© Jakob Börner
Studierter Psychologe, längst aber Journalist, Autor, Blogger und Redakteur im Team Investigativ/Daten bei ZEIT ONLINE. Beschäftigt sich vor allem mit Datenschutz und Überwachung und im Blog "neusprech.org" gemeinsam mit Martin Haase mit den Verschleierungstricks politischer Sprache. Erhielt 2011 für das Blog und für die Mitarbeit an der interaktiven Grafik "Verräterisches Handy" zwei Grimme Online Awards; 2016 zusammen mit einem Team von ZEIT ONLINE und DIE ZEIT den Reporterpreis für eine Recherche zu den Tätern, die Flüchtlingsheime in Brand stecken. Autor mehrerer Sachbücher, schrieb zuletzt zusammen mit Thomas Wiegold über "Drohnen – Chancen und Gefahren einer neuen Technik".

Das treibt mich an

Mich interessiert Politik. Ich finde, sie ist die Fortsetzung der Kommunikation mit anderen Mitteln. Da Menschen mit Vorliebe kommunizieren, kann ich nicht verstehen, wie man sich nicht für Politik interessieren kann. Aufgrund meiner siebzehn Jahre Erfahrung als DDR-Bürger habe ich ein paar Probleme mit staatlicher Kontrolle und Überwachung. Davon gibt es heute leider eine ganze Menge, weswegen ich auch darüber schreibe.

Transparenzhinweis

Ich bin kein Mitglied einer politischen Partei oder Organisation. Ich besitze keine Aktien oder Anleihen. Ich bin Mitglied im ADAC und in einem Berliner Schützenverein.

Hmm. Wäre es Ihnen lieber gewesen, wir hätten erst nach der Wahl von den Problemen erfahren? Und zwar, weil die Ergebnisse manipuliert wurden? Das hätte dann Grund für Verschwörungstheoretiker gegeben...

Ich finde es ja ehrlich gesagt besser, dass es vor der Wahl bekannt wurde und die Wahlleiter nun ausreichend Zeit haben, bessere Wege zu installieren, zum Beispiel eine Verfikation der Ergebnisse per Telefon, wie sie nun vorgesehen ist.

MfG
Kai Biermann

15. September 2017, verfasst zu:
Bundestagswahl-Hack: Regierung wusste schon lange von Mängeln in Wahlsoftware

Nein, ist sie nicht!

Die Endergebnisse der Wahl können meiner Meinung nach kaum in großem Stil manipuliert werden, ohne dass es auffiele. Es geht hier um die vorläufigen Ergebnisse am Wahlabend.

Beste Grüße
Kai Biermann

15. September 2017, verfasst zu:
Bundestagswahl-Hack: Regierung wusste schon lange von Mängeln in Wahlsoftware

Es gibt in Deutschland 70.000 Wahllokale. Das ist viel Arbeit, alle Stimmen zu verifizieren. Das Problem ist jedoch nicht diese Verifikation. Es ist vielmehr der Wunsch, die Ergebnisse sofort haben zu wollen. Das führt zu Schwierigkeiten. Die wären allerdings beherrschbar, wenn auf sinnvolle Zertifizierung der Technik, auf zertifizierte Signaturen, auf Verschlüsselung gesetzt würde.

Beste Grüße
Kai Biermann

15. September 2017, verfasst zu:
Bundestagswahl-Hack: Regierung wusste schon lange von Mängeln in Wahlsoftware

Nein, ich halte sie nicht für Teufelzeug, im Gegenteil. Digitale Datenverarbeitung ist ein Werkzeug. Es kann wahnsinnig nützlich und wahnsinnig schädlich sein. Es kommt darauf an, was wir daraus machen. Ich nutze digitale Werkzeuge jeden Tag und kann und will mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen. Aber wenn niemand auf Probleme und Fehlentwicklungen hinweist, wie sollen sie dann besser werden?

Herzlich
Kai Biermann

15. September 2017, verfasst zu:
Bundestagswahl-Hack: Regierung wusste schon lange von Mängeln in Wahlsoftware

Wie im Text beschrieben: Weil es an der Wahl, ihrem Ablauf und ihren Ergebnissen keinen Zweifel geben darf. Wahlen sind der Grundstein unserer Demokratie. Wenn wir in sie unser Vertrauen verlieren, geht mehr kaputt als nur eine Software.

Beste Grüße
Kai Biermann

15. September 2017, verfasst zu:
Bundestagswahl-Hack: Regierung wusste schon lange von Mängeln in Wahlsoftware

Nein, das ist eine .com-Seite. Die .ru-Seite gibt es nicht mehr. Die war das Original. Die Betrüger haben die Bilder und Beschriftungen offensichtlich kopiert.

Und wenn, dann müsste der Satz eher lauten: Wer illegale Waffen bestellt und im Voraus bezahlt...

lg
Kai Biermann

3. August 2017, verfasst zu:
Illegale Waffen: Migrantenschreck gibt es wieder – jetzt als Betrug

Oh, hier wird reichlich lektoriert, wir legen Wert auf korrekte und gute Texte. Aber das war kein Tippfehler. Vielleicht mag sich der geneigte Leser ja durch Wortschöpfungen anregen lassen, die versuchen, das Geräusch zu umschreiben?

6. Juni 2017, verfasst zu:
Altglienicke: Hinter Berliner Zäunen

Liebe/lieber Vincent,

Konflikte zu vermeiden, ist ein Konzept, das nicht weit trägt. Konflikte müssen gelöst werden. Das heißt im Zweifel, sehr viel zu reden. Immer wieder. Die eigene Position erklären, Verständnis für die Position des Gegenüber haben, Gemeinsamkeiten suchen, sich Schritt für Schritt annähern. Nur so ist Zusammenleben möglich, in einer Familie und in einem ganzen Land. Wer versucht, Konflikten aus dem Weg zu gehen, der wird feststellen, dass es nicht funktioniert. Gemeinsam etwas unternehmen und miteinander reden jedoch hilft. Und genau das leben die von mir beschriebenen Projekte vor. Wenn beide Seiten lediglich auf ihrer Position beharren, löst sich gar nichts, die Fronten werden nur härter. Und "unvereinbar" ist ebenfalls gar nichts, finde ich. Zeit und Geduld können selbst ärgste Feinde versöhnen.
Herzliche Grüße
Kai Biermann

6. Juni 2017, verfasst zu:
Altglienicke: Hinter Berliner Zäunen

Entschuldigung, aber seit ich denken kann, erlebe ich hierzulande Rassismus und Ausländerfeindlichkeit. Gegen so ziemlich jeden Fremden. Egal wie friedlich und freundlich er auftritt. "Ziemlich tolerant" würde ich das nicht nennen.
Herzliche Grüße
Kai Biermann

6. Juni 2017, verfasst zu:
Altglienicke: Hinter Berliner Zäunen

Ja. Das war die ganze Aussage. Ziehen Sie selbst Ihre Schlüsse.
Herzliche Grüße
Kai Biermann

23. Mai 2017, verfasst zu:
Samsung Galaxy S8: Diese Augen lügen