CarsharingDie etablierten Autoteiler kontern

Der Carsharing-Markt boomt, Autokonzerne haben sich zu den alteingesessenen Anbietern gesellt. Die reagieren jetzt und kopieren die One-Way-Konzepte. von Christian Schlesiger

Eigentlich ist Harald Zielstorff mit der Entwicklung seines Unternehmens zufrieden. Der Chef von Stadtmobil in Hannover ist Herr über eine Flotte von 160 Carsharing-Autos und zählt 3.500 Niedersachsen zu seinen Kunden. Wer ein Auto braucht, holt es an einer der 85 Stationen in der Landeshauptstadt ab und stellt es nach der Fahrt wieder dort ab. Seine 13 Mitarbeiter sind gut beschäftigt, Umsatz und Kundenzufriedenheit wachsen stetig.

Doch seit drei Jahren wird sein Geschäftsmodell von Eindringlingen bedroht. Autohersteller wie Daimler, BMW und Citroën steigen mit einem neuen Konzept ins Carsharing ein: Ihre Kunden in Berlin , Hamburg und Köln dürfen die Autos überall im Stadtgebiet abstellen. Das System ist flexibler, auch Einzelfahrten sind möglich – bei der Großstadtklientel kommt das gut an.

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Zielstorff wollte nicht länger warten, bis einer der Konzerne auch in Hannover das One-Way-System einführt. Seit Juni bietet der Unternehmer daher seinen Kunden neben Autos, die an feste Stationen gebunden sind, auch 30 Fiat 500 für Einzelfahrten an, "eine Kombination, die es so in Deutschland noch nicht gibt", so Zielstorff.

Kundenzahl könnte sich verzwanzigfachen

Der Stadtmobil-Chef aus Hannover ist Vorreiter seiner Zunft. Um den Erfolg der Autobauer zu stoppen, rüsten sich traditionelle Carsharing-Anbieter wie Cambio, Stadtmobil und Teilauto mit ihren bundesweit rund 250.000 Kunden zum kollektiven Gegenschlag. Die Hersteller geraten überraschend in die Defensive.

Denn schon bald werden weitere Unternehmen der Stadtmobil-Gruppe dem Beispiel Zielstorffs folgen, erfuhr die WirtschaftsWoche . Stadtmobil ist nach Kundenzahl der zweitgrößte Anbieter nach Flinkster von der Deutschen Bahn. Auch Cambio beobachtet die Entwicklung "aufmerksam". Die Carsharing-Gruppe Teilauto, die im Osten Deutschlands stark ist, prüft gar, ob sie "One-Way-Angebote zwischen größeren Städten, etwa zwischen Dresden und Leipzig, organisatorisch und wirtschaftlich sinnvoll installieren kann", sagt Geschäftsführer Michael Creutzer.

Der Wettbewerb um das beste Modell verändert das Mobilitätsverhalten der Deutschen nachhaltig. Das klassische Teilen des Autos mit anderen, einst als Spar-Alternative für Öko-Nerds belächelt, setzt auf feste Stationen mit Flotten von Kleinwagen bis Transportern, Monatsgebühr und Stunden- und Kilometerpauschale pro Buchung je nach Fahrzeugklasse. Die Autos müssen zur Ausleihstation zurückgebracht werden. One-Way-Systeme dagegen verzichten auf Monatsgebühren, verlangen dafür höhere Minuten- und Kilometerpauschalen. Die Autos dürfen auf öffentlichem Parkraum abgestellt werden. Der Start von reinen One-Way-Systemen wie Daimlers Car2Go und DriveNow von BMW in jüngster Zeit hat das Carsharing um eine coole Alternative erweitert.

Volkswagen , Renault und Peugeot prüfen mit Hochdruck, ob, wann und wie sie in den Markt einsteigen können. Die Wachstumsaussichten sind enorm: Gab es Ende 2011 in Europa 700.000 Carsharing-Kunden, werden es nach einer Prognose der Beratung Frost & Sullivan 2020 nahezu 15 Millionen Nutzer sein. Die Zahl der Fahrzeuge werde sich auf 240.000 mehr als verzehnfachen – darunter auch Elektroautos.

