Umweltschutz: Auto nur voll besetzt so CO2-sauber wie Regionalzug
Die Bahn wäre gern das umweltfreundlichste Verkehrsmittel – doch der Reisebus schneidet im Hinblick auf die Emissionen noch besser ab. Entscheidend ist die Auslastung.
Als die Grünen erstmals im Bonner Bundestag saßen, war die Welt des Verkehrs noch klar aufgeteilt. Es gab zwei Fraktionen: Entweder kämpfte man gegen das Waldsterben, indem man mit der Deutschen Bundesbahn fuhr. Oder man forderte freie Fahrt für freie Bürger, setzte sich in sein Auto und stritt allenfalls darüber, ob es ein Benziner oder ein Diesel sein soll.
Die alten Gräben aber werden zugeschüttet, und das Umweltbundesamt (UBA) liefert die Zahlen dazu. Die Behörde rechnet in regelmäßigen Abständen vor, welches Verkehrsmittel zur Personenbeförderung welche Abgase emittiert (siehe Tabelle unten). Bei den Treibhausgasen berücksichtigt das UBA nicht nur Kohlendioxid, sondern auch andere relevante Emissionen wie Methan oder Lachgas. Ausgelassen werden dagegen der Flächenverbrauch von Straßen und Schienen, der Lärm sowie der Atommüll, den elektrische Antriebe indirekt verursachen.
Der erste Platz geht traditionell an den Reisebus, und das liegt vor allem an seiner guten Auslastung. Mit durchschnittlich 60 Prozent belegten Sitzplätzen werden pro Person und Kilometer 30 Gramm CO2 frei. "Die Massenverkehrsmittel liegen immer im Vorteil", fasst Michael Müller-Görnert, Referent für Verkehrspolitik beim ökologisch orientierten Verkehrsclub Deutschland (VCD), zusammen. "Die Auslastung ist eine der wichtigsten Stellschrauben, um die Umweltbelastung zu verringern."

Zum Betrachten der Tabelle klicken!
Für die Verkehrsunternehmen bedeutet das zugleich eine höhere Rentabilität. MeinFernbus zum Beispiel ist stolz darauf, in den ersten Monaten des Betriebs sogar auf eine Platzbesetzungsquote von 75 Prozent gekommen zu sein. Dazu passen in jeden Bus vier bis fünf Fahrräder. Die beiden Gründer von MeinFernbus haben früher für die Bahn gearbeitet; jetzt machen sie dem traditionellen Schienenverkehr Konkurrenz. Nicht bei der Geschwindigkeit, aber im Preis und in der Ökologie.
Denn genau die schlechtere Auslastung führt dazu, dass eben nicht die Bahn im Verkehrsträgervergleich am besten abschneidet. Das Umweltbundesamt bescheinigt der Bahn zwar eine relative Sauberkeit, aber keineswegs Perfektion. In den Fernverkehrszügen sind die Plätze zu 48 Prozent gesetzt, im Nahverkehr liegt die Auslastung bei 26 Prozent. Und dass die Bahn laut ist und zuletzt 22 Prozent ihres Stroms aus Atomkraftwerken bezog, zeigt, wo die Verbesserungspotenziale liegen.
Um auf die gleichen CO2-Emissionen wie ein Nahverkehrszug zu kommen, müsste ein Auto mit drei Personen besetzt sein. Das UBA setzt für seine Berechnung eine durchschnittliche Besetzung von 1,5 Personen pro Pkw an.







Der Reisebus nicht.
Die Argumentation ist ja spitze!
Aus Umweltgründen jetzt bitte alle in den Flieger.
Langfristig können sich auch Zugfahrpläne ändern.
Nein, Zugfahrpläne werden sich nicht ändern, denn die Politik setzt auf die Bahn um alle Orte in Deutschland an den öffentlichen Verkehr anzubinden.
Ist doch irgendwie auch logisch, denn bei voller Auslastung ist die Bahn das ökologischste Verkehrsmittel.
Angenommen man würde alle Bahnlinien durch Buslinien ersetzten, wie hoch wäre dann die Auslastung der Busse noch??
Es gibt also immer zwei Ziele: Verfügbarkeit und Auslastung.
Die Argumentation ist ja spitze!
Aus Umweltgründen jetzt bitte alle in den Flieger.
Langfristig können sich auch Zugfahrpläne ändern.
