ElektroautoZweifel an E-Mobilität lassen BMW kalt

Die Elektromobilität hat an Schwung verloren. BMW zeigt sich unbeirrt und stellt – wie aus Trotz – schon einen Ableger des i3 vor, der noch nicht mal auf dem Markt ist. von Stefan Grundhoff

BMW i3 Concept Coupé

BMW i3 Concept Coupé  |  © Hersteller

Der Druck auf das Projekt i von BMW nimmt zu. Die Elektrowelle hat weltweit nicht nur an Schwung verloren, sie ist nach den mehr als mäßigen Erfolgen von Chevrolet Volt, Nissan Leaf und Opel Ampera kurz davor, vollends abzuebben. Audi stieg jüngst kurz vor dem Marktstart aus dem Projekt R8 e-tron aus , und auch der elektrifizierte Audi A2 steht auf dem Abstellgleis. Die Wirtschafts- und damit Automobilkrise bremst die Entwicklung.

Doch kaum ein Hersteller hat sich in der Etablierung der Elektromobilität derart weit aus dem Fenster gelehnt wie BMW. Schon früh wurde die i-Idee lautstark proklamiert. Das Thema Leichtbau und die Kooperation mit SGL Carbon hat man mehr als nötig mit dem wenig populären Elektroantrieb verwoben. Nun darf das Projekt i auf keinen Fall zum Rohrkrepierer werden.

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Für Herbst 2013 hat BMW die Marktpremiere des Modells i3 angekündigt, mit reinem Elektroantrieb und wohl auch als Variante mit optionalem Range Extender. Im Frühjahr 2014 soll der Sportwagen i8 als leistungsstarker Plug-in-Hybrid folgen. Um zu unterstreichen, wie wichtig dem Hersteller seine Submarke i ist und dass man trotz vielfach bekundeter Zweifel nach wie vor zur E-Mobilität steht, hat BMW gerade in Kalifornien nachgelegt: Auf der am Sonntag endenden Automesse in Los Angeles zeigten die Bayern gleich mal den Coupé-Ableger des noch gar nicht gestarteten i3.

"Das Coupé ist für uns eine einmalige Gelegenheit, Premium und Nachhaltigkeit zu kombinieren", sagte BMW-Chefdesigner Adrian van Hooydonk. Das Coupé, einen Hauch sportlicher positioniert, soll die Elektroidee auf breitere Füße stellen. Öko-Autofahren darf auch Spaß machen, das soll die Botschaft sein. Welcher Ort wäre dafür besser geeignet als Los Angeles? In den Hollywood Hills, wo Luxuskarossen Alltagsgut sind wie Burger und Kaugummis, feierte das i3 Concept Coupé daher seine sehenswerte Premiere.

Die entscheidende Info fehlt

Zweieinhalb Flugstunden Richtung Norden entstehen in Moses Lake mitten im US-Bundesstaat Washington zeitgleich die schwarzen Fäden, die für BMW nicht nur im Projekt i die Zukunft bedeuten. Aus der aufwändig gefertigten Karbonfaser wird über die Stationen Wackersdorf , Landshut und Leipzig die Fahrgastzelle aus karbonfaserverstärktem Kunststoff. Sie bildet ab Ende 2013 den Kern der futuristischen Mobile, die in den kommenden Jahren leise surrend die Innenstädte bevölkern sollen.

So überrascht es auch nicht, dass das Elektro-Kernmodell i3 kein Einzelgänger bleiben soll. Im Gespräch sind ein Van und ein kleiner Cityflitzer – und eben das Coupé, das an sich mehr ein schlichter Dreitürer ist. Etwas flacher und daher weniger hochbeinig präsentiert sich der 3,96 Meter lange Wagen allemal visionär. Markant sind neben Front und Heckansicht auch die schmal zulaufende Fensterlinie und die großen, aber spindeldünnen Räder.

Das sogenannte Drive-Modul besteht aus Aluminium, in ihn sind der Antrieb des i3 Concept Coupé, das Fahrwerk und der Energiespeicher integriert. Ein Elektromotor mit 125 kW (170 PS) Leistung und einem maximalen Drehmoment von 250 Nm treibt die Hinterachse an. Drei Fahrmodi stehen dem Nutzer zur Wahl und beeinflussen die bis zu 160 Kilometer Reichweite. Im puristischen Innenraum gibt es Platz für vier Personen, zwei große TFT-Displays für die Darstellung aller wichtigen Informationen und das iDrive-Bediensystem.

