, lautet also das Motto bei beiden französischen Autobauern. In technisch besseren Leistungen – etwa bei Reichweite, Kosten oder Ladezeit – haben sich die Kooperationen aber noch nicht niedergeschlagen. Eine der wichtigsten Fragen bleibt deshalb vorerst für die französischen Autobauer: Wie viele Steckdosen-Autos werden tatsächlich in den kommenden Jahren verkauft?







Lieber eirenarch,
einen herkömmlichen Kleinwagen mit Verbrennungsmotor bekommen Sie aber auch kaum für unter 10.000 Euro. Ein Peugeot 207 als Dreitürer kostet 12.350 Euro. Hinzu kommt, dass die Elektroautos derzeit noch nicht in Massen gefertigt werden. Später dürfte der Preis sinken.
Entschuldigung, aber wenn hier ein Redakteur schreibt, dass es einen herkömmlichen Kleinwagen kaum für unter 10.000 Euro gibt, muss ich einfach widersprechen. Mittlerweile dürfte die Marke Dacia wohl fast jedem hinlängliche bekannt sein, so dass es mir als eingefleischter Fan fast schon peinlich ist, dafür Werbung zu machen.
Es muss aber einfach gesagt werden, dass es (z.B. von Dacia) selbstverständlich Autos unter 10.000 Euro gibt. Und zwar nicht nur Kleinwagen, sondern mit dem Dacia Logan MCV auch einen riesengroßen Familien-Kombi. Natürlich bekommt man das Auto dafür nur in der Grundausstattung ohne Servolenkung, Klimaanlagen, elektr. Fensterheber und sonstige Zusatzausstattung. Aus eigener Erfahrung darf ich aber sagen, dass man so ein Auto trotzdem ganz wunderbar und zufrieden fahren kann.
Daher ist auch die vorangegangene Frage von "eirenarch" berechtigt, warum ein E-Auto ohne Batterie schon einmal mindestens 10.000 Euro kosten muss. Ich bin jedenfalls schon gespannt darauf, wenn Dacia sich des Themas E-Auto annimmt und allen anderen Herstellern vormacht, wie günstig es bei Verzicht auf allen Luxus wirklich geht.
Entschuldigung, aber wenn hier ein Redakteur schreibt, dass es einen herkömmlichen Kleinwagen kaum für unter 10.000 Euro gibt, muss ich einfach widersprechen. Mittlerweile dürfte die Marke Dacia wohl fast jedem hinlängliche bekannt sein, so dass es mir als eingefleischter Fan fast schon peinlich ist, dafür Werbung zu machen.
Es muss aber einfach gesagt werden, dass es (z.B. von Dacia) selbstverständlich Autos unter 10.000 Euro gibt. Und zwar nicht nur Kleinwagen, sondern mit dem Dacia Logan MCV auch einen riesengroßen Familien-Kombi. Natürlich bekommt man das Auto dafür nur in der Grundausstattung ohne Servolenkung, Klimaanlagen, elektr. Fensterheber und sonstige Zusatzausstattung. Aus eigener Erfahrung darf ich aber sagen, dass man so ein Auto trotzdem ganz wunderbar und zufrieden fahren kann.
Daher ist auch die vorangegangene Frage von "eirenarch" berechtigt, warum ein E-Auto ohne Batterie schon einmal mindestens 10.000 Euro kosten muss. Ich bin jedenfalls schon gespannt darauf, wenn Dacia sich des Themas E-Auto annimmt und allen anderen Herstellern vormacht, wie günstig es bei Verzicht auf allen Luxus wirklich geht.
mit den 5000 Euro, aber es gibt eine handvoll Autos in Kleinwagengröße die für um die 10 000 Euro erhältlich sind. Außerdem sollten die E-Wagen-Hersteller wirklich mal überlegen ein wenig Blinki-Blinki weg zu lassen, das senkt auch Kosten. Statt Touchscreens, ein paar gute alte Schalter aus dem Konzernregal.