Nein, Zugfahrpläne werden sich nicht ändern, denn die Politik setzt auf die Bahn um alle Orte in Deutschland an den öffentlichen Verkehr anzubinden.
Ist doch irgendwie auch logisch, denn bei voller Auslastung ist die Bahn das ökologischste Verkehrsmittel.
Angenommen man würde alle Bahnlinien durch Buslinien ersetzten, wie hoch wäre dann die Auslastung der Busse noch??
Es gibt also immer zwei Ziele: Verfügbarkeit und Auslastung.
Ein Reisebus ist vergleichsweise klein, ein Reisebus kann auch kurzfristig eingesetzt werden. All das sind Faktoren die einen Reisebus von Natur aus eine höhere Auslastung geben als Züge.
Bei Zügen muss Monate wenn nicht Jahre im vorraus alles geplant werden, das System ist aufgrund vieler Sicherheitsbestimmungen höchst bürokratisch und denkbar unflexibel.
Das ist jetzt kein Plädoyer gegen den Zug, aber eine Qualifizierte Meinung sollte das wissen.
Wer 2:18 Stunden Zeit hat (weil er Zug oder Bus fährt) kann sich diesen Podcast dazu anhören/downloaden. Man glaubt gar nicht wie viele Sicherheitsbestimmungen es da gibt, die die Flexibilität einschränken.
Und auch wie viele technische Gründe grenzüberschreitenden Verkehr erschweren.
http://cre.fm/cre171
Die Argumentation ist ja spitze!
Aus Umweltgründen jetzt bitte alle in den Flieger.
Langfristig können sich auch Zugfahrpläne ändern.
Ich fürchte diese Rechnung ist leider etwas zu einfach.
Der direkte Vergleich zwische Bussen und Zügen durfte schwefallen, da diese durchaus sehr unterschiedliche Routen nutzen. Der Zug kann durchaus direkt ein Ziel ansteuern während Straßen den Nutzer zwingen entweder auf Landstraßen auszueweichen oder einen Umweg erfordern.
Auch sollte man den zeitlichen Aspekt nicht außer Acht lassen - 30 Minuten Zug oder 1 Stunde Bus für die halbe Strecke lassen sich nicht wirklich vergleichen.
Das gleiche gilt für Fluege - 14 Stunden Bus, 8 Stunden Bahn oder 1 Stunde Flug? Alles außer dem Flug ist eine Zumutung. Dasd Fliegen selbst muss bei guter Auslastung auch nicht so viel CO2 produzieren - die Canadair Regional Jets nutzen umgerechnet zwischen 3.5-4 Liter Kerosin pro 100km pro Passagier - besser als die meistem PKWs, wobei ein Flug auch nocht die direkte Route nimmt.
Stickoxide sind auch so eine Sache... Auf dem Papier sind die Emissionen gesunken, aber wenn man diese in Städten misst, dann hat sich zumindest in England in den letzten Jahren nichts getan - da der Stop and Go Verkehr in Städten für Motoren höchst unvorteilhaft ist. (Siehe TEDx Leeds University 2012)
Ja Flugzeuge produzieren nicht besonders viel CO2. Bei voller Auslastung, voller Bestuhlung sind sogar unter 3L / 100 km möglich. Aber abgesehen von davon das das nicht immer der Fall ist (bei anderen Verkehrsträgern auch nicht) gibt es einen Enormen unterschied:
Flugzeuge fliegen hoch: Dadurch ist die Klimaschädlcihkeit höher. Sowohl der Co2 ist schädlicher als auch das Wasser, der durch die Oxidierung des Wasserstoffs im Kerosin ja mit entsteht ist klimaschädlich.
Die Aktuelle Forschung sagt daher das man bei Flugzeugen hier vom Faktor 2,5 bis Faktor 3 ausgehen muss, im vergleich zur CO2 Produktion in Bodennähe.
Wenn Sie von einem vollen Flugzeug ausgehen, dann müssen Sie dem auch ein vollen PKW entgegensetzen. Und dann ist der pro Kopf Verbrauch beim PKW geringer.
Auch Ihre Vergleich von Zeiten geht nicht auf. Wo ich mit der Bahn gute 3 Stunden brauche (inkl. Fahrt zum/vom Bahnhof + Umsteigezeiten) brauch ich mit dem Auto etwa 1,5 Stunden. Auch ein Reisebus von Start- zu Zielbahnhof wäre für die 170km nicht langsamer als der Zug mit seinen gut 2 Stunden.
