Günstige CabriosOffen fahren für unter 20.000 Euro

Wer maximal 20.000 Euro für ein neues Cabrio ausgeben will, kann nur unter fünf Modellen auswählen. Und manche sind gar keine echten Cabrios. Adele Moser stellt sie vor. von Adele Moser

Wer mit einem Cabriolet unterwegs sein will, kann für die Summe eines Einfamilienhauses einen 515 PS starken Lamborghini Aventador Roadster oder einen noch potenteren Bugatti Veyron erwerben. Zudem gibt es eine Vielzahl von Modellen zu handelsüblichen Cabriopreisen. Ziemlich klein wird die Auswahl aber, wenn das Budget 20.000 Euro nicht übersteigen darf. Dann bleiben genau fünf Angebote.

Das derzeit günstigste Fahrzeug mit Verdeck, das Smart Fortwo Cabrio, ist für 13.990 Euro in der Basisversion mit einem 52 kW (71 PS) starken Dreizylindermotor erhältlich. Das Dach öffnet und schließt sich per Knopfdruck vollautomatisch, auch während der Fahrt. Das Verdeck rollt zunächst wie ein großes Schiebedach bis zum Überrollbügel zurück, nach einem weiteren Knopfdruck faltet es sich dann im Heck zusammen.

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Wer mehr Licht und Luft im Cockpit will, kann die Dachholme abnehmen und in der Heckklappe verstauen. Problematisch wird es nur bei plötzlichen Regenschauern, denn ein schnelles Schließen des Verdecks ist erst mal nicht möglich, weil die Führungsschienen fehlen.

Ein Stück italienischen Charme bietet der Fiat 500 C, dessen Rolldach sich per Knopfdruck auf der Hutablage zusammenfaltet. Bis Tempo 60 lässt sich die Stoffkapuze bis über das Heckfenster absenken und auch wieder schließen. Hat sich die Stoffbahn jedoch auf der Hutablage zusammengekrempelt, türmt sie sich so hoch, das der Blick in den Innenspiegel fast nur die Farbe des Innenstoffs zeigt. Die Basisversion Pop des Viersitzers hat einen Benzinmotor mit 51 kW (69 PS) Leistung. Sie kostet 14.100 Euro.

Peugeot 207 CC kratzt an der 20.000-Euro-Marke

Den passenden Namen Wind trägt der offene Renault. Basierend auf dem Twingo hat das zweitürige Coupé-Cabrio ein elektrisch versenkbares Kunststoffdach. Es wird nicht aufwendig gefaltet, sondern verschwindet als Ganzes im Kofferraum. Auf und zu geht es in zwölf Sekunden.

Bevor der Wind die Frisur verstrubbeln kann, muss per Hand der Zentralverschluss über dem Innenspiegel gelöst werden. Der Rest erfolgt dann per Knopfdruck. Das Basismodell mit 75 kW (102 PS) hat in jeder Konfiguration einen gleichbleibenden Kofferraum von 270 Litern. Die Preise für den Zweisitzer beginnen bei 17.200 Euro.

Ein weiterer Frischluft-Franzose unter 20.000 Euro ist der Citroën DS3. Das Basismodell, ein 60 kW (82 PS) starker Benziner, ist für 17.790 Euro zu haben. Ähnlich wie beim Fiat 500 C handelt es sich bei dem DS3 streng genommen nicht um ein klassisches Cabrio, sondern um ein Faltdachmodell.

Die Textilkonstruktion schiebt sich zuerst nach hinten. Wird der Dachschalter länger gedrückt, klappt zuerst die Heckscheibe nach innen, bevor sich das Verdeck in 16 Sekunden bis zum Kofferraumdeckel faltet. Die Verwandlung klappt bis zu einer Fahrgeschwindigkeit von 120 km/h. Ist das Dach offen, bleibt ein 245 Liter großer Kofferraum, der sich durch Umklappen der Rückbank erweitern lässt.

Sommerlaune verschafft auch der Erfolgsschlager Peugeot 207 CC. Als einziger in unserer Auflistung hat er kein Textil- oder Kunststoff-, sondern ein Stahldach. In 25 Sekunden vollzieht sich die Wandlung vom Coupé zum Cabrio oder zurück. Möglich ist das jedoch nur im Stand oder bis maximal 10 km/h. Ist das vollautomatische Dach im Kofferraum versenkt, bleiben dort von den ursprünglichen 370 Litern Volumen gerade mal 187 Liter übrig. Den 2+2-Sitzer gibt es in der Basisversion 120 VTi mit 88 kW (120 PS) zu Preisen ab 19.850 Euro.

Wer ein Cabrio eines deutschen Herstellers sucht, das größer ist als der Smart, muss noch mindestens weitere 5.000 Euro investieren. Dann stehen auch die offenen Versionen von VW Beetle, Audi A3 oder VW Golf zur Wahl.

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Leserkommentare
    • Kiira
    • 09. Mai 2013 13:54 Uhr
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    • Kiira
    • 09. Mai 2013 21:50 Uhr

    !!!

  1. ... denn wer heute für Neufahrzeuge den Listenpreis zahlt, ist nicht von dieser Welt.
    Übrigens: Bei mobile.de mal "Cabrio/Roadster" bis 20.000 EUR suchen; die Auswahl besteht aus über 54000 Autos von mehreren 100000 bis 0 km.
    Was obige Zeilenschinderei für einen Nutzwert für den Leser haben soll, wird ewig das Geheimnis der Redaktion bleiben,

    Eine Leserempfehlung
  2. Sorry, aber bevor ich 20000€ für einen Auto ohne Ausstattung bezahle holt man sich doch wohl lieber nen gebrauchten Mercedes SL für 15000€.

    3 Leserempfehlungen
    • Kiira
    • 09. Mai 2013 21:50 Uhr

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Fiat | Peugeot | Smart
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