Straßenverkehr: "Jeder Radfahrer muss ab und zu kampfradeln"
Jens Siemering und Mehmed Dechert gestehen: Wir sind Kampfradler. Die einseitig auf Autos ausgerichtete Verkehrspolitik zwinge sie dazu, sagen sie im Interview.
"Ein Herz für Kampfradler_innen" fordert eine Initiative von Radfahrern, die selbstbewusst bekennen: "Ja, wir sind Kampfradler." Im Internet rufen sie dazu auf, ihnen zu folgen und ebenfalls bewusst Verkehrsregeln zu missachten. Mehr als 350 Unterstützer haben den Online-Aufruf inzwischen unterzeichnet. Mehmed Dechert und Jens Siemering gehören zu den zehn Initiatoren.
ZEIT ONLINE: Herr Siemering, Herr Dechert, Sie bezeichnen sich selbst als "Kampfradler". Wen wollen Sie damit provozieren – Verkehrsminister Peter Ramsauer oder die Autofahrer?
Jens Siemering: Zuerst hat Herr Ramsauer ja uns provoziert; wir reagieren nur darauf. Ramsauer sprach von einer "Verrohung der Kampfradler", der man Einhalt gebieten müsse. Wir haben uns über diese Äußerung geärgert, weil sie klarmacht, dass die Verkehrspolitik gegen die Radfahrer ausgerichtet ist. Für uns Radfahrer ist jeder Tag auf der Straße ein Kampf. Nur: Wir haben ihn nicht angefangen. Es ging uns nicht darum, den Autofahrern im Alltag den Krieg zu erklären. Aber solange die Politik nichts für Radfahrer tut, rufen wir dazu auf, sich kampfradlerisch zu verhalten.
ZEIT ONLINE: Was heißt das?
Mehmed Dechert: Kampfradeln bedeutet, bewusst Verkehrsregeln zu missachten, wenn es unmöglich oder untragbar ist, sich in einer bestimmten Situation an sie zu halten.
ZEIT ONLINE: Ein Beispiel?
Siemering: Wenn ein Auto auf dem Radweg parkt, kann ich entweder auf die Straße ausweichen oder auf den Fußweg. Beides ist verboten. Es bleibt einem also gar nichts anderes übrig, als gegen die Regel zu verstoßen. Im Grunde muss also jeder Radfahrer ab und zu mal kampfradeln. Wir rufen dazu auf, dann selbstbewusst auf die Straße zu wechseln.
Dechert: Kampfradeln heißt aber auch, seine Rolle als Radler bewusst und offensiv anzunehmen. Wir sagen nicht: "Bitte, bitte, lieber Ramsauer, bau doch mal einen neuen Radweg". Wir wollen keine Bittsteller sein, sondern auf Augenhöhe als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer wahrgenommen werden.
ZEIT ONLINE: Sie kritisieren, dass viele Autofahrer nach dem Prinzip "Freie Fahrt für freie Bürger" unterwegs sind. Aber im Grunde fordern Sie für sich das gleiche. Ist es sinnvoll, sich für mehr Rücksichtnahme einzusetzen, indem man selber auch keine Rücksicht mehr nimmt?
Siemering: Das stimmt nicht. Wir nehmen Rücksicht, nämlich auf die Fußgänger. Sie sind schwächer als wir, ich darf sie deshalb nicht in Gefahr bringen. Doch genauso dürfen wir erwarten, dass die Autofahrer auf uns Rücksicht nehmen – und viele tun das nicht. Die Statistik zeigt: An Unfällen zwischen Auto- und Radfahrern ist meist der Autofahrer schuld. Es ist nicht der Radfahrer, der den Autofahrer böse verletzt. Also ist klar, wer hier auf wen Rücksicht zu nehmen hat.
ZEIT ONLINE: Wie gefährlich ist Kampfradeln?
Dechert: Das Paradoxe ist: Gerade zum eigenen Schutz sind wir oft gezwungen, Regeln zu missachten. Ist ein Radweg völlig zugeparkt und daneben laufen Fußgänger, dann fahre ich verbotenerweise auf der Straße. Das ist sicherer, als sich zwischen die Fußgänger zu mischen. Da lasse ich mich halt von den Autofahrern anhupen.
ZEIT ONLINE: Man erlebt in den Städten aber Radfahrer, die einfach über eine rote Ampel fahren – nicht um im Verkehr bestehen zu können, sondern weil sie ungeduldig sind und wissen, dass man sie kaum schnappen kann.
Dechert: Das passiert aber nicht aus reiner Bosheit, sondern hat Gründe. Die Schaltzeiten der Ampeln richten sich völlig nach den Autofahrern. Radfahrer und Fußgänger müssen hintanstehen und haben Wartephasen, die man keinem Autofahrer zumuten würde. Warum haben da Fußgänger und Radfahrer nicht Vorrang?







besonders gefährlich ist es-wenn diese kampfradler auf fußgängerwegen mit hoher geschwindigkeit einen schneiden und ab und zu die leute auch noch anbrüllen.
(tatsächlich in köln auf mixzonen /fußgänger+radfahrer zu oft erlebt)
"diese Kampfradler" haben sich von solchem Verhalten distanziert, wie Sie es beschreiben.
Ähnlich wie "Raser" ist "Kampfradler" einerseits ein Begriff für jeden Verkehrsteilnehmer, dessen Verhalten man als unangemessen forsch empfindet. Andererseits sind es aber auch Propagandabegriffe für alle, die Regeln verletzen. Nur letzterer Sinn wird von den Interviewten aufgegriffen.
