Promillegrenze für Radler bleibt
Zunehmende Probleme sind künftig vor allem durch den immer schneller werdenden Radverkehr zu erwarten, zumal immer mehr von Elektroantrieben unterstützte Fahrräder, sogenannte Pedelecs, unterwegs sind. Zur Zeit untersucht der Bund den Einfluss von Pedelecs auf die Verkehrssicherheit.
Bislang nicht zufriedenstellend gelöst ist nach Ansicht des Verkehrsministers auch die Problematik des "toten Winkels" bei Lkw und Transportern. Der Bund hat alle Verantwortlichen an einen Tisch geholt, um die Entwicklung und Einführung eines "Abbiegeassistenten für Lkw" zu beschleunigen.
Was tut der Bund für mehr Verkehrssicherheit der Radler?
Der Radverkehrsplan 2020 soll dazu beitragen, das Ziel des Verkehrssicherheitsprogramms 2011 zu erreichen: die Zahl der verletzten und getöteten Menschen im Straßenverkehr um 40 Prozent zu senken. Dazu seien aufeinander abgestimmte Konzepte von Bund, Ländern und Kommunen für Verhalten, Infrastruktur und Verkehrsregelung sowie Technik nötig. Eine Helmpflicht wird dabei nicht angestrebt, man will lediglich stärker für das Tragen von Fahrradhelmen werben. Nur 11 Prozent der Radler trugen 2011 einen Helm. Bei Kindern zwischen sechs und zehn Jahren waren es 59 Prozent.
Alkoholisierten Radfahrern wird noch nicht der Kampf angesagt. Die Promillegrenze für Radler, die bei 1,6 liegt, will Ramsauer nicht antasten, dieses Problem werde lediglich "aufmerksam beobachtet". Dagegen spricht sich der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) dafür aus, 1,1 Promille als neuen Gefahrengrenzwert zu definieren, ab dem Bußgeld verhängt wird.
Gemeinsam mit den Ländern wird hingegen derzeit geprüft, ob es härtere Strafen im Radverkehr, etwa gegen sogenannte "Kampfradler", geben soll. Das Gleiche gilt aber auch für Sanktionen gegen Autofahrer, die Radler behindern durch unzulässiges Parken oder Halten auf Radwegen. Bei der Fahrzeugindustrie mahnt der Bund neue Lösungen für mehr Sicherheit an – etwa Warnsysteme für sich öffnende Türen oder Außenairbags.
Was will Berlin für Radfahrer tun?
Auch in der Hauptstadt gibt es ein Programm, um den Fahrradverkehr zu fördern. Die 2004 beschlossene Radverkehrsstrategie des Senats soll nun fortgeschrieben werden, doch der Entwurf ist an Einwänden der Finanz- und Innenverwaltung hängen geblieben. Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) will den vorgesehenen Anstieg der Investitionen für den Radverkehr nicht mittragen; Innensenator Frank Henkel (CDU) befürchtet weitere Personalausgaben, weil nach dem Entwurf in Zukunft die Mitarbeiter der Ordnungsämter auch die Radfahrstreifen und Radwege "konsequent in ihre Kontrollen einbeziehen" und gegen Falschparker vorgehen sollen.
Der Anteil der Radfahrer am Verkehr liegt inzwischen bei 13 Prozent – Tendenz steigend. Rund 3,5 Millionen Euro steckt das Land jährlich in die Infrastruktur für den Radverkehr. Die Ausgaben sollen nach dem Entwurf bis 2015 auf dann 17,5 Millionen Euro steigen – rechnerisch sind das fünf Euro pro Einwohner.
Vor allem Unfallschwerpunkte sollen beseitigt werden. Aber auch Radparkplätze sollen entstehen und eine Grüne Welle soll erprobt werden. Radwege werden kaum noch gebaut; die frühere Benutzungspflicht ist nach zahlreichen Klagen vor Gericht meist aufgehoben worden. Die inzwischen üblichen Markierungen von Radspuren auf den Fahrbahnen sind zudem billiger zu haben. Vorhandene Radwege sind aber oft sanierungsbedürftig. Wo das Geld dafür fehlt, schrauben die Bezirke einfach das blaue Schild ab, das zum Befahren zwingt – zuletzt etwa entlang der Lietzenburger Straße in Charlottenburg-Wilmersdorf.









