WaldnutzungBiker müssen draußen bleiben

Mountainbiken ist populär, und die Fahrer sind meist gern gesehene Gäste. Doch Hessen will die Biker aus dem Wald vertreiben. Der ADFC ist überrascht.

Die Mountainbiker in Hessen sind alarmiert: Ihre Landesregierung will das Waldgesetz ändern. Tritt der neue Entwurf in Kraft, ist Schluss mit kurvigen Abfahrten und schmalen Singletrails. Dann dürfen Mountainbiker nur noch Waldwege benutzen, die sommers wie winters, bei Regen und Schnee mit normalen Autos befahrbar sind.

Der Vorstoß der Regierung kommt für den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) überraschend. Seiner Einschätzung nach ist die Lage im deutschen Wald entspannt, jahrelang gab es keine Beschwerden. Bei Konflikten finden Radfahrer in der Regel mit Forstbeamten und Naturschützern am Ort zügig eine Lösung. Die geplante Gesetzesänderung bezeichnet die ADFC-Sprecherin Bettina Cibulski als unrealistisch. "Solche Wege gibt es nicht", sagt sie. "Das ist ein Fahrverbot für Mountainbiker wie Freizeitradler."

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Doch Mountainbiken ist populär geworden. Es löst zunehmend die Wanderung am Wochenende ab. Auf bundesweit rund zwei Millionen Fahrer schätzen Experten mittlerweile ihre Zahl, mit steigender Tendenz. Bei Gastronomen sind die Sportler gern gesehene Gäste. Umfragen zeigen: Mountainbiker haben hohe Bildungsabschlüsse und verdienen gut. Sie buchen geführte Touren und Techniktrainings in den Alpen wie im Mittelgebirge und verzehren viel auf den Hütten. Biken ist für sie Erholung und Teil des Lebensstils.

Mit dem MTB über Limes-Reste

In Hessen führt diese Lebensweise an zwei Orten aber zu massiven Problemen zwischen Forstamt und Mountainbikern. Einer davon ist die Freizeithochburg Naturpark Hochtaunus. Vom Frankfurter Hauptbahnhof bis zum Aussichtsturm am Feldberg brauchen Besucher mit Bus und Bahn nur eineinviertel Stunden. Das ist attraktiv. 18 Millionen Menschen besuchten im vergangenen Jahr den Naturpark, das sind im Schnitt etwa 49.000 Gäste täglich.

"Das Problem ist nicht ein einzelner MTB-Fahrer", sagt der Chef des Forstamtes, Ralf Heitmann. "Das Problem sind seine Nachfolger. Erst fährt nur ein Einzelner einen schmalen Pfad hinunter, dann zehn und irgendwann wird ein Radweg daraus." Ein spinnennetzartiges Radwegenetz überziehe das Gebiet.

Eine dieser Abfahrten ist der "Feldi-Trail" zwischen Großem Feldberg und Fuchstanz. An manchen Stellen sei die Spur 500 Meter breit, sagt Heitmann. "Nicht alle Biker fahren die Schikanen, sie weichen aus und verbreitern so permanent die Spur." Zudem verlief am Feldberg der Limes: die römische Wallanlage, die zum Unesco-Weltkulturerbe zählt. Manche Fahrer brettern einfach über Reste hinweg, weil sie sie nicht erkennen.

Leserkommentare
    • edgar
    • 10.07.2012 um 18:31 Uhr

    "Umfragen zeigen: Mountainbiker haben hohe Bildungsabschlüsse und verdienen gut. Sie buchen geführte Touren und Techniktrainings in den Alpen wie im Mittelgebirge und verzehren viel auf den Hütten. Biken ist für sie Erholung und Teil des Lebensstils."

    Während bereits der übermäßige Wander- und Ski-Torismus empfindliche Gebiete wie die Alpen schädigt, tut dies der Radsport um vieles extremer.
    Ruck-zuck ist der Boden abgetragen.

    Dies gilt ebenso, natürlich nicht in dem Maße, für alle Regionen.
    Es ist auch nicht schön, in der Natur einer lauthals redenden Radgruppe entgegenzukommen oder überholt zu werden.

    Man sieht also wieder einmal: Der hohe Bildungsabschluss hilft da nicht weiter!

