Alfa Romeo : Glücksbringer serienmäßig
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Glücksbringer am Kotflügel

Die Alfa Romeo Giulietta Quadrifoglio Verde von der Seite – das Kleeblatt am Kotflügel ist deutlich zu erkennen. © Alfa Romeo

Das Fahrwerk im Dynamik-Modus ist straff, ohne unkomfortabel zu werden. Selbst auf den teils miserablen Abschnitten der heutigen Targa Florio kommt die Giulietta QV sicher über die Straße. Allenfalls in Kurven untersteuert der Wagen gelegentlich gutmütig.

Das Grün des Kleeblatts hat allerdings wenig mit ökologischen Werten zu tun. Das merkt der Fahrer der kraftvollen Giulietta spätestens an der Tankstelle. Laut Hersteller benötigt das Auto auf 100 Kilometer 7,6 Liter Super. Doch das ist kaum zu schaffen. Bei der Ausfahrt über die Targa Florio zeigte der Bordcomputer realistischere 9,9 Liter Verbrauch an.

In der offiziellen Preisliste steht die Alfa Romeo Giulietta Quadrifoglio Verde mit 29.250 Euro Basispreis. Zum Vergleich: Der Golf GTI mit 210 PS starkem TSI-Benziner kostet mindestens 27.700 Euro. Neben der Giulietta bietet Alfa auch seinen Kleinwagen Mito derzeit als Kleeblatt-Sonderausführung an. Anders aber als bei Ugo Sivoccis Siegerwagen von 1923 findet sich das Quadrifoglio nicht auf der Motorhaube: Das Glücksbringer-Symbol findet sich klein am oberen Rand des Kotflügels.

Kommentare

19 Kommentare Seite 1 von 2 Kommentieren

Ein geiles Auto

wäre da nicht die Defektanfälligkeit. Ich kenne leider keinen Alfa-Fahrer, der mit Zuverlässigkeit, Kulanz und Werkstattservice zufrieden wäre. Ansonsten gehen Leistung und Verbrauch völlig in Ordnung.
In Bezug auf den Spider geht Alfa ja jetzt die Kooperation mit Mazda ein (MX5).
Das wäre genial, ein Alfa Spider mit der Zuverlässigkeit und Leichtigkeit eines MX 5

Zuverlässigkeit

Für ältere Modelle mag das vielleicht gelten, aber ich denke dass die neuen Modelle sehr zuverlässig sind. Es gab glaube ich auch mal in der Autobild einen 100 tkm Test, wo die Giulietta gut abgeschnitten hat. Naja die nächsten 5 Jahre werden zeigen, ob dies stimmt.

Ein geiles Auto ist die Giulietta auf jedenfall, so ziemlich das schönste in der Kompaktklasse. Bis jetzt schwöre ich zwar auf die Zuverlässigkeit der Japaner, aber ein Flirt mit dem Julchen könnte durchaus einen Seitensprung wert sein ;-)

Alfa aus Hiroshima

Das finde ich auch! Könnte ein Erfolg werden. Aber dazu gehört dann auch ein Motor mit den (alten) Alfa-Genen. Die Mischung von europäischer Ingenieurkunst mit asiatischer Fertigungsroutine hat was. Vor 30 Jahren habe ich schon verkündet: Ein Citroen in Korea gebaut das wäre es. Aber die Alfisti sollten sich nicht zu früh freuen: Vielleicht wird das Original - der nächste MX5 - noch besser, als der mit dem Alfa-Kleid. Und dann...
Im Übrigen stimme ich den Foristen hier zu: Man nehme eine alte gut klingende Typenbezeichnung und verbräme sie mit FIAT-Technik und mit Retro-Design: Dann doch lieber das
Original. Fragen Sie mal Alfa-Händler, was die vom jetzigen Produktprogramm mit 2 Typen halten....Bei denen glänzen die Augen nur, wenn sie von Früher reden!

Zufriedenheit

"Ich kenne leider keinen Alfa-Fahrer, der mit Zuverlässigkeit, Kulanz und Werkstattservice zufrieden wäre"

Mich kennen Sie jetzt ;-) .

Ich will lieber nicht erläutern wie viele Probleme mein Dienstauto schon gehabt hat (VW Golf Variant 1.9 TDI)..angefangen mit Getriebeschaden bis Elektronikprobleme und neverending storys..und hässlich ist das Ding auch noch..ich habe das Gefühl ich fahre LKW...furchtbar..