Die Autoindustrie braucht kein Ministerium, um über neue Assistenzsysteme nachzu denken. Was bleibt ist eine Werbekampagne für Helme.
Warum spart der Minister die zuständigen Ministerialbeamten nicht einfach ein?
Auf WDR5 wurde ueber eine Anfrage an Ramsauer's Ministerium berichtet, wieviele Mitarbeiter sich dort eigentlich mit dem Radverkehr beschaeftigten. Zuerst wusste der zustaendige Sprecher gar keine Zahlen, dann hiess es zwei und spaeter wurde die Zahl nach einer Zaehlung auf sechs Mitarbeiter korrigiert. 6 von insgesamt 2000 Mitarbeitern die sich mit Verkehrsthemen beschaeftigen.
Da sieht man gut wo die Prioritaeten dieses Ministeriums liegen und warum die Qualitaet der Vorschlaege so gering ist wenn es um den Radverkehr geht.
Nicht alle Probleme lassen sich durch eine totalitäre Gesetzgebung und -auslegung lösen.
Insbesondere die Sicherheit beim Fahrradfahren lebt weniger von Gesetzen als vom Mitdenken aller Beteiligter.
Immerhin in einem Punkt gebe ich Ihnen Recht: Wenn man das Radfahren mit Vorschriften, Verboten, Strafen usw. aller erdenklicher Art verunmöglichen möchte, dann sollte man zumindest auch die - noch vorm Bei-Rot-Rüberradeln - häufigste Regelmißachtung in D'land nicht ganz unerwähnt lassen: die Nichteinhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen durch Kfz's.
Auf WDR5 wurde ueber eine Anfrage an Ramsauer's Ministerium berichtet, wieviele Mitarbeiter sich dort eigentlich mit dem Radverkehr beschaeftigten. Zuerst wusste der zustaendige Sprecher gar keine Zahlen, dann hiess es zwei und spaeter wurde die Zahl nach einer Zaehlung auf sechs Mitarbeiter korrigiert. 6 von insgesamt 2000 Mitarbeitern die sich mit Verkehrsthemen beschaeftigen.
Da sieht man gut wo die Prioritaeten dieses Ministeriums liegen und warum die Qualitaet der Vorschlaege so gering ist wenn es um den Radverkehr geht.
Nicht alle Probleme lassen sich durch eine totalitäre Gesetzgebung und -auslegung lösen.
Insbesondere die Sicherheit beim Fahrradfahren lebt weniger von Gesetzen als vom Mitdenken aller Beteiligter.
Immerhin in einem Punkt gebe ich Ihnen Recht: Wenn man das Radfahren mit Vorschriften, Verboten, Strafen usw. aller erdenklicher Art verunmöglichen möchte, dann sollte man zumindest auch die - noch vorm Bei-Rot-Rüberradeln - häufigste Regelmißachtung in D'land nicht ganz unerwähnt lassen: die Nichteinhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen durch Kfz's.
Ich fahre täglich in Köln Rad, in der Woche mindestens 100Km. Dabei fällt auf: keine Radwege sind besser als schlechte Radwege. Sobald Ausfahrten über einen Radweg auf die Straße führen, lebt der Radler gefährlich. Gehalten wird seitens des Autofahrers nämlich frühstens an der Sichtlinie der Straße.
Was die Mio-investitionen ins Radwegnetz angeht: man hat hier in Köln einen Teil der Venloer Straße komplett erneuert, inkl. der Parkbuchten und hat den Radweg - gute Idee! -auf die Straße gelegt. Man hat aber nicht etwas bei der Neuanlage der Parkbuchten Platz geschaffen, nein! Man hat die Straße am Rad rot angepinselt und nun kommt kein Auto mehr am Radfahrer vorbei. Nicht gefahrlos, versteht sich. Positives Beispiel ist die Subbelrather Straße (Abschnitt). Da ist der Radweg und die Straße breit genug. Vorausgesetzt, es parkt nicht grade ein Auto drauf. Ich bin für Radverkehr auf der Straße, da fährt es sich erfahrungsgemäß und auch laut diverser Studien am sichersten, da man sich gegenseitig besser beachtet. Herr Ramsauer sollte allgemein sehr viel mehr gegen Verkehrssünder vorgehen, egal welches Fortbewegungsmittel genutzt wird! Alle Rot- und Geschwindigkeitssünder: hohe Strafen! Fahren auf dem Radweg gegen die Richtung: Strafen! Parken auf dem Radweg: Strafen! Rücksicht lernt heute keiner mehr, wenn es nicht im Portmonnaie wehtut! Und nochwas. Helmpflicht!
