StraßenverkehrEin PR-Coup half dem Auto beim Siegeszug

Den Autos gehört die Straße? Vor 100 Jahren hätten die meisten widersprochen. Dann gewann das Auto den Kampf um den Asphalt – mit nicht ganz feinen Mitteln. von Holger Holzer

Fußgänger, Autos und Busse auf der Fifth Avenue in Manhattan (Archivbild, etwa aus dem Jahr 1925)

Fußgänger, Autos und Busse auf der Fifth Avenue in Manhattan (Archivbild, etwa aus dem Jahr 1925)   |  © Hulton Archive/Getty Images

Jahrhundertelang lag das natürliche Tempolimit in den Städten bei rund 10 km/h. Auch Pferde und die von ihnen gezogenen Droschken waren kaum flotter unterwegs. Dann kam das viel schnellere Auto – und überrollte unvorsichtige Passanten und spielende Kinder. Die Bevölkerung rebellierte, wurde aber mit einem frühen PR-Trick ruhig gestellt. Seither ist die Straße das unbestrittene Reich der Kraftfahrzeuge.

Auslöser war die automobile Massenproduktion, die in den Vereinigten Staaten ihren Anfang nahm. Nachdem der Ford T vor genau 100 Jahren erstmals als preiswertes Auto von den neuen Fließbändern gerollt war, stieg in den USA nicht nur die Zahl der Autobesitzer sprunghaft, sondern auch die der Straßenverkehrstoten. Im Gesamtjahr 1913 starben in den USA 4.079 Menschen bei Unfällen mit Kraftfahrzeugen – bis 1918 war die Zahl erstmals auf über 10.000 gestiegen, und Mitte der 1920er Jahre ließen jährlich rund 17.000 bis 18.000 Menschen in den USA bei Autounfällen ihr Leben. Drei Viertel davon waren Fußgänger, jeder zweite davon wiederum ein Kind.

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Der hohe Blutzoll traf die Amerikaner vor dem Hintergrund des gerade beendeten Ersten Weltkriegs ins Mark, wie der Technikhistoriker Peter D. Norton von der University of Virginia in seinem Aufsatz Street Rivals (Rivalen der Straße) dargestellt hat. Der Opfer wurde wie gefallener Soldaten gedacht. Gedenkmärsche für die verlorenen Kinder wurden abgehalten, Mahnmale aufgestellt, Antiautovereine gegründet. Zeitungen wie die New York Times oder der St. Louis Star verglichen das Automobil mit dem Gott Moloch, dem im Altertum die Ammoniter im Tausch gegen Wohlstand ihre Kinder opferten.

Bald versuchten die ersten Städte, Autos mit Temposchwellen und Hindernissen auszubremsen. 1923 begann die Industriemetropole Cincinnati darüber nachzudenken, die Höchstgeschwindigkeit der Fahrzeuge technisch zu begrenzen. Nun schien es kurz so, als würde der aufgehende Stern des Automobils bereits wieder sinken: Tempokastrierte Wagen wären in den weitläufigen USA wohl nur schwer verkäuflich gewesen.

Auto-Lobbyist kehrte die Schuldzuweisung um

Doch die Autofahrer-Vereine, die Fahrzeugindustrie und der Kfz-Handel wehrten sich dagegen, als rücksichtslose Killer abgestempelt zu werden, und gründeten die Lobbygruppe Motordom. Den Fahrern ging es nicht nur darum, ihr mieses Image zu verbessern, sondern auch um viel handfestere Fragen. Bis in die 1930er Jahre hinein wurden Unfallfahrer des Totschlags angeklagt und gegebenenfalls entsprechend verurteilt.

Schon bald entwickelte einer der führenden Köpfe von Motordom, der PR-Fachmann E. B. Lefferts, einen genialen Plan, der die Stimmung in der Bevölkerung drehen sollte. Statt sich mit den Vorwürfen der Fußgänger auseinanderzusetzen, wollte Lefferts die Schuldzuweisungen postwendend an den Absender zurückschicken. Getreu dem Motto, mit dem noch heute die Waffenlobby-Vereinigung NRA für das Recht auf Pistolen unter dem Kopfkissen eintritt: "Nicht Autos töten Menschen. Menschen töten Menschen."

Mit "Menschen" waren nicht automatisch die Autofahrer gemeint – sondern mindestens ebenso sehr die Fußgänger selbst sowie die spielenden Kinder und ihre unvorsichtigen Eltern, die den Nachwuchs überhaupt erst auf die Straße lassen.

