Sibylle Lewitscharoffs Bücher sind Wege zur Erleuchtung. Zu Recht hat die Schriftstellerin den Büchner-Preis bekommen. Andrea Hanna Hünniger gratuliert.
Seit drei Jahren ist der Schriftsteller und Psychiater Ernst Augustin blind. Aber er schreibt. Ihn interessiert noch immer, wer verrückter ist: Er oder die Welt.
Alkoholismus, Kindesmisshandlung, Vergewaltigung: Sibylle Berg treibt in ihrem Roman "Vielen Dank für das Leben" ihren radikalen Pessimismus auf die Spitze.
Geschichten, Kleinigkeiten, beiläufige Beobachtungen: Katja Eichinger gibt mit der eleganten Biografie "BE" den Blick auf das Leben ihres Ehemanns Bernd Eichinger frei.
Sascha Lobo sendet seit Jahren erfolgreich auf allen Kanälen: Im Netz, im Fernsehen, in Büchern, als Vortragender – und ist vielleicht doch nur ein Symbol des Übergangs.
Wolfgang Herrndorfs neuer Roman "Sand" ist Thriller und Gesellschaftsroman zugleich. Rätselhaft und bewegend erzählt er vom Leben als ewiger Anhäufung von Fehlern.
Die Zwickauer Terroristen wurden groß in Ostdeutschland zwischen Aufbruch und Perspektivlosigkeit. Wie Wendekinder zu Nazis wurden, beschreibt Andrea Hanna Hünniger.
Bernd Cailloux war dabei, als 1968 die Welt auf den Kopf gestellt wurde. Das Heldenmilieu hat sich aufgelöst, und er ist übrig geblieben. Von Andrea Hanna Hünniger
Lady Gagas neue CD "Born This Way" steckt gewiss wieder voller Symbole und Rätsel. Das muss uns nicht irritieren. Denn ihre wahre Botschaft lautet immer nur: Du darfst.
Die Witwe des Universalkünstlers Christoph Schlingensief verspricht, sein Operndorf in Burkina Faso in aller Ruhe zu vollenden. Dazu bildet sich ein neues Kompetenzteam.
Frederick Wisemans Dokumentation "La Danse" ist eine Liebeserklärung an das Ballett der Pariser Oper. An den fast drei Stunden Film kann man sich kaum sattsehen.
Zu unentspannt, zu wenig spielerisch: Deutsche Frauen, meint der in Hamburg lebende französische Autor Alain-Xavier Wurst, können nicht flirten. Und er weiß sogar, warum.