Alternativer Treibstoff: "Investitionen in Wasserstoff-Tankstellen werden sich auszahlen"
Der Chef der Wasserstoff-Initiative NOW, Bonhoff, erklärt im Interview, wie der Aufbau der Infrastruktur finanziert wird. Öffentliche Mittel müssten später zurückfließen.
ZEIT ONLINE: Herr Bonhoff, an wie vielen Zapfsäulen werden die für 2015 angekündigten Brennstoffzellen-Autos Wasserstoff tanken können?
Klaus Bonhoff: Bis dahin sollen 50 öffentlich zugängliche Tankstellen vorhanden sein. Wichtig ist dabei, dass die Metropolregionen versorgt sind und ein Netzwerk aus Korridoren besteht. Wer ein Auto mit Brennstoffzellenantrieb hat, soll damit die Bundesrepublik emissionsfrei von Norden nach Süden und von Westen nach Osten durchqueren können.
ZEIT ONLINE: Sind 50 Säulen nicht viel zu wenig? Das klingt eher nach einer Verhinderungstaktik, um die Nachfrage nach Brennstoffzellen-Fahrzeugen klein zu halten.

Klaus Bonhoff, Jahrgang 1968, ist promovierter Maschinenbau-Ingenieur. Seit 2008 ist er Geschäftsführer der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW). Diese wurde 2008 von der Bundesregierung gegründet, um das staatliche Innovationsprogramm zur Brennstoffzellentechnik zu koordinieren.
Bonhoff: 50 Säulen reichen in der Tat nicht aus. Damit werden wir nur die beginnende Nachfrage decken können. Deshalb muss die Zahl sukzessive steigen: Der Ausbau der Infrastruktur muss Hand in Hand mit einer wachsenden Zahl von Autos gehen. Das Ziel sind 1.000 Wasserstofftankstellen. Ich gehe davon aus, dass wir ab 2025 diese Zahl erreichen.
ZEIT ONLINE: Was kostet eine Wasserstofftankstelle?
Bonhoff: Das hängt von ihrer Größe ab. Eine einfache, zusätzliche Säule an einer herkömmlichen Tankstelle kostet nach heutigem Stand 700.000 Euro; für eine große Tankstelle mit eigener Elektrolyse, also einer Wasserstofferzeugung am Ort, müssen Sie heute mit mindestens 1,5 Millionen Euro rechnen. Für die geplanten 50 Säulen werden insgesamt zusätzlich etwa 40 Millionen Euro ausgegeben.
ZEIT ONLINE: Wie hoch sind die staatlichen Subventionen?
Bonhoff: Maximal knapp die Hälfte der Investitionssumme wird vom Bundesverkehrsministerium über das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie getragen. Der Anteil der Förderung bemisst sich am Innovationsgehalt der Tankstelle.
ZEIT ONLINE: Wann zahlen die Unternehmen, die davon profitieren, das Geld zurück?
Bonhoff: Das ist heute noch nicht festgelegt, aber genau diese Diskussion muss offen geführt werden. Was ich für eine kommerziell erfolgreiche Idee halte: Der Staat federt das Risiko ab, das durch die Investitionen in der Hochlaufphase entsteht. Wenn in Zukunft Geld mit der Infrastruktur verdient wird, sollte die staatliche Förderung zurückgezahlt werden. Hier kann der Staat mit den Unternehmen eine verbindliche Vereinbarung treffen.







Wers glaubt wird selig.
BTW: Warum muss eigentlich die öffentliche Hand diesen Unfug fördern? Hat die Wirtschaft nicht genügend Mittel? Ich meine das iPhone etc. pp. sind nicht durch Subvention oder Förderung ein Erfolg geworden. Dessen Idee kam zur richtigen Zeit im richtigen Umfang. Also entweder ist die Brennstoffzelle ein Erfolg aus sich selbst heraus oder ein weiteres Groschengrab ideologischer Träumerei und an dessen Ende wieder alle Steuerzahler zahlen.
