© B. Dietl/DIW Berlin
Er leitet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und ist Professor an der Humboldt-Universität in Berlin. Von 2001 bis 2012 war Fratzscher für die Europäische Zentralbank tätig, zuletzt als Leiter der Abteilung International Policy Analysis. Für ZEIT ONLINE schreibt er seit Dezember 2016 die Kolumne "Fratzschers Verteilungsfragen".
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Soziale Ungleichheit: Gefangen am unteren Rand

Sehr vielen Deutschen geht es heute deutlich besser – dem Aufschwung sei Dank. Das Problem ist nur: Wer vor zehn Jahren arm war, ist es wahrscheinlich heute immer noch.

Einkommensverteilung: Die Mitte bröckelt

Die Arbeitslosigkeit ist niedrig, das Wachstum stabil und die Beschäftigung hoch. Trotzdem schrumpft die Mittelschicht in Deutschland. Warum eigentlich?

Erbe: Wer nicht erbt,­ hat's schwer

In Deutschland sind Vermögen besonders ungleich verteilt. Eine Reform der Erbschaftsteuer würde das verbessern. Noch wichtiger wären aber gute Lebenschancen für alle.

Erbschaften: Kein Neid auf die Erben

Die einen haben wenig, die anderen erben viel. Doch höhere Erbschaftsteuern würden am größten Problem nichts ändern: Viele Junge erhalten keine Chance.

Währungsunion: Von Helmut Kohl lernen

Obwohl er viel kritisiert wurde, hat der verstorbene Kanzler die zwei deutschen Währungen erfolgreich vereinigt. Für den Euro lassen sich daraus wichtige Schlüsse ziehen.

Sozialpolitik: Mehr Freiheit fördern

Menschen wissen häufig selbst am besten, wie ihre Lebensplanung aussehen soll. Die Sozialsysteme sollten das nutzen und einen Lebenschancenkredit einführen.

Grundeinkommen: Von Frankreich lernen

Moderne Sozialpolitik muss sich an individuelle Lebenslagen und Bedürfnisse anpassen. Das bedingungslose Grundeinkommen kann das nicht. Flexible Erwerbskonten schon.