    5 Leserempfehlungen
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    Es wäre hilfreich, wenn jene, die "den Radsport" respektive die Biker bezichtigen, sie würden dafür sorgen, daß z.B. "Ruck-zuck ... der Boden abgetragen" sei, dies an repräsentativen (!) Beispielen festmachen würden.

    Erosion verusachen auch Wanderer und lauthals sich unterhaltende Gruppen von Bikern erlebe ich so gut wie nie, Wandergruppen, die das tun dagegen schon.

    Soll doch jeder die Natur so nutzen wie es ihm am meisten Spaß macht. Ich grüße wenn ich mit dem Rad unterwegs bin freundlich und habe damit bislang nur sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Die Stellen, an denen es wirklich eng wird sind wenige und das auch nur am Wochenende. Vor 2 Stunden war ich hier an der Bergstraße Biken und habe in 2 Stunden Fahrzeit insgesamt vielleicht 10 Menschen getroffen - davon 6 Mountainbiker.

    Wegen partieller Probleme, an bestimmten Wochenentage sollte man nicht allen Bikern den Spaß verderben.

    • simlei
    • 11.07.2012 um 2:49 Uhr

    "Es ist auch nicht schön, in der Natur einer lauthals redenden Radgruppe entgegenzukommen oder überholt zu werden."

    Ich halte das für engstirnig. Lauthals reden tun viele Leute im Wald. Dass sich das nicht verbieten lässt (jedenfalls nicht im "normalen" Wald) ist kein Grund dafür, MTBiken im Wald zu verbieten. Das hat irgendwie den Beigeschmack fehlgeleiteter Aggression.

    Nicht schlecht: Über den hohen Bildungsabschluss lästern und selber mit Halbwissen um sich werfen.

    Was für ein Argument.
    "Es ist auch nicht schön, in der Natur einer lauthals redenden Radgruppe entgegenzukommen oder überholt zu werden"

    Demenstprechend müssen Wandergruppen und Familien mit Kindern auch drausen bleiben. Bellende Hunde wollen wir nicht vergessen. Das zeigt die ICH-ICH einstellung dieses Lesers

    Es wäre hilfreich, wenn jene, die "den Radsport" respektive die Biker bezichtigen, sie würden dafür sorgen, daß z.B. "Ruck-zuck ... der Boden abgetragen" sei, dies an repräsentativen (!) Beispielen festmachen würden.

    Erosion verusachen auch Wanderer und lauthals sich unterhaltende Gruppen von Bikern erlebe ich so gut wie nie, Wandergruppen, die das tun dagegen schon.

    Soll doch jeder die Natur so nutzen wie es ihm am meisten Spaß macht. Ich grüße wenn ich mit dem Rad unterwegs bin freundlich und habe damit bislang nur sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Die Stellen, an denen es wirklich eng wird sind wenige und das auch nur am Wochenende. Vor 2 Stunden war ich hier an der Bergstraße Biken und habe in 2 Stunden Fahrzeit insgesamt vielleicht 10 Menschen getroffen - davon 6 Mountainbiker.

    Wegen partieller Probleme, an bestimmten Wochenentage sollte man nicht allen Bikern den Spaß verderben.

    • simlei
    • 11.07.2012 um 2:49 Uhr

    "Es ist auch nicht schön, in der Natur einer lauthals redenden Radgruppe entgegenzukommen oder überholt zu werden."

    Ich halte das für engstirnig. Lauthals reden tun viele Leute im Wald. Dass sich das nicht verbieten lässt (jedenfalls nicht im "normalen" Wald) ist kein Grund dafür, MTBiken im Wald zu verbieten. Das hat irgendwie den Beigeschmack fehlgeleiteter Aggression.

    Nicht schlecht: Über den hohen Bildungsabschluss lästern und selber mit Halbwissen um sich werfen.

    Was für ein Argument.
    "Es ist auch nicht schön, in der Natur einer lauthals redenden Radgruppe entgegenzukommen oder überholt zu werden"

    Demenstprechend müssen Wandergruppen und Familien mit Kindern auch drausen bleiben. Bellende Hunde wollen wir nicht vergessen. Das zeigt die ICH-ICH einstellung dieses Lesers

  1. Leider wird heute immmer mehr auf den Massen-Event gesetzt und das ist das größte Problem.
    Auch ich fahre öfter´s Wege, die außer mir vielleicht nur der Förster benutzt und man das Bike durch´s Unterholz tragen muß ( ich weiß, geht aber manchmal nicht anders, ;-)), weil der Weg plötzlich aufhört.
    Das größte Problem was ich sehe, sind die Müllhaufen, man kann hinkommen wo man will,man findet wirklich im tiefsten Dickicht einen.