Der Preis eines Autos besteht nicht nur aus Einzelteilen. Ein Touchscreen ist zum Beispiel kein Hexenwerk, sondern mittlerweile günstige Standardhardware.
Die Hersteller müssen erst einmal die jahrelangen Entwicklungskosten für diese Modelle wieder reinholen. Den Aufpreis müssen die "First-Mover" Käufer halt drraufzahlen.
Der Preis eines Autos besteht nicht nur aus Einzelteilen. Ein Touchscreen ist zum Beispiel kein Hexenwerk, sondern mittlerweile günstige Standardhardware.
Die Hersteller müssen erst einmal die jahrelangen Entwicklungskosten für diese Modelle wieder reinholen. Den Aufpreis müssen die "First-Mover" Käufer halt drraufzahlen.
... nicht mehr hören/lesen. WIe groß war doch noch das Gejammer vor ein paar Wochen, als die Spritpreise für Super bei über 1,70€ lagen?!
Hier gehen jetzt mal wieder andere Hersteller voran, die sich trauen, auch mal nicht bis zum letzten Moment zu warten wie die deutschen "Premium"-Hersteller. Premium in "" weil das bei den großen Marken eh nur bedeutet, mit Augenwischerei, PR, die billige Technik zu verstecken und trotzdem dafür horrende Preise veranschlagen zu können. Ohne die Subvention der Steuerzahler, sprich: Dienstwagenbesteuerung, wären Audi (über 70% der Fahrzeuge über 2l Hubraum werden vom Steuerzahler subventioniert!) und Co nämlich schon ziemlich in Schwierigkeiten.
Zusätzlich fallen dann auch bei anderen E-Autos wie dem Tesla S komentare wie: "... wird es der Model S besonders in Deutschland schwer haben. Denn wer möchte schon in dem besten Auto der Welt von einem Kleinwagen auf der Autobahn überholt werden? Die Höchstgeschwindigkeiten liegen nämlich zwischen 177 und 209 Kilometern pro Stunde...". WTF, sorry für den Ausdruck, aber meine Fresse, Deutschland muss endlich mal aufwachen und merken, dass es ohne Tempolimit nicht geht, alle haben es, und die kommen auch an ihre Fahrtziele ... Renault/Nissan und ihr Partner Mercedes siend so ziemlich die einzigen, die gut vorbereitet sein werden - E-Motor und Brennstoffzelle werden kommen. Und wenn ich das Geld hätte, ich würd mir den Zoe kaufen für die 20 000€. Besser als VW ist der allemal ...
einfach so geparkt in der Innenstadt. Wenn da nicht an dem Wagen ein deutlicher Hinweis angebracht gewesen wäre, dann hätte man / Frau es schlicht für eine "ganz normale" B-Klasse halten können, die schlicht am Straßenrand abgestellt wurde. Das Problem ist weniger, dass die hiesigen Hersteller nichts alltagstaugliches zustande bringen, es findet schlicht nicht seinen Weg dorthin.
Wie SPIEGEL-Online vor kurzem berichtete, werden die Berliner Verkehrsbetriebe in Kürze 10 elektrisch über Akkus betriebene Busse erproben, importiert von einer Deutschen Firma aus China. Dort ist man offensichtlich zu dem Schluss gelangt, das Problem der Luftverschmutzung in den Ballungsräumen ist nicht anders lösbar.
Noch haben die Hersteller von PKW mit Verbrennungsmotor hierzulande eine starke Lobby, aber die Zukunft wird davon bestimmt sein, dass es global in allen Ballungsräumen Zonen geben wird, in denen nur noch emissionsfreie Fahrzeuge zugelassen sind.
