© Michael Heck
Journalistin und Volkswirtin. Ihren ersten Kulturschock erlebte sie, als sie zum Studium aus einem baden-württembergischen 500-Seelen-Dorf nach Köln zog. Weitere folgten auf diversen Reisen nach Lateinamerika – manchmal auch erst nach der Rückkehr. Mag Grenzgänge zwischen Stadt und der (unterschätzten) Provinz, von Deutschland ins Ausland, und schreibt am liebsten über inspirierende Menschen, die ihr unterwegs begegnen. Schätzt Journalismus, der den Dingen auf den Grund geht. Lebt in Hamburg.

Da komme ich her

Vom Land. Danach in Köln den rheinischen Katholizismus kennengelernt und liberale Volkswirtschaftslehre in Kombination mit Realpolitik studiert, die Skepsis gegenüber beidem aber behalten. In Argentinien 2001 den Zusammenbruch eines Landes erlebt und in Mexiko 2004 den Wissenstransfer in der Automobilindustrie erforscht. Seit 2006 bei ZEIT ONLINE, zuvor Redakteurin bei FAZ.net und wissenschaftliche Mitarbeiterin am wirtschaftsgeographischen Institut der Uni Köln.

© Jay Directo/AFP/Getty Images

Plastikmüll: "Die Tiefsee ist ein Endlager"

Niemand weiß, wie viel Plastik sich in den Weltmeeren befindet. Der Kunststoffmüll ist überall und kaum noch zu entfernen, sagt die Tiefseeforscherin Melanie Bergmann.

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Die Pläne der G20 könnten Afrika zu dringend nötigen Investitionen verhelfen, sagt Ökonom Robert Kappel. Doch den Armen und der Landbevölkerung bringen sie wohl nichts.

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In Kolumbien haben die Farc-Kämpfer ihr Kriegsgerät abgegeben. Aber die Gewalt im Land wird bleiben, solange sich im Kokainhandel horrende Profite erzielen lassen.

USA: Das Ergrünen der Republikaner

Ein freier Markt und Geld für jeden Bürger: So gehe guter Klimaschutz, werben Konservative in den USA. Die Zahl der Unterstützer wächst. Doch die Macht haben andere.

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UN-Klimakonferenz: Mit oder ohne Big Oil

Genau die Lobby, die in den USA und der EU mehr Klimaschutz verhindere, beeinflusse die UN-Klimagespräche, sagen Umweltschützer. Sie fordern den Rauswurf der Konzerne.

© Raúl Arboleda/AFP/Getty Images

Kolumbien: Der Friede ist lebensgefährlich

In Kolumbien sind seit dem Friedensschluss mehr als 30 Aktivisten ermordet worden. Die Euphorie ist verflogen. Die Farc gibt Waffen ab, aber andere wollen an die Macht.