Mit der gleichen Argumentation ließe sich fragen, warum der Verbraucher den zumindest in Deutschland völlig sinnfreien Unsinn mit der Fotovoltaik subventionieren muss. Da ist der Ansatz mit Wasserstoff nur folgerichtig und sehr viel erfolgsträchtiger! Vielleicht kann man dann ja den ansonsten zur Unzeit entstehenden überschüssigen Strom auch noch verbrauchen.
"Warum muss eigentlich die öffentliche Hand diesen Unfug fördern?" apollo23
Weil die Wirtschaft/Industrie nur an kurzfristigen Gewinnen ,ohne Rücksicht auf Umwelt, Mensch und Ressourcen, interessiert ist und nicht daran, was in 50 Jahren sein wird.
Warum sonst meinen Sie sind die Meere leergefischt, wird der Amazonas abgeholzt und demnächst CO2 unter unseren Füßen in die Erde eingepresst?
Warum muss eigentlich die öffentliche Hand diesen Unfug fördern? Hat die Wirtschaft nicht genügend Mittel? Ich meine das iPhone etc. pp. sind nicht durch Subvention oder Förderung ein Erfolg geworden
Es geht ja nicht um die Förderung der BSZ, sondern um die Förderung der dafür notwendigen Infrastruktur. Hat Apple in die Strom- oder Mobilnetzinfrastruktur investiert? Beides notwendige Voraussetzungen für den Erfolg des iPhones.
Ich halte eine Förderung der H2-Tankstelleninfrastruktur für sinnvoll, da sonst das Henne-Ei Problem ensteht. Ohne genügend H2-Tankstellen ist ein H2-Fahrzeug nicht praktikabel und ohne genügend H2-Fahrzeuge sind H2-Tankstellen nicht rentabel. Eine Förderung könnte ja beispielsweise auch in zinsgünstigen Krediten bestehen, eventuell gepaart mit einer günstigen Ausfallversicherung.
Ziemlicher Humbug.
Das IPhone hatte keine vergleichbaren Konkurrenten auf dem Markt. Handys waren immer schon kurzlebige Dinger. Damit sorgten allein schon die Neuerung und der Produktzyklus dafür, dass sich das neue Konzept durchsetzte.
Das ist mit der Umstellung eines Verkehrssektors nicht zu vergleichen. Hier gibt es Unmengen an großen Konzernen die ein wirtschaftliches Interesse daran haben Fortschritt zu verhindern. Schließlich würde er sie zwingen neue Modelle zu entwickeln und ihre jetzige finanzielle Basis stutzen. Das ist auch der Grund warum deutsche Autohersteller mindestens 10 Jahre hinter der Zeit her hinken.
Eine Gesellschaft muss sich entscheiden welche Zukunft sie will. Abhängigkeit in der Infrastruktur vom Ausland oder relative Eigenständigkeit? Dementsprechend muss mit Gesetzen die Wirtschaft in die richtigen Bahnen gezwungen werden. Ich schreibe absichtlich gezwungen. Denn freiwillig tut die Wirtschaft garnichts außer ständig dasselbe. Warum auch umdenken wenn man einfach weitermachen kann? Ist ja für die Wirtschaft billiger. Für den Staat, als die Summe der Bürger, allerdings nur kurzfristig. Langfristig wirds teuer weil der Umstieg aus vielen Gründen sowieso passieren muss und wird. Wenn man bis zum letzten Zeitpunkt wartet wirds aber immer teuer und schmerzhaft.
Zuletzt kann man noch sagen, besser in diese Zukunft Geld stecken als in Bankenrettungen die man Staatsschuldenkrisen nennt.
Mit der gleichen Argumentation ließe sich fragen, warum der Verbraucher den zumindest in Deutschland völlig sinnfreien Unsinn mit der Fotovoltaik subventionieren muss. Da ist der Ansatz mit Wasserstoff nur folgerichtig und sehr viel erfolgsträchtiger! Vielleicht kann man dann ja den ansonsten zur Unzeit entstehenden überschüssigen Strom auch noch verbrauchen.