Herzlich lachen musste ich bei "Wir nehmen Rücksicht, nämlich auf die Fußgänger.". Aber klar doch. Ich muss dann wohl als passionierter Fußgänger immer und ausgerechnet an die falschen Kampfradler geraten. Und ein Blick nach Münster zeigt, was passiert, wenn man tatsächlich eine radfahrerfreundliche Verkehrspolitik macht - man fühlt sich als Fußgänger nicht nur auf der Straße, sondern auch noch auf den Bürgersteigen und in sogennanten "verkehrsberuhigten Zonen" (die natürlich nach Interpretation des Radfahrertums nur zur Beruhigung des Autoverkehrs dienen) unwohl in der Angst vor dem ständig möglichen Zusammenstoß.
Vielleicht sollte ich zum Kampffußgänger werden. Einfach mal den Ellenbogen ausfahren, wenn Kollege Kampfradler es wieder nötig hat, den Gehweg zur Rennstrecke zu machen.
Kampfradler ist als Begriff eigentich schon latent aggressiv. Besser als sich durch Nicht - Beachten von Verkehrsregeln hervorzutun wäre es, einen Dialog zu suchen.
Viele Innenstädte sind aktuell nur dem Auto zuliebe konzipiert und die Ampelschaltungen auch. Sogar in der Fahrradhauptstadt Münster ist dieses so.
Hier müssen endlich mal Vertreter vom ADFC oder anderen Verbänden mit den Lokalpolitikern an einen Tisch gesetzt werden. Es gibt genug Möglichkeiten, die schwierige Situation zwischen Fahrradfahrern/Fußgängern und Autos zu entschärfen. Warum macht man nicht einfach mal konstruktiv eine Plattform auf, in der die einzelnen Parteien zu Wort kommem.
Wenn unsere lieben Politiker die sich immer noch zum großen Teil mit Staatskarossen ala S-Klasse durch die Gegend fahren lassen ( vorbei am Stau ) endlich mal wieder Bodenhaftung bekommen würde, könnten Sie auch die Notwendigkeit einer Lösung des Problems nachvollziehen.
"Kampfradler" tun genau das nicht. Sie weichen auf die Straße aus, wo sie nach StVO auch hingehören.
der Wirkung der obigen Kapfradel-Ansage. Als ich heute mit dem Auto fuhr und ein Radfahrer etwas zu weit auf der Fahrbahn fuhr, fiel mir die tolle Inititive aus dem Interview ein. Das machte mich wütend und ich fuhr noch näher an dem Radler vorbei, als sonst.
DAS und nichts anderes bewirkt der, mit Verlaub, "Unsinn" den dieser Siemering und Dechert von sich geben.
"diese Kampfradler" haben sich von solchem Verhalten distanziert, wie Sie es beschreiben.
Ähnlich wie "Raser" ist "Kampfradler" einerseits ein Begriff für jeden Verkehrsteilnehmer, dessen Verhalten man als unangemessen forsch empfindet. Andererseits sind es aber auch Propagandabegriffe für alle, die Regeln verletzen. Nur letzterer Sinn wird von den Interviewten aufgegriffen.
Herzlich lachen musste ich bei "Wir nehmen Rücksicht, nämlich auf die Fußgänger.". Aber klar doch. Ich muss dann wohl als passionierter Fußgänger immer und ausgerechnet an die falschen Kampfradler geraten. Und ein Blick nach Münster zeigt, was passiert, wenn man tatsächlich eine radfahrerfreundliche Verkehrspolitik macht - man fühlt sich als Fußgänger nicht nur auf der Straße, sondern auch noch auf den Bürgersteigen und in sogennanten "verkehrsberuhigten Zonen" (die natürlich nach Interpretation des Radfahrertums nur zur Beruhigung des Autoverkehrs dienen) unwohl in der Angst vor dem ständig möglichen Zusammenstoß.
Vielleicht sollte ich zum Kampffußgänger werden. Einfach mal den Ellenbogen ausfahren, wenn Kollege Kampfradler es wieder nötig hat, den Gehweg zur Rennstrecke zu machen.
Kampfradler ist als Begriff eigentich schon latent aggressiv. Besser als sich durch Nicht - Beachten von Verkehrsregeln hervorzutun wäre es, einen Dialog zu suchen.
Viele Innenstädte sind aktuell nur dem Auto zuliebe konzipiert und die Ampelschaltungen auch. Sogar in der Fahrradhauptstadt Münster ist dieses so.
Hier müssen endlich mal Vertreter vom ADFC oder anderen Verbänden mit den Lokalpolitikern an einen Tisch gesetzt werden. Es gibt genug Möglichkeiten, die schwierige Situation zwischen Fahrradfahrern/Fußgängern und Autos zu entschärfen. Warum macht man nicht einfach mal konstruktiv eine Plattform auf, in der die einzelnen Parteien zu Wort kommem.
Wenn unsere lieben Politiker die sich immer noch zum großen Teil mit Staatskarossen ala S-Klasse durch die Gegend fahren lassen ( vorbei am Stau ) endlich mal wieder Bodenhaftung bekommen würde, könnten Sie auch die Notwendigkeit einer Lösung des Problems nachvollziehen.
"Kampfradler" tun genau das nicht. Sie weichen auf die Straße aus, wo sie nach StVO auch hingehören.
der Wirkung der obigen Kapfradel-Ansage. Als ich heute mit dem Auto fuhr und ein Radfahrer etwas zu weit auf der Fahrbahn fuhr, fiel mir die tolle Inititive aus dem Interview ein. Das machte mich wütend und ich fuhr noch näher an dem Radler vorbei, als sonst.
DAS und nichts anderes bewirkt der, mit Verlaub, "Unsinn" den dieser Siemering und Dechert von sich geben.