Insofern bleibt offen, ob die Strategie von Renault kurzfristig von Erfolg gekrönt ist, langfristig führt für die Automobilindustrie kein Weg an dem mit dem elektrischen Antrieb verbundenen Technologiewandel kein Weg vorbei. Der Preis für den Akku ist eindeutig ein Problem, der Punkt ist nur: wenn es die Europäer nicht schaffen, derartiges sehr viel billiger zu machen, dann werden dies mit Gewissheit die Asiaten bewerkstelligen - und dann hat die Europäischen Automobilindustrie ein viel größeres Problem.
einfach so geparkt in der Innenstadt. Wenn da nicht an dem Wagen ein deutlicher Hinweis angebracht gewesen wäre, dann hätte man / Frau es schlicht für eine "ganz normale" B-Klasse halten können, die schlicht am Straßenrand abgestellt wurde. Das Problem ist weniger, dass die hiesigen Hersteller nichts alltagstaugliches zustande bringen, es findet schlicht nicht seinen Weg dorthin.
Wie SPIEGEL-Online vor kurzem berichtete, werden die Berliner Verkehrsbetriebe in Kürze 10 elektrisch über Akkus betriebene Busse erproben, importiert von einer Deutschen Firma aus China. Dort ist man offensichtlich zu dem Schluss gelangt, das Problem der Luftverschmutzung in den Ballungsräumen ist nicht anders lösbar.
Noch haben die Hersteller von PKW mit Verbrennungsmotor hierzulande eine starke Lobby, aber die Zukunft wird davon bestimmt sein, dass es global in allen Ballungsräumen Zonen geben wird, in denen nur noch emissionsfreie Fahrzeuge zugelassen sind.
Insofern bleibt offen, ob die Strategie von Renault kurzfristig von Erfolg gekrönt ist, langfristig führt für die Automobilindustrie kein Weg an dem mit dem elektrischen Antrieb verbundenen Technologiewandel kein Weg vorbei. Der Preis für den Akku ist eindeutig ein Problem, der Punkt ist nur: wenn es die Europäer nicht schaffen, derartiges sehr viel billiger zu machen, dann werden dies mit Gewissheit die Asiaten bewerkstelligen - und dann hat die Europäischen Automobilindustrie ein viel größeres Problem.
Wer jetzt damit wieder aus seiner Ecke gekrochen kommt und da ich ja auch grad etwas in Fahrt bin:
- Deutsche "Premium"-Hersteller haben ihre eigenen kleinen Pannen- und Servicedienste, daher werden diese schnell aus der ADAC-Statistik genommen und stehen daher in besonders gutem Licht da
- Die Franzosen haben qualitativ viel zugelegt und sind nicht auf solche Hilfsmittel wie die deutschen Hersteller angewiesen (s.o.)
- Ich fahre viel Autobahn, täglich 120 km, und wenn da Autos am Rand verrecken, dann sind es häufig "Premium"-Kisten.
... die E-Autos verkaufen sich zur Zeit nur in homöopathischen Dosen. Da kann man argumentieren wie man will, das ist nunmal so.
Könnte es an der negativen Berichterstattung der ganzen großen Medien liegen? Klar haben die heutigen E-Autos Probleme:
- Reichweite, auch wenn die meist immer über dem liegt, was der normale Autofahrer täglich zurücklegt
- Ladestationen, entweder gibts gar keine, Parkplätze vor den Stationen werden gerne von normalen PKW belegt ... theoretisch müsste jedes Parkhaus neben Frauen- und Familienstellplätzen auch E-Stellplätze mit Bezahlung über die Parkkosten anbieten
- Alternativen zu Ladestationen, wie von das Tauschen der Akkus werden bei uns nicht angeboten (aber z.b. in Frankreich)
- Aber, für mich, der wichtigste Punkt: Akzeptanz. Dazu gehören die Berichterstattung und auch die Kosten. Bisher wurden ja immer nur normale Autos auf E-Motor umgestellt (viel zu schwer, ausgelegt auf Benziner/Diesel bringt Probleme für die Akkuplatzierung etc) oder Verzichtsmobile angeboten. Dazu zählt auch der iON/Miev/..., diese sind für das, was sie bieten, viel zu teuer (auch weil man den Akku mitkauft).
