Verkehrsrecht: Der Mittelstreifen-Mythos
Viele Autofahrer ärgern sich auf Autobahnen, wenn andere lange auf der Mittelspur fahren – immerhin gilt das Rechtsfahrgebot. Haben sie Recht?
Flip-Flops im Auto sind verboten. Fahrradfahrern kann kein Fahrverbot auferlegt werden. In einem Wissenstest haben wir solche Geschichten zuletzt als Mythen enttarnt. Vor allem eine Tatsache hat viele Leser überrascht und sie veranlasst, uns in E-Mails ihre Verwunderung kundzutun: die Frage nach dem Rechtsfahrgebot.
Genauer gesagt: Der Mythos, auf deutschen Autobahnen mit drei Fahrspuren dürften die Fahrer pro Richtung nicht über längere Zeit auf dem mittleren Fahrstreifen verweilen. Schließlich heißt es doch bereits im zweiten Paragrafen der Straßenverkehrsordnung: "Es ist möglichst weit rechts zu fahren, nicht nur bei Gegenverkehr, beim Überholtwerden, an Kuppen, in Kurven oder bei Unübersichtlichkeit."
Das lange Fahren auf der mittleren Spur ist also verboten? Nein, nicht grundsätzlich. Der Gesetzgeber hat nämlich für Straßen, die außerhalb geschlossener Ortschaften drei oder mehr Fahrstreifen pro Richtung haben, eine Sonderregelung festgelegt. Diese führt er in Paragraf 7 Absatz 3c StVO mit dem ausdrücklichen Hinweis ein, sie sei "abweichend von dem Gebot, möglichst weit rechts zu fahren".
Was bedeutet "hin und wieder"?
Konkret erlaubt die Straßenverkehrsordnung, dass Kraftfahrzeuge den mittleren Fahrstreifen durchgängig befahren – unter der Voraussetzung, dass zumindest "hin und wieder" rechts davon ein Fahrzeug fährt. Es ist also nicht vorgeschrieben, dass man jede Lücke nutzen muss, die rechts auftaucht.
Entscheidend ist, dass man keinen anderen Verkehrsteilnehmer behindert, wenn man auf der Mittelspur bleibt. Und der Gesetzgeber erlaubt offensichtlich nicht, mittig zu fahren, wenn man allein auf der Autobahn unterwegs ist. Es stellt sich allerdings die Frage, was in dem Paragrafen mit "hin und wieder" gemeint ist. Die Fachjuristen des ADAC sehen darin die Absicht des Gesetzgebers, das Fahren in Schlangenlinien zu vermeiden. Könne ein Fahrer absehen, dass er schon bald den nächsten Wagen auf der rechten Spur überholen kann, dürfe er auf dem mittleren Fahrstreifen bleiben.
Nur: Was heißt in Kürze? Hier rät ADAC-Anwalt Jost Kärger zu der Faustregel: Könnte ein Fahrer nach einem Überholvorgang deutlich länger als 20 Sekunden mit gleicher Geschwindigkeit auf der rechten Spur fahren, dann muss er dorthin wechseln. So hat es das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf in einem Urteil im Jahr 1989 (Az. 2 Ss (OWi) 318/89 – (OWi) 93/89 II) ein wenig konkretisiert. Aber auch das ist noch vage.
Der Grund: Die Richter verwarfen lediglich die Regel, wonach Autofahrer zum Einscheren auf die rechte Spur verpflichtet sind, wenn sie dort 20 Sekunden mit gleichem Tempo weiterfahren können. Diese Pflicht, einst vom OLG Celle aufgestellt, gelte nur für Straßen mit zwei Spuren je Fahrtrichtung, stellten die Düsseldorfer Richter fest. Für dreispurige Straßen sei dagegen "die Dauer des möglichen Weiterfahrens mit gleicher Geschwindigkeit (...) erheblich größer zu bemessen".
Allerdings spukt die 20-Sekunden-Regel bis heute bei vielen Autofahrern auch im Hinblick auf dreispurige Autobahnen im Kopf herum. Klar ist: Die Behauptung, die mittlere Spur diene ausschließlich zum Überholen, ist ein Mythos, der vom Gesetz nicht gedeckt ist. Sicher ist auch: Wenn die Autobahn leer ist oder man erst ein am Horizont auftauchendes Fahrzeug überholen wird, hat man auf der mittleren Spur nichts verloren.








