Konjunktur : Autoumsätze sinken auf Allzeittief

Zum Jahresauftakt haben europäische Hersteller so wenig Autos verkauft wie nie zuvor. Während der EU-Absatz schwächelt, boomen andere Weltregionen.
Sechsspurige Schnellstraßen in Peking: Während Europa Verluste verzeichnet, boomt die Autoindustrie in China ungemein. © Carlos Barria/Reuters

Der monatliche Verkauf von Personenkraftwagen in der EU war noch nie so niedrig wie im Januar 2013. Zum Jahresauftakt sank der Umsatz der europäischen Autoindustrie auf ein historisches Tief. Laut Branchenverband Acea brach die Zahl der neu zugelassenen Fahrzeuge um 8,7 Prozent auf 885.159 ein.

In Frankreich lag das Minus bei 15,1 Prozent und in Italien ging der Absatz um 17,6 Prozent zurück. Von den wichtigen Absatzmärkten in Europa erzielte lediglich Großbritannien ein Plus: Im Vereinigten Königreich legten die Verkäufe um 11,5 Prozent zu.

Außerhalb Westeuropas erzielten die Hersteller dem deutschen Verband der Automobilindustrie zufolge hingegen erneut meist Zuwächse. So stiegen die Verkäufe in den USA im Januar um 14, in Russland um fünf und in Brasilien um 18 Prozent. In China gingen die Verkäufe satte 59 Prozent nach oben. 

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