Fahrzeugdesign: Die Siebziger leben im Autobau auf
Autohersteller entdecken die Shooting-Brake-Form wieder, auch das Stufenheck kehrt zurück. Designexperte Tumminelli sieht dafür keinen Markt – zumindest in Deutschland.
Kompakte Abmessungen, vier Türen und ein separater Kofferraum: So sahen in den siebziger Jahren automobile Bestseller aus. Etwa der Derby von Volkswagen, der Ford Taunus oder Kadett und Ascona von Opel. Doch in den achtziger Jahren wandte sich die Kundschaft von der Karosserievariante mit Stufenheck ab. Schrägheck und Kombi kamen in Mode. Zumindest in der Kompakt- und Mittelklasse waren Limousinen auf einmal als bieder verpönt.
Jetzt scheint die alte Form eine Renaissance zu erleben. Ford hat vom erfolgreichen Kleinwagen Fiesta einen Ableger mit Stufenheck herausgebracht. Eine Klasse darüber legt die spanische Volkswagen-Sparte Seat mit dem Toledo ein klassisches Rucksack-Modell auf, und bei der tschechischen Schwester Škoda geht der Rapid auch als Stufenheckversion an den Start. Opel reicht in diesen Tagen die vierte Karosserievariante seines Volumenbringers Astra nach – ebenfalls eine Limousine.
Opel will diese Variante auch in Deutschland anbieten, und den Toledo wird es ab Anfang 2013 ebenso bei deutschen Händlern geben. Doch die Nachfrage dürfte in Westeuropa gering sein, schätzt Paolo Tumminelli, Professor für Design-Konzepte in Köln. "Hier sind die Zeiten der klassisch-konservativen Karosserieform ein für alle Mal vorbei", sagt der Experte von der International School of Design.
Design passt zur gesellschaftlichen Ausrichtung
Limousinen seien traditionell die Autos der Staatsmänner, erläutert Tumminelli. Dieser Personengruppe habe in den fünfziger und sechziger Jahren auch der Kleinbürger beim Autokauf gern nachgeeifert. "Mit den gesellschaftlichen Umbrüchen im Zuge der 68er-Bewegung verloren die Regierungsvertreter aber ihre Vorbildfunktion. Das neue gesellschaftliche Klima hat dafür gesorgt, dass Autofahrer schnell akzeptierten, in einem Raum mit den Koffern zu reisen." Statt der Limousine mit separatem Gepäckabteil kamen Schrägheckmodelle in Mode. Allen voran der VW Golf, der 1974 auf den Markt kam.
Tatsächlich zielt Opel mit der Stufenheck-Variante des Astra weniger auf die westeuropäische Kundschaft. Käufer erwartet die GM-Tochter vielmehr in Osteuropa. Rund drei Viertel der Kompaktlimousinen werden dort verkauft werden, prognostiziert die Opel-Marketingabteilung. Darum wählte sie auch die Moskau Motorshow Ende August als Bühne für die Weltpremiere des Modells.
Tumminelli erklärt sich den Erfolg des Stufenhecks mit sozialen Strukturen. In autoritärer geprägten Gesellschaften sei staatstragendes Automobildesign bis heute gefragt. "In einem Abteil mit den Koffern zu sitzen, ist darum weder in China noch in Russland salonfähig", sagt der Design-Professor. "Kombis haben auf diesen Märkten keine Chance. Wer dort ein Auto kauft, will eine Limousine, möglichst mit längerem Radstand, und einen Fahrer. Der kostet in diesen Ländern ja auch nicht viel."








...der Limousinen in Osteuropa oder auch in den USA dürfte wohl auch daran liegen, dass man - zumindest gefühlt - nicht so leicht an den Inhalt des Kofferraums kommt und ihn insbesondere nicht von außen einsehen kann.
Die soziologischen Betrachtungen des Professors kann man sich aber nur bedingt nachvollziehen: Die Staatsmänner im Ostblock fuhren ja neben Volvo auch mal gerne Citroen CX oder Renault 30, während das Volk den Stufenheck Trabi bzw. Lada bekam. Trotzdem ist gerade dort der Trend zum Stufenheck besonders ausgeprägt.