Der Zoe wird in Bezug auf den letzten Punkt eine der ersten richtigen Ausnahmen werden. Risikoreich für Renault, aber ich hoffe, dass sie damit Erfolg haben werden. Irgendwer muss ja mal anfangen ...
... die E-Autos verkaufen sich zur Zeit nur in homöopathischen Dosen. Da kann man argumentieren wie man will, das ist nunmal so.
Könnte es an der negativen Berichterstattung der ganzen großen Medien liegen? Klar haben die heutigen E-Autos Probleme:
- Reichweite, auch wenn die meist immer über dem liegt, was der normale Autofahrer täglich zurücklegt
- Ladestationen, entweder gibts gar keine, Parkplätze vor den Stationen werden gerne von normalen PKW belegt ... theoretisch müsste jedes Parkhaus neben Frauen- und Familienstellplätzen auch E-Stellplätze mit Bezahlung über die Parkkosten anbieten
- Alternativen zu Ladestationen, wie von das Tauschen der Akkus werden bei uns nicht angeboten (aber z.b. in Frankreich)
- Aber, für mich, der wichtigste Punkt: Akzeptanz. Dazu gehören die Berichterstattung und auch die Kosten. Bisher wurden ja immer nur normale Autos auf E-Motor umgestellt (viel zu schwer, ausgelegt auf Benziner/Diesel bringt Probleme für die Akkuplatzierung etc) oder Verzichtsmobile angeboten. Dazu zählt auch der iON/Miev/..., diese sind für das, was sie bieten, viel zu teuer (auch weil man den Akku mitkauft).
Der Zoe wird in Bezug auf den letzten Punkt eine der ersten richtigen Ausnahmen werden. Risikoreich für Renault, aber ich hoffe, dass sie damit Erfolg haben werden. Irgendwer muss ja mal anfangen ...
auf die Rufe der Kunde zu hören und Autos für diese herzustellen.
Was hinter einen Hersteller, etwa so ein Auto wie die legendäre Ente neu aufzulegen, klein, mit dem Nötigsten ausgestattet in einfacher und robuster Technik und das ganze noch für wenig Geld.
Mal schauen, wann es endlich damit losgeht.
Also soweit ich im Bilde bin, sind solche Konstruktionen wie die "Ente" zu einer Zeit entstanden, als der Schutz der Insassen im Falle eines Aufpralls ("Knautschzone") noch überhaupt kein Thema war.
Moderne Fahrzeuge sind auch deswegen völlig anders konstruiert, weil man heute ganz andere Möglichkeiten hat eine Karosserie gezielt auf maximalen Schutz der Insassen zu optimieren.
Dennoch geht ihr Vorschlag genau in die richtige Richtung, denn solche Dinge wie elektrische Fensterheber, Soundsystem, Mehrzonen - Klimaautomatik usw. - das erhöht allesamt letztenendes das Fahrzeuggewicht und damit den Energieverbrauch.
Die Vorteile eines elektrischen Antriebs gehen da mehr in eine andere Richtung, ein Elektromotor hat deutlich weniger bewegte Teile als ein Verbrennungsmotor. Langfristig sind so Fahrzeuge vorstellbar, deren Wartungsbedarf deutlich geringer ausfällt als bei denen, die momentan auf den Straßen unterwegs sind.
"Was hinter einen Hersteller, etwa so ein Auto wie die legendäre Ente neu aufzulegen, klein, mit dem Nötigsten ausgestattet in einfacher und robuster Technik und das ganze noch für wenig Geld."