Ich denke oft die Leute haben ihren Führerschein aus dem Supermarkt gekauft... was da teilweise für Fahrer unterwegs sind ist manchmal echt provozierend!
Da werden sich Elefantenrennen geliefert... und die Mittlere Spur blockiert was das zeug hält.
Man wird manchmal von diesen Individuen quasi genötigt Rechts zu Überholen.......
Woran liegt das???
Sind wir mittlerweile sovon Zeitdruck und Hektik zerfressen das wir es uns unnötig schwer machen.?
"Sind wir mittlerweile sovon Zeitdruck und Hektik zerfressen das wir es uns unnötig schwer machen.?"
"Man wird manchmal von diesen Individuen quasi genötigt Rechts zu Überholen......."
Was haben Sie denn davon, reechts zu überholen? Wieviele Sekundne sind es denn, die Sie damit "rausholen" können? Sind diese Sekunden tatsächlich ein derartiges Risiko wert?
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/ls
für die unter Druck stehenden LKW - Fahrer regt man sich über die im Rentnervolksmund sogenannten "Elefantenrennen" wohl kaum auf. Wenn man täglich seine Milchtüten, Yoghurt-Becher etc. benötigt, schon einmal gar nicht.
Und wenn Sie sich genötigt fühlen, rechts überholen zu müssen, sollten Sie sich Ihre Frage nach "Zeitdruck und Hektik" zuerst einmal selbst stellen.
na dann werden sie mal ein bisschen lockerer. Autofahren ist nicht alles auf der Welt.
"Sind wir mittlerweile sovon Zeitdruck und Hektik zerfressen das wir es uns unnötig schwer machen.?"
Sie anscheinend ja, weil Sie im Zweifel sogar rechts überholen und sich und andere Leben riskieren.
Ach, wie entspannt fährt es sich doch im Ausland. Die ganze Welt hat Tempolimit, nur in Deutschland gefährdet man sich und andere. Das Problem in Deutschland sind nicht die, die auf der Mittelspur fahren, das Problem sind extreme Unterschiede in den Geschwindigkeiten. Wenn zwischen 60 Kmh und praktisch 30 KmH auf der Autobahn alles möglich ist, muss es zu ständigen Reibereien zwischen den Verkehrsteilnehmern kommen. Da stört schon der, der mit 120 Kmh einen LKW überholt.
"Sind wir mittlerweile sovon Zeitdruck und Hektik zerfressen das wir es uns unnötig schwer machen.?"
"Man wird manchmal von diesen Individuen quasi genötigt Rechts zu Überholen......."
Was haben Sie denn davon, reechts zu überholen? Wieviele Sekundne sind es denn, die Sie damit "rausholen" können? Sind diese Sekunden tatsächlich ein derartiges Risiko wert?
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/ls
für die unter Druck stehenden LKW - Fahrer regt man sich über die im Rentnervolksmund sogenannten "Elefantenrennen" wohl kaum auf. Wenn man täglich seine Milchtüten, Yoghurt-Becher etc. benötigt, schon einmal gar nicht.
Und wenn Sie sich genötigt fühlen, rechts überholen zu müssen, sollten Sie sich Ihre Frage nach "Zeitdruck und Hektik" zuerst einmal selbst stellen.
na dann werden sie mal ein bisschen lockerer. Autofahren ist nicht alles auf der Welt.
"Sind wir mittlerweile sovon Zeitdruck und Hektik zerfressen das wir es uns unnötig schwer machen.?"
Sie anscheinend ja, weil Sie im Zweifel sogar rechts überholen und sich und andere Leben riskieren.
Ach, wie entspannt fährt es sich doch im Ausland. Die ganze Welt hat Tempolimit, nur in Deutschland gefährdet man sich und andere. Das Problem in Deutschland sind nicht die, die auf der Mittelspur fahren, das Problem sind extreme Unterschiede in den Geschwindigkeiten. Wenn zwischen 60 Kmh und praktisch 30 KmH auf der Autobahn alles möglich ist, muss es zu ständigen Reibereien zwischen den Verkehrsteilnehmern kommen. Da stört schon der, der mit 120 Kmh einen LKW überholt.
Ich befuhr eine Zweispurige Autobahn mit unserem betagten Wohnmobil (max 90km/h)rechts.
Da überholten zwei, etwas schnelleren, Autos eines links das andere via der Standspur.