Schöne Grüße! Und bevor jemand was plant, sollte er die Welt auch mal von allen Seiten betrachten, auch vom Rad aus!!!!
Es ist schon verwunderlich, dass es keine gesetzliche Helmpflicht bei Fahrradfahrern gibt. Allein der Versicherungswirtschaft entstehen durch die fehlende Helmpflicht Kosten in Milliardenhöhe, ebenso den Renten- und Krankenkassen. Wo sind eigentlich hier die sonst so lautstarken Lobbyvertreter? Hier könnten sie etwas für die Unternehmen, die sie vertreten, unternehmen - zum Wohle Aller.
Ein weiteres Problem ist Alkohol im Straßenverkehr. Hier wird sich die CSU auf keinen Fall bewegen und zwar weder bei der 0,0-Promillegrenze beim Autofahren, noch bei einer deutlichen Herabsenkung der Promillegrenze bei Fahrradfahrern. Man fürchtet massiven Ärger mit der eigenen Basis - zumal ja einmal ein bayerischer Ministerpräsident lautstark die Meinung geäußert hat, man könne auch mit zwei Maß Bier intus noch gut Auto fahren. Dabei ist es hinlänglich bekannt, dass die allermeisten Unfälle unter Alkoholeinfluss passieren.
Auch bei den sogenannten "Kampfradlern" wird sich voraussichtlich nichts tun. Hierbei handelt es sich sehr oft um sogenannte "Fahrradkuriere", die ihren Job und ihre Firma Aufträge verlieren, sollte hier der Staat durchgreifen. Auch in den Ministerien würde man es sehr sehr schnell zu spüren bekommen, sollten die Fahrradkuriere langsamer werden oder gar ganz weg fallen.
"Alle Rot- und Geschwindigkeitssünder: hohe Strafen! Fahren auf dem Radweg gegen die Richtung: Strafen! Parken auf dem Radweg: Strafen! Rücksicht lernt heute keiner mehr, wenn es nicht im Portmonnaie wehtut! Und nochwas. Helmpflicht!"
Bei einer Art Überregulierung (übrigends typisch deutsch!), könnte vielen aber auch schnell die Freude am Radfahren vergehen. Das Fahren auf Ragwegen gegen die vorgesehene Richtung ist oftmals völlig unproblematisch, und stets einen Helm mit sich rumschleppen zu müssen wäre unpraktisch.
Damit begraben Sie die Idee der Mobilitätsrevolution.
Ich fahre immer mit Helm und nach einiger Umgewöhnung stellt das "Herumschleppen" kein Problem dar. Matschig in der Birne nach einem Sturz gegen ein Auto oder den Bordstein, DAS ist ein Problem.
Das Ende der "Mobilitätsbewegung". Auch ein Pseudoargument gegen den Menschenverstand.
Überregulierung: Parken wo man will, abbiegen ohne zu blinken, Schulterblick?. Fahren gegen die Richtung ist mit die häufigste Unfallursache!!!!
Unter der o.g. Adresse kann man sich für Köln über Unfälle informieren, finde ich sehr interessant. In 2011 und 2012 gabe es bisher zusammen 9 Tote Radfahrer:
- 3 sind von rechtsabbiegenden Lkw überrollt
- 3 Alleinunfälle mit unklarer Ursache (Vorerkrankung?)
- 1 in Straßenbahnschiene hängengeblieben
- 1 an Bahnübergang von Straßenbahn überfahren
- 1 73 jähriger hat Rotlicht mißachtet
Rad Rambos etc. kommen da nicht vor.
Es ist schon verwunderlich, dass es keine gesetzliche Helmpflicht bei Fahrradfahrern gibt. Allein der Versicherungswirtschaft entstehen durch die fehlende Helmpflicht Kosten in Milliardenhöhe, ebenso den Renten- und Krankenkassen. Wo sind eigentlich hier die sonst so lautstarken Lobbyvertreter? Hier könnten sie etwas für die Unternehmen, die sie vertreten, unternehmen - zum Wohle Aller.