Dazu hat man in der Bahn oft nur einen Sitzplatz gegen die Fahrtrichtung und einen Lärmpegel lauter als auf dem Volksfest.
Das Argument "Stau" ist bei den vielen Verspätungen und Ausfällen (gerade im Winter) der Bahn ebenfalls nicht schlagkräftig. Denn die Bahn kommt ... vielleicht.
Interessante Rechnung. Ich fliege und ich fahre Bahn. Regelmäßig. Aber "1 Stunde Flug gegen 8 Stunden Bahn?" Wo gibt es das?
Wenn ich München nach Berlin fahre (und damit habe ich sogar eine langsame Bahnstrecke rausgesucht) brauche ich zum Beispiel ca. 6 Stunden mit der Bahn. Mit dem Flieger brauche ich:
- 45 Minuten vom HBF zum Flughafen.
- Wegen der Wege, Sicherheitskontrollen, Sicherheit mind. 1 Stunde früher da sein. Wenn ich Gepäck (bei der Bahn kein Luxus, sondern normal) mitnehmen will, sogar mind. 1,5 Stunden
1 knappe Stunde Flug (mit Rollen usw.)
evtl. 1/2 Stunde auf Gepäck warten
1 Stunde in die Stadt
Und das noch ohne Puffer, Verlust durch Anschlüsse usw. Ich bin beim Fliegen am Ende real vielleicht 1 Stunde schneller. Minimal 2, wenn ich nur 4 Stunden brauche. Aber während ich in der Bahn gemütlich arbeiten, lesen oder im Zugrestaurant sitzen kann, muss ich beim Fliegen pausenlos umsteigen, durch Flughäfen laufen, in Schlagen stehen, mich untersuchen lassen, usw. Nichts beim Fliegen ist irgendwie angenehm, noch nicht mal das Fliegen selbst, seit die Sitze so eng sind und der nette Service verschwunden.
Nach Barcelona fliege ich auch, da macht es einen Unterschied. Aber die Zeiten, die Leute sonst so rechnen, stimmen einfach nicht. Warum werden sie trotzdem propagiert? Irgendwas muss es sein, was die Leute heutzutage noch am Fliegen finden, um sich selber so in die Tasche zu lügen. Mir ist es ein Rätsel was.
"Auch sollte man den zeitlichen Aspekt nicht außer Acht lassen - 30 Minuten Zug oder 1 Stunde Bus für die halbe Strecke lassen sich nicht wirklich vergleichen."
Hier: Konstanz-Freiburg. Bus 2 mal täglich (nicht jeden Tag, leider), 2:25 Fahrzeit, ab 9 €. Zug stündlich, 2:36 Fahrzeit, 2 mal Umsteigen incl aller Unwägbarkeiten (treten jedes 3. oder 4. Mal auf), Preis ab 22 €.
NuWenn terminlich möglich: ganz klar Bus. Je mehr sich das durchsetzt, um so häufiger geht das terminlich. Sieht gut aus :-)
Ja Flugzeuge produzieren nicht besonders viel CO2. Bei voller Auslastung, voller Bestuhlung sind sogar unter 3L / 100 km möglich. Aber abgesehen von davon das das nicht immer der Fall ist (bei anderen Verkehrsträgern auch nicht) gibt es einen Enormen unterschied:
Flugzeuge fliegen hoch: Dadurch ist die Klimaschädlcihkeit höher. Sowohl der Co2 ist schädlicher als auch das Wasser, der durch die Oxidierung des Wasserstoffs im Kerosin ja mit entsteht ist klimaschädlich.
Die Aktuelle Forschung sagt daher das man bei Flugzeugen hier vom Faktor 2,5 bis Faktor 3 ausgehen muss, im vergleich zur CO2 Produktion in Bodennähe.
Wenn Sie von einem vollen Flugzeug ausgehen, dann müssen Sie dem auch ein vollen PKW entgegensetzen. Und dann ist der pro Kopf Verbrauch beim PKW geringer.
Auch Ihre Vergleich von Zeiten geht nicht auf. Wo ich mit der Bahn gute 3 Stunden brauche (inkl. Fahrt zum/vom Bahnhof + Umsteigezeiten) brauch ich mit dem Auto etwa 1,5 Stunden. Auch ein Reisebus von Start- zu Zielbahnhof wäre für die 170km nicht langsamer als der Zug mit seinen gut 2 Stunden.