"Sind wir mittlerweile sovon Zeitdruck und Hektik zerfressen das wir es uns unnötig schwer machen.?"
"Man wird manchmal von diesen Individuen quasi genötigt Rechts zu Überholen......."
Was haben Sie denn davon, reechts zu überholen? Wieviele Sekundne sind es denn, die Sie damit "rausholen" können? Sind diese Sekunden tatsächlich ein derartiges Risiko wert?
..."sie" davon, dauerhaft links zu fahren? ist linksfahren tatsaechlich ein derartiges risiko wert? was ist schwierig am spurwechsel, wenn rechts so viel platz ist, dass man rechts sogar ueberholen koennte? ich halte nichts vom rechtsueberholen, da das zwar nicht gefaehrlich ist, es koennte aber sein, dass der linksfahrer "unbeabsichtigt" doch die spur nach rechts wechselt und dann wird es gefaehrlich. miteinander, nicht gegeneinander lautet die devise. rechts ueberholen ist mist. dauerhaft linksfahren noch vie
groesserer.
..."sie" davon, dauerhaft links zu fahren? ist linksfahren tatsaechlich ein derartiges risiko wert? was ist schwierig am spurwechsel, wenn rechts so viel platz ist, dass man rechts sogar ueberholen koennte? ich halte nichts vom rechtsueberholen, da das zwar nicht gefaehrlich ist, es koennte aber sein, dass der linksfahrer "unbeabsichtigt" doch die spur nach rechts wechselt und dann wird es gefaehrlich. miteinander, nicht gegeneinander lautet die devise. rechts ueberholen ist mist. dauerhaft linksfahren noch vie
groesserer.
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/ls
So ein Blödsinn. Das ist eine Ordnungswidrigkeit und mehr nicht. Rechts überholen ist mir dreimal lieber als Drängeln und oft auch notwendig. Wenn ich jeden Sonntag auf der pro Seite vierspurigen A5 fahre, dann auch immer ganz rechts an allen anderen, vorbei, denn es werden ausschliesslich die beiden linken Fahrspuren benutzt. Ich fahre konstant mit 160 ganz rechts und habe immer noch eine "Pufferspur", weil sich manche zu fein sind auf einer 15km langen und kerzengerade Autobahn auf der rechten Seite zu fahren.
Kurioserweise werden dann aufmerksame Spurwechsler und vorausschauende Fahrer als Risiko bezeichnet und die Mittelspurblockierer, die sich meist durch "Alles über 120 ist RASEN!" auszeichnen und erschreckend das Lenkrad verziehen, wenn man mit 180 von hinten kommt.
Ich fahre die 80km zwischen Frankfurt und Mannheim mit einem Tempo zwischen 120 und 160 km/h im Idealfall ohne einmal zu bremsen, da ich meine Geschwindigkeit variiere, Lücken nutze und Spuren wechsle. Wer sich aber mit Tempomat auf 120 auf der Mittelspur parkt und die Benutzung eines Spiegels, geschweige den eines Blinkers verweigert sorgt für unnötige Brems- und Überholmanöver.
So ein Blödsinn. Das ist eine Ordnungswidrigkeit und mehr nicht. Rechts überholen ist mir dreimal lieber als Drängeln und oft auch notwendig. Wenn ich jeden Sonntag auf der pro Seite vierspurigen A5 fahre, dann auch immer ganz rechts an allen anderen, vorbei, denn es werden ausschliesslich die beiden linken Fahrspuren benutzt. Ich fahre konstant mit 160 ganz rechts und habe immer noch eine "Pufferspur", weil sich manche zu fein sind auf einer 15km langen und kerzengerade Autobahn auf der rechten Seite zu fahren.
Kurioserweise werden dann aufmerksame Spurwechsler und vorausschauende Fahrer als Risiko bezeichnet und die Mittelspurblockierer, die sich meist durch "Alles über 120 ist RASEN!" auszeichnen und erschreckend das Lenkrad verziehen, wenn man mit 180 von hinten kommt.
Ich fahre die 80km zwischen Frankfurt und Mannheim mit einem Tempo zwischen 120 und 160 km/h im Idealfall ohne einmal zu bremsen, da ich meine Geschwindigkeit variiere, Lücken nutze und Spuren wechsle. Wer sich aber mit Tempomat auf 120 auf der Mittelspur parkt und die Benutzung eines Spiegels, geschweige den eines Blinkers verweigert sorgt für unnötige Brems- und Überholmanöver.