Das gerade in Los Angeles vorgestellte Auto soll zu 95 Prozent dem Serien-i3 entsprechen, verkünden die BMW-Vertreter. Allerdings wird der Wagen zunächst als Viertürer auf den Markt kommen. Zu welchem Preis? Da schweigen die Münchener weiter. Immerhin: An der Vorgabe von BMW-Chef Norbert Reithofer , der i3 solle günstiger sein als der 5er-BMW, wird nicht gerüttelt. Der 5er steht für knapp unter 40.000 Euro auf der Preisliste.

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Leserkommentare
  1. Wenn eine Marke das schafft, dann BMW. Zunächst definieren die das ganze Thema neu und stecken nicht nur einen E-Antrieb in eine konventionelle Karosserie. Dann steht die Marke für Innovation und Luxus. Damit holen sie das Projekt aus der Öko-Ecke auf den Life-Style-Level. Da die Klientel so ein Teil ohnehin als Drittfahrzeug hält, sind systembedingte Nachteile (Reichweite) zu verschmerzen. Außerdem muß das Teil garnicht sooo preiswert sein. Natürlich kommt jetzt das Geschrei um "bezahlbare" E-Autos. Aber aus dieser Konsumentengruppe kommen eben keine Marktimpulse höchstens "soziale Forderungen"! Daher ist auch die ganze staatliche Förderung herausgeschmissenes Steuergeld. Im übrigen ist Renault mit dem Projekt E-Mobilität mindestens das gleiche Risiko eingegangen. Bis auf den Twizzy (kein Auto!!) floppt (trotz staatl. Förderung des Kaufs) das Ganze - eben weil die Marke eben gerade kein Sex-Appeal hat.

    Eine Leserempfehlung
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    Das Ding steckt doch voll drin in der Ökoecke! Totaler Verzicht gepaart mit einem sehr eigenartigem Design.

    3,96 m ist so lang wie mein alter Golf 2 es vor 20 Jahren war! Und dafür sollen 40.000,- €, also in damaliger Währung 80.000,- DM aufgerufen werden! Wahnsinn, dafür konnte man damals 4(!) Golfs kaufen!

    Ich fürchte sehr, dass vom i3 nicht mehr Autos über dessen Produktlebenszyklus verkauft werden, als vom Lancia Thesis und das muß man erstmal hinbekommen.

    • Fuji
    • 08. Dezember 2012 11:08 Uhr

    ... dürften Sie recht haben.

    Ich sehe dies analog zum Tesla Roadster, der technisch brauchbar, aber sicher kein Massenfahrzeug ist. Dieses Klientel kann höhere Preise nicht nur verkraften... diese Fahrzeuge sind Statussymbole.

    Darüber hinaus kann BMW durch eine kalkuliert hochpreisige kleine E-Autoflotte gute Erfahrungswerte gewinnen und die Technologie weiter und preiswerter entwickeln. Wo so oft dürften dann die technischen Neuerungen von der Prmium-Klasse nach einigen Jahren nach unten durchgereicht werden.

    Abgesehen davon sollte nicht vergessen werden, dass BMW wohl kaum Alternativen hat.

    BWM hat seine Wasserstoff-Pläne praktisch begraben, hier führt Daimler/Mercedes das Feld an. Zwar halte ich nichts von H2 und Brennstoffzellen, aber allen dürfte klar sein, dass irgendein neues Antriebskonzept her muss. Nicht heute oder morgen, aber in 5 oder in 10 Jahren muss man als Hersteller etwas im Sortiment haben. Zudem könnten verschiedene interessante Regionen oder Märkte weitere harte Abgasnormen erlassen, z.B. wie in London City.

    Genauso bedeutsam dürfte sein, dass BMW durch diese Fahrzeugreihe die Karbon-Technik marktfähig machen will. Diese Technik dürfte dann wohl kaum den E-Autos vorbehalten bleiben und kann das Portfolio von BMW deutlich aufwerten.

  2. Baut einen 3er oder 5er mit E-Antrieb, von mir auch in Carbon, wenn es denn unbedingt sein muß, aber das Ding hier ist viel zu klein.