Ein weiteres Problem ist Alkohol im Straßenverkehr. Hier wird sich die CSU auf keinen Fall bewegen und zwar weder bei der 0,0-Promillegrenze beim Autofahren, noch bei einer deutlichen Herabsenkung der Promillegrenze bei Fahrradfahrern. Man fürchtet massiven Ärger mit der eigenen Basis - zumal ja einmal ein bayerischer Ministerpräsident lautstark die Meinung geäußert hat, man könne auch mit zwei Maß Bier intus noch gut Auto fahren. Dabei ist es hinlänglich bekannt, dass die allermeisten Unfälle unter Alkoholeinfluss passieren.
Auch bei den sogenannten "Kampfradlern" wird sich voraussichtlich nichts tun. Hierbei handelt es sich sehr oft um sogenannte "Fahrradkuriere", die ihren Job und ihre Firma Aufträge verlieren, sollte hier der Staat durchgreifen. Auch in den Ministerien würde man es sehr sehr schnell zu spüren bekommen, sollten die Fahrradkuriere langsamer werden oder gar ganz weg fallen.
"Alle Rot- und Geschwindigkeitssünder: hohe Strafen! Fahren auf dem Radweg gegen die Richtung: Strafen! Parken auf dem Radweg: Strafen! Rücksicht lernt heute keiner mehr, wenn es nicht im Portmonnaie wehtut! Und nochwas. Helmpflicht!"
Bei einer Art Überregulierung (übrigends typisch deutsch!), könnte vielen aber auch schnell die Freude am Radfahren vergehen. Das Fahren auf Ragwegen gegen die vorgesehene Richtung ist oftmals völlig unproblematisch, und stets einen Helm mit sich rumschleppen zu müssen wäre unpraktisch.
Damit begraben Sie die Idee der Mobilitätsrevolution.
Ich fahre immer mit Helm und nach einiger Umgewöhnung stellt das "Herumschleppen" kein Problem dar. Matschig in der Birne nach einem Sturz gegen ein Auto oder den Bordstein, DAS ist ein Problem.
Das Ende der "Mobilitätsbewegung". Auch ein Pseudoargument gegen den Menschenverstand.
Überregulierung: Parken wo man will, abbiegen ohne zu blinken, Schulterblick?. Fahren gegen die Richtung ist mit die häufigste Unfallursache!!!!
Unter der o.g. Adresse kann man sich für Köln über Unfälle informieren, finde ich sehr interessant. In 2011 und 2012 gabe es bisher zusammen 9 Tote Radfahrer:
- 3 sind von rechtsabbiegenden Lkw überrollt
- 3 Alleinunfälle mit unklarer Ursache (Vorerkrankung?)
- 1 in Straßenbahnschiene hängengeblieben
- 1 an Bahnübergang von Straßenbahn überfahren
- 1 73 jähriger hat Rotlicht mißachtet
Rad Rambos etc. kommen da nicht vor.
Radschnellwege wären eine wirklich gute Investition besonders in Ballungsgebieten wie Ruhrgebiet und Berlin. Besonders das umweltbewusste E-Bike würde dadurch mehr gefordert.
2 wichtige Punkte auf die schnelle:
1. Der Bund baut Radwege - hört sich toll an, was? Das Problem ist aber das es sehr wohl darauf ankommt was für Radwege das sind und vor allen Dingen wie an Kreuzungen damit umgegangen wird. Radwege, die hinter den parkenden Autos auf dem Bürgesteig verlaufen sind für alle beteiligten gemeingefährlich und sollten zu 100% abgeschafft werden.
An Kreuzungen ist es of hahnebüchen, da soll man manchmal als Radfahrer wenn man links abbiegen will plötzlich doch wieder die Fußgängerampel beachten und muss doppelt warten. Generell ist es oft ein ständiges Gewechsel von Radwegen auf der Straße zum Bürgersteig zu wieder gar keinen, da bleibt man doch lieber gleich auf der Straße...