Dazu hat man in der Bahn oft nur einen Sitzplatz gegen die Fahrtrichtung und einen Lärmpegel lauter als auf dem Volksfest.
Das Argument "Stau" ist bei den vielen Verspätungen und Ausfällen (gerade im Winter) der Bahn ebenfalls nicht schlagkräftig. Denn die Bahn kommt ... vielleicht.
Interessante Rechnung. Ich fliege und ich fahre Bahn. Regelmäßig. Aber "1 Stunde Flug gegen 8 Stunden Bahn?" Wo gibt es das?
Wenn ich München nach Berlin fahre (und damit habe ich sogar eine langsame Bahnstrecke rausgesucht) brauche ich zum Beispiel ca. 6 Stunden mit der Bahn. Mit dem Flieger brauche ich:
- 45 Minuten vom HBF zum Flughafen.
- Wegen der Wege, Sicherheitskontrollen, Sicherheit mind. 1 Stunde früher da sein. Wenn ich Gepäck (bei der Bahn kein Luxus, sondern normal) mitnehmen will, sogar mind. 1,5 Stunden
1 knappe Stunde Flug (mit Rollen usw.)
evtl. 1/2 Stunde auf Gepäck warten
1 Stunde in die Stadt
Und das noch ohne Puffer, Verlust durch Anschlüsse usw. Ich bin beim Fliegen am Ende real vielleicht 1 Stunde schneller. Minimal 2, wenn ich nur 4 Stunden brauche. Aber während ich in der Bahn gemütlich arbeiten, lesen oder im Zugrestaurant sitzen kann, muss ich beim Fliegen pausenlos umsteigen, durch Flughäfen laufen, in Schlagen stehen, mich untersuchen lassen, usw. Nichts beim Fliegen ist irgendwie angenehm, noch nicht mal das Fliegen selbst, seit die Sitze so eng sind und der nette Service verschwunden.
Nach Barcelona fliege ich auch, da macht es einen Unterschied. Aber die Zeiten, die Leute sonst so rechnen, stimmen einfach nicht. Warum werden sie trotzdem propagiert? Irgendwas muss es sein, was die Leute heutzutage noch am Fliegen finden, um sich selber so in die Tasche zu lügen. Mir ist es ein Rätsel was.
"Auch sollte man den zeitlichen Aspekt nicht außer Acht lassen - 30 Minuten Zug oder 1 Stunde Bus für die halbe Strecke lassen sich nicht wirklich vergleichen."
Hier: Konstanz-Freiburg. Bus 2 mal täglich (nicht jeden Tag, leider), 2:25 Fahrzeit, ab 9 €. Zug stündlich, 2:36 Fahrzeit, 2 mal Umsteigen incl aller Unwägbarkeiten (treten jedes 3. oder 4. Mal auf), Preis ab 22 €.
NuWenn terminlich möglich: ganz klar Bus. Je mehr sich das durchsetzt, um so häufiger geht das terminlich. Sieht gut aus :-)
Bei der deutschen Bahn ist das Problem wahrscheinlich, dass gewisse Verbindungen zu gewissen Fahrzeiten einfach praktisch gar nicht nachgefragt werden (gerade im Nahverkehr in der ländlichen Gegend). Hingegen kommt jedem, der auf einigermaßen beliebten Strecken öfter fährt die Angabe der Auslastung "46% im Fernverkehr bzw 26% im Nahverkehr" wie ein schlechter Witz vor, denn Überfüllung ist zumindest in meiner Erfahrung eher an der Tagesordnung als "normale Vollbesetzung".
Das lässt sich auch kaum vermeiden, wenn man den ländlichen Regionen nicht noch das letzte bisschen Infrastruktur nehmen will. Die Bahn "muss" also fahren. Und selbst wenn jede einzelne Fahrt nur zu einem geringen Anteil ausgenutzt wird, bringt es auch nichts die Taktung zu verringern, denn wenn irgendwo der Zug nur noch 2 mal am Tag fährt hilft das auch nicht, die Auslastung zu verbessern - es bündelt die Menschen nicht, denn die müssen ja zu einer bestimmten Zeit irgendwo hin. Wenn dann keine Bahn fährt, muss man eben ein anderes Verkehrsmittel nehmen.
Darum sehe ich auch die Zukunft in flexibleren Buslinien, eventuell in einigen Jahren (Zukunftsmusik...) dynamisch angepasst über Live-Vernetzung potentieller Fahrgäste (a la: in den nächsten 60 Minuten werden mehr Fahrgäste als durchschnittlich diese Verbindung nachfragen, schicken wir besser noch einen Bus).