"Warum muss eigentlich die öffentliche Hand diesen Unfug fördern?" apollo23
Weil die Wirtschaft/Industrie nur an kurzfristigen Gewinnen ,ohne Rücksicht auf Umwelt, Mensch und Ressourcen, interessiert ist und nicht daran, was in 50 Jahren sein wird.
Warum sonst meinen Sie sind die Meere leergefischt, wird der Amazonas abgeholzt und demnächst CO2 unter unseren Füßen in die Erde eingepresst?
Warum muss eigentlich die öffentliche Hand diesen Unfug fördern? Hat die Wirtschaft nicht genügend Mittel? Ich meine das iPhone etc. pp. sind nicht durch Subvention oder Förderung ein Erfolg geworden
Es geht ja nicht um die Förderung der BSZ, sondern um die Förderung der dafür notwendigen Infrastruktur. Hat Apple in die Strom- oder Mobilnetzinfrastruktur investiert? Beides notwendige Voraussetzungen für den Erfolg des iPhones.
Ich halte eine Förderung der H2-Tankstelleninfrastruktur für sinnvoll, da sonst das Henne-Ei Problem ensteht. Ohne genügend H2-Tankstellen ist ein H2-Fahrzeug nicht praktikabel und ohne genügend H2-Fahrzeuge sind H2-Tankstellen nicht rentabel. Eine Förderung könnte ja beispielsweise auch in zinsgünstigen Krediten bestehen, eventuell gepaart mit einer günstigen Ausfallversicherung.
Ziemlicher Humbug.
Das IPhone hatte keine vergleichbaren Konkurrenten auf dem Markt. Handys waren immer schon kurzlebige Dinger. Damit sorgten allein schon die Neuerung und der Produktzyklus dafür, dass sich das neue Konzept durchsetzte.
Das ist mit der Umstellung eines Verkehrssektors nicht zu vergleichen. Hier gibt es Unmengen an großen Konzernen die ein wirtschaftliches Interesse daran haben Fortschritt zu verhindern. Schließlich würde er sie zwingen neue Modelle zu entwickeln und ihre jetzige finanzielle Basis stutzen. Das ist auch der Grund warum deutsche Autohersteller mindestens 10 Jahre hinter der Zeit her hinken.
Eine Gesellschaft muss sich entscheiden welche Zukunft sie will. Abhängigkeit in der Infrastruktur vom Ausland oder relative Eigenständigkeit? Dementsprechend muss mit Gesetzen die Wirtschaft in die richtigen Bahnen gezwungen werden. Ich schreibe absichtlich gezwungen. Denn freiwillig tut die Wirtschaft garnichts außer ständig dasselbe. Warum auch umdenken wenn man einfach weitermachen kann? Ist ja für die Wirtschaft billiger. Für den Staat, als die Summe der Bürger, allerdings nur kurzfristig. Langfristig wirds teuer weil der Umstieg aus vielen Gründen sowieso passieren muss und wird. Wenn man bis zum letzten Zeitpunkt wartet wirds aber immer teuer und schmerzhaft.
Zuletzt kann man noch sagen, besser in diese Zukunft Geld stecken als in Bankenrettungen die man Staatsschuldenkrisen nennt.
Mit der gleichen Argumentation ließe sich fragen, warum der Verbraucher den zumindest in Deutschland völlig sinnfreien Unsinn mit der Fotovoltaik subventionieren muss. Da ist der Ansatz mit Wasserstoff nur folgerichtig und sehr viel erfolgsträchtiger! Vielleicht kann man dann ja den ansonsten zur Unzeit entstehenden überschüssigen Strom auch noch verbrauchen.
Weil es ein volkswirtschaftliches Gewinngeschäft ist:
http://enerpremium.blogsp...
Weil durch die staatliche Unterstützung die Lernkurve der Technologie PV schneller durchlaufen wird. Heute sind die Gestehungskosten von PV-Strom mit 18,5 ct/kWh unter denen von Offshorewind. Und die Kostensenkungen werden weitergehen.
Der "sehr viel erfolgsträchtigere" Ansatz mit Wasserstoff muss ja von irgendwoher die Energie nehmen! PV und Wind sind da die einzig sinnvollen Quellen. Mit Kohlestrom Wasserstoff erzeugen wäre ja totaler Schwachsinn.