Leserkommentare
  1. Neue Dinge bedürfen neue Ordnungen. Heutige Autos in diesen PS- und Endgeschwindigkeitenmöglichkeiten bedürfen eine viel aktivere intelligente Sicherheitspolitik der vernetzten Systeme. Noch bleibt es aus und noch ist die Entwicklung viel zu langsam. Ein nicht vernetztes Auto, hormonemotionsgesteuerte junge Menschen und gehandicapte alte Menschen, sind schlicht überfordert. Es bedeutet aber auch, dass Autofahren mehr und mehr an "Freiheit" verliert. Das ist eine Auseinandersetzung, die sich noch über viele Jahre hinziehen wird.

    Die "Überforderung" wird jedoch noch drastischer am motorisierten 2-Rad/3-Rad sichtbar. Der sichere BMW C1 floppte und warf die Zweiradindustrie um Jahrzehnte zurück. Alte Muster werden dagegen weiter ausgebaut: PS folgt mehr PS und die passive Sicherheit blieb im Jahr 1890 stecken. Auch Motorroller wurden PS-stärker und schneller; angezogen mit Helm, sehen aber die Rollerfahrer aus, als würden sie ein normales Fahrrad fahren. Im Verkehr treffen dann solche Gebilde auf Autos, die sich den gleichen Raum teilen. "Sicherheitsaspekte" wie ABS, 3-Rad-Ausprägungen u.a. brauchten viele Jahre in der Akzeptanz. PS-Aufblähungen ergehen dagegen im Jahresmodelltakt. Passive Sicherheitsdinge, vom BMW C1 abgesehen, die den/die Fahrer/-in wirklich schützen ... entwickelten sich nicht, da es das Geschäftsmodell nicht vorsah und gesetzliche Auflagen ausblieben.

    Individuelle Mobilität muss neu erdacht werden. Das ist nicht einfach.

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    • RGFG
    • 09. Juni 2013 11:39 Uhr

    sondern wurde von BMW letztlich eingestellt, weil sie es nicht geschafft hatten, das Ding als 'Pseudo-Auto' anerkannt - und damit auf den CO2-Flottenwert angerechnet - zu bekommen.

    Der C1 hat heute noch eine eingeschworene Fan-Gemeinde. Vielleicht kommt er ja doch noch mal als Elektrik-Version.

    Ihr Kommentar liest sich so, als stiege die Zahl der Verkehrsopfer von Jahr zu Jahr an und es seien deshalb drastische Gegenmaßnahmen geboten. Dabei ist doch gerade das Gegenteil der Fall, und das obwohl der motorisierte Personenverkehr zwischen 1991 und 2010 lt. Umweltbundesamt um 27 % zunahm! (http://www.umweltbundesam...)

    Im Vorwort zur ersten Straßenverkehrsordung steht:

    "Die Förderung des Kraftverkehrs ist des Führers erklärtes Ziel."

    Natürlich wurde das Vorwort in den Nachkriegs-Ausgaben nicht mehr abgedruckt, aber die meisten Regeln, die der Förderung des Kraftverkehrs auf Kosten des Rad- und Fußverkehrs dienten, blieben bis heute in Kraft.

  2. ... als wir alle noch in der Höhle wohnten und Körner und rohe Pflanzen aßen.

    Und wenn der Mammut das kleine Urahnmenschkind angetrampelt hatte, kam ein Urahnmenschlobbist ...

    Ironie!

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    Viele kamen allmählich zu der Überzeugung, einen großen Fehler gemacht zu haben, als sie von den Bäumen heruntergekommen waren. Und einige sagten, schon die Bäume seien ein Holzweg gewesen, die Ozeane hätte man niemals verlassen dürfen. (Douglas Adams)

    • subse
    • 09. Juni 2013 14:19 Uhr

    Die Erfindung und die Durchsetzung des Automobils ist in der Tat kein Rückschritt. Aber der Egoismus, im Besonderen, was Mobilität(insbesondere Pkws) anbelangt schon.
    Dass auf Deutschlands Straßen im Schnitt nur 1,3 Personen pro Pkw fahren ist nicht nur schädlich für die Umwelt, sondern auch für das soziale Miteinander. In einem Auto passen 5 Personen. Eine Vollauslastung ist wünschenswert, auch hinblicklich des kürzlich erschienen Artikels auf Zeit über die Verteuerung von Energie.
    Deswegen sollte jeder ein Recht auf Mobilität haben. Wenn das die egoistischen Pkw-Fahrer, die meinen das Auto, die Umwelt, die Straße und Infrastruktur gehöre ihnen, selber nicht handhaben können, muss ein zeitgemäßes Gesetz zur Regelung von Mobilität her.