Leserkommentare
  1. Natürlich hat das ganze einen ökologischen Nutzen, auch dann wenn genauso viel Auto gefahren wird, wie ohne geteiltem Auto. Die Autos sind aber schlicht viel besser ausgelastet, d.h. es müssen weniger Autos produziert werden, die dann eh nur 95% der Zeit in der Gegend rumstehen und Rohstoffe und Kapital binden. Und ein nicht-produziertes Auto dürfte durchaus eine Einsparung von Öl oder CO2 bedeuten. Außerdem muss man nicht das letzte fleckchen Innenstadt mit Parkplätzen zu betonieren, weil es dann weniger Autos gibt.

    • dasoe
    • 28. Oktober 2012 10:30 Uhr

    Es ist wirklich ärgerlich. Wenn ein System, jahrelang nur belächelt ("das kann ja nie funktionieren"), dank der Arbeit der Pioniere dann eben doch funktioniert und schließlich sogar allgemein angenommen wird, kommen die Großen und die verdienen dann damit richtig Geld. Nunja, solange es der Idee weiter zum Durchbruch verhilft und sie nicht pervertiert, ist das ja kein Problem. Wie es rauskommt, wird sich aber zeigen, denn wer da in den Markt drängt hat ganz andere Interessen.
    Ich weiß, Konkurrenz kann ja auch gut für's Geschäft sein. Nur ging es lange Zeit in der Branche eben nicht vornehmlich um's Geschäft, das dürfte sich mit den neuen Playern geändert haben.
    Schade ist zum Beispiel, dass eine alte Carsharing-Idee wieder verwässert wird, nämlich geparkte Autos von der Straße wegzubringen und Platz für die Menschen (und Radwege usw.) zu schaffen. Ebenfalls ist eine Grund-Idee die Zahl der Autos insgesamt so weit wie möglich zu reduzieren. Ob das die Autobauer, die jetzt ins Geschäft drängen wohl auch wollen?
    Das wird ein interessanter Kampf. Man kann nur an alle appellieren, so viel wie möglich die etablierten Anbieter zu benutzen und so wenig wie möglich die coolen neuen Angebote, auch wenn diese tollere Technik bieten und (noch) bequemer sind. Die alten sind gut genug und verdienen die Unterstützung eher.

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    Zitat: "Man kann nur an alle appellieren, so viel wie möglich die etablierten Anbieter zu benutzen und so wenig wie möglich die coolen neuen Angebote, auch wenn diese tollere Technik bieten und (noch) bequemer sind. Die alten sind gut genug und verdienen die Unterstützung eher."

    Ein Angebot mit Monatsgebühr und festgelegten Parkflächen für die geliehenen Wagen würde ich niemals anfassen. Ich soll also von zwei Firmen (zu denen ich keinerlei vorherige Beziehung hatte) die unbequeme Variante wählen, nur weil dieser Anbieter schon vorher da war?

    Warum sind denn die alten Anbieter nicht von alleine auf "one-way"-Angebote gekommen?

    Erst car2go (kürzlich in HH zum ersten Mal erlebt) hat mich davon überzeugt das carsharing überhaupt sinnvoll funktionieren kann. Ich weiß noch nicht wann, aber in ein paar Monaten kann ich mir gut vorstellen dort Mitglied zu werden.

    • RGFG
    • 28. Oktober 2012 14:09 Uhr

    Zumindest die deutschen Hersteller sind halt eben doch alles andere als Dinosaurier, die einfach nur rumsitzen und auf ihren Untergang warten. Jetzt wo sich die Rahmenbedingungen aber sowohl wirtschaftlich (Autobesitz wird in den Metropolen zusehends unwichtiger) als auch technologisch (Vernetzung, GPS, Smartphones) geändert haben, zeigt sich, dass sie am Ende doch ziemlich flexibel geworden sind.

    Bei den Elektroautos wird das wohl auch ein Baustein des Marketings sein, dass man versuchen wird, viele Leute in die Autos zu bringen - vielleicht wird dann am Ende ja doch Kundschaft draus.