Das alles wäre nicht nötig, wenn die Grünen, die mittlerweile in vielen Städten in Koaltionen die Mehrheiten in den Stadträten haben, sich mal auf ihre Wurzeln besinnen und sich für Radfahrer einsetzen würden.
Doch man beschäftigt sich lieber damit, den völlig überteuerten ÖPNV mit zusätzlichen Busspuren zu unterstützen (das Grüne Wohlstandsklientel hat ja auch wenig Probleme mit den ÖPNV-Preisen), als dass mal irgendwo Radwege ausgebaut oder gegen das Parken durch Autos abgesichert werden.
Davon abgesehen halte ich als passionierter Radfahrer mal so gar nichts von Kampfradeln, denn Aggression erzeugt nichts anderes als Gegenaggression, die im Zweifelsfalle der nächste Verkehrsteilnehmer abbekommt, der nichts mit der Sache zu tun hatte. Autofahrer auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen ist ja wohl auch kein Kampfradeln...
Der Verkehr teilt sich eben nicht nur in Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger, sondern in Rücksichtslose und Rücksichtsvolle. Und die Rücksichtslosen gehen mir so oder so auf den Sack, ob nun per Auto oder per Rad. Insbesondere seien hier auch die Spezialisten erwähnt, die sich in voller "Kampfmontur" ins Radfahrvergnügen werfen und wirklich der Meinung sind, sie seien im Krieg - aber mit allem und jedem, nicht nur mit den Autofahrern. Von diesen fühle ich mich mindestens genauso gefährdet wie von einem passiv fahrenden Autofahrer.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit konstruktiven Argumenten. Danke. Die Redaktion/kvk
passiv fahrenden Autofahrer???
Genau das ist es was mein Fahrlehrer mir beibringen wollte: nicht so defensiv fahren, wie ein Radfahrer.
Wo findet der Kampf also statt?
Hinter dem Steuer eines Autos.
wenn bei uns die Sonne lacht,
hat's die CDU gemacht.
Fallen Regen oder Schnee,
sind's Linke, Grüne, SPD.
Mir gehen die "Hans-Guck-in-die-Luft" Leute aufn Sack.
Eine Menschentraube betritt völlig unbedarf, obwohl mich ein Teil der Gruppe sieht, den Fahrradweg...tut mir leid, da lass ich gerne den Kampfradler raus und nehme keine Rücksicht, auf die Planlosen Brain-AFK`ler.
Grund:
Ich fahre sportlich, was nicht verboten ist und hab keine Lust jedesmal auf 25kmh zu beschleunigen.
Wo ein Radweg ist, hat ein Fußgänger nix verloren, auf die Straße trauen sich diese Menschen nämlich nicht.
Aber einen Fahradfahrer kann man ja getrost behindern.
Ich finde es unsinnig, ÖPNV und Fußgänger als Gegner der Radfahrer zu betrachten. Der meiste Platz und und praktisch alle Ampelschaltungen werden vom Autoverkehr beansprucht. Um den zurückzudrängen, mussen alle Alternativen so attraktiv wie möglich sein. Außerdem nutzen gerade Radfahrer flexibel verschiedene Mobilitätsarten.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit konstruktiven Argumenten. Danke. Die Redaktion/kvk
passiv fahrenden Autofahrer???
Genau das ist es was mein Fahrlehrer mir beibringen wollte: nicht so defensiv fahren, wie ein Radfahrer.
Wo findet der Kampf also statt?
Hinter dem Steuer eines Autos.
wenn bei uns die Sonne lacht,
hat's die CDU gemacht.
Fallen Regen oder Schnee,
sind's Linke, Grüne, SPD.
Mir gehen die "Hans-Guck-in-die-Luft" Leute aufn Sack.
Eine Menschentraube betritt völlig unbedarf, obwohl mich ein Teil der Gruppe sieht, den Fahrradweg...tut mir leid, da lass ich gerne den Kampfradler raus und nehme keine Rücksicht, auf die Planlosen Brain-AFK`ler.
Grund:
Ich fahre sportlich, was nicht verboten ist und hab keine Lust jedesmal auf 25kmh zu beschleunigen.
Wo ein Radweg ist, hat ein Fußgänger nix verloren, auf die Straße trauen sich diese Menschen nämlich nicht.
Aber einen Fahradfahrer kann man ja getrost behindern.
Ich finde es unsinnig, ÖPNV und Fußgänger als Gegner der Radfahrer zu betrachten. Der meiste Platz und und praktisch alle Ampelschaltungen werden vom Autoverkehr beansprucht. Um den zurückzudrängen, mussen alle Alternativen so attraktiv wie möglich sein. Außerdem nutzen gerade Radfahrer flexibel verschiedene Mobilitätsarten.
Überregulierung unterminiert *immer* die Glaubwürdigkeit der Obrigkeit, indem sie entweder zum direkten Regelverstoß zwingt oder aber ein Übermaß an Fällen der konkreten Unangemessenheit produziert. Eine überregulierende Obrigkeit erklärt den Bürger zum Feind und wird dann umgekehrt auch als Feind wahrgenommen.
Ich denke, genau das passiert dem Radfahrer wie kaum einer anderen Bevölkerungsgruppe, ganz einfach weil die Verkehrsregeln nicht für ihn, sondern für den Autofahrer gemacht sind.
Es gibt übrigens die einen Ampeln und die anderen Ampeln.
Die einen sind die Ampeln die den Verkehr sinnvoll regeln. In der Regel fahren Radfahrer in Berufsverkehr (Profiradler) da nicht drüber, aber deppen gibts immer.
