NutzerfreundlichkeitAutofahrer unterliegen im Krieg der Knöpfe

Zu viele Schalter und kryptische Bezeichnungen: So benutzerfreundlich, wie Hersteller behaupten, sind viele Autos nicht. Das kann Fahrer gefährlich ablenken. von Jürgen Rees

Viele Knöpfe im Cockpit im Ford C-Max

Viele Knöpfe im Cockpit im Ford C-Max  |  © Hersteller

Sie versteht ihn nicht. Laut und deutlich diktiert ihr Konstantin Schniedenharn die Hausnummer. Doch die Sprachsteuerung des Navigationsgeräts im Mercedes A-Klasse kapiert es einfach nicht. Stattdessen erscheint auf dem Bildschirm eine Liste, die ihm vorschlägt, dass er für die Hausnummer drei eine "zwei" in das Mikrofon sprechen soll und für die sieben eine "sechs". "Das ist ein Witz, oder?", sagt der 26-Jährige lakonisch. Ist es nicht. Das System versteht ihn einfach nicht.

Wenn Autohersteller neue Modelle vorstellen, preisen sie gern, wie intuitiv sich ihre Fahrzeuge bedienen lassen. Doch viele Kunden, die ein neues Auto auf dem Hof stehen haben, müssen sich erst durch telefonbuchdicke Anleitungen quälen und sind hinterher oft auch nicht schlauer. Wie bedienerfreundlich sind die neuen Modelle also wirklich?

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Die WirtschaftsWoche wollte es genau wissen und hat mit der Hamburger Unternehmensberatung GfK Sirvaluse das bislang umfangreichste Ranking über die Bedienerfreundlichkeit von Automodellen unterschiedlichster Klassen aufgestellt. Wichtigstes Ergebnis: Komplizierte Handhabe, schlechte Benutzerführung und schwer verständliche Menüs sind keine Frage des Geldes. Sowohl Mittelklassemodelle wie der Mazda 6 ab 24.000 Euro oder der 7er BMW für mehr als 100.000 Euro haben eklatante Schwächen: Fahrer verirren sich in verschachtelten Menüs, verzweifeln an Sprachsteuerungen, wundern sich über zu weit entfernte Bedienelemente und rätseln über kryptische Bezeichnungen und Abkürzungen.

Vorbildlich im Golf

Selbst die Infotainmentsysteme ganz neuer Fahrzeuge wie in der Mercedes A-Klasse oder im Ford C-Max wirken auf Testpersonen wie "gut gemeint, aber nicht mit dem eigentlichen Anwender zu Ende entwickelt", sagt GfK-Sirvaluse-Testleiter Patrick Kusel. Keine Frage: Die Ansprüche an Sicherheit und Komfort sind in den vergangenen Jahrzehnten gestiegen: Assistenzsysteme, Klimaanlagen, Sitzheizungen, elektrische Schiebedächer, Telefone und aufwendige Navigations- und Infotainmentsysteme mit Internet-Zugang machen das Fahrzeug zu einem rollenden Wohnzimmer und Büro in einem.

Technisch haben die Hersteller immer neue Grenzen durchbrochen. Doch dabei haben viele irgendwann ihre Kunden vergessen. Nur wenige Hersteller erinnern sich offenbar daran, dass es auch anders geht: Lediglich die Modelle auf den ersten drei Plätzen unseres Tests zeigen, dass das Radio moderner Autos nicht zwangsläufig so kompliziert sein muss wie die Bordelektronik eines Großraumjets. Die Systeme müssen nicht einmal teuer sein: Mit dem neuen Kompaktwagen VW Golf VII (Platz 1), dem Geländewagen Range Rover Sport (Platz 2), dem Billigauto Dacia Sandero (dritter Platz) und dem neuen Kleinwagen Opel Adam (vierter Platz) sind vier völlig unterschiedliche Fahrzeugkonzepte und Infotainmentsysteme aus verschiedenen Preisklassen vorn.