Mit Wind+PV sind große Mengen "zur Unzeit entstehenden überschüssigen Stroms" überhaupt erst möglich!
Warum muss ich die Solarmodule meines Nachbarn finanzieren? Und das auch noch in einem Cabrioland.
Weil es ein volkswirtschaftliches Gewinngeschäft ist:
http://enerpremium.blogsp...
Weil durch die staatliche Unterstützung die Lernkurve der Technologie PV schneller durchlaufen wird. Heute sind die Gestehungskosten von PV-Strom mit 18,5 ct/kWh unter denen von Offshorewind. Und die Kostensenkungen werden weitergehen.
Der "sehr viel erfolgsträchtigere" Ansatz mit Wasserstoff muss ja von irgendwoher die Energie nehmen! PV und Wind sind da die einzig sinnvollen Quellen. Mit Kohlestrom Wasserstoff erzeugen wäre ja totaler Schwachsinn.
Mit Wind+PV sind große Mengen "zur Unzeit entstehenden überschüssigen Stroms" überhaupt erst möglich!
Warum muss ich die Solarmodule meines Nachbarn finanzieren? Und das auch noch in einem Cabrioland.
"Warum muss eigentlich die öffentliche Hand diesen Unfug fördern?" apollo23
Weil die Wirtschaft/Industrie nur an kurzfristigen Gewinnen ,ohne Rücksicht auf Umwelt, Mensch und Ressourcen, interessiert ist und nicht daran, was in 50 Jahren sein wird.
Warum sonst meinen Sie sind die Meere leergefischt, wird der Amazonas abgeholzt und demnächst CO2 unter unseren Füßen in die Erde eingepresst?
Mir ist eine gewinnorientierte Wirtschaft allemal lieber als ne Planwirtschaft mit moralischen Anstrich. BTW ... Der Kapitalismus achtet mehr auf die Ressourcen und die Umwelt als es jede planwirtschaftlich geleitete Ordnungsnorm jemals vermochte. EIn zürückblicken auf den real existierenden Sozialismus würde hierzu genügen.
Wenn Sie jedoch jeden Kampagnen-Journalismus dem Munde reden ist frelich das Meer leer, der Regenwald abgeholzt.
Mir ist eine gewinnorientierte Wirtschaft allemal lieber als ne Planwirtschaft mit moralischen Anstrich. BTW ... Der Kapitalismus achtet mehr auf die Ressourcen und die Umwelt als es jede planwirtschaftlich geleitete Ordnungsnorm jemals vermochte. EIn zürückblicken auf den real existierenden Sozialismus würde hierzu genügen.
Wenn Sie jedoch jeden Kampagnen-Journalismus dem Munde reden ist frelich das Meer leer, der Regenwald abgeholzt.
Warum muss eigentlich die öffentliche Hand diesen Unfug fördern? Hat die Wirtschaft nicht genügend Mittel? Ich meine das iPhone etc. pp. sind nicht durch Subvention oder Förderung ein Erfolg geworden
Es geht ja nicht um die Förderung der BSZ, sondern um die Förderung der dafür notwendigen Infrastruktur. Hat Apple in die Strom- oder Mobilnetzinfrastruktur investiert? Beides notwendige Voraussetzungen für den Erfolg des iPhones.
Ich halte eine Förderung der H2-Tankstelleninfrastruktur für sinnvoll, da sonst das Henne-Ei Problem ensteht. Ohne genügend H2-Tankstellen ist ein H2-Fahrzeug nicht praktikabel und ohne genügend H2-Fahrzeuge sind H2-Tankstellen nicht rentabel. Eine Förderung könnte ja beispielsweise auch in zinsgünstigen Krediten bestehen, eventuell gepaart mit einer günstigen Ausfallversicherung.
oder hat die öffentliche Hand in die Sendemasten investiert? Vielleicht hierzulande in das uralte Postkabel in den 70er Jahren, ehe es dann aus wirtschaftlichen Gründen privatisiert wurde. Noch nicht lange her, da bewachten brummige Bärtige in Norwegerpullis Briefmarken hinter Panzerglas. Ein neuer Telefonanschluss dauerte Wochen von der Beantragung bis zu Freischaltung. Es durften nur geprüfte Telefone genutzt werden, eine 6m Telefon-Schnur kostete Unsummen Aufschlag etc. pp ...