    Der Renault Fluence Z.E. ist 4,76m lang, braucht um die 16-18 kWh pro 100 km und kostet ca. 25.000,- € plus Batteriemiete (80,- €/Monat bei 10.000 km/Jahr).

    Der Fluence ist eher ein einfaches Auto. Also dürfte ein vergleichbarer BMW 40.000,- € statt 25.000,- € kosten. Aber bitte ordentlich groß, denn so doll ist die Energieersparnis durch den Leichtbau nicht.

    Das Ding ist kein Flugzeug bei dem die Masse über den induzierten Widerstand in den Luftwiderstand eingeht! Sie wirkt sich beim Auto lediglich auf die Trägheitskräfte aus und deren Einfluß wiederum kann man dadurch mindern, dass man länger ausrollen läßt und mit Rekuperation bremst. Der Leichtbau beim Auto wird maßlos überschätzt!

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    • Quas
    • 08. Dezember 2012 11:13 Uhr

    Also ich sehe in der Gleichung für Widerstand durch Reibung:

    Fr = µ*m*g (für Fahrt auf waagerechter Straße) ein "m". Und das "m" steht für Masse. Außerdem entstehen die Trägheitskräfte bei allen Beschleunigungen, also auch bei der Zunahme von Geschwindigkeit.

    Leichtbau ist eine Grundlage für effiziente Mobilität. Ein Blick in die Natur zeigt, dass die Evolution das auch so sieht.

  3. Das Ding steckt doch voll drin in der Ökoecke! Totaler Verzicht gepaart mit einem sehr eigenartigem Design.

    3,96 m ist so lang wie mein alter Golf 2 es vor 20 Jahren war! Und dafür sollen 40.000,- €, also in damaliger Währung 80.000,- DM aufgerufen werden! Wahnsinn, dafür konnte man damals 4(!) Golfs kaufen!

    Ich fürchte sehr, dass vom i3 nicht mehr Autos über dessen Produktlebenszyklus verkauft werden, als vom Lancia Thesis und das muß man erstmal hinbekommen.

    Antwort auf "BMW und E-Mobilität"
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    • Fuji
    • 08. Dezember 2012 11:13 Uhr

    ... das der Automarkt von überwiegend rationalen Entscheidungen geformt wird?

    Die Kunden die diese Art Auto kaufen WOLLEN das es 4x so teuer wie der von Ihnen genannte Steinzeit-Golf ist.

    Sonst könnte ihn sich ja jeder kaufen und durch die Wahl des Autos will man sich doch etwas vom Pöbel abgrenzen.

    Ich weis gar nicht was Ihr Gezicke soll, BMW ist nunmal eine hochpreisige Premium-Marke.

    In der Stadt will ich ein kurzes Auto, kein langes. Für den Autobahnfahrer ist der Elektroantrieb eh weniger interessant.

    Möglichkeiten, das Fahrzeug als Statussymbol zu nutzen gibt es viele, das muss nicht die Größe sein, ganz im Gegenteil.

    Man kann kurze Autos bauen, mit viel Innenraum. Wenn man die ersten 150 Zentimeter nicht mit einem Motor verstellt. Wenn die Leute dann höher Sitzen, dann haben Sie gleich den SUV Effekt, und einsteigen geht auch besser. Nur bei besseren cW A Werten als die lieben Urbangeländesteiger.

    Antwort auf Hummingbird

    3. Ökoecke

    "... Und dafür sollen 40.000,- €, also in damaliger Währung 80.000,- DM aufgerufen werden! Wahnsinn, dafür konnte man damals 4(!) Golfs kaufen!

    ..."

    Die 40000€ heute hatten sicherlich nicht die Kaufkraft von damals (vor 20 Jahren).
    Laut http://www.lindcom.de/Lin... wäre die damalige Kaufkraft in DM umgerechnet knapp 54.000 DM damals. Dafür hätte man ca. 1,4 ähnlich gut motorisierte Golf II GTI G60 bekommen.

    Wer 40.000€ heute mit 80.000 DM in den Achtzigern gleichsetzt, disqualifiziert sich völlig als Diskussionspartner.

    btw Autos sind nicht nur inflationsbedingt teurer geworden, sondern sind einfach auch MEHR auto

    • Fuji
    • 08. Dezember 2012 11:08 Uhr
    4. Da ...