Nur weil Sie wieder gerne eine Ente kaufen würde, die zwar wenig wiegt und kaum Technik hat, aber dafür einen - für das Fahrzeug - hohen Verbrauch und eine Fahrsicherheit, die den Namen Sicherheit noch nicht einmal verdient hat, heißt das nicht, dass 40 Millionen Menschen in Deutschland auch auf genau so ein Fahrzeug stehen.
Für Sie als Minimalist ist der Dacia Logan oder Sandero doch perfekt. Viel Platz, modern, relativ sicher, ohne Schnickschnack und das zu einem sehr billigen Preis. Alternativ können Sie sich ja auch eine gebrauchte Ente kaufen.
Also soweit ich im Bilde bin, sind solche Konstruktionen wie die "Ente" zu einer Zeit entstanden, als der Schutz der Insassen im Falle eines Aufpralls ("Knautschzone") noch überhaupt kein Thema war.
Moderne Fahrzeuge sind auch deswegen völlig anders konstruiert, weil man heute ganz andere Möglichkeiten hat eine Karosserie gezielt auf maximalen Schutz der Insassen zu optimieren.
Dennoch geht ihr Vorschlag genau in die richtige Richtung, denn solche Dinge wie elektrische Fensterheber, Soundsystem, Mehrzonen - Klimaautomatik usw. - das erhöht allesamt letztenendes das Fahrzeuggewicht und damit den Energieverbrauch.
Die Vorteile eines elektrischen Antriebs gehen da mehr in eine andere Richtung, ein Elektromotor hat deutlich weniger bewegte Teile als ein Verbrennungsmotor. Langfristig sind so Fahrzeuge vorstellbar, deren Wartungsbedarf deutlich geringer ausfällt als bei denen, die momentan auf den Straßen unterwegs sind.
"Was hinter einen Hersteller, etwa so ein Auto wie die legendäre Ente neu aufzulegen, klein, mit dem Nötigsten ausgestattet in einfacher und robuster Technik und das ganze noch für wenig Geld."
Nur weil Sie wieder gerne eine Ente kaufen würde, die zwar wenig wiegt und kaum Technik hat, aber dafür einen - für das Fahrzeug - hohen Verbrauch und eine Fahrsicherheit, die den Namen Sicherheit noch nicht einmal verdient hat, heißt das nicht, dass 40 Millionen Menschen in Deutschland auch auf genau so ein Fahrzeug stehen.
Für Sie als Minimalist ist der Dacia Logan oder Sandero doch perfekt. Viel Platz, modern, relativ sicher, ohne Schnickschnack und das zu einem sehr billigen Preis. Alternativ können Sie sich ja auch eine gebrauchte Ente kaufen.
... die E-Autos verkaufen sich zur Zeit nur in homöopathischen Dosen. Da kann man argumentieren wie man will, das ist nunmal so.
brauchte der Fluence 25 kWh/100 km.
Die Kosten für Batteriemiete und Strom entsprechen in etwa denen für 7 Liter Kraftstoff auf 100km, so könnte die Zahl sinn machen
...hat die neue, energiesparende Technik. Nicht der Fluence!
Die Akkumiete die aktuell gezahlt rechnet mit heutigen, teuren Akkukosten.
Vielleicht lesen Sie einfach doch mal den angegebenen link aus dem Spiegel.
...hat die neue, energiesparende Technik. Nicht der Fluence!
Die Akkumiete die aktuell gezahlt rechnet mit heutigen, teuren Akkukosten.
Vielleicht lesen Sie einfach doch mal den angegebenen link aus dem Spiegel.
Bei der Einführung des Dieselrussfilters durch Peugeot war das gar nicht anders. Da konnte man auch in der deutschen Presse lange Zeit lesen, dass man den eigentlich nicht braucht und dass motorinterne Maßnahmen eigentlich der bessere Weg seien.
Inzwischen haben es alle eingesehen, so dass wir das jetzt nicht mehr lesen müssen.