    Abgesehen davon, Bike-Verbote erhöhen wohl eher den Anreiz. Jeder sollte sich lieber individuelle Routen, abseits vom Mainstream suchen. Macht auch mehr Spaß als immmer wieder, einem Haufen Leuten zu begegnen.

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  2. dann schlagt euch künftig lieber mit dem Fahrrad durch's Unterholz, wenn ihr auf dem Weg einem Wanderer begegnen solltet!
    (Die Petition habe ich übrigens gezeichnet.)

  3. Ich möchte zum Thema Mountainbiken und Schäden an der Umwelt einen Auszug der Schlossfolgerung aus dem Buch "Mountainbike und Umwelt" von Dr. Thomas Wöhrstein (erschienen im Verlag Pirrot, Saarbrücken) zitieren:

    "Tatsächlich hat der Mountainbiking-Umwelt-Konflikt nur eine untergeordnete Bedeutung. Entscheidend ist der soziale Konflikt zwischen den verschiedenen Naturnutzergruppen, wobei sich insbesondere Fußgänger und Mountainbiker gegenüberstehen. Hier ist zweifellos Handlungsbedarf gegeben. Dabei darf jedoch nicht übersehen werden, welche überaus wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe der Freizeitsport hat, insbesondere für die jüngere Generation. Die meisten der bislang ergriffenen Maßnahmen zur Lösung dieser Probleme missachten diese Tatsache sowie die Verhältnismäßigkeit und sind nicht dazu geeignet, den ökologischen wie sozialen Konflikten erfolgreich zu begegnen."

    Das Buch dürfte noch vor der Jahrtausendwende erschienen sein. Soll mit diesem Gesetzentwurf die Desklation versucht werden? Ich möchte mir so einen breiten Wanderweg am Wochenende nicht vorstellen, wenn Radfahrer, Wanderer, Reiter (die hier auch betroffen sind) und Familien auf diesen Korridoren zusammen gepfercht werden.

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  4. Vielleicht könnte der Förster auch geführte Wanderungen anbieten?

    Denn was ich auch erst mit den Jahren kapiert habe: Wandern ist noch viel schöner als Radeln. Vor allem, weil man wirklich jeden begehbaren Weg gehen kann (daher der Name), und bei jeder kleinsten Kleinigkeit - Blume, Insekt, Duft - sofort anhalten kann. Ausserdem kann man von zu Fuss in Auto, Bus, Zug, Flugzeug, Schiff, Rakete einsteigen. Mit Fahrrad ist das alles so unheimlich kompliziert!

    Nur zu Fuss kann man eine Landschaft wirklich auskosten.

    aj

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    "Vor allem, weil man wirklich jeden begehbaren Weg gehen kann ..."

    Kann man mit einem Bike teilweise auch.

    Ausserdem kann man von zu Fuss in Auto, Bus, Zug, Flugzeug, Schiff, Rakete einsteigen.

    Kann man mit einem Bike relativ leicht , teilweise auch.

    Vielleicht könnte der Förster auch geführte Wanderungen anbieten?

    Oder man gibt dem Förster ein ordentliches Bike, und ab geht es, mit allen Sehenswürdigkeiten ( Blumen, Insekten, Kriechtieren, etc.) . Anhalten, um Foto´s zu schießen oder die komplette Natur auszukosten,.. kann man immer, jederzeit.