  3. Schusswaffengebrauch im öffentlichen Raum ist verboten, weil gefährlich.
    Rauchen in Kneipen ist verboten, weil gesundheitsgefährdend.
    Verstärkte Straßenmusik ist verboten, weil belästigend.

    Autos sind all das auch, aber das ist eben der Fortschritt?

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    Autos dürfen doch auch nicht in Kneipen betrieben werden, da gesundheitsschädlich. Auch dürfen sie nicht auf Spielplätzen fahren, weil gefährlich.

    " Zweierlei Maß
    Schusswaffengebrauch im öffentlichen Raum ist verboten, weil gefährlich.
    Rauchen in Kneipen ist verboten, weil gesundheitsgefährdend.
    Verstärkte Straßenmusik ist verboten, weil belästigend.

    Autos sind all das auch, aber das ist eben der Fortschritt?"

    Sie haben eine Kleinigkeit vergessen: Vergleichen Sie doch mal den Nutzen von Schusswaffen und den von Kfz bezogen auf den Gebrauch im öffentlichen Raum.

    Wenn Sie den Nutzen einer Technik komplett ausblenden und ausschließlich die Risiken betrachten, werden selbst die Bahn oder der Betrieb von Windenergieanlagen zum untragbaren Sicherheitsrisiko

  4. Dieser war auch vor dem Automobil recht hoch - vor allem durchgehende Pferde waren ziemlich gefährlich. Damit konnten Kutschen auch 30-40 Kmh schnell werden - und gleichzeitig komplett unsteuerbare Amokfahrten unternehmen.

    Die Stierhatz in Pamplona ist ein müder Abklatsch von so etwas...

    Von meinem Großvater weiß ich noch, da auf dem Land da auch allerhand passiert ist.

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    "Von meinem Großvater weiß ich noch, da auf dem Land da auch allerhand passiert ist."

    Wenn heute jedes zertrümmerte Knie und jeder verrenkte Nacken den Nachrichtenwert wie damals auf dem Lande hätte, wären unsere Tageszeitungen dick wie Telefonbücher.

    Man stelle sich mal die heute Massenmobilität mit Gäulen und Gespannen vor. Die LKW's sogar mit Ochsen. Da wäre täglich eine ganz andere Party. Da hätte der Spruch "Da sind die Gäule mit ihm durchgegangen" eine ganz andere Bedeutung.

    Der einzige Vorteil wäre gewesen: Solch ein Tierchen ist im Unterhalt auch recht teuer und läßt sich halt nicht 23,5-Stunden pro Tag auf einer Fläche von weniger als 2X5 Meter halten. Da käme längst der Tierschutz.

  5. alte Menschen, die nicht mehr in der Lage sind Hunderte Meter weiter zu laufen um einen "sicheren" Fußgängerüberweg zu nutzen und deshalb - Autos haben ja höhere Rechte, gelle- an- oder gar totgefahren werden, dann als Schuldige bezeichnet und behandelt werden.
    Das ist einfach nur eine Perversität, bei der wie üblich, Wirtschaftsinteressen vor menschlichen, vor Bürger- und auch vor Naturinteressen stehen.
    Würden nämlich die Rechte von motorisiertem Individual-Verkehr massiv eingeschränkt, dann verkauften sich diese ganz übermotorisierten Maschinen nicht mehr so gut.

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  6. Viele kamen allmählich zu der Überzeugung, einen großen Fehler gemacht zu haben, als sie von den Bäumen heruntergekommen waren. Und einige sagten, schon die Bäume seien ein Holzweg gewesen, die Ozeane hätte man niemals verlassen dürfen. (Douglas Adams)

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    • hg2000
    • 09. Juni 2013 14:13 Uhr

    Wenn Sie Kritik an der auf das Auto ausgerichteten Verkehrspolitik mit generelle Fortschrittskritik gleichstellen wollen, liegen Sie leider komplett daneben.

    Im 20. Jh war das Auto Sinnbild für Fortschritt, Wohlstand und freier Mobilität. Das ändert sich aber gerade. Autoverkehr wird zunehmend ineffizienter, da Städte immer größer und dichter bevölkert werden und dadurch Straßen- und Parkkapazitäten allmählich erschöpft sind. Von freier Mobilität kann man wohl kaum mehr sprechen, wenn man man die meiste Zeit im Stau steht und danach eine halbe Stunde lang nach einem Parkplatz such. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln, sowie per Rad und zu Fuß kommt man mittlerweile meist schneller und entspannter ans Ziel.

    Außerdem wird Lebensqualität ein zunehmend bedeutend werdender Anspruch an Stadtplaner. Und in diesem Punkt ist Autoverkehr einfach ein sehr groß Minus-Faktor, bedingt durch Lärm, Verschmutzung und Einschränkungen für den übrigen Verkehr.