Wo ich Ihnen hingegen Recht gebe, dass der Erfolg auf bereits etablierte Technik fusst. Immerhin war die benutzte Technik/Infrastruktur schon vorhanden. Stellt sich aus meiner Sicht aber die Frage: Warum schaffen es die H-Bewürforter es nicht auf vorhandene Infrastruktur zu bauen. Weswegen soll der Steuerzahler hier in die Bresche springen? Gibt es keine Risikokapitalgeber? Alle Heuschrecken erfolgreich verschreckt? Jetzt muss der Steuerzahler ran?
oder hat die öffentliche Hand in die Sendemasten investiert? Vielleicht hierzulande in das uralte Postkabel in den 70er Jahren, ehe es dann aus wirtschaftlichen Gründen privatisiert wurde. Noch nicht lange her, da bewachten brummige Bärtige in Norwegerpullis Briefmarken hinter Panzerglas. Ein neuer Telefonanschluss dauerte Wochen von der Beantragung bis zu Freischaltung. Es durften nur geprüfte Telefone genutzt werden, eine 6m Telefon-Schnur kostete Unsummen Aufschlag etc. pp ...
Wo ich Ihnen hingegen Recht gebe, dass der Erfolg auf bereits etablierte Technik fusst. Immerhin war die benutzte Technik/Infrastruktur schon vorhanden. Stellt sich aus meiner Sicht aber die Frage: Warum schaffen es die H-Bewürforter es nicht auf vorhandene Infrastruktur zu bauen. Weswegen soll der Steuerzahler hier in die Bresche springen? Gibt es keine Risikokapitalgeber? Alle Heuschrecken erfolgreich verschreckt? Jetzt muss der Steuerzahler ran?
Weil es ein volkswirtschaftliches Gewinngeschäft ist:
http://enerpremium.blogsp...
Weil durch die staatliche Unterstützung die Lernkurve der Technologie PV schneller durchlaufen wird. Heute sind die Gestehungskosten von PV-Strom mit 18,5 ct/kWh unter denen von Offshorewind. Und die Kostensenkungen werden weitergehen.
Der "sehr viel erfolgsträchtigere" Ansatz mit Wasserstoff muss ja von irgendwoher die Energie nehmen! PV und Wind sind da die einzig sinnvollen Quellen. Mit Kohlestrom Wasserstoff erzeugen wäre ja totaler Schwachsinn.
Mit Wind+PV sind große Mengen "zur Unzeit entstehenden überschüssigen Stroms" überhaupt erst möglich!
"Heute sind die Gestehungskosten von PV-Strom mit 18,5 ct/kWh unter denen von Offshorewind."
Allerdings nur weil die Solarunternehmen weltweit mit Verlust verkaufen. Da sich das kein Unternehmen längere Zeit leisten kann, ist es nur eine Frage der Zeit bis die Preise steigen oder wenn Papa Staat eingreift langfristig stagnieren.
Spätestens wenn die massiven Überkapaziäten weg sind, zieht der Preis wieder an.
jedenfalls aktuell. Vermutlich haben sie 1-2 Jahre alte Zahlen.
Freiflächenanlagen erhalten derzeit auch nur 14 Cent u. kleine Dachanlagen 19,5 Cent/kwh. Wäre ihre Angabe korrekt würde sich das nicht mehr lohnen.
"Heute sind die Gestehungskosten von PV-Strom mit 18,5 ct/kWh unter denen von Offshorewind."
Allerdings nur weil die Solarunternehmen weltweit mit Verlust verkaufen. Da sich das kein Unternehmen längere Zeit leisten kann, ist es nur eine Frage der Zeit bis die Preise steigen oder wenn Papa Staat eingreift langfristig stagnieren.