Die anderen sind die, bei denen eine kleine, fast nicht befahrene Strasse, in eine große Straße mit (dem üblicherweise schlecht zu sehenden) Radweg mit Fahrradampel kreuzt.
Der "natürliche Feind" des Radfahrers ist da der Rechtsabbieger. Beide haben grün, der Radfahrer hat hinten keine Augen der Rechtsabbieger (oft ein weiser Transit) sieht von hinten rechts den Radfahrer nicht kommen.
Meiner ansicht nach ist das die Hauptursache für Unfälle, und beide hatten Grün.
An einer solchen Ampel bedeutet Grün Lebensgefahr und Rot die sichere weil kontrollierbare Überquerung der Straße.
Genau an diesen Ampeln stehen dann natürlich gerne Polizisten um an das Geld der Radfahrer zu kommen (an der Sorge um die sicherheit der Radler kanns nicht liegen). Sie stehen da WEIL die Überregulierung offensichtlich ist und Radfahrer das nicht annehmen.
Wers nicht glaubt fährt nicht Rad.
Es gibt übrigens die einen Ampeln und die anderen Ampeln.
Die einen sind die Ampeln die den Verkehr sinnvoll regeln. In der Regel fahren Radfahrer in Berufsverkehr (Profiradler) da nicht drüber, aber deppen gibts immer.
Die anderen sind die, bei denen eine kleine, fast nicht befahrene Strasse, in eine große Straße mit (dem üblicherweise schlecht zu sehenden) Radweg mit Fahrradampel kreuzt.
Der "natürliche Feind" des Radfahrers ist da der Rechtsabbieger. Beide haben grün, der Radfahrer hat hinten keine Augen der Rechtsabbieger (oft ein weiser Transit) sieht von hinten rechts den Radfahrer nicht kommen.
Meiner ansicht nach ist das die Hauptursache für Unfälle, und beide hatten Grün.
An einer solchen Ampel bedeutet Grün Lebensgefahr und Rot die sichere weil kontrollierbare Überquerung der Straße.
Genau an diesen Ampeln stehen dann natürlich gerne Polizisten um an das Geld der Radfahrer zu kommen (an der Sorge um die sicherheit der Radler kanns nicht liegen). Sie stehen da WEIL die Überregulierung offensichtlich ist und Radfahrer das nicht annehmen.
Wers nicht glaubt fährt nicht Rad.
Ich bin Verkehrsteilnehmerin, mal mit Auto, mal mit Fahrrad, mal zu Fuß. Daher kann ich alle Seiten wirklich gut beurteilen. Sobald ich auf das Rad wechsle, wird klar, welchen Stellenwert dieses Verkehrsmittel bei uns in der Verkehrsplanung hat.
Wird irgendwo an einer Straße gebaut, dann wird häufig der Radweg als Ausweichmöglichkeit angeboten. Dafür bekommen die Radfahrer den Hinweis: Radfahrer bitte absteigen und werden auf den Fußweg geleitet. Wird am Fußweg gebaut, dürfen die Fußgänger den Radweg nutzen. Nur: wird am Radweg gebaut, heißt es wieder: Radfahrer absteigen.
Wenn wir die Radwege benutzen, werden wir von langsamen Radfahrern ausgebremst. Überholen auf den schmalen Radwegen? Unmöglich. An Haltestellen nutzen Fußgänger gerne den Radweg, um auf den Bus oder die Tram zu warten. Da hilft auch kein Klingeln sondern nur Bremsen.
Derzeit sind in meinem Stadtteil die Straßen und die Fußwege frei von Schnee und Eis. Nicht aber der Radweg. Der wurde gar nicht geräumt.
Radfahrer sind so etwas wie die Schmuddelkinder. Man weiß, es gibt sie, wirft ihnen ein paar Krumen hin, ansonsten sollen sie sich ruhig verhalten.
Leider ist es genauso, wie Sie beschreiben. Ich kenne auch alle Seiten, da ich sowohl Auto und Rad fahre, als auch als Fußgänger unterwegs bin. Man erkennt ganz deutlich, welcher Fußgänger auch mal Rad fährt und welcher nicht. Der eine schaut, ob ein Radfahrer kommt, bevor er den Radweg kreuzt, der andere latscht seelenruhig über diesen Radweg und findet es eine Frechheit, wenn man von der Klingel Gebrauch macht.
Würde ich als Radfahrer alle Regeln 1:1 umsetzen, könnte ich größtenteils schieben. Ist das Sinn und Zweck der Übung? Eines der umweltfreundlichsten und eigentlich harmlostesten Fortbewegungsmittel unserer Zeit soviel Steine in den Weg zu legen wie nur möglich und dann, wenn der Radfahrer zur Selbstjustiz greift, ihn gleich als Kampfradler zu brandmarken?
Und dann sollte man bei aller Polemik bezüglich "Kampfradler" eines nicht vergessen. Ein rücksichtsloser Autofahrer riskiert im Zweifel das Leben anderer und gelegentlich auch sein eigenes. Ein rücksichtsloser "Kampfradler" schadet meist auch sich selbst, denn ihm fehlt die Knautschzone. Und insofern unterstelle ich, die wenigsten Radfahrer haben ein Interesse daran, andere in Gefahr zu bringen, denn meist gefährden sie sich dabei auch selbst. Eigentlich wollen sie nur in Ruhe fahren können, doch das wird ihnen bei der einseitig auf Autos ausgerichteten Verkehrspolitik verwehrt.