..."sie" davon, dauerhaft links zu fahren? ist linksfahren tatsaechlich ein derartiges risiko wert? was ist schwierig am spurwechsel, wenn rechts so viel platz ist, dass man rechts sogar ueberholen koennte? ich halte nichts vom rechtsueberholen, da das zwar nicht gefaehrlich ist, es koennte aber sein, dass der linksfahrer "unbeabsichtigt" doch die spur nach rechts wechselt und dann wird es gefaehrlich. miteinander, nicht gegeneinander lautet die devise. rechts ueberholen ist mist. dauerhaft linksfahren noch vie
groesserer.
Mir sind schon die abenteuerlichsten Dinge passiert. Bzg. Rechtsüberholen u. a. folgendes: dreispurige Autobahn, mittig vor mir fährt ein Lieferwagen mit ca. 130, ich komme schnell näher. Erst weit hinter mir (mehr als 300m) ein Wagen. Ich blinke, fahre raus auf linke Spur, überhole den Lieferwagen und ordne mich wieder mittig ein.... im Moment des Einordnens *taucht* "das Fahrzeug von hinten" rechts neben mir auf und zieht vor meiner Nase nach links rüber (musste er auch, denn rechts kam dann ein LKW...). Ich ca. 180, der andere hatte weit über 200... Nö, Leute, hier ist nichts zu beschönigen. ich bin weder geschlichen, noch habe ich *blockiert*. Der hätte mich durch das rechtsüberholen fast aufgegabelt, was anhand der Geschwindigkeiten für beide kritisch geworden wäre.
Mir sind schon die abenteuerlichsten Dinge passiert. Bzg. Rechtsüberholen u. a. folgendes: dreispurige Autobahn, mittig vor mir fährt ein Lieferwagen mit ca. 130, ich komme schnell näher. Erst weit hinter mir (mehr als 300m) ein Wagen. Ich blinke, fahre raus auf linke Spur, überhole den Lieferwagen und ordne mich wieder mittig ein.... im Moment des Einordnens *taucht* "das Fahrzeug von hinten" rechts neben mir auf und zieht vor meiner Nase nach links rüber (musste er auch, denn rechts kam dann ein LKW...). Ich ca. 180, der andere hatte weit über 200... Nö, Leute, hier ist nichts zu beschönigen. ich bin weder geschlichen, noch habe ich *blockiert*. Der hätte mich durch das rechtsüberholen fast aufgegabelt, was anhand der Geschwindigkeiten für beide kritisch geworden wäre.
Zitat Nr. 3: "Was haben Sie denn davon, rechts zu überholen? Wieviele Sekunden sind es denn, die Sie damit "rausholen" können? Sind diese Sekunden tatsächlich ein derartiges Risiko wert?"
Was bringt Sie zu der Auffassung, dass Rechtsüberholen ein "derartiges Risiko" ist? Es ist richtig; in Deutschland ist es verboten. Aber wenn es ein Risiko wäre, warum ist es in anderen Ländern ganz normaler Bestandteil des Straßenverkehrs? Und die Autofahrer in den USA sind nicht unbedingt als risikoreiche Verkehrsteilnehmer bekannt.
Wenn Rechtsüberholen erlaubt wäre, wären die unverbesserlichen Träumer, denen die Funktion des Rückspiegels offensichtlich nicht bekannt ist, kein so großes Problem mehr.
Wenn man bedenkt, wieviel Geld es kostet, eine Autobahn dreispurig auszubauen, dann kann es einen schon aufregen, wenn viele Fahrer denken, der rechte Streifen wäre nur für LKWs reserviert.
Ein Tempolimit von 120 km/h mit entsprechend vielen festen Blitzern und die Diskussion ist erledigt.
Zum Rechtsüberholen:
Wenn Sie möchten, dass Fahrer auf die rechte Spur wechseln, dann dürfen sie diese nun mal nicht als Überholspur benutzen. Wieso widersprechen sich "Raser" immer so oft selbst...
ES IST VERBOTEN.
Wer rechts einschert kann davon ausgehen dies gefahrlos zu tun.
Dies ist wesentliches Risikominderndes Prinzip in unserem System.
Die vorgebrachten Beispiele sind nicht tauglich.
