Liebäugelte unter dem Eindruck vieler Jacques Costeau-Filme kurz mit dem Berufsziel Ozeanographin (oder einfach auf dem Wasser herum reisen), entschied sich dann doch für Journalismus. Landete im Frühjahr 1989 nach Studium und Journalistenschule als Lokalredakteurin bei der taz. Genau der richtige Ort zur richtigen Zeit: Wenige Monate später fiel einige Meter entfernt die Mauer. War von 1992 bis 1997 und von 2000 bis 2005 in den USA als Korrespondentin und Reporterin in den USA. Seit 2006 im Politik-Ressort der ZEIT und viel in Sub-Sahara-Afrika unterwegs. Seit 2013 Nahost-Korrespondentin der ZEIT mit Sitz in Beirut und das mit dem anhaltenden Gefühl, eine Welt im Schleudergang zu erleben. Und beschreiben zu müssen. Ist immer noch gern auf dem Meer. Meistens im Kajak. Auch zu finden unter: https://boehmslogbuch.wordpress.com/
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Waffenruhe: Was von Syrien übrig bleibt

Nach dem Luftangriff auf einen syrischen Hilfskonvoi überlagert Wut die Diplomatie. Für eine Deeskalation stehen die Zeichen schlecht. Syrien zerfällt vor aller Augen.

Syrien: Ewiges Schlachtfeld

Alle Welt stürzt sich in Burka-Debatten und verschweigt, dass es auch Europäer sind, die vom Gemetzel profitieren.

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Syrien: Assad braucht den Krieg

Die von Russland und den USA ausgehandelte Waffenruhe in Syrien ist vielmehr eine Vereinbarung, wer wen bombardieren darf. Assad kann sich weiterhin bequem zurücklehnen.

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Aleppo: Zum Abschuss freigegeben

In Aleppo tobt die Entscheidungsschlacht um Syrien. Eine Reihe gebrochener Versprechen macht die Lage im Land aussichtslos. Die Folgen wird man in Europa spüren.

Berm: Gefangen in der Pufferzone

Zehntausende Flüchtlinge sitzen an der Grenze zwischen Jordanien und Syrien fest. Ihre Lage ist desaströs. Dafür ist auch die europäische Abwehrpolitik verantwortlich.

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Brexit: Das Ende einer Großmacht

Die arabische Welt ist schockiert über das Votum der Briten. Man fürchtet ein Europa, das noch mehr um sich kreist. Und die Nachbarn jenseits des Mittelmeeres vergisst.

Libanon: Eine Bombe als Warnung

Die USA wollen Hisbollah den Geldhahn zudrehen. Nun ist vor einer Bank in Beirut eine Bombe explodiert. Eine versteckte Botschaft?

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Falludscha: Eine Stadt als Geisel

In Falludscha herrscht noch der IS. Eine Allianz aus Irakern, US-Fliegern und wohl auch Revolutionsgardisten aus dem Iran will die Stadt befreien. Die Bewohner leiden.