Genau so erlebe ich das bei mir in der Stadt. Es gibt schon ein relativ gut ausgebautes Radwegenetz, aber halt nur da, wo es grade noch passte. Ich kenne mehrere Stellen, an denen der Radweg einfach endet, weil Parkbuchten für Autos beginnen. Oder einfach mehr Platz für Fahrspuren gebraucht wird. Naja, und dann ist es wie oben beschrieben: fahr ich auf der Straße weiter oder auf dem Trottoir? An einigen Stellen wird man dann ohne speziellen Überweg auf eine Art lange Verkehrsinsel in der Straßenmitte verwiesen, wo ein schmaler Weg für Fussgänger und Radfahrer zur Verfügung steht. Mal davon abgesehen, dass der Weg zu schmal ist, um einigermaßen risikofrei von beiden Parteien benutzt zu werden, muss man , um dorthin zu gelangen, sowohl die Hauptfahrspur als auch Straßenbahnschienen überqueren- ohne gesondert markierten Übergang.
Verkehrsdschungel.
Zitat: "...Da hilft auch kein Klingeln sondern nur Bremsen..."
Ach wirklich? Na dann muss halt mal gebremst werden. Wo ist das Problem? Es kann eben keine absolut freie Fahrt für Verkehrsteilnehmer geben. Wo leben Sie?
"Wenn wir die Radwege benutzen, werden wir von langsamen Radfahrern ausgebremst. Überholen auf den schmalen Radwegen? Unmöglich."
Und deswegen weichen Sie auf die Straße aus, richtig?
Das nervt mich am meisten an Radfahrern! Wenn ein Radweg (der ja immer eingefordert wird) da ist, und nicht genutzt wird!
Sie sind doch auch Autofahrer. Sagen Sie mir doch mal, wie oft Sie Innerorts überholen können, wenn einer in der 50ger Zone mit 30 vor Ihnen fährt. Da sind die Straßen auch zu schmal... Wohin jetzt ausweichen?
Wer am Verkehr teilnimmt, muss auf die Rücksicht nehmen, die schwächer und ja, auch manchmal langsamer sind.
Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie oft ich schon fast einen Radfahrer mitgenommen hab, weil der über die rote Ampel fährt, und das, obwohl er mich sieht!
Aber die blöden roten Ampeln bremsen ja auch so aus...
Dass Radwege nicht geräumt werden ist natürlich ein Problem. Oft ist aber die Frage "wohin mit dem Schnee?". Der wird vom Fußweg auf die Straße und wieder zurück geschaufelt. Und wenn wir mal ehrlich sind, dann ist der verschneite Winter nicht unbedingt die Stoßzeit für Radfahrer.
Dass Fußgänger auf den Radwegen rumstehen ist natürlich Mist. Das versteht auch jeder.
Aber laufen Sie mal durch die Stadt. Sind die Radwege auf dem Fußweg, dann schaffen es die Radfahrer nicht, innerhalb der Markierung zu fahren, sondern nehmen den ganzen Fußweg (auch, wenn weit und breit kein anderer Radfahrer da ist).
Das Problem kann man immer von zwei Seiten sehen.
bin auch zeitweise Radfahrer und dann auch wieder Autofahrer. Wenn sich meine Kollegen immer über die bösen RAdfahrer aufregen dann frag ich mich immer warum ich als Autofahrer selten solche bösen Radfahrer treffe aber als Radfahrer ständig irgend einen Autofahrer, der denkt weil er ein großes Auto hat braucht er den kleinen Radfahrer nicht ernstnehmen.
und was ist falsch dran? Ich kann als Autofahrer auch nicht wie blöd hupen und weiterbrettern... und langamere Autofahrer gibt es auch als ich es bin, da MUSS ich mich anpassen i.d.R.
Was Sie hier fordern ist die absolute Anerkennung IHRES Individualismus, von allen.
Kleine Anmerkung: Als Radfahrer darf ich eigentlich immer auf die Strasse wechseln, wenn der Radweg nicht befahrbar bzw. unzumutbar ist. Bei den Zuständen der meisten Radwege ist das eigentlich so gut wie immer der Fall und sollte wider erwarten mal ein Radweg in gutem Zustand sein, kann man sich immer noch auf den Müll und die Glasflaschen / -scherben berufen die von den Autofahrern auf den Radweg entsorgt werden. Wann ist ein Radwege eigentlich nicht unzumutbar?
...wenn eine Gruppe durch Null-Steuern nicht zum Wegebau und zur Wegeerhaltung beiträgt und noch dazu in der Minderheit ist. Altenative: Radfahren wird versteuert und dafür werden tolle Radwege gebaut. Im übrigen fahren viele Radfahrer auch sehr regelwidrig, weil die Rechtsprechung dem Auto das größere Gefährdungspotential attestiert. Und das wissen die Radfahrer nur zu gut! Radfahrer sind auch keine besseren Menschen, obwohl viele das von sich glauben!
Irgendwo wurde ein Forum über Städte mit vielen Knöllchen aufgemacht - hier die Tendenz, dass sei keine Abzocke, man brauche sich ja nur an die Verkehrsregeln halten.
Würde man konsequent gegen Vertsöße gegen die Straßenverkehrsordnung bei Radfahrern vorgehen, würde das die Kassen auch füllen und man könnte genau so argumentieren.
Oder sogar noch besser - denn Autofahrer zahlen KFZ Steuern, sind zwangsversichert und zahlen nochmal jede Menge Kraftstoffsteuern - und müssen dann auch noch beim Parken immer kräftiger blechen.
Leider ist es genauso, wie Sie beschreiben. Ich kenne auch alle Seiten, da ich sowohl Auto und Rad fahre, als auch als Fußgänger unterwegs bin. Man erkennt ganz deutlich, welcher Fußgänger auch mal Rad fährt und welcher nicht. Der eine schaut, ob ein Radfahrer kommt, bevor er den Radweg kreuzt, der andere latscht seelenruhig über diesen Radweg und findet es eine Frechheit, wenn man von der Klingel Gebrauch macht.
