© Michael Heck
Jahrgang 1990, geboren in Brandenburg. Hat in Dortmund Wissenschaftsjournalismus mit Schwerpunkten auf Biowissenschaften und Medizin studiert. Bei der ZEIT seit 2013, arbeitet als Redakteur und Reporter für das Ressort Wissen, schreibt über Elefanten in der Elfenbeinküste, Gerüche in New York und Bananen im Oman. Mag die Seite 3 der "SZ" und Musik mit Bass.

Das treibt mich an

Neugier. Als Journalist darf ich fragen wie ein Kind: Warum ist das so? Sich davon treiben lassen, Abenteuer suchen, die mir helfen, einen Ausschnitt der Welt besser zu verstehen. Wissenschaft und die Natur stecken voller Geschichten, die es verdient haben, erzählt zu werden.

Da komme ich her

Biografisch aus der Prignitz, Brandenburg. Die journalistischen Anfänge habe ich bei der Märkischen Allgemeinen gemacht, während des Studiums für "Spiegel Online", die "Süddeutsche Zeitung", den "Tagesspiegel" und die ZEIT geschrieben. An der TU Dortmund und der ZEIT für Print, Online und Radio ausgebildet.

Diesem Thema widme ich die meiste Zeit

Es ist eher eine Frage, die zentral für meine Arbeit ist: Was für ein Verhältnis haben wir zur Natur? Darunter fällt eine ganze Menge: Wie viel Wert wir einzelnen Arten zugestehen. Wie wir mit Umweltzerstörung umgehen. Was wir tun, wenn Raubtiere in unsere Städte eindringen. Wie ein bestimmtes Bild von Natur unsere Gesellschaften verändert.

Das mache ich jenseits von meiner Arbeit

Reisen. Zu elektronischer Musik tanzen. An Ecken stehen.

Mit diesem Menschen hatte ich als Journalist einen unvergesslichen Moment

Mit Dravig. Er lebt auf Sumatra, Indonesien, und ist vom Volk der Minangkabau, dem größten Matriarchat der Erde. Ich wollte verstehen, wie eine Gesellschaft funktioniert, in der Frauen das Sagen haben. Dravig, der für mich übersetzt hat, stellte mich seiner Großmutter vor, schleppte mich in eine Männerkneipe und begleitete mich auf eine Hochzeit.

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