So lief der Test

Welche Autos sind ohne Vorkenntnisse zu bedienen? Die WirtschaftsWoche und das Hamburger Unternehmen GfK Sirvaluse wollten das genau wissen.

Dazu wurden neun Testpersonen im Alter zwischen 26 und 53 Jahre rekrutiert. Sie sollten folgende Aufgaben bewältigen: 1. Einsteigen, Sitz einstellen, Licht einschalten. 2. Radio einschalten, Sender wechseln und speichern. 3. Ziel ins Navi eingeben, Zielführung starten und abbrechen. 4. Handy per Bluetooth verbinden, Kontakt anrufen, Musik vom Smartphone hören, Titel anzeigen.

Als Spezialaufgabe je Auto mussten die Probanden etwa Videos über USB-Sticks abspielen oder Musik aus den hinteren Lautsprechern abspielen.

Am Ende vergaben die Tester Noten: 1 (ohne Probleme), 2 (leichte Probleme), 3 (gerade noch selbstständig), 4 (nur mit Hilfe), 5 (nicht geschafft).

Die geringsten Schwierigkeiten haben unsere Testpersonen mit dem VW Golf. Sein Infotainmentsystem namens Discover Pro lässt sich am einfachsten steuern: Es verfügt über einen berührungsempfindlichen und taschenbuchgroßen Acht-Zoll-Bildschirm. Wichtige Funktionen erreichen die Golf-Fahrer per Direkttasten, und mit Wisch-Gesten können sie komfortabel durch die Menüs navigieren. Dabei wirkt der Bildschirm aufgeräumt und übersichtlich. Praktisch: Führt der Fahrer seinen Finger in Richtung Display, springt eine Menüleiste mit weiteren Funktionen auf. So bleibt der Monitor während der Fahrt von unnötigen und ablenkenden Details befreit.

Leserkommentare
  1. Wer nicht in der Lage ist, die Funktionen von ein paar Schaltern und Hebeln zu kapieren, der dürfte auch mit allen anderen Aufgaben beim Autofahren überfordert sein und sollte seinen Lappen auf dem örtlichen Polizeirevier abgeben.

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    Kann jemand kein "Talent" für Infotainmentsysteme haben und ein großartiger Fahrer sein? Ich denke ja, da beide Aufgaben wenig gemein haben.

    @eirenarch ich stimme ihrem Posting zu. Denn allein für ältere dürfte es schwierig werden einen Touchscreen so zu platzieren, dass der fahrer ihn gut fokusieren kann, ohne dass er außerhalb der Arm-Reichweite des Fahrers ist.

    Polemischer geht`s nicht, oder? Ich fühle mich ebenfalls zunehmend von den vielen Funktionen in meinem Cockpit abgelenkt. Es ist ja nicht so, dass die vielen Schalter eine Wissenschaft für sich sind, mit der ich nicht klar komme.

    Aber die Menge an Möglichkeiten und Schaltern lenken mich einfach zunehmend ab. Letztens hatte ich Schwierigkeiten, meinen Warnblinkschalter zu finden. Und das sind wertvolle Sekunden, die da verloren gehen. Der Warnblinkschalter in meinem PKW ist einfach schlecht platziert, fällt kaum auf zwischen all den anderen Schaltern und das kostet im Ernstfall wertvolle Sekunden.

    Und wenn ich dann noch an mein Touchscreen-Navi denke, kriege ich die Vollkrise. Es ist lästig, reagiert nicht zeitnah und teilweise extrem unlogisch aufgebaut.

    Fazit: Weniger ist manchmal mehr und die Designer sollten sich mehr an Praxisnähe als an ausgeklügelten Anordnungen austoben.

    Nicht jeder, der damit nicht in Krisensituationen sofort klarkommt, und um die geht es i.d.R., ist gleich ein Kandidat für die Führerscheinabgabe.