... wenn P. Tumminelli, der Ferdindand Dudenhöffer des Autodesigns, mit Press-Inform zusammenkommt.
"... vier Türen und ein separater Kofferraum: So sahen in den siebziger Jahren automobile Bestseller aus. Etwa der Derby von Volkswagen, ..." – interessant vor allem, da die abgebildete Version des Derby die einzige war, und zwar mit ZWEI Türen. Dieses verunglückte Auto gab es hierzulande nie mit vier Türen. Und von wegen "Bestseller" ... – wie heißt es auf der Press-Inform-Startseite: "Die Journalisten von press-inform arbeiten überaus engagiert, hoch kompetent und absolut verläßlich." Das ist nun wirkich immer wieder interessant.
"Jetzt bringt Mercedes-Benz den CLS, die Coupé-Variante der E-Klasse..."
Weder ist der CLS die Coupé-Variante der E-Klasse (die heißt nämlich sinnvollerweise E-Klasse Coupé), noch handelt es sich beim viertürigen CLS überhaupt um ein Coupé.
"Jetzt bringt Mercedes-Benz den CLS, die Coupé-Variante der E-Klasse..."
Weder ist der CLS die Coupé-Variante der E-Klasse (die heißt nämlich sinnvollerweise E-Klasse Coupé), noch handelt es sich beim viertürigen CLS überhaupt um ein Coupé.
Ach, Herr Monaco Franze. Da können wir uns beide die Hand reichen. Was glauben Sie, was ich über Sie denke? ;)
Darauf kann ich leider nicht angemessen antworten, da ansonsten die Zensurkeule wieder zuschlägt...
Allerdings ist es schon lachhaft, wenn sich Autogegner wie Sie immer wieder zu solchen Artikeln "verlaufen" nur um ihre Meinung gegen Kraftfahrzeuge kund zu tun.
Darauf kann ich leider nicht angemessen antworten, da ansonsten die Zensurkeule wieder zuschlägt...
Allerdings ist es schon lachhaft, wenn sich Autogegner wie Sie immer wieder zu solchen Artikeln "verlaufen" nur um ihre Meinung gegen Kraftfahrzeuge kund zu tun.
Darauf kann ich leider nicht angemessen antworten, da ansonsten die Zensurkeule wieder zuschlägt...
Allerdings ist es schon lachhaft, wenn sich Autogegner wie Sie immer wieder zu solchen Artikeln "verlaufen" nur um ihre Meinung gegen Kraftfahrzeuge kund zu tun.
"Allerdings ist es schon lachhaft, wenn sich Autogegner wie Sie immer wieder zu solchen Artikeln "verlaufen" nur um ihre Meinung gegen Kraftfahrzeuge kund zu tun."
Ich verlaufe mich nicht, ich beteilige mich an einer Diskussion. Und Kennzeichen einer Diskussion sind unterschiedliche Meinungen. Und ja, ich nehme mir das Recht heraus, meine Meinung über Autos kundzutun. Und nein, ich bin kein Autogegner, ich fahre selbst eines.
Ich äußere meine Meinung deswegen, weil ich mir einen anderen Verkehr und auch andere Autos wünsche. Man kann das auch verbales mitgestalten nennen, auch wenn mein Einfluss natürlich nicht besonders groß ist.
Was erwarten Sie denn von einer Diskussion? Das alle brav einer Meinung sind? Wie heißt es auf Ihrem Profil so schön? "Leben und leben lassen. A bisserl was geht allerweil..."
Scheint ja eine nicht allzu ernst gemeinte Standardphrase zu sein.
"Allerdings ist es schon lachhaft, wenn sich Autogegner wie Sie immer wieder zu solchen Artikeln "verlaufen" nur um ihre Meinung gegen Kraftfahrzeuge kund zu tun."