    Insgesamt glaube ich daher, dass die den bisherigen Firmen da nicht wirklich etwas abgeguckt haben - ich glaube, sie haben das Business gerade weitgehend neu erfunden.

  2. Nicht nur Autohersteller, auch die Bahn mischt ja kräftig mit.

    Die hatte sogar mit den Carsharing-Unternehmen Kooperationen.
    Aufgrund der Vorgehensweise drängt sich allerdings der Eindruck auf, dass es nur ums Kundenfischen ging. Recht plötzlich wurden nämlich die Kooperationen aufgekündigt, gemeinsame Stellplätze mussten in wenigen Tagen geräumt werden und die Bahn-eigene Konzeption wurde auf Contra gebügelt. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

    Ich meide diese "Konkurrenz", wo es geht. Für mich sind das nur Heuschrecken. Wenn die erstmal den Markt haben, diktieren sie ihn und das nicht nach den grundlegenden Kriterien.

    Nah (Region Stuttgart) ist das Stadtmobil-Angebot eh das bessere (alleine der Fahrzeugauswahl wegen) und Fern rechnen sich meist reguläre Autovermieter mehr als alles andere.

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    Weiß jemand, warum die zunächst sehr gut auffallenden Flinkster in der Optik von Rot-Weiß auf Silber umgestellt wurden.

    Ich dachte schon, die Bahn hätte das Angebot eingestellt, dem war aber nicht so, sie hat nur die Farbe gewechselt.

    Meiner Meinung nach hatte die ursprüngliche Rot-Weiß-Optik einen enormen werblichen Effekt. Den hat man nun aber ohne Not aufgegeben.

  3. "Man kann nur an alle appellieren, so viel wie möglich die etablierten Anbieter zu benutzen und so wenig wie möglich die coolen neuen Angebote, auch wenn diese tollere Technik bieten und (noch) bequemer sind. Die alten sind gut genug und verdienen die Unterstützung eher."

    Die "coolen neuen Angebote" wie Sie sie nennen, sind aber nunmal die einzigen, die fuer viele Menschen in Grossstaedten tatsaechlich Sinn machen. Ich schliesse mich selbst mit ein.

    Ich wohne in Hamburg und Nutze car2go. Ich kann auf meinem Smartphone binnen Sekunden sehen, wo sich das mir naechstgelegene Auto befindet und kann es sogleich mit einem Fingertippen reservieren. Die Karte auf meinem Smartphone hilft mir, das Auto zu finden, waehrend ich, normalerweise kaum mehr als 5 Minuten, zum Auto laufe. Dann steige ich ein, fahr los, komme an und stelle das Auto ab, wo ich will.

    Ich nutze car2go um einkaufen zu fahren, um kurzfristige Termine wahrzunehmen und gelegentlich um von der Arbeit nach Hause zu fahren. Fuer meine Zwecke sind ueberhaupt nur die "coolen neuen" Angebote zu gebrauchen und keine der anderen. Tut mir leid fuer die Pioniere...

  4. Zitat: "Man kann nur an alle appellieren, so viel wie möglich die etablierten Anbieter zu benutzen und so wenig wie möglich die coolen neuen Angebote, auch wenn diese tollere Technik bieten und (noch) bequemer sind. Die alten sind gut genug und verdienen die Unterstützung eher."

    Ein Angebot mit Monatsgebühr und festgelegten Parkflächen für die geliehenen Wagen würde ich niemals anfassen. Ich soll also von zwei Firmen (zu denen ich keinerlei vorherige Beziehung hatte) die unbequeme Variante wählen, nur weil dieser Anbieter schon vorher da war?

    Warum sind denn die alten Anbieter nicht von alleine auf "one-way"-Angebote gekommen?

    Erst car2go (kürzlich in HH zum ersten Mal erlebt) hat mich davon überzeugt das carsharing überhaupt sinnvoll funktionieren kann. Ich weiß noch nicht wann, aber in ein paar Monaten kann ich mir gut vorstellen dort Mitglied zu werden.

