Mercedes-Benz E 250 CabrioMit warmem Luftschal in die Cabriosaison

Das neue Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolet bietet Platz für vier Personen. Dabei verbraucht der Flitzer nur wenig Sprit, zeigt der Fahrbericht. von Marcel Sommer

Das Mercedes-E-250-Cabrio

Das Mercedes-E-250-Cabrio  |  © press-inform

Ein Cabriolet sollte Spaß machen. Es muss gut aussehen, darf nicht zu laut und nicht zu leise sein. Das aufgefrischte E-Klasse-Cabrio von Mercedes ist außerdem familientauglich und verbraucht mit  6,2 Litern auf 100 Kilometern bei einer Leistung von 155 kW / 211 PS auch noch überraschend wenig Sprit.

Optisch hat das neue Modell einiges zu bieten: Die Front erstrahlt geradezu dank neuer Voll-LED-Scheinwerfer. 15 Designer stellte Mercedes-Benz extra für die Entwicklung der futuristisch wirkenden Lichtspender ab. Zusätzlich verfügt das neue Cabrio über größere Lufteinlässe und verchromte Applikationen in der Front. Im Innenraum sorgen vier Einzelsitze für ein sicheres und komfortables Fahrgefühl.

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Beim E-250-Cabrio verschwindet das Dach im Kofferraum schon mit einem Zug an dem unter der Mittelarmlehne verborgenen Hebel. Noch bis zu einer Geschwindigkeit von 40 Kilometern pro Stunde kann das Verdeck bei Fahrt geschlossen und geöffnet werden. Bei derselben Geschwindigkeit fährt im geöffneten Zustand das sogenannte Aircap aus. Die Windlamelle im Rahmen der Frontscheibe verhindert Verwirbelungen des Fahrtwindes im Innenraum und reduziert die Windgeräusche. 

Ab Tempo 15 und weniger fährt das Aircap-System wieder ein – und zwar automatisch. Das Auto verfügt außerdem über die Kopfraumheizung mit dem Namen Airscarf. Dank des warmen Luftschals lässt sich die Cabriosaison so in die kühleren Herbstmonate hinein verlängern.   

Höchstgeschwindigkeit von 245 Stundenkilometern

Unter der Haube findet sich ein Vierzylinder-Benzinmotor. Das maximale Drehmoment  von 350 Newtonmetern setzt bereits bei 1.200 Umdrehungen an der Hinterachse an und treibt das 4,70 Meter lange, 1,79 Meter breite und 1,40 Meter hohe Cabrio in 7,5 Sekunden auf Tempo 100. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 245 Kilometern pro Stunde lässt sich allerdings nur bei perfekten äußeren Bedingungen erzielen. Die Tachonadel wird ab der 200er-Markierung auf dem neuen, weiß hinterlegten Zifferblatt äußerst träge.

An dieser Stelle muss fairerweise erwähnt werden, dass die 250 im Namen des offenen Traums nicht auf den Hubraum schließen lässt. Die vier Kolben toben sich beim E-250-Cabrio innerhalb von zwei Litern aus und harmonieren dabei mit vier Ventilen pro Zylinder.

Das 1.765 Kilogramm schwere Cabrio kostet 51.884 Euro.

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Leserkommentare
  1. Daimler betreibt illegale Arbeitnehmerüberlassung unter dem Deckmantel des Werkvertrags.

    Ein skandalöses Vorgehen:
    http://www.ardmediathek.de/swr-fernsehen-bw/swr-landesschau-aktuell-bade...

  2. ... also so viel wie ein Mittelklasse-Rinderbraten. Da kann man doch nicht meckern, oder.

    Was anderes: Wie fett ist das denn? An dem Tag, an dem sich alle Welt die Medienmäuler über das neue S-Klassen-Breitmaulfrosch-Mercedes-Flaggschiff zerreißt, zieht Zeit-online-Auto eine Press-Inform-Schmonzette über das E-Klasse-Cabrio aus der Schublade. War niemand aus der Redaktion eingeladen bei Zetsches Monster-Party in Hamburg?

    Eine Leserempfehlung
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Sorry ...

  3. Sorry ...

  4. ... war's ja nun auch nicht ;-)

    Antwort auf
  5. "15 Designer stellte Mercedes-Benz extra für die Entwicklung der futuristisch wirkenden Lichtspender ab"

    Die haben dann anscheinend beim Rest des Autos gefehlt. Die Front des Wagens ist eine Mercedes-typische, vulgäre Designwüste, die irgendwie ein bisschen nach Sport und etwas nach Protz aussehen soll, aber in ihrer Unentscheidenheit bieder und hässlich wirkt. Einerseits möchte Mercedes doch den einen oder anderen Fahrer diesseits des gesetzlichen Rentenalters ansprechen; andererseits möchte man seine Kern-Käufergruppe nicht verprellen. So sieht das Auto aus wie von einem schlaflosen SSanYong-Designer gezeichnet, der beim Design den Homer Simpson von Dubai im Sinn hatte.

    Meine Güte, Audi kann es doch auch!

    3 Leserempfehlungen
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    ... in groß ;-)

  6. ... in groß ;-)

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    Antwort auf "hüstel... design"
  7. Für Leute die beim offne Fahren keinen Winnd mögen...

    "Bei derselben Geschwindigkeit fährt im geöffneten Zustand das sogenannte Aircap aus. Die Windlamelle im Rahmen der Frontscheibe verhindert Verwirbelungen des Fahrtwindes im Innenraum und reduziert die Windgeräusche."

    ...und/oder Angst, um ihre Frisur haben.

    Leider sieht die putzige Lösung im Einsatz hochgradig lächerlich aus. Fragt sich nur, ob das bei einem ohnehin unhübschen Fahrzeug noch wichtig ist?

  8. wenn ein Auto mit dieser Anmutung schon bei 200 km/h träge wird. Da sollte man schon bei der Beschleunigung nach 250 km/h noch deutlich fühlen, wie die schlaffen Gesichtsmuskeln nach hinten gezerrt werden.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, press-inform
  • Schlagworte Mercedes | Mercedes-Benz | Traum
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