    Beim Wandern ist mir die "Erlebnisdichte" zu gering. Es sei Ihnen aber unbenommen, Wandern schöner zu finden, solange Sie deswegen nicht auf die Idee kommen, der Wald gehöre den Wanderern. Die wirklichen Konflikte erwarte ich übrigens in Zukunft, wenn die Pedelecs weiter um sich greifen. Da gibt's auch Off-Road-Versionen, und mit denen geht Zeugs, für das man mit einem konventionellen MTB erstmal kiloweise Spaghetti und Energieriegel mampfen müßte. ;-)
    Wie auch immer: Ohne Rücksichtnahme hüben wie drüben wird's nicht gehen, genau so wenig wie zwischen Paddlern und Anglern, Reitern und Radlern, Wanderern und Skilangläufern (für die der Waldweg plötzlich 'ne Loipe darstellt, bloß weil im Schnee erkennbar ist, daß da mal jemand mit Skiern unterwegs war) etc. Ein gegenseitiges Verständnis erreicht man auch nicht dadurch, daß man die Gruppen voneinander trennt, und ein Umweltbewußtsein nicht dadurch, daß man pauschal alle aus der Natur aussperrt.

    Was Sie beschreiben, kann ich sehr gut nachvollziehen. Allerdings sehe ich es so, dass beides seinen eigenen Reiz hat. Ich möchte jedenfalls weder auf das Wandern noch auf das Biken verzichten.

    Eine sehr große Erlebnisqualität hat das Biken unter anderem deshalb, weil man aus eigener Kraft relativ große Distanzen zurücklegen kann und das auf fast allen Wegen. Tourenfahrer wie ich halten übrigens häufig an und genießen die Umgebung, betrachten Blumen am Wegesrand etc.
    :-)

    "Vor allem, weil man wirklich jeden begehbaren Weg gehen kann ..."

    Kann man mit einem Bike teilweise auch.

    Ausserdem kann man von zu Fuss in Auto, Bus, Zug, Flugzeug, Schiff, Rakete einsteigen.

    Kann man mit einem Bike relativ leicht , teilweise auch.

    Vielleicht könnte der Förster auch geführte Wanderungen anbieten?

    Oder man gibt dem Förster ein ordentliches Bike, und ab geht es, mit allen Sehenswürdigkeiten ( Blumen, Insekten, Kriechtieren, etc.) . Anhalten, um Foto´s zu schießen oder die komplette Natur auszukosten,.. kann man immer, jederzeit.

    Beim Wandern ist mir die "Erlebnisdichte" zu gering. Es sei Ihnen aber unbenommen, Wandern schöner zu finden, solange Sie deswegen nicht auf die Idee kommen, der Wald gehöre den Wanderern. Die wirklichen Konflikte erwarte ich übrigens in Zukunft, wenn die Pedelecs weiter um sich greifen. Da gibt's auch Off-Road-Versionen, und mit denen geht Zeugs, für das man mit einem konventionellen MTB erstmal kiloweise Spaghetti und Energieriegel mampfen müßte. ;-)
    Wie auch immer: Ohne Rücksichtnahme hüben wie drüben wird's nicht gehen, genau so wenig wie zwischen Paddlern und Anglern, Reitern und Radlern, Wanderern und Skilangläufern (für die der Waldweg plötzlich 'ne Loipe darstellt, bloß weil im Schnee erkennbar ist, daß da mal jemand mit Skiern unterwegs war) etc. Ein gegenseitiges Verständnis erreicht man auch nicht dadurch, daß man die Gruppen voneinander trennt, und ein Umweltbewußtsein nicht dadurch, daß man pauschal alle aus der Natur aussperrt.

    Was Sie beschreiben, kann ich sehr gut nachvollziehen. Allerdings sehe ich es so, dass beides seinen eigenen Reiz hat. Ich möchte jedenfalls weder auf das Wandern noch auf das Biken verzichten.

    Eine sehr große Erlebnisqualität hat das Biken unter anderem deshalb, weil man aus eigener Kraft relativ große Distanzen zurücklegen kann und das auf fast allen Wegen. Tourenfahrer wie ich halten übrigens häufig an und genießen die Umgebung, betrachten Blumen am Wegesrand etc.
    :-)

  5. "Vor allem, weil man wirklich jeden begehbaren Weg gehen kann ..."

    Kann man mit einem Bike teilweise auch.

    Ausserdem kann man von zu Fuss in Auto, Bus, Zug, Flugzeug, Schiff, Rakete einsteigen.

    Kann man mit einem Bike relativ leicht , teilweise auch.

    Vielleicht könnte der Förster auch geführte Wanderungen anbieten?