    ... dürften Sie recht haben.

    Ich sehe dies analog zum Tesla Roadster, der technisch brauchbar, aber sicher kein Massenfahrzeug ist. Dieses Klientel kann höhere Preise nicht nur verkraften... diese Fahrzeuge sind Statussymbole.

    Darüber hinaus kann BMW durch eine kalkuliert hochpreisige kleine E-Autoflotte gute Erfahrungswerte gewinnen und die Technologie weiter und preiswerter entwickeln. Wo so oft dürften dann die technischen Neuerungen von der Prmium-Klasse nach einigen Jahren nach unten durchgereicht werden.

    Abgesehen davon sollte nicht vergessen werden, dass BMW wohl kaum Alternativen hat.

    BWM hat seine Wasserstoff-Pläne praktisch begraben, hier führt Daimler/Mercedes das Feld an. Zwar halte ich nichts von H2 und Brennstoffzellen, aber allen dürfte klar sein, dass irgendein neues Antriebskonzept her muss. Nicht heute oder morgen, aber in 5 oder in 10 Jahren muss man als Hersteller etwas im Sortiment haben. Zudem könnten verschiedene interessante Regionen oder Märkte weitere harte Abgasnormen erlassen, z.B. wie in London City.

    Genauso bedeutsam dürfte sein, dass BMW durch diese Fahrzeugreihe die Karbon-Technik marktfähig machen will. Diese Technik dürfte dann wohl kaum den E-Autos vorbehalten bleiben und kann das Portfolio von BMW deutlich aufwerten.

    Antwort auf "BMW und E-Mobilität"
    • Fuji
    • 08. Dezember 2012 11:13 Uhr

    ... das der Automarkt von überwiegend rationalen Entscheidungen geformt wird?

    Die Kunden die diese Art Auto kaufen WOLLEN das es 4x so teuer wie der von Ihnen genannte Steinzeit-Golf ist.

    Sonst könnte ihn sich ja jeder kaufen und durch die Wahl des Autos will man sich doch etwas vom Pöbel abgrenzen.

    Ich weis gar nicht was Ihr Gezicke soll, BMW ist nunmal eine hochpreisige Premium-Marke.

    Antwort auf "Ökoecke"
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    Nein. Die alte A Klassse hatte den doppelten Boden und fuhr ihn leer herum. Das mit leichteren hochfesten Staehlen und....ware das hybrid Auto oder Wasserstoof Auto gewesen. Aber es war Benz zu miefig, nicht der coole Kundenkreis, eingestampft. Japaner wuerden wohl so nicht denken.....

    ... derart viel Geld auf den Tisch legen können, wollen aber nicht in eine Sparkiste gezwängt werden, denn die können es sich auch leisten beispielweise einen fast 5 m langen 520d zu kaufen! Relativ sparsam, aber trotzdem ordentlich Platz. Die fahren auch dann noch, wenn der Polofahrer schon längst ausgepreist ist.

    Oder haben Sie den Eindruck, dass der i-MiEV, der einen vergleichbaren Ansatz verfolgt, so der riesige Verkaufsschlager ist?

    Man muß die Kunden, die schon Kompromisse bei der Reichweite in Kauf zu nehmen haben nicht auch noch unnötigerweise Kompromisse bei der Optik und beim Platzangebot aufzwängen.

    Die wehren sich nämlich und verweigern schlicht den Kauf.

    BMW geht ein hohes Risiko mit dieser Strategie ein und ich hoffe es lohnt sich, aber ich habe große Zweifel daran.

    Es ist meines Erachtens ein großer Fehler der Hersteller, die Kunden der E-Autos optisch bloß zu stellen und von den Kunden der herkömmlichen Verbrenner segregieren zu wollen!

    • Quas
    • 08. Dezember 2012 11:13 Uhr

    Also ich sehe in der Gleichung für Widerstand durch Reibung:

    Fr = µ*m*g (für Fahrt auf waagerechter Straße) ein "m". Und das "m" steht für Masse. Außerdem entstehen die Trägheitskräfte bei allen Beschleunigungen, also auch bei der Zunahme von Geschwindigkeit.

    Leichtbau ist eine Grundlage für effiziente Mobilität. Ein Blick in die Natur zeigt, dass die Evolution das auch so sieht.

