Der neue Motor holt aus den 1,2 Litern Hubraum 60 kW (82 PS) und liegt damit ziemlich genau in der Mitte des Leistungsspektrums der beiden Motoren, die er ersetzt. Das maximale Drehmoment von 118 Nm liegt ab 2.750 Umdrehungen pro Minute an. Das bringt den gut 1,1 Tonnen schweren C3 binnen 12,3 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Bei 174 km/h ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht. Auch mit diesen Werten liegt der VTi 82 mitten zwischen dem bisherigen C3 1.4 mit dem 73-PS-Motor und dem C3 VTi 95.

Im Stadtverkehr kommt man mit diesen Beschleunigungswerten bestens klar, solange man schaltfreudig unterwegs ist. Leider nervt die hakelige Fünfgang-Handschaltung dabei etwas. Ansonsten bringt der C3 die bekannten Vor- und Nachteile der Modellreihe mit. Auf der Plus-Seite stehen ein gutes Raumangebot – zumindest vorne, eine tolle Aussicht mit der nach hinten verlängerten Frontscheibe, ordentliche Verarbeitung, eine einfache Bedienung, bequeme Sitze und ein sicheres, handliches Fahrverhalten. Negativ fällt neben der Schaltung die teils ruppige Federung auf.

Auch beim Preis orientieren sich die beiden neuen Motorisierungen an ihren Vorgängern. Der VTi 68 ist mit einem Einstandspreis von 12.950 Euro der preiswerteste C3 und liegt gerade mal 150 Euro über seinem acht PS schwächeren Vorgänger.

Den VTi 82 gibt es ab 15.350 Euro. Dafür bekommt der Käufer den C3 aber auch schon mit einigen Annehmlichkeiten. Zur Ausstattung gehören Tempomat, Nebelscheinwerfer, eine manuelle Klimaanlage, Bordcomputer, eine fernsteuerbare Zentralentriegelung und ein Radio mit Lenkradfernbedienung. Bei so manch eh schon teurerem Konkurrenten ist das nur gegen Aufpreis zu bekommen.