Ich denke man KÖNNTE die Auslastung moderner Massenverkehrsmittel deutlich steigern, wenn mit genug Flexibilität am Bedarf orentiert werden kann.
Die Passagiere sagen die Bahn ist überfüllt, die Bahn sagt in ihren Statistiken die Auslastung ist unter 50% im Fernverkehr.
Das Lustige ist BEIDE HABEN RECHT.
Es ist so: Es gibt zeiten da sitzt kaum einer im Zug. Da ist die Auslagtung gering. Aber: Da keiner drin sitzt, merkt auch keiner das da viele Freie Plätze sind.
Und dann Freitag 18h sind die Züge voll, die leute kauern auf dem Gang und es sind viele Leute da die es merken.
Sie müssten nicht mit den Passagieren, sondern mit den Sitzen sprechen!
Die Passagiere sagen die Bahn ist überfüllt, die Bahn sagt in ihren Statistiken die Auslastung ist unter 50% im Fernverkehr.
Das Lustige ist BEIDE HABEN RECHT.
Es ist so: Es gibt zeiten da sitzt kaum einer im Zug. Da ist die Auslagtung gering. Aber: Da keiner drin sitzt, merkt auch keiner das da viele Freie Plätze sind.
Und dann Freitag 18h sind die Züge voll, die leute kauern auf dem Gang und es sind viele Leute da die es merken.
Sie müssten nicht mit den Passagieren, sondern mit den Sitzen sprechen!
Nein, Zugfahrpläne werden sich nicht ändern, denn die Politik setzt auf die Bahn um alle Orte in Deutschland an den öffentlichen Verkehr anzubinden.
Ist doch irgendwie auch logisch, denn bei voller Auslastung ist die Bahn das ökologischste Verkehrsmittel.
Angenommen man würde alle Bahnlinien durch Buslinien ersetzten, wie hoch wäre dann die Auslastung der Busse noch??
Es gibt also immer zwei Ziele: Verfügbarkeit und Auslastung.
Abgesehen davon das das für die mit etwas Patte in der Tasche ein Komfoprthorror wäre:
Der Bus ist unschlagbar flexibel. Es gibt auch weniger Fixkosten (Bahnhöfe, Züge, Signalkrimskrams, Schienennetz). Es ist also möglich zu Stoßzeiten mehr Busse auf den Markt loszulassen. Es ist leichter Möglich zu Spezialereignissen (Oktoberfest) andere Routen zu fahren usw. Daher kann man das so nicht vergleichen.
Die Bahn ist vor allem in einem Unschlagbar: Der Geschwindigkleit. Würde der ICE nicht jede Milchkanne die einen Ministerpräsidenten zum Freund hat abholen, dann wäre die Bahn sogar konkurrenzfähig zum Flugzeug.
Von Berlin nach München braucht man 6:49 mit 11 Zwischenhalten
Von Paris nach Marseille braucht man 3:17 mit 1 Zwishenhalt
Wir bräuchten nebenbei weder in München die 3. Startbahn, noch in Berlin einen neuen Flughafen, wenn der ICE seinen Job tun würde, nähmlich Inter CITY EXPRESS. Stattdessten wartet man in Montabaur und Wittenberge bis der Föderalismus aufhört zu quälen
Abgesehen davon das das für die mit etwas Patte in der Tasche ein Komfoprthorror wäre:
Der Bus ist unschlagbar flexibel. Es gibt auch weniger Fixkosten (Bahnhöfe, Züge, Signalkrimskrams, Schienennetz). Es ist also möglich zu Stoßzeiten mehr Busse auf den Markt loszulassen. Es ist leichter Möglich zu Spezialereignissen (Oktoberfest) andere Routen zu fahren usw. Daher kann man das so nicht vergleichen.
Die Bahn ist vor allem in einem Unschlagbar: Der Geschwindigkleit. Würde der ICE nicht jede Milchkanne die einen Ministerpräsidenten zum Freund hat abholen, dann wäre die Bahn sogar konkurrenzfähig zum Flugzeug.
Von Berlin nach München braucht man 6:49 mit 11 Zwischenhalten
Von Paris nach Marseille braucht man 3:17 mit 1 Zwishenhalt
Wir bräuchten nebenbei weder in München die 3. Startbahn, noch in Berlin einen neuen Flughafen, wenn der ICE seinen Job tun würde, nähmlich Inter CITY EXPRESS. Stattdessten wartet man in Montabaur und Wittenberge bis der Föderalismus aufhört zu quälen
Sollte man jetzt also rückschließen können, dass der Bus das ökologisch sinnvollste Transportmittel ist?