2. Es sollte unbedingt mehr Geld in die "Aufklärung" zu diesem Thema gesteckt werden. Nach meiner Erfahrung fährt ein Großteil der Fahrradfahrer unmöglich - ständiges wechseln der Spuren/Bürgersteige ohne vorheriges ankündigen, völliges Missachten von Rechts vor Links, usw. Auf der anderen Seite haben viele Autofahrer eine unglaubliche Abneigung gegenüber Radfahrer, "die haben auf der Straße nichts zu suchen". Vermutlich lässt sich aber auch in diesem Bereich einiges verbessern wenn einfach die Verkehrsregeln und Bedingunen für Radfahrer einheitlicher gestaltet sind.
Ich kann Ihrem Kommentar nur zustimmen.
Zusätzlich zur Aufklärung sollte auch die Beschilderung von Radwegen angepasst werden. Wenn der Radverkehr schon über Gehwege geführt wird (was man vermeiden sollte), haben zumindest an jeder Kreuzung Schilder zu stehen, das alle Beteiligten über die Regelung (in allen Richtungen) informieren. Ansonsten haben Leute, die aus unterschiedlichen Richtungen kommen, nämlich oft eine Abweichende Meinung, wo zu fahren ist und entsprechend treten vermehrt Konflikte auf.
Tatsächlich denken wohl einige Autofahrer in Berlin genau das.
Ein Makler hat mir mal erzählt, er mache alle Wege im PKW (was in Berlin ziemlich bekloppt erscheint) und empfinde den zunehmenden Fahrradverkehr als Bedrohung. Er forderte gewissermaßen Artenschutz, weil man wegen der zusätzlichen Bus- und Fahrradspuren immer häufiger im Stau stünde.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich so einige Autoisten im Alltag auf ihre Weise gegen die ökologisch wertvollen Einengungen wehren. So halten sie z.B. in der Schlange vor einer Ampel extra nah am Bordstein, weil sie nicht wissen, dass man als Fahrradfahrer in dieser Situation an ihnen vorbeigurken darf.
Die roten und schwarzen Verkehrsminister dürfen solcherlei natürlich nicht äußern, aber es sollte langsam common sense werden, dass Auto und Stadt nicht zusammenpassen.
Ich benutze besagtes Verkehrsmittel nur noch, um von Berlin wegzufahren und wieder zurückzukehren - diese Stunde Stau stresst mich genug für einen Monat...
Ich kann Ihrem Kommentar nur zustimmen.
Zusätzlich zur Aufklärung sollte auch die Beschilderung von Radwegen angepasst werden. Wenn der Radverkehr schon über Gehwege geführt wird (was man vermeiden sollte), haben zumindest an jeder Kreuzung Schilder zu stehen, das alle Beteiligten über die Regelung (in allen Richtungen) informieren. Ansonsten haben Leute, die aus unterschiedlichen Richtungen kommen, nämlich oft eine Abweichende Meinung, wo zu fahren ist und entsprechend treten vermehrt Konflikte auf.
Tatsächlich denken wohl einige Autofahrer in Berlin genau das.
Ein Makler hat mir mal erzählt, er mache alle Wege im PKW (was in Berlin ziemlich bekloppt erscheint) und empfinde den zunehmenden Fahrradverkehr als Bedrohung. Er forderte gewissermaßen Artenschutz, weil man wegen der zusätzlichen Bus- und Fahrradspuren immer häufiger im Stau stünde.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich so einige Autoisten im Alltag auf ihre Weise gegen die ökologisch wertvollen Einengungen wehren. So halten sie z.B. in der Schlange vor einer Ampel extra nah am Bordstein, weil sie nicht wissen, dass man als Fahrradfahrer in dieser Situation an ihnen vorbeigurken darf.
Die roten und schwarzen Verkehrsminister dürfen solcherlei natürlich nicht äußern, aber es sollte langsam common sense werden, dass Auto und Stadt nicht zusammenpassen.