Spätestens wenn die massiven Überkapaziäten weg sind, zieht der Preis wieder an.
jedenfalls aktuell. Vermutlich haben sie 1-2 Jahre alte Zahlen.
Freiflächenanlagen erhalten derzeit auch nur 14 Cent u. kleine Dachanlagen 19,5 Cent/kwh. Wäre ihre Angabe korrekt würde sich das nicht mehr lohnen.
Warum muss ich die Solarmodule meines Nachbarn finanzieren? Und das auch noch in einem Cabrioland.
Mir ist eine gewinnorientierte Wirtschaft allemal lieber als ne Planwirtschaft mit moralischen Anstrich. BTW ... Der Kapitalismus achtet mehr auf die Ressourcen und die Umwelt als es jede planwirtschaftlich geleitete Ordnungsnorm jemals vermochte. EIn zürückblicken auf den real existierenden Sozialismus würde hierzu genügen.
Wenn Sie jedoch jeden Kampagnen-Journalismus dem Munde reden ist frelich das Meer leer, der Regenwald abgeholzt.
oder hat die öffentliche Hand in die Sendemasten investiert? Vielleicht hierzulande in das uralte Postkabel in den 70er Jahren, ehe es dann aus wirtschaftlichen Gründen privatisiert wurde. Noch nicht lange her, da bewachten brummige Bärtige in Norwegerpullis Briefmarken hinter Panzerglas. Ein neuer Telefonanschluss dauerte Wochen von der Beantragung bis zu Freischaltung. Es durften nur geprüfte Telefone genutzt werden, eine 6m Telefon-Schnur kostete Unsummen Aufschlag etc. pp ...
Wo ich Ihnen hingegen Recht gebe, dass der Erfolg auf bereits etablierte Technik fusst. Immerhin war die benutzte Technik/Infrastruktur schon vorhanden. Stellt sich aus meiner Sicht aber die Frage: Warum schaffen es die H-Bewürforter es nicht auf vorhandene Infrastruktur zu bauen. Weswegen soll der Steuerzahler hier in die Bresche springen? Gibt es keine Risikokapitalgeber? Alle Heuschrecken erfolgreich verschreckt? Jetzt muss der Steuerzahler ran?
... älter als ich, aber auch ich habe noch die Telekom in Staatshand miterlebt und damals gab es eine sehr vernünftige Auswahl an allerlei Telefonen und auch Telefone, die man nicht bei der Telekom erworben hatte waren gut verfügbar. Sind heute noch bei uns im Einsatz. Ich kann mich auch nicht an sonderlich viele Störungen oder umständlichen Service erinnern. Alles in allem würde ich sagen, dass es für mich als Kunden nie Grund zu Beschwerde gab, aber das mag, in grauer Vorzeit, mal anders gewesen sein.
hat die öffentliche Hand in die Sendemasten investiert?
Ja, hat sie. Die Telekom war bis 1995 Staatsbetrieb, das D1 Netz ist aber schon älter.
Gut, inzwischen tut sie es nicht mehr, der Anfang (und um nicht mehr geht es hier), wurde aber durch den Steuerzahler getragen.
... älter als ich, aber auch ich habe noch die Telekom in Staatshand miterlebt und damals gab es eine sehr vernünftige Auswahl an allerlei Telefonen und auch Telefone, die man nicht bei der Telekom erworben hatte waren gut verfügbar. Sind heute noch bei uns im Einsatz. Ich kann mich auch nicht an sonderlich viele Störungen oder umständlichen Service erinnern. Alles in allem würde ich sagen, dass es für mich als Kunden nie Grund zu Beschwerde gab, aber das mag, in grauer Vorzeit, mal anders gewesen sein.
hat die öffentliche Hand in die Sendemasten investiert?
Ja, hat sie. Die Telekom war bis 1995 Staatsbetrieb, das D1 Netz ist aber schon älter.
Gut, inzwischen tut sie es nicht mehr, der Anfang (und um nicht mehr geht es hier), wurde aber durch den Steuerzahler getragen.
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