Die Auslastung der Busse wäre sicher nicht mehr halb so gut, sobald sie der Bahn abseits der Hauptstrecken Konkurrenz machen müssten.
Dieser Artikel soll ja einen Leitfaden bei Entscheidungen abgeben. Und wenn Ihre Reiseroute nur per Zug möglich ist, dann wählen Sie den Zug.
Beim Zug ist auch der Fernverkehr angegeben. Die Auslastung ist hier schlechter.
Dieser Artikel soll ja einen Leitfaden bei Entscheidungen abgeben. Und wenn Ihre Reiseroute nur per Zug möglich ist, dann wählen Sie den Zug.
Beim Zug ist auch der Fernverkehr angegeben. Die Auslastung ist hier schlechter.
Ja Flugzeuge produzieren nicht besonders viel CO2. Bei voller Auslastung, voller Bestuhlung sind sogar unter 3L / 100 km möglich. Aber abgesehen von davon das das nicht immer der Fall ist (bei anderen Verkehrsträgern auch nicht) gibt es einen Enormen unterschied:
Flugzeuge fliegen hoch: Dadurch ist die Klimaschädlcihkeit höher. Sowohl der Co2 ist schädlicher als auch das Wasser, der durch die Oxidierung des Wasserstoffs im Kerosin ja mit entsteht ist klimaschädlich.
Die Aktuelle Forschung sagt daher das man bei Flugzeugen hier vom Faktor 2,5 bis Faktor 3 ausgehen muss, im vergleich zur CO2 Produktion in Bodennähe.
Lieber Tim Leuther,
die besondere Klimaschädlichkeit von Flugzeugen ist in der Berechnung des UBA berücksichtigt. Wie Sie aus der im Text integrierten Tabelle entnehmen können, wurde für die Menge der Treibhausgase beim Flugzeug der "Emission Weighting Factor" berücksichtigt. Dadurch kommt ein deutlich höherer Wert zustande.
Was die Auslastung betrifft: Faktisch liegt sie für Flugzeuge eben nicht bei 100%, sondern bei etwa 74% (siehe Tabelle). Dadurch ergibt sich ein Verbrauch von 4,8 Litern Benzinäquivalent pro 100 Personenkilometern.
Beste Grüße
Matthias Breitinger
Da haben Sie sicherlich einen Punkt angesprochen - aber wenn der Weg kürzer ist sparen Sie natürlich aufgrund der geringeren Distanz wieder Kerosin ein.
Dazu kommt auch noch dass Flugzeuge im allgemeinen operieren um gut ausgelastet zu sein - gut manchmal geht das schief, wie mit einer CRJ-900 in der nur 14 Passagiere saße - während ein PKW alzu oft für den Individualverkehr genutzt wird.
Sprich, sie werden mehr gut ausgelastete FLugzeuge (oder Busse, oder Züge) als PKWs.
Lieber Tim Leuther,
die besondere Klimaschädlichkeit von Flugzeugen ist in der Berechnung des UBA berücksichtigt. Wie Sie aus der im Text integrierten Tabelle entnehmen können, wurde für die Menge der Treibhausgase beim Flugzeug der "Emission Weighting Factor" berücksichtigt. Dadurch kommt ein deutlich höherer Wert zustande.
Was die Auslastung betrifft: Faktisch liegt sie für Flugzeuge eben nicht bei 100%, sondern bei etwa 74% (siehe Tabelle). Dadurch ergibt sich ein Verbrauch von 4,8 Litern Benzinäquivalent pro 100 Personenkilometern.
Beste Grüße
Matthias Breitinger
Da haben Sie sicherlich einen Punkt angesprochen - aber wenn der Weg kürzer ist sparen Sie natürlich aufgrund der geringeren Distanz wieder Kerosin ein.
Dazu kommt auch noch dass Flugzeuge im allgemeinen operieren um gut ausgelastet zu sein - gut manchmal geht das schief, wie mit einer CRJ-900 in der nur 14 Passagiere saße - während ein PKW alzu oft für den Individualverkehr genutzt wird.
Sprich, sie werden mehr gut ausgelastete FLugzeuge (oder Busse, oder Züge) als PKWs.
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