Ich verlaufe mich nicht, ich beteilige mich an einer Diskussion. Und Kennzeichen einer Diskussion sind unterschiedliche Meinungen. Und ja, ich nehme mir das Recht heraus, meine Meinung über Autos kundzutun. Und nein, ich bin kein Autogegner, ich fahre selbst eines.
Ich äußere meine Meinung deswegen, weil ich mir einen anderen Verkehr und auch andere Autos wünsche. Man kann das auch verbales mitgestalten nennen, auch wenn mein Einfluss natürlich nicht besonders groß ist.
Was erwarten Sie denn von einer Diskussion? Das alle brav einer Meinung sind? Wie heißt es auf Ihrem Profil so schön? "Leben und leben lassen. A bisserl was geht allerweil..."
Scheint ja eine nicht allzu ernst gemeinte Standardphrase zu sein.
...werden sie den Absatz noch mehr bremsen - und ihre überflüssigen Fossilmobilmühlen in den Wind schießen können. Der letzte Satz des Artikels ist gleich ganz große Satire: Shooting star im shooting brake - lachhaft.
In vielen Artikeln und Fernsehbeiträgen zu Autos wird das Aussehen sehr stark in den Fordergrund gestelle, dabei ist es gar nicht nötig, gerade bei Fernsehbeiträgen sollten die gezeigen Aufnahmen ausreichen und bei einem Artikel tun es drei, vier Fotos um dem Leser einen Eindruck vom Aussehen zu vermitteln. Jeder Beschreibungen ist überflüssig und spiegelt nur den Geschmack des Verfassers wieder.
Meinungsäußerung ist bei ihnen eine Provokation, da soll sich noch einer über mangelnde Religiosität in D beklagen.
"Allerdings ist es schon lachhaft, wenn sich Autogegner wie Sie immer wieder zu solchen Artikeln "verlaufen" nur um ihre Meinung gegen Kraftfahrzeuge kund zu tun."
Ich verlaufe mich nicht, ich beteilige mich an einer Diskussion. Und Kennzeichen einer Diskussion sind unterschiedliche Meinungen. Und ja, ich nehme mir das Recht heraus, meine Meinung über Autos kundzutun. Und nein, ich bin kein Autogegner, ich fahre selbst eines.
Ich äußere meine Meinung deswegen, weil ich mir einen anderen Verkehr und auch andere Autos wünsche. Man kann das auch verbales mitgestalten nennen, auch wenn mein Einfluss natürlich nicht besonders groß ist.
Was erwarten Sie denn von einer Diskussion? Das alle brav einer Meinung sind? Wie heißt es auf Ihrem Profil so schön? "Leben und leben lassen. A bisserl was geht allerweil..."
Scheint ja eine nicht allzu ernst gemeinte Standardphrase zu sein.
also konstruktive Kritik und es gibt das Gegenteil davon. Wenn sich ein Kommentator bei einem bestimmten Thema immer nur durch hervorhebt anderen Kommentatoren seine persönliche Ansicht unter die Nase zu reiben, und andere Meinungen immer wieder als "Geschwafel" oder "Autofangeschwafel" "hanebüchen" zu deklarieren... Da frage ich mich dann schon ob es Ihnen wirklich ernst ist, konstruktiv der Diskussion beizuwohnen. Es ist zwar Ihre Meinung, aber das ich nach oben genannten Beispielen, nur aus zwei Ihrer Kommentare, es wage Sie zu kritisieren - tja damit müssen Sie wohl leben.
also konstruktive Kritik und es gibt das Gegenteil davon. Wenn sich ein Kommentator bei einem bestimmten Thema immer nur durch hervorhebt anderen Kommentatoren seine persönliche Ansicht unter die Nase zu reiben, und andere Meinungen immer wieder als "Geschwafel" oder "Autofangeschwafel" "hanebüchen" zu deklarieren... Da frage ich mich dann schon ob es Ihnen wirklich ernst ist, konstruktiv der Diskussion beizuwohnen. Es ist zwar Ihre Meinung, aber das ich nach oben genannten Beispielen, nur aus zwei Ihrer Kommentare, es wage Sie zu kritisieren - tja damit müssen Sie wohl leben.
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