Würde ich als Radfahrer alle Regeln 1:1 umsetzen, könnte ich größtenteils schieben. Ist das Sinn und Zweck der Übung? Eines der umweltfreundlichsten und eigentlich harmlostesten Fortbewegungsmittel unserer Zeit soviel Steine in den Weg zu legen wie nur möglich und dann, wenn der Radfahrer zur Selbstjustiz greift, ihn gleich als Kampfradler zu brandmarken?
Und dann sollte man bei aller Polemik bezüglich "Kampfradler" eines nicht vergessen. Ein rücksichtsloser Autofahrer riskiert im Zweifel das Leben anderer und gelegentlich auch sein eigenes. Ein rücksichtsloser "Kampfradler" schadet meist auch sich selbst, denn ihm fehlt die Knautschzone. Und insofern unterstelle ich, die wenigsten Radfahrer haben ein Interesse daran, andere in Gefahr zu bringen, denn meist gefährden sie sich dabei auch selbst. Eigentlich wollen sie nur in Ruhe fahren können, doch das wird ihnen bei der einseitig auf Autos ausgerichteten Verkehrspolitik verwehrt.
Genau so erlebe ich das bei mir in der Stadt. Es gibt schon ein relativ gut ausgebautes Radwegenetz, aber halt nur da, wo es grade noch passte. Ich kenne mehrere Stellen, an denen der Radweg einfach endet, weil Parkbuchten für Autos beginnen. Oder einfach mehr Platz für Fahrspuren gebraucht wird. Naja, und dann ist es wie oben beschrieben: fahr ich auf der Straße weiter oder auf dem Trottoir? An einigen Stellen wird man dann ohne speziellen Überweg auf eine Art lange Verkehrsinsel in der Straßenmitte verwiesen, wo ein schmaler Weg für Fussgänger und Radfahrer zur Verfügung steht. Mal davon abgesehen, dass der Weg zu schmal ist, um einigermaßen risikofrei von beiden Parteien benutzt zu werden, muss man , um dorthin zu gelangen, sowohl die Hauptfahrspur als auch Straßenbahnschienen überqueren- ohne gesondert markierten Übergang.
Verkehrsdschungel.
Zitat: "...Da hilft auch kein Klingeln sondern nur Bremsen..."
Ach wirklich? Na dann muss halt mal gebremst werden. Wo ist das Problem? Es kann eben keine absolut freie Fahrt für Verkehrsteilnehmer geben. Wo leben Sie?
"Wenn wir die Radwege benutzen, werden wir von langsamen Radfahrern ausgebremst. Überholen auf den schmalen Radwegen? Unmöglich."
Und deswegen weichen Sie auf die Straße aus, richtig?
Das nervt mich am meisten an Radfahrern! Wenn ein Radweg (der ja immer eingefordert wird) da ist, und nicht genutzt wird!
Sie sind doch auch Autofahrer. Sagen Sie mir doch mal, wie oft Sie Innerorts überholen können, wenn einer in der 50ger Zone mit 30 vor Ihnen fährt. Da sind die Straßen auch zu schmal... Wohin jetzt ausweichen?
Wer am Verkehr teilnimmt, muss auf die Rücksicht nehmen, die schwächer und ja, auch manchmal langsamer sind.
Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie oft ich schon fast einen Radfahrer mitgenommen hab, weil der über die rote Ampel fährt, und das, obwohl er mich sieht!
Aber die blöden roten Ampeln bremsen ja auch so aus...
Dass Radwege nicht geräumt werden ist natürlich ein Problem. Oft ist aber die Frage "wohin mit dem Schnee?". Der wird vom Fußweg auf die Straße und wieder zurück geschaufelt. Und wenn wir mal ehrlich sind, dann ist der verschneite Winter nicht unbedingt die Stoßzeit für Radfahrer.
Dass Fußgänger auf den Radwegen rumstehen ist natürlich Mist. Das versteht auch jeder.
Aber laufen Sie mal durch die Stadt. Sind die Radwege auf dem Fußweg, dann schaffen es die Radfahrer nicht, innerhalb der Markierung zu fahren, sondern nehmen den ganzen Fußweg (auch, wenn weit und breit kein anderer Radfahrer da ist).
Das Problem kann man immer von zwei Seiten sehen.
bin auch zeitweise Radfahrer und dann auch wieder Autofahrer. Wenn sich meine Kollegen immer über die bösen RAdfahrer aufregen dann frag ich mich immer warum ich als Autofahrer selten solche bösen Radfahrer treffe aber als Radfahrer ständig irgend einen Autofahrer, der denkt weil er ein großes Auto hat braucht er den kleinen Radfahrer nicht ernstnehmen.
und was ist falsch dran? Ich kann als Autofahrer auch nicht wie blöd hupen und weiterbrettern... und langamere Autofahrer gibt es auch als ich es bin, da MUSS ich mich anpassen i.d.R.
Was Sie hier fordern ist die absolute Anerkennung IHRES Individualismus, von allen.
Kleine Anmerkung: Als Radfahrer darf ich eigentlich immer auf die Strasse wechseln, wenn der Radweg nicht befahrbar bzw. unzumutbar ist. Bei den Zuständen der meisten Radwege ist das eigentlich so gut wie immer der Fall und sollte wider erwarten mal ein Radweg in gutem Zustand sein, kann man sich immer noch auf den Müll und die Glasflaschen / -scherben berufen die von den Autofahrern auf den Radweg entsorgt werden. Wann ist ein Radwege eigentlich nicht unzumutbar?