    Oder man gibt dem Förster ein ordentliches Bike, und ab geht es, mit allen Sehenswürdigkeiten ( Blumen, Insekten, Kriechtieren, etc.) . Anhalten, um Foto´s zu schießen oder die komplette Natur auszukosten,.. kann man immer, jederzeit.

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    • Karl63
    • 10.07.2012 um 19:46 Uhr

    Erstaunlich wie die Hessische Landesregierung meint, dies einfach per Gesetz regeln (untersagen) zu können. Selbst wenn dies dann so wie geschildert verabschiedet wird, stellt sich ganz direkt die Frage: wer setzt das dann durch? Werden am Ende die Hessischen Polizisten/-innen am Wochenende in die Wälder abkommandiert, um dort zu kontrollieren, ob nun niemand verbotener Weise mit dem Rad / Mountainbike unterwegs ist?
    Solche Ansätze zeugen doch eher von einem Verlust des Bezugs zur Lebenswirklichkeit und sind letztlich von eher zweifelhaftem Nutzen.

    8 Leserempfehlungen
  6. Beim Wandern ist mir die "Erlebnisdichte" zu gering. Es sei Ihnen aber unbenommen, Wandern schöner zu finden, solange Sie deswegen nicht auf die Idee kommen, der Wald gehöre den Wanderern. Die wirklichen Konflikte erwarte ich übrigens in Zukunft, wenn die Pedelecs weiter um sich greifen. Da gibt's auch Off-Road-Versionen, und mit denen geht Zeugs, für das man mit einem konventionellen MTB erstmal kiloweise Spaghetti und Energieriegel mampfen müßte. ;-)
    Wie auch immer: Ohne Rücksichtnahme hüben wie drüben wird's nicht gehen, genau so wenig wie zwischen Paddlern und Anglern, Reitern und Radlern, Wanderern und Skilangläufern (für die der Waldweg plötzlich 'ne Loipe darstellt, bloß weil im Schnee erkennbar ist, daß da mal jemand mit Skiern unterwegs war) etc. Ein gegenseitiges Verständnis erreicht man auch nicht dadurch, daß man die Gruppen voneinander trennt, und ein Umweltbewußtsein nicht dadurch, daß man pauschal alle aus der Natur aussperrt.

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    • PigDog
    • 11.07.2012 um 10:15 Uhr

    Schönes Wort!

    Und mit den Radl ist man ja auch flotter unterwegs als zu Fuuuß, da schafft man es dann vielleicht den ach so flüchtigen Zeitgeist zu erhaschen, diesen scheuen Gesellen...

    "Erlebnisintensität" finde ich, ist auch kein schlechtes Wort, oder?

    Ganz ehrlich (und ich fahre selber gerne Rad) gesagt, sind Radfahrer die intolerantesten und unverschämtesten Verkehrsteilnehmer überhaupt. Und ganz besonders gehen mir die Freizeit MTBiker auf die Nerven. Waren sie mal mit ihren Kindern Im Wald spazieren und mussten dann sehen, wie eines ihrer Kinder beinahe von einem Idioten auf einem MTB umgeholzt wurde? Dieser sich nicht einmal entschuldigt, sondern noch den Mund aufmacht, um sich über die Kinder zu beschweren?

    Eine wahre Pest diese MTBs und haben richtig im Wald nichts zu suchen!

    • PigDog
    • 11.07.2012 um 10:15 Uhr

    Schönes Wort!

    Und mit den Radl ist man ja auch flotter unterwegs als zu Fuuuß, da schafft man es dann vielleicht den ach so flüchtigen Zeitgeist zu erhaschen, diesen scheuen Gesellen...

    "Erlebnisintensität" finde ich, ist auch kein schlechtes Wort, oder?

    Ganz ehrlich (und ich fahre selber gerne Rad) gesagt, sind Radfahrer die intolerantesten und unverschämtesten Verkehrsteilnehmer überhaupt. Und ganz besonders gehen mir die Freizeit MTBiker auf die Nerven. Waren sie mal mit ihren Kindern Im Wald spazieren und mussten dann sehen, wie eines ihrer Kinder beinahe von einem Idioten auf einem MTB umgeholzt wurde? Dieser sich nicht einmal entschuldigt, sondern noch den Mund aufmacht, um sich über die Kinder zu beschweren?

    Eine wahre Pest diese MTBs und haben richtig im Wald nichts zu suchen!

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