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    Nun, die "alten" Anbieter hatten bislang wenig Interesse an den One-Way-Konzepten, weil beim etablierten Carsharing der ökologische Nutzen im Vordergrund des Interesses stand. Mag sein, dass sich das nun nach und nach ändert. Ob man einen Anbieter wie Daimler, der mit seinem Car2Go-Konzept lediglich seine CO2-Bilanz innerhalb der EU-Richtlinien halten will, unterstützen möchte, ist eine andere Frage.

    • Kiira
    • 28. Oktober 2012 12:40 Uhr

    Der Unterschied zwischen den alten Stationsbetreibern und den neuen Oneway-Vermietern ist ihre Einstellung zum Autofahren.

    Die alten Anbieter wie Greenwheels, stadtmobil etc. sind eigentlich aus der links-grünen Autohasser-Bewegung hervorgegangen. Entsprechend langweilig bis hässlich sind die meisten Autos. Die neuen - allen voran DriveNow mit gutmotorisierten Minis und 1er BMWs - bieten Fahrspass pur: es gibt sogar Cabrios.

    Dazu kommt, dass die neuen ein elegant-dezentes Branding verwenden und nicht mit jedem Auto die Botschaft mitliefern: "ökofanatischer Underperformer an Bord".

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    Ich glaube, Sie sind mit Ihrem Kommentar ein bisschen aus der Bahn geraten. Ich bin seit vielen Jahren Stadtmobil-Kundin und die Fahrzeugflotte besteht ausschließlich aus neuen und beinahe neuen Fahrzeugen, die nach einer bestimmten Laufleistung wieder verkauft werden. Die Modelle sind schick und gut ausgerüstet, es gibt eine große Auswahl an Fahrzeugtypen vom Toyota Aygo bis zum Transporter und jedes Fahrzeug wird regelmäßig gewartet und gereinigt. Reine Selbstlosigkeit würde ich keiner Firma per se unterstellen bzw attestieren, aber "ökologische Underperfomance" oder Fanatismus ist meiner Meinung nach eine sinnfreie und unzutreffende Unterstellung.

    Kiira schrieb: "ökofanatischer Underperformer an Bord".

    Sie nennen jemanden, der mit Geld umgehen kann, einen "Underperformer? Jetzt mal ehrlich: Viele Statussymbole sind auf Pump gekauft. Wenn Sie sich mit Luxus-Konsumkrediten überschulden, "performt" nur die Bank.

    Mir ist wurscht, was auf dem Auto draufsteht. Hauptsache es ist günstig und unkompliziert.

    "Fahrspass"? Etwa auf dem mittleren Ring in München zu Hauptverkehrszeit? Dem stehen da andere Autos entgegen, ganz viele .... Man könnte ja die Häuser abreissen und Platz für breitere Strassen und damit mehr Autos schaffen, aber wo sollen die Leute dann noch hinfahren?
    Und "Underperformer"? Ehrlich wenn Sie zeigen müssen, dass Sie 100000,00 Euros ausgeben können - bitte. Ich für meinen Teil würde da lieber alle Strecken mit dem Taxi fahren, kostet mich auch nicht mehr. Und ich habe mehr "Fahrspass" dabei.

    Sie glauben wirklich es liegt an den Automodellen & "Fahrspaß"? Ich denke das ist Blödsinn, das kann ich mir nicht vorstellen. Der große Unterschied zwischen den etablierten Anbietern und den neuen ist das One-Way-Prinzip, was carsharing endlich bequem macht.

    Wo wollen sie denn in der Großstadt ihren Fahrspaß ausleben? Nutzer von Carsharing-Angeboten haben vor allem einen sachlichere Herangehensweise an Mobilität, da es ist 100% egal ob sie ein Twingo oder ein Mini Cooper in Sportausführung von A nach B bringt. 80KmH fahren die beide, und mehr ist in den Städten doch eh nicht zu machen.