...wenn eine Gruppe durch Null-Steuern nicht zum Wegebau und zur Wegeerhaltung beiträgt und noch dazu in der Minderheit ist. Altenative: Radfahren wird versteuert und dafür werden tolle Radwege gebaut. Im übrigen fahren viele Radfahrer auch sehr regelwidrig, weil die Rechtsprechung dem Auto das größere Gefährdungspotential attestiert. Und das wissen die Radfahrer nur zu gut! Radfahrer sind auch keine besseren Menschen, obwohl viele das von sich glauben!
Irgendwo wurde ein Forum über Städte mit vielen Knöllchen aufgemacht - hier die Tendenz, dass sei keine Abzocke, man brauche sich ja nur an die Verkehrsregeln halten.
Würde man konsequent gegen Vertsöße gegen die Straßenverkehrsordnung bei Radfahrern vorgehen, würde das die Kassen auch füllen und man könnte genau so argumentieren.
Oder sogar noch besser - denn Autofahrer zahlen KFZ Steuern, sind zwangsversichert und zahlen nochmal jede Menge Kraftstoffsteuern - und müssen dann auch noch beim Parken immer kräftiger blechen.
"diese Kampfradler" haben sich von solchem Verhalten distanziert, wie Sie es beschreiben.
Ähnlich wie "Raser" ist "Kampfradler" einerseits ein Begriff für jeden Verkehrsteilnehmer, dessen Verhalten man als unangemessen forsch empfindet. Andererseits sind es aber auch Propagandabegriffe für alle, die Regeln verletzen. Nur letzterer Sinn wird von den Interviewten aufgegriffen.
...wird der Radweg, wenn er direkt neben der Straße verläuft, generell nicht geräumt, sondern der Schnee von der Straße genau dahin geschoben.
Das ist hier in Aachen auch so.
Im letzten Winter war es besonders schlimm. Es gibt hier in der Innenstadt mehrere Stellen, an denen der Radweg zwischen den Autospuren verläuft. Der Schnee wurde dann von den Autospuren auf die Radspuren geschoben und dort liegen gelassen. Dann taut es mal und überfriert wieder und schon hat man auf der Spur nur noch blankes Eis. Die Radspuren waren absolut unbenutzbar. Sogar noch zwei Wochen nachdem der (Rest)Schnee auf den Autospuren und Fußwegen schon von selbst getaut war, waren die Radwege oft noch unbenutzbar.
Dazu kommen hier überall fehlende oder kaputte Radwege, unsinnige Ampelschaltungen (grüner Pfeil für Autos aber eine extra Radfahrer-Ampel die rot bleibt, Radler die auch rechts abbiegen wollen müssen also auf die Hauptampel warten)...
... weil unbenutzbar. Fahren Sie halt auf der Fahrbahn UND bitte NICHT auf dem Gehweg - gut ist . Aber bitte nicht "in der Gosse", sondern mit 0,75 bis 100cm Abstand zu den geparkten Autos / dem Bordstein. Das dürfen Sie nicht nur, dass müssen Sie sogar. Öffnet sich nämlich plötzlich eine Autotür und Sie fahren rein, bekommen Sie schnell eine Mitschuld wegen zu geringen Sicherheitsabstand. Da gibt es gerichtliche Urteile zu. Und das "Rechtsfahrgebot" gibt es auch nicht her, dass Sie mit 10cm Abstand zum Bordstein fahren müssen. Das sagt nur "möglichst weit rechts". Was möglich ist, entscheiden Sie! Eine gute Linie ist die Spur, die die Autos mit dem rechtsseitigen Rädern hinterlassen. Sagt mittlerweile sogar die Polizei.
Das ist hier in Aachen auch so.
Im letzten Winter war es besonders schlimm. Es gibt hier in der Innenstadt mehrere Stellen, an denen der Radweg zwischen den Autospuren verläuft. Der Schnee wurde dann von den Autospuren auf die Radspuren geschoben und dort liegen gelassen. Dann taut es mal und überfriert wieder und schon hat man auf der Spur nur noch blankes Eis. Die Radspuren waren absolut unbenutzbar. Sogar noch zwei Wochen nachdem der (Rest)Schnee auf den Autospuren und Fußwegen schon von selbst getaut war, waren die Radwege oft noch unbenutzbar.
Dazu kommen hier überall fehlende oder kaputte Radwege, unsinnige Ampelschaltungen (grüner Pfeil für Autos aber eine extra Radfahrer-Ampel die rot bleibt, Radler die auch rechts abbiegen wollen müssen also auf die Hauptampel warten)...
... weil unbenutzbar. Fahren Sie halt auf der Fahrbahn UND bitte NICHT auf dem Gehweg - gut ist . Aber bitte nicht "in der Gosse", sondern mit 0,75 bis 100cm Abstand zu den geparkten Autos / dem Bordstein. Das dürfen Sie nicht nur, dass müssen Sie sogar. Öffnet sich nämlich plötzlich eine Autotür und Sie fahren rein, bekommen Sie schnell eine Mitschuld wegen zu geringen Sicherheitsabstand. Da gibt es gerichtliche Urteile zu. Und das "Rechtsfahrgebot" gibt es auch nicht her, dass Sie mit 10cm Abstand zum Bordstein fahren müssen. Das sagt nur "möglichst weit rechts". Was möglich ist, entscheiden Sie! Eine gute Linie ist die Spur, die die Autos mit dem rechtsseitigen Rädern hinterlassen. Sagt mittlerweile sogar die Polizei.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit konstruktiven Argumenten. Danke. Die Redaktion/kvk
Wer denn sonst, wenn nicht die Grünen?
Wer denn sonst, wenn nicht die Grünen?
