Russland: Moskaus Automesse befriedigt die Lust auf Luxus
In Russland können die großen Autobauer Zuwächse erzielen, die in Resteuropa undenkbar geworden sind. Vor allem Premiumhersteller zeigen in Moskau erfreut ihre Neuheiten.
© press-inform

Auf der Moskauer Automesse setzt Audi auf betuchte Kundschaft: Die VW-Tochter zeigt den neuen Sportwagen R8 V10 plus, der mehr als 173.000 Euro kosten soll.
Während in Südeuropa die Autoverkäufe wegbrechen und die gesättigten Hauptmärkte Deutschland, England und Frankreich bestenfalls Verdrängungseffekte zeigen, laufen in Russland die Geschäfte prächtig. Zwar war in der Krise 2009 auch dort der Markt eingebrochen, doch seit 2010 gehen die Verkaufszahlen wieder kräftig nach oben.
Nach knapp 1,8 Millionen abgesetzten Fahrzeugen im Jahr 2010 waren es voriges Jahr schon mehr als 2,5 Millionen, und in den ersten sieben Monaten 2012 wurden in Russland 1,67 Millionen Autos verkauft – das sind 14 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Drei-Millionen-Marke soll im nächsten Jahr überschritten werden. Das freut die internationalen Autohersteller, die sich gerade auf dem Moskauer Messegelände Crocus Expo tummeln. Die Moskau Motorshow hat sich zu einer der wichtigsten Automobilmessen in Europa entwickelt.
Natürlich zeigen auf den 120.000 Quadratmetern auch lokale Volumenhersteller bis 9. September ihre Massenmodelle: etwa den Priora oder den Granta, beides Fahrzeuge des russischen Marktführers Lada. Doch mehr als auf anderen Märkten geht es in Russlands Städten, vor allem in den Metropolen Moskau und Sankt Petersburg, um Luxusfahrzeuge aus deutscher, englischer oder amerikanischer Produktion. Wer etwas auf sich hält, fährt einen Geländewagen, einen Sportwagen oder eine Nobellimousine. Kein Wunder, dass auf der Motorshow Exklusivmodelle wie der 329 km/h schnelle Bentley GT Speed mit 626 PS oder das Rolls-Royce Ghost Coupé Aviator die erwarteten 1,2 Millionen Besucher anlocken sollen.
Auch Opel geht's in Russland gut
Auch die Vertreter der deutschen Autohersteller strahlen, wenn man sie auf den russischen Markt anspricht. Schließlich kauft sich die Moskauer Elite gern einen Wagen aus Deutschland, etwa einen Audi A8, ein Exemplar der Mercedes S- oder G-Klasse oder einen SUV von BMW, den X5 oder X6. "Unsere X-Familie ist einer der Gründe, warum wir hier in Russland so stark im Markt sind", sagt BMW-Russlandchef Peter Kronschnabl. "Wir haben dieses Jahr bis Ende Juli mehr als 20.000 Fahrzeuge verkauft, ein Plus von über 30 Prozent."
So präsentiert BMW auf der Messe die veredelte X6-Version seiner Tochter M GmbH, außerdem stellen die Münchner erstmals auf einer Messe ihren neuen 7er vor. Auch die BMW-Sparte Mini zeigt sich PS-stark: Auf dem Messegelände steht der Kleinwagen in der Ausführung John Cooper Works GP mit 218 PS. Audi stellt derweil seinen frisch überarbeiteten Flitzer R8 aus, in offener wie geschlossener Variante. Porsche hat den sportlichen Cayenne GTS mitgebracht.
Doch nicht nur die deutschen Premiummarken freuen sich über den wachsenden russischen Markt. Auch die Geschäfte des Rüsselsheimer GM-Ablegers Opel, in Deutschland ständig in den Negativschlagzeilen, gehen in Russland gut. "Seit 2009 wachsen wir in Russland doppelt so stark wie der Markt", sagt Alfred Rieck, bei Opel verantwortlich für Verkauf und Marketing. Im Zeitraum von Januar bis Juli 2012 sei der Absatz gegenüber dem Vorjahr um 29 Prozent gestiegen. "Gerade für die Astra Limousine ist Russland einer der Hauptmärkte." Die Stufenheckversion wird in Sankt Petersburg hergestellt und feiert in Moskau ihre Weltpremiere. Voriges Jahr haben die drei GM-Marken in Russland 243.000 Fahrzeuge verkauft. 2012 dürften es rund 300.000 Stück sein, davon mehr als 80.000 Opel-Modelle.







gut an Russlands Rohstoffen. Die Modernisierung der Industrie und der Landwirtschaft hinken dem Ausverkauf von Rohstoffen hinter her. Die Mehrheit der Russen haben allerdings nicht viel davon.
Zum Schutz der "Neureichen" holt Putin den Post Kommunistischen Knüppel raus. Errungenschaften der "Wende" werden rigoros eingeschränkt. Meinungsfreiheit und die
Pressefreiheit werden Opfer der "Putin Diktatur". Ein hoher Preis für Klemmer und schicke Autos.
Opels Erfolg in Russland könnte ein Zeichen dafür sein, welches Potential diese Marke auf den Wachstumsmärkten hätte, wäre sie nicht von GM im pleiten Europa eingesperrt.
... von der ökonomischen Ungleichheit in der Welt profitiert.
Und damit die globale, systemprofitierende Edelelite mit Vorliebe für Statussysmbole made in germany, auch ordentlich vor Neidern, Kommunisten oder schlimmeren geschützt wird, gibts dann die passende High-end-Sicherheitstechnik für deren korrupte Staaten dazu.
Zum Teil sogar vom selben Konzern.
Noch ein paar Jahre weiter auf diesen (bzw. diese 2) Sektor spezialisieren, und das wird dann ein komplett "alternativloser" Selbstläufer, wo ein Großteil des dt. Wirtschaftswachstums und Industriearbeitsplätze, von der Belieferung internationaler Kleptokraten und deren Staatsmafia abhängt.
... ist in Rußland nicht deswegen nicht interessant, weil denen etwa der niedrige Verbrauch schnuppe wäre, sondern weil es dort im Winter zu kalt wird. Dann flockt der Diesel aus und man steht.
Gibt auch Winterdiesel! Funktioniert wunderbar und flockt nicht aus.
Geht zwar nur bis -40°C, aber das dürfte noch einigermaßen reichen! Ansonsten muss man die Karre halt vorwärmen.
Gibt auch Winterdiesel! Funktioniert wunderbar und flockt nicht aus.
Geht zwar nur bis -40°C, aber das dürfte noch einigermaßen reichen! Ansonsten muss man die Karre halt vorwärmen.
Gibt auch Winterdiesel! Funktioniert wunderbar und flockt nicht aus.
Geht zwar nur bis -40°C, aber das dürfte noch einigermaßen reichen! Ansonsten muss man die Karre halt vorwärmen.
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