Die USA, dort ist rechtsüberholen erlaubt, hat eine erheblich
höhere Unfallrate mit tödlichem Ausgang ( Faktor 2..3 )
bei niedrigerem Verkehrsaufkommen und Geschwindigkeiten.
Keep in Lane ( ala USA ) reduziert die Kapazität einer
mehrspurigen Straße nebenbei auch noch signifikant.
In DE ist das Rechtsueberholen schlicht deshalb gefaehrlich, mit solchem Verhalten nicht gerechnet werden muss und deshalb auch nicht gerecnet wird. Es stimmt in den USA und anderen Staaten ist das Rechtsueberholen erlaubt, allerdings, gibt es in diesen Staaten ein restriktives Tempolimit auf Autobahnen. Also ich kann mir nicht vorstellen, dass es nicht zu einem Anstieg der Unfallzahlen kommt, wenn es zulaessig waere mit Tempo 200 km/h auf der rechten oder der mittleren Spur zu ueberholen. Und leider gibt es Zeitgenossen, die dann versuchen wuerden unter Ausnutzung der maximalen Geschwindigkeit und Spurwechseln ihre Fahrzeit zu verkuerzen. Ich vermute intutiv, dass die hoechste Effizienz des Strassenverkehrs erreicht werden kann, wenn es ein Tempolimit gaebe, dass von allen Verkehrsteilnehmern inkl. LKWs realsiert werden kann und dann mag man auch Rechtsueberholen zulassen.
daß es z.B. in den USA ein Speedlimit auf High- und Freeways gibt? Wenn alle in etwa die gleiche Geschwindigkeit fahren ist das Rechtsüberholen relativ unproblematisch, anders jedoch wenn - wie in D - große Geschwindigkeitsunterschiede vorhanden sind! (Nicht zu vergessen, daß der rechte Außenspiegel noch nicht so lange üblich ist!) Verbot des Rechtsüberholens in D macht unter diesen Bedingungen Sinn! (Und, nein, ich bin kein Befürworter einer allgemeinen Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen!)
BTW: In den USA liegen die Raststätten in der Mitte zwischen den Fahrbahnen, können also nur von der jeweils linken Spur angefahren werden!
und zwar ein sehr großes. Ich fahre auch gern schnell, bzw. muss es manchmal. Und da möchte ich mich darauf verlassen können, dass nicht so ein Kamikaze auf einmal rechts vor mir auftaucht, weil er halt meint, seinen 320 oder mehr Pferdchen vollen Auslauf lassen zu müssen.
Ein Tempolimit von 120 km/h mit entsprechend vielen festen Blitzern und die Diskussion ist erledigt.
Zum Rechtsüberholen:
Wenn Sie möchten, dass Fahrer auf die rechte Spur wechseln, dann dürfen sie diese nun mal nicht als Überholspur benutzen. Wieso widersprechen sich "Raser" immer so oft selbst...
ES IST VERBOTEN.
Wer rechts einschert kann davon ausgehen dies gefahrlos zu tun.
Dies ist wesentliches Risikominderndes Prinzip in unserem System.
Die vorgebrachten Beispiele sind nicht tauglich.
Die USA, dort ist rechtsüberholen erlaubt, hat eine erheblich
höhere Unfallrate mit tödlichem Ausgang ( Faktor 2..3 )
bei niedrigerem Verkehrsaufkommen und Geschwindigkeiten.
Keep in Lane ( ala USA ) reduziert die Kapazität einer
mehrspurigen Straße nebenbei auch noch signifikant.
In DE ist das Rechtsueberholen schlicht deshalb gefaehrlich, mit solchem Verhalten nicht gerechnet werden muss und deshalb auch nicht gerecnet wird. Es stimmt in den USA und anderen Staaten ist das Rechtsueberholen erlaubt, allerdings, gibt es in diesen Staaten ein restriktives Tempolimit auf Autobahnen. Also ich kann mir nicht vorstellen, dass es nicht zu einem Anstieg der Unfallzahlen kommt, wenn es zulaessig waere mit Tempo 200 km/h auf der rechten oder der mittleren Spur zu ueberholen. Und leider gibt es Zeitgenossen, die dann versuchen wuerden unter Ausnutzung der maximalen Geschwindigkeit und Spurwechseln ihre Fahrzeit zu verkuerzen. Ich vermute intutiv, dass die hoechste Effizienz des Strassenverkehrs erreicht werden kann, wenn es ein Tempolimit gaebe, dass von allen Verkehrsteilnehmern inkl. LKWs realsiert werden kann und dann mag man auch Rechtsueberholen zulassen.