    • edgar
    • 10. März 2013 21:54 Uhr

    ... allerdings genau andersherum: anstatt sich auf den zunehmend herausfordernden Straßenverkehr zu konzentrieren, befassen sich immer mehr Menschen immer öfter mit absolut unnötigen "Knöpfen", deren Kompliziertheit im Detail liegt.

    Außerdem sorgt die zunehmende Anzahl von "Knöpfen" ebenso wie jegliche Zunahme von unnötiger Elektronik für entsprechende Ausfälle der Technik, die oftmals allerhöchstens die Vertragswerkstätten reparieren können.

    Besser geht's ohne !

    Jedem technischen Gerät liegt eine Bedienungsanleitung bei. Und darin steht unweigerlich immer als allererster Satz sinngemäß: Bitte lesen sie VOR DEM GEBRAUCH Ihres neuen Wolpertingers diese Anleitung vollständig durch und vergewissern Sie sich, daß sie alles verstanden haben.

    Hier wieder die Verantwortung für etwelche Fehlbedienungen an den Hersteller zurückdelegieren zu wollen, legt allenfalls beredtes Zeugnis für die galoppierend fortschreitende Verblödung der Anwender ab.

  2. halte ich für einen fatalen Irrweg.

    Die Bedienung im Auto sollte blind bedienbar sein, dass heißt, der Schalter muss immer am gleichen Platz fühlbar zu bedienen sein.
    Wenn das Menü am Touchscreen erst aufpoppt wenn meine Hand dorthin geht, ist es das Gegenteil, das heist ich habe die Hand in der Schwebe vor diesem Screen und muss dann erstmal hingucken wo ich hintippen muss ganz zu schweigen von den Fehleingaben, die sich durch die Bewegung des Autos quasi von selbst ergeben.

    19 Leserempfehlungen
  3. Kann jemand kein "Talent" für Infotainmentsysteme haben und ein großartiger Fahrer sein? Ich denke ja, da beide Aufgaben wenig gemein haben.

    @eirenarch ich stimme ihrem Posting zu. Denn allein für ältere dürfte es schwierig werden einen Touchscreen so zu platzieren, dass der fahrer ihn gut fokusieren kann, ohne dass er außerhalb der Arm-Reichweite des Fahrers ist.

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    Vielleicht
    Walter Röhrl
    Keke Rossberg
    Niki Lauda
    Carlos Sainz
    Mika Häkkinnen
    Gerhard Berger
    Sebastien Loeb
    Sebastien Bourdais

    ;-)

  4. Polemischer geht`s nicht, oder? Ich fühle mich ebenfalls zunehmend von den vielen Funktionen in meinem Cockpit abgelenkt. Es ist ja nicht so, dass die vielen Schalter eine Wissenschaft für sich sind, mit der ich nicht klar komme.

    Aber die Menge an Möglichkeiten und Schaltern lenken mich einfach zunehmend ab. Letztens hatte ich Schwierigkeiten, meinen Warnblinkschalter zu finden. Und das sind wertvolle Sekunden, die da verloren gehen. Der Warnblinkschalter in meinem PKW ist einfach schlecht platziert, fällt kaum auf zwischen all den anderen Schaltern und das kostet im Ernstfall wertvolle Sekunden.

    Und wenn ich dann noch an mein Touchscreen-Navi denke, kriege ich die Vollkrise. Es ist lästig, reagiert nicht zeitnah und teilweise extrem unlogisch aufgebaut.

    Fazit: Weniger ist manchmal mehr und die Designer sollten sich mehr an Praxisnähe als an ausgeklügelten Anordnungen austoben.

    Nicht jeder, der damit nicht in Krisensituationen sofort klarkommt, und um die geht es i.d.R., ist gleich ein Kandidat für die Führerscheinabgabe.

    16 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Wie Bitte?"
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    Zitat: "Aber die Menge an Möglichkeiten und Schaltern lenken mich einfach zunehmend ab."

