© Jakob Börner
Tina Groll studierte Journalistik & Wirtschaft in Bremen und in Manipal, Indien, und schloss als Diplom-Journalistin ab. Nach ihrem Volontariat beim "Weser-Kurier" kam sie 2009 zu ZEIT ONLINE in die Wirtschaftsredaktion. Bis 2017 war sie für das Ressort Karriere zuständig. Sie schreibt vor allem über die Themen Arbeitsmarkt & Arbeitsmarktpolitik, Tarifpolitik, Arbeitsrecht und Gleichberechtigung. Zusammen mit der Wirtschaftsjournalistin Sabine Hockling betreibt sie www.diechefin.net, ein Blog für Führungsfrauen. 2008 erschien Tina Grolls Buch "Beruf Journalistin: Von kalkulierten Karrieren und behinderten Berufsverläufen", in dem sie die Karrierechancen von Frauen im Journalismus untersuchte. Ebenfalls 2008 erschien "Rechtsabbieger", ein Buch über Rechtsextremismus in Bremen und Niedersachsen, für das Tina Groll die Rolle der Frauen in der rechtsextremistischen Szene beleuchtete. 2009 schrieb Tina Groll an dem Buch "Angepasst & Ausgebrannt: Parteien in der Nachwuchsfalle" mit, für das sie einen Selbstversuch als Nachwuchspolitikerin in der CDU unternahm. 2016 veröffentliche Groll das Buch "Kinder + Karriere = Konflikt? Denkanstöße für eine deutsche Debatte". 2017 erschien "100 Jahre Frauenwahlrecht", ein Sammelband mit Beiträgen unter anderem von Tina Groll, Manuela Schwesig, Sabine Lautenschläger, Rita Süssmuth, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Gesine Schwan, Anke Gimbal und Ramona Pisal, Isabel Rohner, Claudia Roth, Sharon Adler, Cornelia Möhring und Rebecca Beerheide. Aktuell arbeitet sie gemeinsam mit dem Interpol-Polizisten Cem Karakaya an einem Buch über Cybercrime, das 2018 im Ariston Verlag erscheinen wird. 2009 wurde Groll selbst Opfer eines Identitätsdiebstahls. Betroffene finden mehr Infos dazu auf www.tina-groll.de sowie unter www.identitaetsdiebstahl.info. Von der Deutsche Journalistinnen- und Journalistenunion (dju) in ver.di ist Tina Groll als Mitglied in den Deutschen Presserat entsendet. Außerdem ist sie Betriebsratsvorsitzende von ZEIT ONLINE und derzeit Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats von ZEIT und ZEIT ONLINE. 2008 wurde Groll vom Medium Magazin zu den "Top 30 unter 30" gewählt. 2009 erhielt sie das Otto-Brenner-Recherchestipendium für ihre Enthüllung über den Schrottimmobilienskandal der DKB-Bank. Groll war außerdem Jury-Mitglied beim Nachwuchspreis des Journalistennenbund (Marlies-Hesse-Preis) sowie Mitglied im Vorstand des Journalistinnenbund (2007-2009) und Mitglied im Vorstand der Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche e.V. (2009-2011).

Das treibt mich an

Eine klare Haltung und der Wunsch nach mehr Gerechtigkeit in der Arbeitswelt und zwischen den Geschlechtern sowie der Einsatz für besseren Opferschutz im Bereich Cybercrime.

Diesem Thema widme ich die meiste Zeit

Arbeitsrecht – theoretisch als Journalistin, praktisch als Betriebsrätin und Gewerkschafterin.

Das mache ich jenseits von meiner Arbeit

Taekwondo, Kampfkunst & Selbstverteidigung, Halbmarathon laufen, Bergsteigen und Wandern.

Meine wichtigsten Artikel

Schrottimmobilien: Angepumpt und abgezockt

Sie wollten Steuern sparen und wurden in den Ruin gestürzt: Die Bank DKB hat reihenweise Schrottimmobilien für Kleinverdiener finanziert. Von Tina Groll

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