    Während also früher Autokritiker als "Dorftrottel" beschimpft wurden, erscheinen inzwischen die Autofanatiker eher rückständig und nicht in der Wirklichkeit des modernen urbanen Lebens angekommen zu sein.

    ... Fehler gemacht zu haben, als sie von den Bäumen heruntergekommen waren.

    Vielleicht war es auch so:
    Die Affen saßen auf den Bäumen, und weil's so viele waren, ist ein Ast abgebrochen und die darauf Sitzenden sind 'runtergefallen. Diejenigen davon, die schlau genug waren, sind wieder auf den Baum gestiegen und sind Affen geblieben, die aber, die ( zum Klettern ) zu blöd waren, mussten unten bleiben und mussten zu Menschen werden ...

    • fvwm2
    • 09. Juni 2013 11:27 Uhr

    "Der Opfer wurde wie gefallener Soldaten gedacht. Gedenkmärsche für die verlorenen Kinder wurden abgehalten, Mahnmale aufgestellt, Antiautovereine gegründet. Zeitungen wie die New York Times oder der St. Louis Star verglichen das Automobil mit dem Gott Moloch, dem im Altertum die Ammoniter im Tausch gegen Wohlstand ihre Kinder opferten."

    Scheint, als war man schonmal weiter als heutzutage, wo der Radfahrer ja bekanntlich selbst schuld ist an seinem Tod, wenn er keinen Helm trug. Ich habe mich schon öfter gefragt, was wohl ein Mensch aus dem Jahr 1913 sagen würde, mit dem heutigen "modernen" Verkehrswahnsinn konfrontiert. 100 Jahre Fortschritt um tagtäglich im Stau zu stehen bei 10 Menschenopfern am Tag?

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    Es gab damals ganz klares Lobbytum auch von der anderen Seite. Letztendlich sahen auch viele Menschen ihren täglichen Broterwerb durch die aufkommenden Automobile gefährdet. Es gab damals eine regelrechte Industrie, die sich mit dem Fortbewegungsmittel Pferd/Kutsche beschäftigt hatte. Vom Stalljungen, über die ganzen handwerklichen Berufe, bis zum Züchter und Droschkenfahrer. Da wurde halt auch Stimmung gegen die ungeliebte Konkurrenz gemacht. Das war bei Einführung der Eisenbahn nicht viel anders.

    Das gerade die Pferde ein ungefährlicheres Fortbewegungsmittel gewesen sein sollen, ist ebenfalls ein romantisierendes Märchen. Gerade die Reiter und Kutscher haben sich nicht viel um irgendwelche Fußgänger geschert. Die mussten damals ebenfalls schauen, wo sie bleiben. Wer sich mal eine altertümliche Kutsche, und deren Bremseinrichtungen genauer anschaut, der kann sich an fünf Fingern abzählen, dass die bei voller Beladung einen ziemlich großen Bremsweg gehabt haben müssen, trotz der relativ geringen Geschwindigkeit.
    Nebenbei: Es hat schon seinen Grund, warum bei Demonstrationen immer gerne die berittene Polizei zum Einsatz gekommen ist.

    Die Trennung von Fußgängern und anderem Individualverkehr ist ebenfalls sehr viel äter, als das Automobil. Die Bürgersteige waren ein Schutz der Fußgänger, mit nur vor den Exkrementen.

  7. "Von meinem Großvater weiß ich noch, da auf dem Land da auch allerhand passiert ist."

    Wenn heute jedes zertrümmerte Knie und jeder verrenkte Nacken den Nachrichtenwert wie damals auf dem Lande hätte, wären unsere Tageszeitungen dick wie Telefonbücher.

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    Antwort auf "Verkehrs-Blutzoll"
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    Der Verkehrsunfall ist nicht durch das Auto in die vorher friedliche Welt gekommen, sondern geschah vorher zwischen Reitern, Kutschen und Fußgängern genauso. Der entscheidende Unterschied ist vielmehr, dass Pferdebesitzer fast immer auch Machtbesitzer waren (vgl. Begriff: Herrenreiter). Der Aufwand der Pferdehaltung machte dies für den Normalo unerreichbar.

    Auch beim Auto gab es zuerst, als diese noch teuer waren, den Zusammenhang zwischen Autobesitz und Macht. Erst mit der Massenproduktion und mit steigenden Einkommen wurde der Autobesitz einer größeren Zahl von Menschen möglich, die keine Macht hatten. Und nun erst änderte sich der Blick auf den Verkehr.

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  • Schlagworte Ford | Tempolimit | USA | Verkehr | Auto | Straßenverkehr
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