    Und welche dieser Bedienelemente benötigen Sie während der Fahrt?
    Der Warnblinkschalter in Ihrem Auto...
    Haben Sie sich überhaupt einmal vor Fahrtantritt mit Ihrem PKW
    und dessen Bedienelemente auseinandergesetzt?!?
    Ich denke kaum, denn Warnblinker, Nebelschlußleuchte (!!!) und
    andere fundamentale Taster wandern nicht herum.
    Wer sich verinnerlicht hat, wo sich diese wichtigen Bedienungselemente
    befinden der sollte eigentlich keine Probleme haben im Falle des Falles
    den Schalter für den (!) Warnblinker (!) zu finden.
    Gerade der Schalter für die Warnblinker ist normalerweise kein kleiner
    Schalter und er versteckt sich nicht hinter irgendwelchen Menüs...
    Was für eine Marke/Modell fahren Sie???

    ...mich vor! Fahrtantritt mit sämtlichen Bedienelementen vertraut zu machen. Und glauben sie mir, wenn sie glauben, sie hätten viele Knöpfe im PKW dann steigen sie mal in einen LKW.
    Aber auch das ist noch garnichts verglichen mit einem Passgierflugzeug oder gar Schiff.

    Eigenverantwortung lautet das Gebot.

    Ich persönlich liebe übrigens Mäusekino.

    • RGFG
    • 10. März 2013 18:00 Uhr

    Und auch früher waren nicht alle Schalter selbsterklärend. Unvergessen die Dame, die sich in der Werkstatt über den schlechten Motor beschwerte, und - weil man nichts fand - gebeten wurde, das zu demonstrieren. Stieg ein, zog den Choke raus, hängte das Handtäschen auf und startete den Motor. Gibt wahrscheinlich gleich einen #Aufschrei, ist aber verbürgt...

    4 Leserempfehlungen
  5. Zitat: "Aber die Menge an Möglichkeiten und Schaltern lenken mich einfach zunehmend ab."

    Und welche dieser Bedienelemente benötigen Sie während der Fahrt?
    Der Warnblinkschalter in Ihrem Auto...
    Haben Sie sich überhaupt einmal vor Fahrtantritt mit Ihrem PKW
    und dessen Bedienelemente auseinandergesetzt?!?
    Ich denke kaum, denn Warnblinker, Nebelschlußleuchte (!!!) und
    andere fundamentale Taster wandern nicht herum.
    Wer sich verinnerlicht hat, wo sich diese wichtigen Bedienungselemente
    befinden der sollte eigentlich keine Probleme haben im Falle des Falles
    den Schalter für den (!) Warnblinker (!) zu finden.
    Gerade der Schalter für die Warnblinker ist normalerweise kein kleiner
    Schalter und er versteckt sich nicht hinter irgendwelchen Menüs...
    Was für eine Marke/Modell fahren Sie???

    Eine Leserempfehlung
    Antwort auf "Sie irren!"
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    "Ich denke kaum, denn Warnblinker, Nebelschlußleuchte (!!!) und
    andere fundamentale Taster wandern nicht herum."

    Ach, da wissen Sie aber mehr als ich. Ich habe in meinem Leben schon diverse PKW`s unterschiedlicher Hersteller gefahren und die Warnblinkleuchte war im schlimmsten Falle einmal über dem Lenkrad platziert. Raten Sie mal, wie man da am bequemsten hinkam. Durchs Lenkrad war der direkte Weg.

    Ihr theoretisches Blabla ist wirklich sehr praxisfern. Aber klar, Sie gehören wahrscheinlich zu denen, die vor Benutzung erst einmal das Bordbuch (meist mehrere hundert Seiten dick) durchlesen. Is klar...

    ein solches Auto hatte ich auch mal, Warnblinker hinterm Lenkrad auf der Lenkradsäule - schlimmer geht's nicht.
    Unfallrisiko hoch 10.

    aber irgendein schlauer Ingenieur wird sich schon was dabei gedacht haben.

