© Michael Heck
Ich arbeite seit dem Jahr 2000 im Wirtschaftsressort der ZEIT, erst als Redakteur und seit 2008 als stellvertretender Ressortleiter. Seit dem Sommer 2015 bin ich zudem, zusammen mit Philip Faigle, für Print-Online-Projekte verantwortlich. Wir organisieren und verantworten gemeinsame Recherchen von ZEIT und ZEIT ONLINE – wie zur "Landkarte der Rechten Gewalt". Zugleich beraten wir bei übergeordneten Projekten, wenn es gilt, Print und Online zu verbinden.

Das treibt mich an

Mich fasziniert der digitale Wandel seit Langem, wie er auf Gesellschaft, Wirtschaft und Politik einwirkt. Was daraus für Chancen entstehen – und was für Risiken. Darüber schreibe ich, seit ich bei der ZEIT bin. Für einige Jahre habe ich mich außerdem noch intensiv mit Lobbyismus beschäftigt.

Da komme ich her

Geboren in Lüdenscheid, studiert in Münster/Westfalen (Geschichte, Wirtschaftspolitik, Publizistik), volontiert bei der "Frankfurter Allgemeine Zeitung", danach Teil der Gründungsredaktion der "Financial Times Deutschland" – und jetzt bereits lange bei der ZEIT.

Transparenzhinweis

Beirat im Bucerius Lab der ZEIT-Stiftung; Elternvertreter im Kaifu Gymnasium, Hamburg

Reaktionen der Redaktion

Liebe Leser,
unter dieser Agentur-Meldung zur Titelgeschichte der ZEIT hat sich eine sehr intensive Debatte entwickelt.
Auf viel Fragen - und auch Vorwürfe - der Leser reagieren wir unter der Titelgeschichte selbst, Link siehe hier:
http://www.zeit.de/2015/2...
Vielen Dank für Ihr Interesse
Götz Hamann

28. Juni 2015, verfasst zu:
Medienkritik: Deutsche haben wenig Vertrauen in die Medien

Extra3

@shi manski - klar ist das Format alt. Aber im Ersten und damit von Bedeutung ist es erst seit Oktober 2014. Und die Frage, warum die Sendung einen viel besseren Sendeplatz erhalten hat, erklärt sich aus dem, was ich beschrieben habe.

26. Juni 2015, verfasst zu:
Journalismus: Wer vertraut uns noch?

Anoymität

@DerFlauschigeMaxi
Ich plädiere nicht dafür, Anonymität im Netz generell abzuschaffen. Auf gar keinen Fall!! Ich bin nur der Überzeugung, dass die großen digitalen Plattformen, auf denen über öffentliche Angelegenheiten diskutiert wird, das hier die Anonymität zunehmend zerstörerisch wirkt.
Aber selbst dort würde ich eher versuchen, über Freiwilligkeit die Nutzer zu mehr Klarnamen zu bewegen.

26. Juni 2015, verfasst zu:
Journalismus: Wer vertraut uns noch?

Angebliche Lobbygruppe

@Paul Schreier Wir sind in einem Punkt unterschiedlicher Meinung. Es handelte sich in meinen Augen nicht um eine Lobby-Gruppe. Und ich habe einige Lobbyisten gesehen.
http://www.amazon.de/Die-...

26. Juni 2015, verfasst zu:
Journalismus: Wer vertraut uns noch?

Angebliche Lobbygruppe

@Paul Schreier Wir sind in einem Punkt unterschiedlicher Meinung. Es handelte sich in meinen Augen nicht um eine Lobby-Gruppe. Und ich habe einige Lobbyisten gesehen.
http://www.amazon.de/Die-...

26. Juni 2015, verfasst zu:
Journalismus: Wer vertraut uns noch?

Islam

@Florian Kennet, schauen Sie sich doch einmal auf der Autorenseite von Evelyn Finger um (http://www.zeit.de/autore...) und mehr noch in Ihrem Ressort "Glauben und Zweifeln". Da wird, denke ich, sehr klar, dass DIE ZEIT keine Lücken hat, wenn es um die Ereignisse im arabischen Raum geht.

26. Juni 2015, verfasst zu:
Journalismus: Wer vertraut uns noch?

Wenig religionskritisch?

Wenn Sie das Ressort "Glauben und Zweifeln" der ZEIT länger verfolgen, werden Sie das, denke ich, nicht mehr ganz so sehen.

26. Juni 2015, verfasst zu:
Journalismus: Wer vertraut uns noch?

Olli Dittrich

@Bieberle95 Das "Dittsche" war nicht respektlos gemeint, aber Sie haben Recht. Hätte an der Stelle Dittrich heißen müssen.
Zum Thema Satire: Mir ging es an der Stelle darum zu zeigen, wie verbreitet und populär es derzeit ist, mit satirischen Mitteln die Welt zu, naja, erklären kann man in meinen Augen eben meist nicht sagen, sondern die Welt zu simplifizieren und ein leicht-konsumierbares Entertainment-Produkt zu verwandeln. Im Einzelfall ok, manchmal auch aufklärerisch, meist in den deutschen Formaten aber einfach platt.
Olli Dittrich diente hier einfach als Hinweis, dass sich die satirischen Erzählformate inzwischen auch aufs Doku-Drama ausweiten.

26. Juni 2015, verfasst zu:
Journalismus: Wer vertraut uns noch?

Fünfte Gewalt

@BeGeKa Ich kann Ihre Kritik nicht nachvollziehen. Ich fühle mich, wenn ich mich zur Vierten Gewalt zähle, nicht herabgesetzt hinter die ersten drei, und das sehe ich auch beim Begriff "Fünfte Gewalt". Es ist eine weitere, inzwischen einflussreiche Sphäre, um öffentliche Angelegenheiten zu verhandeln

26. Juni 2015, verfasst zu:
Journalismus: Wer vertraut uns noch?

Digitaler Wandel

@Jan Gebhardt Sie haben Recht, Journalisten müssen sich mit diesem Wandel und dem Einfluss auf ihre eigene Arbeit befassen, und das tun sie auch, mal mehr und mal weniger erfolgreich.
Zugleich ist es unsere Aufgabe, uns mit öffentlichen Angelegenheiten zu beschäftigen, und wenn es einen Strukturwandel der Öffentlichkeit gibt, die Plattformen und die Art und Weise ändern, wie über Politik und Gesellschaft diskutiert werden, dann ist das auch Stoff für Journalisten.
Dass ich schon lange über den Digitalen Wandel schreibe, sehen Sie hier:
http://www.zeit.de/autore...

26. Juni 2015, verfasst zu:
Journalismus: Wer vertraut uns noch?