Ich benutze besagtes Verkehrsmittel nur noch, um von Berlin wegzufahren und wieder zurückzukehren - diese Stunde Stau stresst mich genug für einen Monat...
bei den Benzinpreisen erledigt sich die Sache doch von allein. Bald werden auch die Reste der ehemaligen Mittelschicht aus Kostengründen aufs Auto verzichten und zwangsläufig auf andere Verkehrsmittel umsteigen müssen - und als relativ kostengünstige gibt es da nur das Velo oder die Fortbewegung per pedes - beide Fortbewegungsarten sind zudem umweltschonender und gesundheitsfördernder als die mittels Verbrennungsmotor - und schon haben wir die Basis für ein schwarz-grünes Bündnis. Schade nur, dass mit weniger Benzinverbrauch dann auch weniger Steuern in die öffentlichen Kassen fließen - aber das läßt sich dann bestimmt durch irgendeine Maut oder Vergnügungssteuer für die "neue" gesundheitsfördernde Art der Fortbewegung kompensieren. Und hallo: wozu neue Radwege bauen? Wenn weniger Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor fahren, ist Platz genug für die Radfahrer auf den vorhandenen Asphaltpisten - und dass diese teilweise schlaglochübersät sind ist doch auch kein Problem - sollen die Radfahrer langsam fahren und künftig Helm tragen.
Das hessische Umweltministerium hat ein Gesetzentwurf vorgelegt, der das Radfahren im Wald praktisch unmöglich macht. Ob man so die Zahl der Radfahrer steigern kann? Und ob Herr Ramsauer das weiß?
Waldwege sollen in Hessen nicht mehr befahren werden, entlang nagelneuer Bundesstraßen gibt es oft keine Radwege oder Seitenstreifen zum Ausweichen, und auf den Bundesstraßen selbst ist die Fahrt zur Arbeit in den Stoßzeiten lebensgefährlich bzw. eine maßgebliche Behinderung, die beim Überholen nicht nur Radfahrer sondern alle Verkehrsteilnehmer gefährdet.
Ich könnte die rund 5 Kilometer zu meinem Arbeitsplatz gut mit dem Rad zurücklegen, müsste aber davon gut 2 Kilometer im dichten Verkehr auf der Bundesstraße fahren. Dass es nicht möglich ist, wenigstens einen schmalen Streifen für Radfahrer mitzuplanen, ist ein echtes Armutszeugnis.
Die Sperrung des Waldes in Hessen wird wohl mehr die Mountainbiker betreffen als die Pendler. Ein Weg der nicht von einem normalen PKW befahren wird ist wohl eher selten zum Pendeln geeignet. Dummer Gesetzesentwurf der hoffentlich nicht durchkommt. Aber die Pendler wird er wohl eher nicht betreffen.
Waldwege sollen in Hessen nicht mehr befahren werden, entlang nagelneuer Bundesstraßen gibt es oft keine Radwege oder Seitenstreifen zum Ausweichen, und auf den Bundesstraßen selbst ist die Fahrt zur Arbeit in den Stoßzeiten lebensgefährlich bzw. eine maßgebliche Behinderung, die beim Überholen nicht nur Radfahrer sondern alle Verkehrsteilnehmer gefährdet.
Ich könnte die rund 5 Kilometer zu meinem Arbeitsplatz gut mit dem Rad zurücklegen, müsste aber davon gut 2 Kilometer im dichten Verkehr auf der Bundesstraße fahren. Dass es nicht möglich ist, wenigstens einen schmalen Streifen für Radfahrer mitzuplanen, ist ein echtes Armutszeugnis.
Die Sperrung des Waldes in Hessen wird wohl mehr die Mountainbiker betreffen als die Pendler. Ein Weg der nicht von einem normalen PKW befahren wird ist wohl eher selten zum Pendeln geeignet. Dummer Gesetzesentwurf der hoffentlich nicht durchkommt. Aber die Pendler wird er wohl eher nicht betreffen.
Vielleicht entstünde ja ein großes Chaos, wenn alle Radfahrer, beispielsweise im Stadtverkehr, sich strikt an die Regeln halten würden: Immer auf der Fahrspur, mit ausreichendem Abstand nach rechts. Viele Staßen wären verstopft, während Busspuren und oft leere Gehwege "ungenutzt" blieben. An grün werdenden Ampeln wären alle noch da, die vorher bei "noch"-rot schonmal rechts abgebogen wären. Etc. pp.
gefördert werden. Mein Arbeitsweg führt allerdings über mehrere Ampeln, an denen ich ein Picknick machen kann, ein Teil der Strecke verläuft auf dem Fußgängerweg, ein anderer ist eine unbeleuchtete Seitenstraße etc.
Aber schon klar, darf alles nichts kosten, die Banken brauchen das Geld. lol.
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