    Zu den anderen Kommentatoren - auch wenn ich die Schalter meines Autos verinnerliche/auswendig lerne - so ist dies an der Praxis vorbei, sobald es zu Notsituationen kommt, in denen der Mensch nun einmal intuitiv handelt.
    Hierzu ist es vonnöten, dass die Schalter auch intuitiv gefunden werden.

    Hier gibt es definitiv gute und schlechte Autobauer. Nämlich die, die ihre Nerds ohne Einbindung der Kunden entwickeln lassen und die, die ebendiese einbinden.

    • yohak
    • 10. März 2013 18:11 Uhr

    Meiner Ansicht ist "Gestensteuerung" eine absolute Schnapsidee. Im Artikel wird ja deutlich geschrieben, dass und warum bereits Sprachsteuerung nicht richtig funktioniert. Gesten sind noch viel uneindeutiger, vom kulturellen Hintergrund oder auch Geschlecht oder Temperament des Fahrers abhängig und damit auch noch stärker geneigt zu ständigen Missverständnissen zu führen. Solange Sprachsteuerung nicht wirklich gut funktioniert, sollte man an Gestensteuerung gar nicht erst denken, denn da ist alles noch viel komplizierter.

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    die viel zu tiefe Platzierung des Mäusekinos behoben haben. Andere können das ja auch.
    Zwietens halte ich nicht viel von diesem Dreh drück System. Kann mich noch an einen BMW X irgendwas Leihwagen erinnern, wo der entsprechende Computer, wahrscheinlich aus den 80ger Jahren, so ätzend langsam war. Ich dachte manchmal, hat er es jetzt oder muss ich nochmal drücken, war dann schon im nächsten Menü etc. Ausgesprochen ablenkend wenn man öfter verschiedene Modelle fährt. Da lob ich mir das ein Knopf eine Funktion Konzept, das kann man auch blind bedienen. zu Beginn der Fahrt eine Minute Tastatur anschauen reicht da meist.

  6. Boardcomputer im Auto... (mit den Augen roll) grausam!
    Nur als ganzes tauschbares, nicht zu wartendes, teueres, vollkommen sinnleeres und irre aufwendiges Blinkelichtmassaker! Der DVD-Player mt dem 2.5 Zoll Display zum Beispiel. Du meine Güte, wer DVD schauen will, leiht sich den Beamer aus dem Büro und macht sich einen schönen Abend. Der computergesteuerte Rückspiegeleinstellmotor, der bei -30 Grad noch arbeiten soll. (?) Wie sinnlos ist das denn? Wer will das denn? Das ganze obendreicn geschmacklos und hässlich wie die Nacht. Gibt endlich auf!

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    Vor knapp 20 Jahren wurde ich zum überzeugten Volvo- Fahrer, weil mich die riesigen Bedienknöpfe des Radios und die übergroßen Türöffner in ihrer Einfachheit begeistert haben. Das war noch in einem Volvo 850. Heute bin ich in meinem XC70 einem Monster von Bord- Computer ausgeliefert, der mir ständig erzählt, was ich zu tun und zu lassen habe. Kaum ein Bedienelement ist intuitiv in seiner Funktion, ich bin ständig abgelenkt von Fragen, die sich mir früher nie stellten! Wie mein Radio ein- und auszuschalten geht, erschloss sich mir jedenfalls vor 20 Jahren, ohne dabei auf das "Infotainment-System" starren zu müssen...
    Allen, die diesem Unsinn hier das Wort reden und meinen mich darüber belehren zu müssen, ich solle mein Auto vor Fahrtantritt erst einmal gründlich studieren, möchte ich erleben, wenn die Autobahnfahrt in einer Nebelbank endet und der Schalter für den Warnblinker dem sinnentleerten "Startknopf" weichen musste- aus Kostengründen natürlich...
    Mein nächstes Auto hat diesen ganzen Unsinn definitiv nicht mehr. Sollte Volvo das nicht ändern, wird es eine andere Marke.

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  • Quelle WirtschaftsWoche
  • Schlagworte Krieg | Audi | BMW | Ford | Mercedes | Toyota
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