daß es z.B. in den USA ein Speedlimit auf High- und Freeways gibt? Wenn alle in etwa die gleiche Geschwindigkeit fahren ist das Rechtsüberholen relativ unproblematisch, anders jedoch wenn - wie in D - große Geschwindigkeitsunterschiede vorhanden sind! (Nicht zu vergessen, daß der rechte Außenspiegel noch nicht so lange üblich ist!) Verbot des Rechtsüberholens in D macht unter diesen Bedingungen Sinn! (Und, nein, ich bin kein Befürworter einer allgemeinen Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen!)
BTW: In den USA liegen die Raststätten in der Mitte zwischen den Fahrbahnen, können also nur von der jeweils linken Spur angefahren werden!
und zwar ein sehr großes. Ich fahre auch gern schnell, bzw. muss es manchmal. Und da möchte ich mich darauf verlassen können, dass nicht so ein Kamikaze auf einmal rechts vor mir auftaucht, weil er halt meint, seinen 320 oder mehr Pferdchen vollen Auslauf lassen zu müssen.
sind die groessten Probleme im Strassenverkehr.
Oft mangelt es an Gelassenheit. Mit ihr meistert man auch auch die Rücksichtlosigkeit und Hektik gestresster Verkehrsteilnehemer am besten.
Allein schon dass Wissen, dass einen schnlleres Fahren nicht wirklich eher ans Ziel bringt beruigt ungemein.
NUR was mich echt TOTAL NERVT und in den WAHNSINN TREIBT sind NICHTBLINKER, DRÄNGLER, ÜBERHOLDENE LKW, ist irgendwie AUTOFAHREN - und überhaubt der GANZE VERKEHR HIER!!!!
Oft mangelt es an Gelassenheit. Mit ihr meistert man auch auch die Rücksichtlosigkeit und Hektik gestresster Verkehrsteilnehemer am besten.
Allein schon dass Wissen, dass einen schnlleres Fahren nicht wirklich eher ans Ziel bringt beruigt ungemein.
NUR was mich echt TOTAL NERVT und in den WAHNSINN TREIBT sind NICHTBLINKER, DRÄNGLER, ÜBERHOLDENE LKW, ist irgendwie AUTOFAHREN - und überhaubt der GANZE VERKEHR HIER!!!!
Ich selbst bin bei Autobahnfahrten eher defensiv und bevorzuge eine Geschwindigkeit im Raum von 100 - 110 kmh.
Dreispurige Autobahnen führen bei mir oft zu einer gewissen Anspannung. Soweit möglich versuche ich auf der rechten Spur zu bleiben. Auf der Mittelspur steigt der Puls dagegen schon etwas an.
Aus meiner Beobachtung sind Mittelspurfahrer stark der "Belehrung" durch andere ausgesetzt, die sich in dichtem Auffahren, Lichthupe oder gefährlichem Schneiden äußert.
Dies finde ich sehr unerquicklich und es sollte seitens der Verkehrsüberwachung auf dieses Gefährdungen das Augenmerk gerichtet werden. Zumal in solchen Fällen, in den der Mittelspurfahrer bei Geschwindigkeitsbegrenzungen genau im Rahmen liegt.
Anderseits muss ich zugeben, dass ich Mittelspurfahrer, die nicht wahrnehmen, dass der Verkehr auf der rechten Spur schneller fließt, auch als ärgerlich empfinde.
Wenn Sie eine Geschwindigkeit so um die 100 km/h bevorzugen und Ihnen ab 120 km/h der Angstschweiß über den Rücken läuft, warum fahren Sie dann nicht auf der Landstraße.
Eventuell sollte man in Bereichen mit Tempolimits einfach das rechts überholen erlauben. In anderen Ländern geht dies ja auch ohne dass die Unfallraten wesentlich höher sind.
Wenn Sie eine Geschwindigkeit so um die 100 km/h bevorzugen und Ihnen ab 120 km/h der Angstschweiß über den Rücken läuft, warum fahren Sie dann nicht auf der Landstraße.
Eventuell sollte man in Bereichen mit Tempolimits einfach das rechts überholen erlauben. In anderen Ländern geht dies ja auch ohne dass die Unfallraten wesentlich höher sind.
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