Leider ist es genauso, wie Sie beschreiben. Ich kenne auch alle Seiten, da ich sowohl Auto und Rad fahre, als auch als Fußgänger unterwegs bin. Man erkennt ganz deutlich, welcher Fußgänger auch mal Rad fährt und welcher nicht. Der eine schaut, ob ein Radfahrer kommt, bevor er den Radweg kreuzt, der andere latscht seelenruhig über diesen Radweg und findet es eine Frechheit, wenn man von der Klingel Gebrauch macht.
Würde ich als Radfahrer alle Regeln 1:1 umsetzen, könnte ich größtenteils schieben. Ist das Sinn und Zweck der Übung? Eines der umweltfreundlichsten und eigentlich harmlostesten Fortbewegungsmittel unserer Zeit soviel Steine in den Weg zu legen wie nur möglich und dann, wenn der Radfahrer zur Selbstjustiz greift, ihn gleich als Kampfradler zu brandmarken?
Und dann sollte man bei aller Polemik bezüglich "Kampfradler" eines nicht vergessen. Ein rücksichtsloser Autofahrer riskiert im Zweifel das Leben anderer und gelegentlich auch sein eigenes. Ein rücksichtsloser "Kampfradler" schadet meist auch sich selbst, denn ihm fehlt die Knautschzone. Und insofern unterstelle ich, die wenigsten Radfahrer haben ein Interesse daran, andere in Gefahr zu bringen, denn meist gefährden sie sich dabei auch selbst. Eigentlich wollen sie nur in Ruhe fahren können, doch das wird ihnen bei der einseitig auf Autos ausgerichteten Verkehrspolitik verwehrt.
Als Radfahrer in Berlin bin ich zwangsläufig Kampfradler – was allerdings nichts mit Rücksichtslosigkei zu tun hat sondern mit Überlebenskampf.
Tja, die meisten Autofahrer wollen auch nichts anderes...
Die anderen (=die bösen) sollen sich bitteschön immer an die Regeln halten, man selbst interpretiert die schon mal großzügig...
Aber natürlich nur und ausschließlich, weil die Regeln so unfair sind!
Arm, ganz ganz arm!
gegen Kampfradler zur Selbstjustiz greift?
Finden Sie das auch gut, oder gilt das nur für die Radler?
Ich seher durchaus öfter, dass der Radfahrer nicht tapfer auf die Straße, sondern so ganz untapfer auf den Fussweg ausweicht.
kein Radler, egal wie verrückt er fährt, legt es drauf an, einen Unfall zu verursachen, einfach aus dem Grund das das Risiko sich selbst erheblich zu verletzten ist, sehr hoch ist.
Und genau das kapieren anscheinend viele Menschen nicht, warum auch immer :)
nicht eindeutig als solche gekennzeichnet sind. Es gibt immer wieder Fußgänger, die begreifen einfach nicht, dass sie gerade den Teil des Weges benutzen, der eigentlich für Radfahrer vorgesehen ist. Blaue Schilder sind ein Witz, denn die werden nicht selten geflissentlich ignoriert.
Aktive Verkehrspolitik für Radfahrer wäre es, solche (eingebetteten) Radwege eindeutig farblich zu markieren. Das kostet mit Sicherheit auch nicht "die Welt".
Grundsätzlich geht es nur, wenn man gegenseitig (!) aufeinander Rücksicht nimmt.
an der roten Ampel warten, und wenn sie gruen wird, bleibt von denen keiner in seiner Spur, sondern sie legen alle los und fahren quer durch die Fussgaenger. Nach dem Motto 'der Fussgaenger-Ueberweg gehoert auch mir'. Finde es echt ekelhaft.
Als Radfahrer in Berlin bin ich zwangsläufig Kampfradler – was allerdings nichts mit Rücksichtslosigkei zu tun hat sondern mit Überlebenskampf.
Tja, die meisten Autofahrer wollen auch nichts anderes...
Die anderen (=die bösen) sollen sich bitteschön immer an die Regeln halten, man selbst interpretiert die schon mal großzügig...
Aber natürlich nur und ausschließlich, weil die Regeln so unfair sind!
Arm, ganz ganz arm!
gegen Kampfradler zur Selbstjustiz greift?
Finden Sie das auch gut, oder gilt das nur für die Radler?
Ich seher durchaus öfter, dass der Radfahrer nicht tapfer auf die Straße, sondern so ganz untapfer auf den Fussweg ausweicht.
kein Radler, egal wie verrückt er fährt, legt es drauf an, einen Unfall zu verursachen, einfach aus dem Grund das das Risiko sich selbst erheblich zu verletzten ist, sehr hoch ist.
Und genau das kapieren anscheinend viele Menschen nicht, warum auch immer :)
nicht eindeutig als solche gekennzeichnet sind. Es gibt immer wieder Fußgänger, die begreifen einfach nicht, dass sie gerade den Teil des Weges benutzen, der eigentlich für Radfahrer vorgesehen ist. Blaue Schilder sind ein Witz, denn die werden nicht selten geflissentlich ignoriert.
Aktive Verkehrspolitik für Radfahrer wäre es, solche (eingebetteten) Radwege eindeutig farblich zu markieren. Das kostet mit Sicherheit auch nicht "die Welt".
Grundsätzlich geht es nur, wenn man gegenseitig (!) aufeinander Rücksicht nimmt.
an der roten Ampel warten, und wenn sie gruen wird, bleibt von denen keiner in seiner Spur, sondern sie legen alle los und fahren quer durch die Fussgaenger. Nach dem Motto 'der Fussgaenger-Ueberweg gehoert auch mir'. Finde es echt ekelhaft.
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