Oder der Toyota Hybrid Prius: Was mussten wir nicht alles lesen, dass Dieselfahrzeuge eigentlich noch besser seien als so ein Benzinhybrid. Langsam kommen auch die deutschen Hersteller mit Hybridfahrzeugen auf den Markt, und wir können aufatmen. Keine weiteren Blockade-Artikel sind mehr nötig.
(Und nicht zu vergessen: Bei Toyota klemmen die Gaspedale! So was kann jetzt ohnehin niemand mehr kaufen. Dass bei VW die Motorblöcke zufroren und platzten, dass Mercedesmodelle unter Kantenrost leiden und so, haben wir dagegen schon fast wieder vergessen. )
Wir sollten uns auf eine längere Zeit einrichten, mit vielen negativen Artikeln zur Elektromobilität. Die wird erst aufhören, wenn genügend deutsche Elektromodelle auf dem Markt sind.
Leider haben Sie mit ihrem Kommentar recht. Dies liegt leider auch ein einer "gewissen Nähe" der deutschen Autojournalisten insbesondere zum Volkswagenkonzern.
Mal zum Thema "Vorsprung durch Technik": Der Volkswagenkonzern gurkelt hier ganz klar hinter den Franzosen her. Bei der Wahl der Motoren ist PSA gegenüber VW die ganz klar bessere Wahl, selbst wenn man auf "deutsche Technik" setzt. Dort werden seit einiger Zeit Benzin-Motoren von BMW verbaut.
Der "Premium-Bereich" in Deutschland wird von Steuerzahler hoch subventioniert. Lustiger Weise spielen die Premium-Modelle aller "nicht-deutschen" Hersteller in Deutschland kaum eine Rolle. Woanders sehen die Zulassungszahlen ganz anders aus.
Der ganze Klein- und Kompaktwagenbereich ist für einen Hersteller in D oder F nur dann profitabel, wenn pro Fahrzeug ein Haufen Extras mitverkauft werden. Vor 5 Jahren war ein Golf in der "Holzklasse", also Basismotor ohne jede Zusatzausstattung für den VW-Konzern ein Verlustgeschäft.
Mit den Franzosen und den Elektroautos verhält es sich leider ähnlich.
Es bleibt nur zu hoffen, dass die Firmenkunden, Erstanwender und mutige Bürgermeister hier einen Markt schaffen, der diese Fahrzeuge zum typsichen Straßenbild einer Großstadt macht.
Leider haben Sie mit ihrem Kommentar recht. Dies liegt leider auch ein einer "gewissen Nähe" der deutschen Autojournalisten insbesondere zum Volkswagenkonzern.
Mal zum Thema "Vorsprung durch Technik": Der Volkswagenkonzern gurkelt hier ganz klar hinter den Franzosen her. Bei der Wahl der Motoren ist PSA gegenüber VW die ganz klar bessere Wahl, selbst wenn man auf "deutsche Technik" setzt. Dort werden seit einiger Zeit Benzin-Motoren von BMW verbaut.
Der "Premium-Bereich" in Deutschland wird von Steuerzahler hoch subventioniert. Lustiger Weise spielen die Premium-Modelle aller "nicht-deutschen" Hersteller in Deutschland kaum eine Rolle. Woanders sehen die Zulassungszahlen ganz anders aus.
Der ganze Klein- und Kompaktwagenbereich ist für einen Hersteller in D oder F nur dann profitabel, wenn pro Fahrzeug ein Haufen Extras mitverkauft werden. Vor 5 Jahren war ein Golf in der "Holzklasse", also Basismotor ohne jede Zusatzausstattung für den VW-Konzern ein Verlustgeschäft.
Mit den Franzosen und den Elektroautos verhält es sich leider ähnlich.
Es bleibt nur zu hoffen, dass die Firmenkunden, Erstanwender und mutige Bürgermeister hier einen Markt schaffen, der diese Fahrzeuge zum typsichen Straßenbild einer Großstadt macht.
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