    Antwort auf "Viel zu klein!"
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    • Flari
    • 08. Dezember 2012 12:03 Uhr

    "Fr = µ*m*g (für Fahrt auf waagerechter Straße) ein "m". Und das "m" steht für Masse. Außerdem entstehen die Trägheitskräfte bei allen Beschleunigungen, also auch bei der Zunahme von Geschwindigkeit."

    Ein auf sehr geringen Rollwiderstand getrimmter PKW mit "gutem" CwA-Wert dürfte bei ca. 60km/h seinen Gleichstand für Roll- und Luftwiderstand haben.
    D.h., dass bei konstant 60 eine Gewichtsreduktion von 10% eine um 5% geringere Leistung erfordert.
    Unterhalb von 60 erhöht sich die Leistungseinsparung, oberhalb wird sie geringer.

    Bei Beschleunigung (auch konst. Bergauffahren ist Beschleunigung) fliesst beim E-Mobil durch anschliessende Rekuperation ein Gewichtsunterschied lediglich zu den Verlustleistungsanteilen ein, also max. um 20%.
    10% weniger Gewicht, 2% weniger Leistungsbedarf..

    Es ist also in jedem Fall die Frage zu stellen, welche Kosten es wert sind, eine Gewichtsreduktion beim E-Mobil zu erreichen.

    Schauen Sie sich doch bitte mal an, welchen Einfluß die Masse auf der Widerstand von Flugzeugen hat und vergleichen den doch bitte mal dem Einfluß Ihrer hoffentlich gut geschmierten Lager.

    Eisenbahnwagen, denen es nun wirklich nicht an Masse fehlt, können beispielsweise in ungünstigen Fällen auf ebener Strecke durch den Wind bewegt werden. Beim Auto sieht es ein wenig schlechter aus, als beim Eisenbahnwagen, Reifen walkt und so, aber ein kein Vergleich zum Einfluß der Masse beim Flugzeug.

    Und dann mal überlegen, wo es hier Sinn macht mit wieviel Aufwand welche Einsparungen zu erreichen. Carboneinsatz beim Flugzeug vs. Carboneinsatz beim Auto.

    Vergleichen Sie auch mal ein Sparmobil wie den i-MiEV mit dem Fluence: www.spritmonitor.de Und bedenken, dabei bitte noch, dass dessen Stirnfläche wesentlichen kleiner ist.

    Es macht den Kohl nicht sonderlich fett!

    Wenn ich ein Auto habe, dann möchte ich, dass dort 4 Mann sehr bequem mit ordentlich Gepäck fahren können, ansonsten kann ich gleich den Bus nehmen, wenn ich sparen möchte.

  4. Baut ihn einfach. Er verbrauchte 2,99 L / 100 km. Und wenn man das heutige Know-How nimmt dann kann man das sicher auf 2,5 L drücken.

    Das Wunderwerk der Technik, es war bereits da. Es war genauso teuer wie ein Prius Hybrid, es war sparsamer, er war schöner, und eine energieintensive Aluminiumkarrosserie lässt sich leichter einschmelzen als ein Energieintensiver Akku wiederverwerten (vermute ich).

    Und spätestens jetzt, weiß jeder das ein Audi A2 unkaputtbar ist. Die paar Dinger die damals verkauft wurden, fahren heute immer noch.

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    "Die paar Dinger die damals verkauft wurden, fahren heute immer noch."

    Es nützt nichts, wenn die Dinger nicht gekauft werden. Der alte A2 ist im Vergleich zu den Millionen Autos, die die dt. Automobilindustrie jährlich ausstößt in verschwindend geringen Stückzahlen gekauft werden. Der 3L Lupo ebenfalls.

    Und für die Masse der Leute gibt es eine beinharte Preisgrenze, welche bei etwa 20.000 bis 25.000 Euro liegt.

  5. Nein. Die alte A Klassse hatte den doppelten Boden und fuhr ihn leer herum. Das mit leichteren hochfesten Staehlen und....ware das hybrid Auto oder Wasserstoof Auto gewesen. Aber es war Benz zu miefig, nicht der coole Kundenkreis, eingestampft. Japaner wuerden wohl so nicht denken.....

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte BMW | Audi | Automesse | Chevrolet | Elektroantrieb | Elektromobilität
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