    Und wenn langsamere, weniger gestylte Autos für sie gleich mit "ökofanatischer Underperformer" assoziiert werden... eine Portion Rationalität beim Autofahren würde ihnen evtl auch gut tun. ;)

  5. Nun, die "alten" Anbieter hatten bislang wenig Interesse an den One-Way-Konzepten, weil beim etablierten Carsharing der ökologische Nutzen im Vordergrund des Interesses stand. Mag sein, dass sich das nun nach und nach ändert. Ob man einen Anbieter wie Daimler, der mit seinem Car2Go-Konzept lediglich seine CO2-Bilanz innerhalb der EU-Richtlinien halten will, unterstützen möchte, ist eine andere Frage.

    Antwort auf "wie bitte?"
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    Ich glaube das bislang die Technik nicht weit genug war, um one-way-Angebote vernünftig realisieren zu können. In den 90ern hätte niemand ein solches System kostengünstig aufsetzen können.

    Wo ist denn der ökologische Nachteil davon, das Auto überall stehenlassen zu können?

  6. Ich glaube, Sie sind mit Ihrem Kommentar ein bisschen aus der Bahn geraten. Ich bin seit vielen Jahren Stadtmobil-Kundin und die Fahrzeugflotte besteht ausschließlich aus neuen und beinahe neuen Fahrzeugen, die nach einer bestimmten Laufleistung wieder verkauft werden. Die Modelle sind schick und gut ausgerüstet, es gibt eine große Auswahl an Fahrzeugtypen vom Toyota Aygo bis zum Transporter und jedes Fahrzeug wird regelmäßig gewartet und gereinigt. Reine Selbstlosigkeit würde ich keiner Firma per se unterstellen bzw attestieren, aber "ökologische Underperfomance" oder Fanatismus ist meiner Meinung nach eine sinnfreie und unzutreffende Unterstellung.

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    • Kiira
    • 28. Oktober 2012 13:30 Uhr

    Man sieht es doch in den Kommentaren und im Artikel: Vielen alten Carsharing-Nutzern geht es um Spassverzicht zugunsten der Umwelt. Ökofanatiker eben. Vielleicht ist das hehre Gewissen bei einigen auch nur vorgeschoben: sie können sich schlicht kein eigenes Auto leisten. Underperformer also.

    Beides kann ja mal passieren, ist nicht schlimm, geht vielleicht vorbei. Aber muss man das in die Welt rausschreien mit vielen hässlichen Aufklebern auf jedem Auto?

    Dass es anders geht, zeigen Anbieter wie Drive-Now. Coolere Autos, bequemere Ausleihe, Oneway-Miete, eleganteres Branding. Dagegen kann man flinkster, Stadtmobil und die anderen vergessen - auch wenn die ihre ollen Opels und Fords mal putzen.

    Und das Beste: Aufgrund des riesigen Erfolgs, der viel größeren Menge von eingesparten Privatautos, tragen die neuen auch noch mehr zum ökologischen Nutzen der ganzen Carsharing-Branche bei als die alte Fraktion der Autohasser und Öko-Ideologen.

    • Kiira
    • 28. Oktober 2012 13:30 Uhr

    Man sieht es doch in den Kommentaren und im Artikel: Vielen alten Carsharing-Nutzern geht es um Spassverzicht zugunsten der Umwelt. Ökofanatiker eben. Vielleicht ist das hehre Gewissen bei einigen auch nur vorgeschoben: sie können sich schlicht kein eigenes Auto leisten. Underperformer also.

    Beides kann ja mal passieren, ist nicht schlimm, geht vielleicht vorbei. Aber muss man das in die Welt rausschreien mit vielen hässlichen Aufklebern auf jedem Auto?

    Dass es anders geht, zeigen Anbieter wie Drive-Now. Coolere Autos, bequemere Ausleihe, Oneway-Miete, eleganteres Branding. Dagegen kann man flinkster, Stadtmobil und die anderen vergessen - auch wenn die ihre ollen Opels und Fords mal putzen.

    Und das Beste: Aufgrund des riesigen Erfolgs, der viel größeren Menge von eingesparten Privatautos, tragen die neuen auch noch mehr zum ökologischen Nutzen der ganzen Carsharing-Branche bei als die alte Fraktion der Autohasser und Öko-Ideologen.

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  • Quelle WirtschaftsWoche
  • Schlagworte BMW | Volkswagen | Fiat | Europcar | Auto | Autohersteller
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